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CIVILIZATION V: BRAVE NEW WORLD
 Test von Sven Reisbach (15.07.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:2K Games
Termin:12. Juli 2013 Entwickler:Firaxis Games

Nachdem mit dem Addon Gods & Kings das Hauptspiel Civilization V bereits im Mittelteil durch Elemente wie Spionage und Religion deutlich anspruchsvoller und spannender gemacht wurde, kümmert sich Entwickler Firaxis Games in Brave New World nun um das Endspiel. Das soll nun nochmals dynamischer daherkommen. Klar, dass wir uns das angesehen haben.


Zurück zur Diplomatie


Im Endspiel von Civilization V ist es oftmals das immer gleiche Spiel: Statt auf Diplomatie setzen wir auf Konfrontation und zerbomben einfach eine gegnerische Nation nach der anderen. Zwar haben auch die anderen Nationen Bündnisse, aber durch geschicktes Handeln kriegen wir diese auf unsere Seite, nur um ihnen kurz danach ebenfalls Bomben auf den Kopf zu werfen. Unsere Aktionen bleiben ungesühnt. Daran änderte auch das erste Addon namens Gods & Kings nichts - Spionage machte unser Vorgehen sogar noch leichter möglich! Mit Addon #2, das auf den Namen Brave New World hört, führt Entwickler Firaxis aber jede Menge neuer Features ein, große wie kleine, die das Endspiel deutlich dynamischer machen.

Der Schlüssel zu dieser Dynamik sind Handelskarawanen. Die erlauben den Handel mit anderen Nationen, aber auch Stadtstaaten. Dadurch wird der Handel zur Haupteinnahmequelle von Gold befördert, für euch wie für eure Handelspartner. Ihr seid somit stärker auf gute Beziehungen zu euren Nachbarn angewiesen. Habt ihr diese nicht, gehen euch schnell die Mittel aus. Ihr könnt mit anderen Zivilisationen oder Stadtstaaten handeln. Die handelskarawane ist eine reguläre Einheit, die erstmal gebaut werden muss und sich dann, allerdings über eine automatische Route, zur entsprechenden Handelsroute aufmacht. Sinnvoll wäre es gewesen, könnten wir diesen direkt auch eine automatisch folgende Beschützereinheit zur Seite stellen - denn die Sicherung unserer Handelswege vor Banditen ist so eine aufwändige Sache. Immerhin zwingt diese Einschränkung zur einer vorsichtigeren Umschau, mit welcher Nation ihr handeln wollt.


Diktator gegen die Welt

Einer meiner größten Kritikpunkte an Civilization V war schon immer die Zeit gegen Ende eines Matches. Hier wirkte das Geschehen zu festgefahren: Entweder ich stand kurz vor meinem Sieg... oder einer krachenden Niederlage. Und Sieg hieß zumeist auch immer totaler Sieg. Spätestens mit Nuklearwaffen war das Spiel dann schnell entschieden. Der Gründung der Vereinten Nationen, Bedingung für einen Diplomatie-Sieg, fehlte es an Konsequenz: Wo blieben Sanktionen, etwa wenn eine Nation nach Atomwaffen greift? Genau hier setzt eines der neuen Kern-Features von Brave New World an: Der Weltkongress.

Innerhalb des Weltkongress wird die Lage auf der Welt beurteilt - und eben entsprechend Sanktionen erlassen, wenn eine Nation gegen die aufgestellten Regeln verstößt. Wer letztlich völlig isoliert von der Weltgemeinschaft wirtschaften will und beim Großteil der Welt mit seinen Handelskarawanen nicht mehr handeln kann, dürfte schnell Schiffbruch erleiden. Natürlich lässt sich das System aber auch ausnutzen: Als starke Nation, zudem noch Gründer des Weltkongress, haben wir ein starkes Stimmrecht und können davon geschickt Gebrauch machen. Im test haben wir mehrmals die Nationen mit Erlassen beschäftigt, während wir andere Pläne unbemerkt vorangetrieben haben.


Eine Kultur, die die Welt in den Bann zieht

Auch die Möglichkeit, einen Kultursieg zu erlangen, wurde deutlich verändert. Die Werke großer Persönlichkeiten werden nun in Museen und Bibliotheken ausgestellt, was Touristen anlockt. Doch auch Artefakte, die eure Archäologen ausgraben, lassen sich ausstellen. Das eröffnet euch eine weitere Sieg-Option: Den Kultur-Sieg; dann, wenn eure Kultur einen erheblichen Einfluss auf andere Zivilisationen hat. Allerdings ist es nicht auf den ersten Blick verständlich, wie ihr Raum für das Ausstellen der Kunstwerke erhaltet - das Menü ist hier leider nur wenig hilfreich. Mit ein wenig Ausprobieren kommt ihr aber nach einigen Runden dahinter und schafft ein Weltkulturerbe.


Was es sonst noch gibt

Tourismus und Handel können interessante Nebeneffekte haben: Nicht nur bringen wir mit einer Handelskarawane unsere Kultur und eventuell Religion in andere Zivilisationen, umgekehrt funktioniert das jedoch ebenfalls. Und so kann es passieren, dass durch eine Handelsroute unsere Stadt plötzlich einer anderen Religion angehört. Dadurch wird Civilization V nun deutlich konfliktreicher und es gilt noch mehr, die eigenen Städte genau im Auge zu behalten. Ab dem Industriezeitalter dürft ihr zudem eine von drei Ideologien für eure Zivilisation aussuchen - diese bringen euch einen kleinen Schub in Richtung bestimmter Sieg-Bedingungen. Ihr müsst also hier schon entscheiden, in welche Richtung ihr euch entwickeln wollt. Überhaupt ist die frühzeitige Entscheidung für einen Weg wichtiger und langfristige Planung entscheidend. Wenn ihr den Kultursieg anstrebt, könnt ihr die Verbreitung eurer eigenen Religion großteil ignorieren, solltet jedoch aufpassen, dass keiner eurer Gegner vor eurem Kultursieg mit seiner Religion einen Sieg erringen kann.

Wie auch die Spionage sind die neuen Funktionen in Brave New World lediglich in Form von Menüs eingebunden. Diese sind nicht immer leicht verständlich. Auch viele Detailverbesserungen sind nicht auf den ersten Blick ersichtlich und manche offenbaren sich auch nur wirklichen Hardcore-Spielern. Selbst die neun neuen Zivilisationen gehen ein wenig in der riesigen Auswahl unter, die ihr - mit allen DLCs - jetzt habt. Achja: Zwei neue Szenarien, unter anderem den Amerikanischen Bürgerkrieg, gibt es auch noch im Paket. Technische Neuerungen an dem mittlerweile drei Jahre alten Spiel gibt es aber keine.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Neuerungen fügen sich richtig gut in das Gameplay ein und werten auch die Möglichkeiten von Gods & Kings nochmals deutlich auf - eine verbreitete Religion oder ausgeprägte Spionage kann ein enormer Vorteil für die Handelsbeziehungen sein. Spieler werden stärker zur Kooperation gezwungen, Diktatoren haben es nun deutlich schwerer. Firaxis hat damit genau das umgesetzt, was ich mir schon immer für Civilization V gewünscht habe. Wer das Spiel ernsthaft spielt, kommt auch um dieses Addon nicht herum.
89%
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Mehr zur "Civilization"-Reihe
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mehr Dynamik im Endspiel
neun neue Zivilisationen
zwei neue Szenarien
viele kleine Verbesserungen


Offizielle Website:
 Civilization5.com



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