Meine Vorteile Anmelden Registrieren
zur Startseite zu unseren Downloads zu unserem Forum
zur PC-Section Trenner zur XBox360-Section Trenner zur PS3-Section Trenner zur PS2-Section Trenner zur Wii-Section Trenner zur 3DS-Section Trenner zur DS-Section Trenner zur PSP-Section Trenner zur iPhone-Section

News
Previews
Reviews
Specials
Hardware
Die besten...
Retrogaming

Wallpapers
Babe-Galerien

GameRadio.de bei Facebook GameRadio.de bei Twitter GameRadio.de bei Youtube RSS-Feed von GameRadio.de


Eure Vorteile
Punkte-Übersicht
Zum Forum
Arcade-Games
Unsere Mitglieder

Redaktion
Newsletter
So testen wir
GR Webcomic
Jobs
Impressum

 


THE BINDING OF ISAAC
 Test von Tobias Hamers (20.03.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Headup Games
Termin:Februar 2012 Entwickler:Edmund McMillen

Casual-Games erfreuen sich nicht erst seit kurzem steigender Beliebtheit. Mit dem Zunehmen der Smartphones, Tablets sowie Netbooks und dem Ausbau des schnellen und durchweg verfügbaren Internetzugangs boomt, in einer Art symbiotischen Beziehung, die einstmals an den Rand gedrängte Videospielsparte wie nie zuvor. Das Genre der Gelegenheitsspiele (oder Casual-Games) hat mit The Binding of Isaac einen weiteren, äußerst unterhaltsamen Zugewinn erhalten. Ab März ist das Spiel in der sogenannten Unholy-Edition erschienen. Wir haben uns das Rollenspiel genau angesehen und verraten euch neben allen Facts zum neuen Kleinod aus dem Hause Headup Games auch, was sich hinter der Kulisse rund um das Spiel zugetragen hat.


Blasphemie


Die Grafik könnte aus einem Videospiel des letzten Jahrhundert stammen und das Gameplay ist schon zu Zeiten des C64 in mehrfacher Ausführung genau so umgesetzt worden. Dennoch ging The Binding of Isaac in den letzten Wochen schneller weg als die Hostien bei der Sonntagsmesse. Tiefgläubige Menschen werden sich durch diese Aussage möglicherweise angegriffen fühlen. Tatsächlich aber ist der eigentliche Tiefschlag im Spiel selbst zu suchen. In Deutschland ist The Binding of Isaac, obwohl lediglich moderate und wenig ansehnliche Gewaltdarstellung vorliegt, erst ab 16 Jahren freigegeben. Die offizielle Begründung:

"Gegen diese weitergehende Freigabe sprach jedoch die biblische Hintergrundthematik. Hierbei kann durch die tendenziell blasphemische Botschaft eine Beeinträchtigung vor allem religiöser Kinder unter 16 Jahren nicht ausgeschlossen werden. Das Prüfgremium befürchtete hier, dass die Grundidee des Spieles als verletzend oder gar desorientierend wahrgenommen werden könnte."

Während die eine Fraktion diese Art Äußerung als lächerlich einstufen mag, schlägt der anderen bereits die allgemeine Freigabe des Spiels gehörig auf's Gemüt. Es ist ein Thema, das kaum jemand mit der Kneifzange anfassen mag. Nintendo zum Beispiel. Trotz großem Interesse seitens der Entwickler verweigert der japanische Videospielriese den Zugang auf ihre Plattformen aufgrund fragwürdiger religiöser Inhalte. Edmund McMillen, Co-Gründer des Studios, möchte jedoch seine Zusammenarbeit mit den Japanern trotz der "primitiven Reaktion" weiterführen.


Folge Gottes Wort

Was könnte so viel Diskussion ausgelöst haben? Schließlich ist das Thema Religion in Videospielen kein neues mehr. Der Anlass zur Sorge ist vornehmlich der Rahmenhandlung zuzuschreiben. Isaacs namenlose Mutter ist eine religöse Fanatikerin. Tag ein, Tag aus verfolgt sie mit großem Interesse Sendungen des Religionskanals auf dem Fernseher. Während einer solchen Mußestunde vor der Flimmerkiste vernimmt Isaacs Mutter die Stimme Gottes, die sie davor warnt, dass das Böse die Hände nach ihrem Sohn ausstreckt. Um ihn vor schädlichem Einfluss zu schützen sperrt sie Isaac ohne Spielzeug oder gar Kleidung in seinem Zimmer ein. Allen Maßnahmen zum Trotz befiehlt der Erlöser höchstselbst Isaac zu töten, um ihn vor den Fängen der Dunkelheit zu befreien. Ein Auftrag, dem die fromme Hausfrau nur zu gerne Folge leisten möchte. In seiner Not flüchtet Isaac in die Falltür seines Zimmers. In den dunklen Tiefen beginnt sein Abenteuer.


Kindlicher Alptraum

Das Szenario des Spiel lässt sich wohl am besten mit einem kindhaften Albtraum vergleichen. Denn allerlei kuriose und mitunter sehr witzig-böse anmutende Kreaturen bevölkern die Höhlen unterhalb des Kinderzimmers. Die wurmähnlichen Chubs sind ein Paradebeispiel dafür. In Normalzustand winden sie sich langsam voran und strahlen in etwa so viel Gefahr aus wie die Litfasssäule am Straßeneck. Erblicken sie jedoch den kleinen Isaac, stürmen sie mit ihren riesigen Mäulern voran und eröffnen die Jagd. Jeder der im Spiel vorkommenden Gegnertypen hat seine Stärken und Schwächen. Aufgrund des durchweg hohen Schwierigkeitsgrad ist es wichtiger denn je, die richtige Taktik für die Kontrahenten in petto zu haben. So sollten die eben beschriebenen Chubs vornehmlich von hinten angegriffen werden. Derart überrumpelt leisten sie nur wenig bis gar keinen Widerstand. Auch bei den anspruchsvollen Bosskämpfen solltet ihr eine wohldurchdachte Taktik parat haben. Denn die Obermotze greifen auf teils hinterhältige Spezialangriffe zurück und können euch sogar, wenn es im letzten Level gegen Mutter selbst geht, mit einem einzelnen Angriff zur Strecke bringen.


Heul doch!

Dass bei einem Albtraum durchaus einmal Kindertränen fließen können, ist ein alter Hut. Neu hingegen ist der Umstand, dass Klein-Isaac diese als Waffe benutzen kann. Somit kann der stark gebeutelte Held der Mär einiges entgegen setzen. Feinde werden im wahrsten Sinne des Wortes an die Wand geheult. Skurile Idee, wobei die Umsetzung recht klassisch verläuft. In feinster Old-School-Shooter-Manier hetzen wir den Kleinen durch die zufallsgenerierten Dungeons. Diese sind in kleine Räume unterteilt, welche wiederum zufallsbasiert verschiedene Feinde, Blockaden, Fallen oder gar Gegenstände enthalten können.


Wenn Mom's Slip zur Waffe wird

Von letzterem gibt es gleich verschiedene Arten. Einereits die aktivierbaren Gegenstände. Diese statten unseren Protagonisten mit Sonderfähigkeiten aus, die vornehmlich bei End- und Zwischenbossen unbezahlbare Dienste leisten. So lässt der Anblick von Mom's Slip Feinde kurzzeitig erstarren, was sie zu leichten Zielen macht. Wer es etwas handfester mag, wird am Rotten Head seine helle Freude haben. Dieser vergiftet den Feind und fügt ihm so über eine gewisse Zeitspanne erheblichen Schaden zu. Selbstverständlich könnt ihr die Fähigkeiten nicht permanent aktivieren. Einmal entladen müsst ihr zunächst einige Räume des Dungeons erkunden. Für jeden neuen Raum erhöht sich die Energie eurer Spezialfähigkeit ein wenig mehr.

Lediglich einmal einsetzen könnt ihr hingegen die Tarot-Karten. Diese gewähren euch die verschiedensten Vor- und Nachteile. Der explosive Durchfall beispielsweise lässt euch kurzzeitig Bomben entladen, die euch, solltet ihr nicht schnell genug sein, ins Nirvana sprengen werden. Freilich schaden diese Bomben auch den Feinden - ihr könnt diese Karte daher auch als Waffe einsetzen.

Weiterhin könnt ihr auf eurer Odyssey durch die Tiefe Schlüssel finden, die euch Zugang zu verschlossenen Räumen und Truhen gewähren. Bomben helfen bei besonders widerstandsfähigen Gegner und Barrikaden gleichermaßen, Pillen verschaffen euch passive Boni wie zusätzliche Lebenskraft oder eine Steigerung der Angriffsgeschwindigkeit und sogar der Handel mit dem Leibhaftigen ist möglich, stilecht im Austausch gegen die eigene Lebensenergie.


Minimalistische Faszination

Trotz minimalistischer Grafik und altbackenem Sound geht eine unheimliche Faszination von The Binding of Isaac aus. Grund dafür ist der flexible Spielablauf. Kein Dungeon gleicht dem anderen. Dank einer großen Anzahl von Gegenständen entwickelt sich rasch eine Sammelleidenschaft. Angespornt durch weitere, freispielbare Charaktere, Erfolge und sonstige Gimmicks werdet ihr euch etliche Stunden gut unterhalten fühlen.





Die Schlammschlacht um das Thema Religion und Zensur mag weitergehen, The Binding of Issac jedoch bleibt - zumindest auf der Onlineplattform Steam. Es ist sehr schade, das sich Nintendo weigert, dem umstrittenen Titel eine Chance zu geben. Dem japanischen Videospielriesen wird dadurch ein hochklassiges Spiel durch die Lappen gehen. Trotz minimalistischer Grafik und algedientem Gameplay weiss Isaac mit seiner Odyssee zu unterhalten. Dank zufallsgenerierten Dungeons, freischaltbaren Extras und einem angenehm großen Arsenal an Gegenständen werdet ihr das Spiel auch nach der zehnten Runde nicht aus der Hand geben wollen. Mehr davon bitte!
87%
So testen wir >>

Du bist nicht eingeloggt. Dies ist Voraussetzung, um ein Spiel hier bewerten zu können. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
85%


Du bist nicht eingeloggt. Dein Kommentar ist somit keinem Benutzerkonto zugeordnet. Du kannst dich oben auf der Seite bequem einloggen oder dich hier registrieren.
 Username
 Kommentartitel


#1 | Dusi XD [25.04. | 18:53] 
The binding of isaac
Kann man The binding of isaac im internet kostenlos spielen aber keine Demo !!! Hat jemand ne Antwort ?


 
















Pro:
zufallsgenerierte Dungeons
hoher Wiederspielwert
gelungenes Gameplay

Contra:
altbackene Grafik
ohne Gamepad schwer zu steuern


Offizielle Website:
 Headup Games



GameRadio@Facebook | GameRadio@Twitter | GameRadio@YouTube | GTA-Xtreme | PrinceofPersia-Game | Nintendo-Online

PC | PS3 | Xbox 360 | PSP | Nintendo 3DS | Nintendo DS | PS2 | Wii | iPhone / iPod | Anime Wallpapers | Anime/Manga | Partner | Link Us | Datenschutz

Content & Design © 2009 GameRadio-Team
Please feel free to send comments and suggestions to webmaster(at)gameradio.de
All rights reserved.

IVW Logo
GameRadio.de ist Partner von Fantastic Zero und unterliegt
als Bestandteil des Gesamtangebots der Prüfung durch die IVW