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RISE OF VENICE
 Test von Sebastian Hamers (29.09.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:Kalypso Media
Termin:27. September 2013 Entwickler:Gaming Minds

Es gibt sie noch, die Wirtschaftssimulationen, die sich in den 90er Jahren einer enormen Beliebtheit erfreuten. Schon damals waren es vor allem deutsche Entwickler-Studios, die für die hochwertigsten Spiele dieses Genres sorgten. Dies gilt im Jahre 2013 gleichermaßen, auch wenn die Zielgruppe der virtuellen Kaufleute drastisch gesunken ist. Mit Rise of Venice wagt Kalypso einen erneuten Versuch, das Genre wieder populärer zu machen. Wir haben uns das Spiel genau angesehen und geprüft, wie die Chancen für eine Renaissance der Handelssimulationen stehen.


Bei Kalypso muss es wohl eine gewisse Leidenschaft für das schwierige Feld der Wirtschaftssimulationen geben. In der Vergangenheit bewies der Publisher aus Worms jedoch schon mehrfach, ein gutes Händchen für das Genre zu haben. Bekannte und beliebte Serien wie Tropico, Port Royale oder Der Patrizier gehen auf das Konto von Kalypso. Mit Rise of Venice soll nun eine neue Marke etabliert werden.


Segel setzen im Mittelmeer

Die ganz großen Seefahrten bleiben euch in Rise of Venice erspart. Das Spiel konzentriert sich auf den Mittelmeer-Raum. Dreh- und Angelpunkt des Geschehens ist das schöne Venedig. Von eurem Heimathafen aus zieht ihr aus, um weitere wichtige Hafenstädte anzufahren. Um vom kleinen Krämer zum wichtigen Handelsmogul aufzusteigen, müsst ihr so manche Seemeile hinter euch lassen. Auch in der Zeit der Renaissance verdient sich das Geld nicht von allein.

Das wichtigste Gut des Händler ist - neben einer prall gefüllten Kriegskasse natürlich - vor allem gute Information. In einer Nachbarstadt droht eine große Hungersnot? Schlecht für die Menschen, gut für den Händler. So schnell es geht werden Nahrungsvorräte auf diversen Märkten eingekauft und schon geht es in die leidgeplagte Stadt. Dort lassen sich die Güter zu einem gesalzenen Preis wieder verkaufen. Das ist nicht nett, aber so funktioniert der Handel.

Als Handelswaren bieten sich reichlich verschiedene Produkte an. Zu Beginn der Karriere ist die Auswahl noch überschaubar, doch im Laufe der Zeit wird das Angebot immer umfangreicher. Das ist am Anfang auch ganz sinnvoll, so lässt es sich zunächst erst einmal eine ganz gute Übersicht gewinnen. Ganz ähnlich verhält es sich bei den Städten. Auf der kleinen Übersichtskarte finden sich zuerst nur ein paar wenige Städte wieder. Erst durch eine kleine Erforschungsexpedition könnt ihr weitere Handelsposten im Spiel aufdecken. Bevor ihr dann aber mit der Stadt in den Handel treten könnt, müsst ihr erst einmal eine Lizenz erwerben. Es gilt also ein paar Goldstücke zu investieren, bevor ihr den großen Reibach machen könnt.


Hoher Bedienkomfort mit Rucklern

Optisch weiß Rise of Venice zu gefallen. Das Geschehen wird aus einer isometrischen Ansicht gezeigt. Mit dem Mausrad kann komfortabel gezoomt werden. Zum Scrollen empfiehlt sich die Verwendung von WASD. Zwar kann auch mit der Maus über den Bildschirm gewandert werden, was aber eine ziemlich hakelige Angelegenheit ist. Ruckartige Kamerabewegungen und ruckeliges Scrolling sind dann oftmals die Folge. Mit ein wenig guten Willen lässt sich über diesen Makel aber hinwegsehen. Immerhin sind die Küstengebiete detailreich gestaltet und die Wassereffekte können sich sehen lassen.

Das ausgestaltete Gebiet rings um die Städte ist dabei keinesfalls nur Zierde. So bergen Vulkane in Nachbarschaft zu einer Stadt eine nicht zu unterschätzende Gefahr. Zur guten Mittelmeer-Atmosphäre tragen auch die vielen Kleinigkeiten bei, die Kalypso ins Spiel integriert hat. Im Winter gibt es Schnee auf den höheren Gebirgszügen, im Sommer gibt es dafür die Gefahr des Waldbrands.

Naturkatastrophen dieser Art haben dann wiederum natürlich Auswirkungen auf die Handelssituation der betroffenen Stadt. Eine halbzerstörte Stadt will schließlich wieder aufgebaut werden. Entsprechend gefragt sind dann auch die dafür benötigten Güter. Für uns als Händler ist das natürlich eine gute Gelegenheit ordentlich abzusahnen. Es empfiehlt sich auf jeden Fall immer die Situation der einzelnen Städte im Auge zu behalten. Es muss ja nicht immer gleich ein Vulkanausbruch sein, der die Existenz einer ganzen Stadt bedroht.


Angebot und Nachfrage regeln den Preis

Bei Rise of Venice steht ein altbekanntes Prinzip des Handelns im Mittelpunkt. Angebot und Nachfrage regeln den Preis einer Ware. Wenn die Fruchternte in einer Region zum Beispiel besonders gut ausfällt, kommt ihr beim Bananenkauf günstig weg. Je mehr Früchte ihr allerdings an einem Ort kauft, desto höher geht der Preis auch wieder. Ihr seid also meist gut beraten, nicht gleich die gesamte Ernte auf einen Schlag zu kaufen.

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Preisgestaltung ist zudem die Konkurrenz auf See. Ihr seid schließlich nicht der einzige Händler, der seine Waren zu einem guten Preis loswerden möchte. Eine gewachsene Stadt zieht deutlich mehr Händler an. Dies hat wiederum wieder seine Auswirkungen auf die Verkaufspreise aller Waren.


Politik in der Renaissance

Es gibt neben dem Handeln noch ein weiteres wichtiges Betätigungsfeld: Die Politik! In Venedig regiert der Rat der Zehn. Das langfristige Ziel ist klar: Selbst zum mächtigsten Mann in Venedig aufzusteigen. Bis es soweit ist, gilt es aber sich bei den hohen Herren einzuschleimen. Sie versorgen euch mit diversen Aufträgen, die ihr erfüllen könnt, um im Ansehen der Stadtväter zu steigen. Leider kommen bei der Erfüllung aber immer wieder mal unvorhergesehene Ereignisse dazwischen. So mancher Pirat wird euren Weg im Mittelmeer kreuzen. Die daraus resultierenden Seeschlachten lassen sich dann auch ausspielen. Während ihr das Hauptschiff selbst steuert, könnt ihr den anderen Schiffen der Flotte einige Anweisungen geben. Langfristig empfiehlt es sich auch, die Schiffe mit Sonderwaffen auszustatten. Raum für taktische Finessen gibt es genug.

Langweilig wird es so schnell damit nicht. Ein großzügige Spende für den Bau eines Gebäudes in der Stadt wirkt sich natürlich ebenso gut auf den Ruf aus wie das Stellen eines gefährlichen Seeräubers. Irgendetwas gibt es in Rise of Venice immer zu erledigen, die Möglichkeiten sich nach oben zu arbeiten, sind vielfältig. Je länger das Spiel dauert, desto größer werden auch eure Möglichkeiten. Mit den entsprechenden Einrichtungen könnt ihr Waren selbst produzieren. Die nötigen Rohstoffe dafür könnt ihr dann entweder einkaufen oder auch gleich selbst abbauen.

Ihr seht also schon, Rise of Venice bietet viele Möglichkeiten. Ein wenig Zeit zu Einarbeitung solltet ihr allerdings mitbringen. Die Video-Tutorials machen den Einstieg aber recht komfortabel. Lediglich die Steuerung fluppt nicht ganz so geschmeidig. Hier könnte Kalypso gerne noch ein wenig nachbessern. Die Ruckler sind etwas störend, aber im Großen und Ganzen zu verschmerzen.





Es ist verdammt lange her, dass mich eine Handelssimulation so begeistert hat wie Rise of Venice. Zunächst tröpfelt das Spiel langsam vor sich hin, nimmt aber schon bald gehörig Fahrt auf. Die Lernkurve hat Entwickler Gaming Minds wirklich gut hinbekommen. Rise of Venice ist komplex genug, dass man sich als Spieler schnell überfordert fühlen könnte. Durch die klugen Tutorials und den fast schon gemächlichen Einstieg, gibt es aber einen reibungslosen Einstieg ins Spiel. Große Fehler leistet sich Kalypso kaum. Wenn ihr mit dem Genre etwas anfangen könnt, solltet ihr Rise of Venice unbedingt ins Auge fassen. Es lohnt sich!
85%
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Pro:
hilfreiche Video-Tutorials
gute Lernkurve
dynamisches Handelssystem
Seeschlachten

Contra:
Ruckler beim Scrollen


Offizielle Website:
 @RiseOfVenice.com



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