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SHINOBI III: RETURN OF THE NINJA MASTER
 Test von Patrick Schwendemann (06.07.2013) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:SEGA
Termin:ohne Angabe Entwickler:Megasoft

Shinobi III: Return of the Ninja Master ist wahrscheinlich einer der besten 2D-Action-Sidescroller aller Zeiten. Das von Megasoft entwickelte und 1993 für das Sega Genesis erschienene Ninja-Abenteuer erfreute sich dermaßen großer Beliebtheit, dass es mittlerweile auf zahlreichen Collections und virtuellen Plattformen erhältlich ist. Und dieser große Erfolg kommt nicht von ungefähr. Nahezu alles macht der nun 20-jährige Action-Titel richtig. Selbst heute kann man Shinobi III so gut wie keine Fehler ankreiden. Es handelt sich einfach um ein zeitloses Spiel.




Die Gründe hierfür sind vielseitig und lassen sich am besten in einer Kombination vieler verschiedener gelungener Gameplay-Elemente zusammenfassen. Die offensichtlichste Stärke des Spiels ist die Steuerung und das Moveset, das euch zur Verfügung steht. Obwohl ihr hauptsächlich bloß zwei Tasten drückt, ist Joe Musashis tödliches Arsenal beeindruckend. Von einer einfachen Wurfmesserattacke, über einen schnellen Schwertangriff, mit dem ihr Projektilen ausweichen könnt, bis hin zu einem allesvernichtenden Messerregen von oben ist alles vorhanden. Was natürlich auch nicht fehlen darf sind die Fähikgeit zu Blocken, gefährliche Tritte aus der Luft, Wandsprünge und das Entlangkrackseln an Rohren und Decken. Je nach Situation sind unterschiedliche Moves von Vorteil, aber generell ist euch überlassen, wie ihr die Gegner und Sprungpassagen vor euch überwinden wollt.


Visueller und spielerischer Genuss

Eine zusätzliche taktische Komponente kommt in Form der vier unterschiedlichen Ninjutsus ins Spiel, die vor allem bei Bossgegnern über Leben und Tod entscheiden können. Mit dem Ikazuchi-Zauber werdet ihr für eine bestimmte Zeit immun gegenüber Schaden während Kariu hingegen riesige Flammensäulen über den gesamten Bildschirm sendet und enormen Schaden verursacht. Mijin ist dann interessant, wenn eure Gesundheit in den kritischen Zustand sinkt. Zwar opfert ihr bei der Explosion eins eurer Leben, aber ihr erscheint direkt danach mit voller Gesundheit an Ort und Stelle wieder und bekommt euren verbrauchten Ninjutsu-Counter sogar wieder zurückerstattet. Diese Counter existieren, damit ihr die mächtigen Spezialattacken mit Bedacht einsetzen müsst. Wer sich über das strategisch sinnvolle Verwenden der Jutsus keine Gedanken macht, kann schnell mit dem Game Over-Bildschrim bestraft werden. Die vierte besondere Fähigkeit erlaubt es euch höher und weiter zu springen. Obwohl dieser Skill bei Weitem nicht so nützlich wie die anderen ist, gibt es durchaus ein oder zwei Stellen im Spiel, an denen ihr damit einiges an Zeit und Frust sparen könnt.

Eine weitere Stärke des Spiels ist die große Abwechslung, die sowohl optisch als auch spielerisch zu tragen kommt. Die sieben Level sind alle unterschiedlich designed. Mal müsst ihr auf einem Pferd über eine Graslandschaft springen, mal müsst ihr in einer High-Tech-Basis mit dem Lift fahren und an wieder anderen Stellen gilt es von einem fallenden Stein auf den nächsten springen, um nicht in eine Schlucht zu stürzen. Sogar auf einem Surfbrett seid ihr zwischendurch unterwegs. Das braucht ihr für den Kampf gegen einen hartnäckigen Roboter, der mit Bomben und Lasern nach eurem Leben trachtet. Generell sind die Bosskämpfe exzellent durchdesigned. Die meisten der oft bildschirmfüllenden Feinde greifen euch nach einem bestimmten Muster an. Manche davon sind aber ein weniger chaotisch gelaunt und verlangen eine gute Reaktionszeit ab. Akustisch werdet ihr dabei stets von 16-Bit-Tracks par Excellence begleitet. Besonders gut sind "Idaten" und "Mandara". Eure Favoriten dürft ihr euch unter den Optionen sogar zu jedem Zeitpunkt auf Wunsch anhören.


Großer Wiederspielwert

Was sich zunächst nach einem Kritikpunkt anhört ist die geringe Spielzeit. Selbst euer erster Anlauf wird nicht viel länger als zwei Stunden dauern. Habt ihr Shinobi III erst einmal gemeistert könnt ihr es sogar in unter 40 Minuten beenden. Aber so verrückt es sich auch anhört: Die kurze Spieldauer kommt dem Gesamtpaket durchaus entgegen. Nach einigen Anläufen kennt ihr das Spiel in- und auswendig. Weil die Level aber so abwechslungsreich gestaltet sind – ab und zu sogar mit mehreren Wegen und Geheimpassagen –, weil ihr mit verschiedenen Strategien erfolgreich sein könnt und weil es einfach Spaß macht, sich durch die einzelnen Abschnitte zu schnetzeln, wird das Spiel trotz eurem Vorwissen nie langweilig. Je besser ihr die Level von Shinobi III kennt, umso mehr Laune macht es letztendlich, in bester Ninja-Manier über den Bildschirm zu huschen, weil ihr immer besser werdet und in jedem einzelnen Kill und in jeder überwundenden Sprungpassage Bestätigung dafür findet. Sogar das Zuschauen ist aufgrund der hervorragenden Animationen und nicht zuletzt auch wegen den tollen Hintergründen immer wieder eine Freude.

Ebenfalls gelungen ist die Skalierung des Schwierigkeitsgrads in Shinobi III. Der Anfang des Spiels ist relativ einfach, doch spätestens ab dem vierten Level wird euer Abenteuer deutlich anspruchsvoller. Für die letzten beiden Abschnitte braucht ihr schließlich eure volle Konzentration und Fingerspitzengefühl. Ansonsten sinkt die Zahl eurer Continues schleunigsts auf null. Sollte euch das Spiel aber doch zu einfach sein, könnt ihr euer Glück auf einem der höheren Settings versuchen, auf denen ihr weniger Leben und Gesundheit habt.


Kritik?

Bei all dem Lob muss natürlich festgehalten werden, dass wohl kein Spiel jemals perfekt war oder sein wird. Auch Shinobi III ist nicht zu 100 Prozent frei von Schwächen. Klar, da wäre einmal die Story, die in einem Satz zusammengeasst werden kann: Die böse Organisation Zeed kehrt zurück und muss von Joe Musashi erneut besiegt werden. Diese Knappheit in der narrativen Gestaltung ist für das Genre und die damalige Zeit aber durchaus üblich. Und während ich durchaus verstehen kann, dass sich manche Spieler vielleicht etwas mehr wünschen würden, brauche ich persönlich nicht wirklich eine Handlung in einem Spiel dieses Genres. Zu bemängeln wäre da viel eher ein zentrales Gameplay-Element, das einen zur Weißglut treiben kann: der Doppelsprung. Euer Charakter führt den zweiten Hopser nämlich nur dann aus, wenn ihr die Sprungtaste am absolut höhsten Punkt der Kurve betätigt und ist in der Hinsicht sehr pingelig, wenn es um Timing geht. Nicht selten bringt euch diese eine Millisekunde in Shinobi III um Kopf und Kragen, und gerade deshalb ist es wichtig, gedanklich immer voll bei der Sache zu bleiben.

Doch trotz dem ein oder anderen mickrigen Kritikpunkt ist und bleibt der Titel einfach ein Meisterwerk. Wie bereits anfangs erwähnt ist Shinobi III: Return of the Ninja Master eines der wenigen Spiele, die den Test der Zeit nicht nur überstehen, sondern mit Bravour meistern. Es spielt sich heute noch genau so gut wie damals – wenn nicht sogar besser – und ist somit ein absoluter Pflichtkauf für jeden Action-Fan, dem der 16-Bit-Look nicht zu retro aussieht.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Auch zwanzig Jahre nach dem ursprünglichen Release weiß Joe Musashis 16-Bit-Feldzug gegen das Böse mächtig zu beeindrucken. Megasofts Klassiker is inzwischen zum Spottpreis auf Steam und auf der Wii Virtual Console vorhanden. Wer noch mehr geballte Retro-Power sucht, findet den Titel auch in der Sega Genesis Collection für die PlayStation 2 und PSP sowie in der Sonic Ultimate Genesis Collection für die PlayStation 3 und Xbox 360. Shinobi III: Return of the Ninja Master ist ohne Zweifel eines der besten Genesis-Spiele und darf in keiner Sammlung fehlen!
 
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Pro:
großes Moveset
viel spielerische ...
... und optische Abwechslung
exzellenter Soundtrack
großer Wiederspielfaktor
perfekter Schwierigkeitsgrad

Contra:
Doppelsprung ein wenig zickig


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