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DEPONIA
 Test von Markus Biering (26.01.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Daedalic Entertainment
Termin:27. Januar 2012 Entwickler:Daedalic Entertainment

Es gab schon viel Müll in der Spielegeschichte, aber mit Deponia bekommt die Bezeichnung eine ganz andere Bedeutung. Die Leute von Daedalic Entertainment holen wieder zum großen Schlag aus und bieten Adventure-Fans erneut geniale Kost. Nach »Edna bricht aus und »Harveys neue Augen geht es nun um Rufus, der auf einer Müllhalde wohnt. Hört sich doch schon mal interessant an. Wir haben uns das Spiel, für das Daedalic wahrlich alle Register gezogen hat, genauer angeschaut.


Müll ist nicht gleich Müll


Rufus lebt in einer kleinen Siedlung der Müllkippe Deponia. Schon das hört sich ziemlich verrückt an, doch es kommt noch besser. Denn genau dieser Rufus will aus diesem verdreckten Leben verschwinden und träumt von einem Leben in einer besseren Welt. Dabei handelt es sich hier um schwebende Städte, oberhalb der Müllkippen. Schon unzählige Male hat Rufus versucht von Deponia zu entkommen, doch immer ist irgendwas schiefgelaufen. So auch bei seinem letzten Projekt. Hätte er seine Post doch einfach mal eher durchgelesen. Zu Anfang des Adventures Deponia befinden wir uns in der Wohnung seiner Ex-Freundin Toni, die ihn nicht wirklich gut riechen kann. Es geht darum erstmal die richtigen Sachen für seinen Koffer zu finden. Schließlich will er hier so schnell wie möglich verschwinden.

Neben Proviant und Socken soll auch der Seitenschneider mit dabei sein. Doch leider will dieser nicht wirklich in den Koffer passen. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Seitenschneider bleibt wo er ist. Doch diese Entscheidung wird er später noch bereuen. Schon in den ersten Minuten wird klar, welch ein verrücktes Adventure da wieder auf die Beine gestellt worden ist. Die herrliche Sprachausgabe, die wunderbare Spielewelt und die absolut abgedrehte Story entführen euch in eine Welt voller Dramatik, Verwechslungen und, wie man es nicht anders erwarten sollte, in die Niederungen des Mülls. Rufus ist bereit für die Reise in die oberen Schichten. Er will nicht mehr im ewigen Müll wohnen, sondern endlich die normalen Welten kennenlernen. Kurz vor dem Abflug kommt aber noch mal seine Ex-Freundin Toni vorbei. Sie war so nett und hat noch mal die Post mitgebracht. Rufus ist das ziemlich egal und nimmt schon mal in seiner selbstgebauten Rakete Platz.

Doch die Neugier ist größer und er öffnet die Post dann doch noch. Hätte er das doch mal eher gemacht. In einem Schreiben wird ihm mitgeteilt, dass sich die Lieferung der bestellten Schrauben um einige Tage verzögert. Schrauben? Die nächste Sequenz sagt alles: Alles bricht auseinander und Rufus sitzt nur noch auf einenm Briefkasten, der mit einer Batterie gefüllt ist. Ja, richtig gelesen. Um Platz in der Kapsel zu schaffen hat er vorher kurzerhand den Sitz rausgeschraubt und durch einen Briefkasten ersetzt. Da dieser sich auch öffnen lässt, konnte er auch die sperrige Batterie platzsparend verstauen. Das Drama nimmt seinen Lauf. Anstatt nach Elysium geht es für Rufus in eine Müllpresse.


Verrückter geht es schon fast nicht mehr

Doch auch dort könnte sich trotzdem sein ganzes Leben verändern. An dieser Stelle trifft er nämlich die wunderschöne Goal, die auf einen benachbarten Müllberg gefallen ist. Rufus ist schwer verliebt und hat nur noch ein Ziel: Er muss diese Frau unbedingt kennenlernen und zurück in ihre Heimat bringen. Doch das ist einfacher gesagt als getan. Denn Rufus ist nicht der einzige, der diese wunderschöne Frau kennenlernen will. Es geht sogar so weit, dass ihr euch beim Bürgermeister eine Nummer ziehen müsst. Und auch hier zeigt der skurrile Humor wieder all seine Facetten. Goal liegt bewusstlos im Nebenzimmer und will einfach nicht wach werden. Der herbeigerufene Arzt kann nicht wirklich helfen und ist schier verzweifelt.

Seiner Meinung nach hilft jetzt nur noch ganz starker Kaffee. Rufus weiß sofort was er zu tun hat. Die Geschichte nimmt seinen Lauf und ihr kommt aus dem Schmunzeln nicht mehr heraus. Kleine Minispiele, die aber jederzeit übersprungen werden können, sollen für die nötige Abwechslung sorgen. Um weiter zu kommen solltet ihr mehrmals um die Ecke denken und auch das Verrückteste einfach mal ausprobieren. Die herrlichen Zwischensequenzen im Comic-Stil und die handgezeichneten Grafiken im Spiel lassen keine Wünsche offen. Die Spielewelt steht laut Daedalic in der Tradition von Douglas Adams, Terry Pratchett und Matt Groening. Und das ist auch wirklich unverkennbar. Die Synchronsprecher haben hörbar ihren Spaß an der Sache gehabt und verleihen dem Ganze noch eine ganz besondere Würze. Aber das war ja auch schon bei den bekannten Vorgängern der Fall.

Das Schöne an Deponia ist, dass ihr hier niemals einen Game-Over-Bildschirm sehen werdet oder in einer Zwickmühle steckt. Es gibt immer eine Lösung, auch wenn sie total sinnlos erscheint. Auch die Sounduntermalung passt sich perfekt dem Spiel an und wechselt von Dramatik bis hin zum fröhlichen Beat. Manche Soundeffekte können nach einer Weile aber ein bisschen nervig werden. Die Steuerung mit der Maus funktioniert hervorragend und macht keinerlei Probleme. Mit dem Mausrad öffnet ihr euer Inventar und habt somit schnellen Zugriff auf eure gesammelten Gegenstände. Diese lassen sich meistens auch kombinieren und bringen euch im Rätsel so schnell ein Stückchen weiter. Die Welten in Deponia sind riesig und strotzen nur so vor liebevollen Details. Mit einem Klick auf das Mausrad werden euch die interessanten Dinge sofort angezeigt um diese näher zu untersuchen. Rufus hat zu jeder Sache einen schnippischen Kommentar auf Lager und so wird jedes Nachschauen zum riesigen Spaß.

Ihr werdet Stunden in den herrlichen Müllwelten von Deponia verbringen und in eine völlig abgedrehte Welt eintauchen. Nur gut dass es noch keine Spiele mit Geruch gibt. Das wäre dann wohl doch zuviel des Guten. Die Jungs von Daedalic Entertainment haben ganze Arbeit geleistet und im jungen Jahr 2012 ein erstes Adventure-Highlight geschaffen. Wer Edna bricht aus und Harveys neue Augen mochte wird Deponia lieben. Und wann können wir schon mal sagen, dass Müll selten so gut ausgesehen hat. Falls uns einer suchen sollte, wir wühlen noch ein bisschen im selbigen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Deponia ist absoluter Müll, und das ist positiv gemeint. Noch nie haben Müllberge so schön ausgesehen. Und mittendrin finden wir Rufus und all die verrückten Bewohner von Deponia. Dieses Spiel ist ein Pflichtkauf für Adventure-Fans, besonders wenn sie schon Edna bricht aus oder Harveys neue Augen gespielt haben. Mehr abgedrehter Humor geht schon fast gar nicht mehr. Immer wieder schmunzelt ihr über die wahnsinnigen Dialoge, Umgebungen und Rätseleinlagen. Das Beste: Es gibt immer eine Lösung - egal wie aussichtslos sie scheint. Ein Meisterwerk von Daedalic Entertainment und das erste richtige Adventure-Highlight im jungen Jahr 2012.
93%
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87%


#1 | Gast [27.01. | 16:56] 
Korrektur
Das Spiel ist echt toll, aber die Ex-Freundin von Rufus heißt Toni, abgeleitet von Antonia (wenn ich mich recht erinnere) und nicht Tina.


 










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Pro:
abgedrehter Humor
verrückte Dialoge
geniale Sprachausgabe
wahnsinnige Story

Contra:
manchmal nervige Soundeffekte


Offizielle Website:
 deponia.de



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