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DUSTFORCE - COLLECTORS EDITION
 Test von Tobias Hamers (27.12.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Headup Games
Termin:November 2012 Entwickler:Hitbox Team

Bereits Anfang diesen Jahres machte ein ganz besonderer Indie-Titel von sich reden: Als ein "2D Sweep'em Up" mag man mit dem Kleinod aus dem Hause Hitbox Team vieles verbinden – eines jedoch mit Sicherheit: Skurillität. "As an acrobatic janitor, you are an adept force against dust and disorder. Cleanse each level swiftly and thoroughly..." Wann hat man als Spieler die Gelegenheit den virtuellen Besen zu schwingen? Trotz des ausgefallenen Szenarios ist Dustforce gewöhnlicher und vor allem weit unterhaltsamer als man zunächst denken mag. Vor rund einem dreiviertel Jahr wurde das Spiel auf den Markt gebracht und kann sich seitdem an einer wachsenden Fangemeinde erfreuen. Auch die Fachpresse zeigt sich begeistert und honorierte das Spiel mit zahlreichen Awards. Es ist also wenig verwunderlich, dass dieser Tage das Spiel in der Collectors Edition neu aufgelegt wird. Alle wichtigen Facts zu Dustforce haben wir für euch zusammen getragen.


Es ist bei Leibe kein Geheimnis mehr, das sich hinter den Independent Labels oftmals Spiele verbergen, die sich in Sachen Innovation und Gameplay problemlos mit den Großen der Branche messen können. Das wohl prominenteste Beispiel dafür ist Minecraft, das mit über 9 Millionen verkauften Exemplaren – trotz einer langen Betaphase und mangelhaftem Kopierschutz – mehr Käufer fand, als die meisten Videospiele mit Millionenbudget. Auch hinter Dustforce verbirgt sich, trotz des schrägen Szenarios ein eher klassisches 2D Jump & Run Spiel.


Akrobatische Hausmeister

Das Spielprinzip von Dustforce ist simpel und schnell erklärt. In eurer Rolle als ambitionierter Hausmeister kommt euch die Aufgabe zu, sämtliche Level von Staub, Unrat und Laub zu befreien. Wer die Alltagspflichten der Putzkraft zunächst als banal bezeichnen möchte, wird bereits beim Starten des Tutorials rasch eines besseren belehrt. Hier wird dem Spieler in kurzen Worten die Steuerung näher gebracht. Schnell wird klar: Putzen ist zwar keine Zauberei, anspruchslos ist sie jedoch auch nicht. Sprünge, Doppelsprünge, Angriffe gegen Blockaden und sonstige Hindernisse, das Ausweichen von Fallen und Abgründen sowie das Laufen an Wänden und Decken gehören unter anderem zum Repertoire der virtuellen Meister Propper. Die eigentliche Putzarbeit wird dabei automatisch ausgeführt. Einmal über den Schmutz gelaufen verschwindet dieser von selbst.

Bereits während der Einführung in die Steuerung wird der Spieler mit dem tendenziell hohen Schwierigkeitsgrad von Dustforce konfrontiert. Als Grund dafür ist zunächst die rasante Spielgeschwindigkeit zu nennen. Behände rennt euer Alter Ego durch die verschmutzten Level und findet im Normalfall nach wenigen Minuten seinen Weg zum Levelende. Möchtet ihr bei euren Ausflügen auch das letzte Staubkorn vom Boden auflesen – und in einigen der insgesamt 50 Level ist dies tatsächlich Voraussetzung um ins nächste zu gelangen - ist indes viel Geschick und herausragendes Timing von Nöten. Tatsächlich hängen Erfolg und Misserfolg ausschließlich von diesen beiden Faktoren ab. Das gelungene Leveldesign lässt stets den richtigen Weg erkennen und nach wenigen Minuten schon folgt ihr dem vorgegebenen Weg - markiert durch herumliegende Blätter - rein instinktiv. Dabei kann es durchaus vorkommen, dass ihr sämtlichen Unrat von der Karte wischen müsst. Dies ist in den sogenannten Silber- und Goldleveln, welche mit Bestnoten abzuschließen sind, der Fall. Bewertet werden dabei verschiedene Kriterien wie beispielsweise die benötigte Zeit und die Art und Weise auf der ihr die Karte „gesäubert“ habt.


Im Rausch der Geschwindigkeit

Als eine der größten Stärken des Spiels können einerseits die herausragend animierten Bewegungen der Protagonisten und die Animationen innerhalb der Spielwelt genannt werden. Andererseits ist auch die Steuerung als Positivpunkt hervorzuheben, welche präzise auf die Eingaben des Spielers reagiert. Unbedingt zu empfehlen ist dabei jedoch die Benutzung eines Gamepads. Aufgrund des großen Repertoires an Bewegungen kann es vor allem für ungeübte Spieler schwierig sein, die einzelnen Level fehlerfrei via Tastatursteuerung zu durchlaufen. Auch in der Gesamtbetrachtung ist Dustforce aufgrund des durchgehend hohen Schwierigkeitsgrads vornehmlich erfahrenen Spielern ans Herz zu legen.

Das Spielprinzip von Dustforce kann als sehr simpel bezeichnet werden und wurde, mit Ausnahme der skurrilen Szenarios, schon dutzende Male von verschiedenen Publishern veröffentlicht. In letzter Instanz handelt es sich bei dem Titel um ein klassisches Jump & Run. Hinsichtlich der Storyline gibt es wenig zu berichten – eine zusammenhängende und spannend inszenierte Geschichte sucht ihr vergebens. Wirklich negativ ankreiden möchte man oben genannte Punkte indes nicht. Letztendlich handelt es sich bei Dustforce um einen Indie-Titel, der bereits für wenige Euro erhältlich ist.

Abschließend sei noch auf den hervorragenden Soundtrack des Spiels hingewiesen. In der Collectors Edition ist dieser separat beigelegt und ist auch abseits des Spiels äußerst hörenswert. Abgerundet wird das Paket durch eine entsprechende Verpackung, Spiele-CD, Steam-Key und einem Dustforce-Mikrofasertuch.





Entwickler Hitbox Team hat uns mit Dustforce einen sehr unterhaltsamen 2D-Platformer beschert, der erst nach anfänglicher Eingewöhnungsphase sein volles Potential entfaltet. Freilich, Veteranen werden sich bei diesem Titel sofort heimisch fühlen, Genreneulinge hingegen könnten sich vom hohen Schwierigkeitsgrad schnell überfordert fühlen. Das Einarbeiten zahlt sich jedoch aus! Schon nach gut einer halben Stunde zeichnen sich die ersten Erfolge ab. In einem Rausch der Geschwindigkeit putzt ihr euch, ein gutes Gamepad vorausgesetzt, durch die insgesamt 50 Level. Frustmomente sind zwar gegeben, halten sich aber dank zahlreicher Komfortfunktionen in Grenzen.
82%
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Pro:
gelungene Steuerung
herausragendes Gameplay
hörenswerter Soundtrack
flüssige Animationen

Contra:
geringer Umfang
für Einsteiger zu schwierig
angestaubte Grafik


Offizielle Website:
 http://dustforce.com/



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