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RED ORCHESTRA 2
 Test von Sören Wetterau (08.01.2012) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Peter Games
Termin:02. Dezember 2011 Entwickler:Tripwire Interactive

Wer auf Shooter im Zweiten Weltkrieg steht und wem ein Call of Duty oder ein Battlefield zu unrealistisch ist, für den war immer ein Platz in Red Orchestra. Seit wenigen Tagen steht die Verkaufsversion des Nachfolgers Red Orchestra 2 im Handel. Wir haben uns in die Schlachten zwischen russischen und deutschen Truppen geworfen. Dabei war uns schon nach fünf Minuten klar: Das wird kein einfacher Test.

Red Orchestra 2 ist hauptsächlich ein Multiplayer-Shooter, aber im Gegensatz zu seinem nun mehr fünf Jahre alten Vorgänger gibt es nun auch einen Kampagnen-Modus. In diesem können wir an mehreren Missionen jeweils auf Russen- oder Wehrmachtsseite teilnehmen. Eine richtige Kampagne ist das jedoch nicht, denn eine wirkliche Geschichte mit einem Helden ist nicht vorhanden. Stattdessen dient die Kampagne als reine Einführung in den Mehrspielermodus.

Jede Kampagnen-Mission findet auf einer Mehrspieler-Karte statt, in der wir mit Bots bestimmte Ziele erfüllen müssen. Als Gegner dient die jeweilige Gegenseite, ebenfalls vollgestopft mit Bots. Wer noch nie Red Orchestra gespielt hat sollte sich in jedem Fall erstmal in die Kampagne stürzen. Hier lernt man die wichtigsten Grundeigenschaften des Spiels schnell verstehen, die Bots stellen sich jedoch ziemlich dumm an. Entweder laufen unsere eigenen Leute mitten in einen Schuss oder der Gegner stürmt ohne Grund auf uns zu und wird dann eiskalt niedergeschossen. Das Einzige, was die KI wirklich beherrscht, ist das Zielen.


Das Herz: Der Mehrspieler-Modus

Das Wichtigste an Red Orchestra 2 ist und bleibt der Mehrspieler-Modus. Dieser richtet sich jedoch nicht direkt an Fans von »Battlefield 3 oder »Call of Duty: Modern Warfare 3. Nur wer auf Realismus steht und relativ frustresistent ist, wird hier sein Zuhause finden können. Schnell und unkompliziert findet man hier nämlich nicht und es dauert einige Zeit, bis man endlich mal mit einer Waffe gut ist. Einfach ein ganzes Magazin auf den Gegner abzufeuern hilft nämlich so gut wie nie weiter. Der Grund ist schnell gefunden: Eine Maschinenpistole verzieht enorm, weshalb wir gezielte Schüsse abgeben sollte. In der Regel reicht nämlich ein Treffer aus, um den Gegner (oder im schlimmsten Fall uns) zu töten. Nur Streifschüsse lassen sich überleben, um nicht zu verbluten muss dann jedoch schnell genug eine Bandage angelegt werden.

Ein Fadenkreuz existiert in Red Orchestra 2 ebenso nicht. Fast alles erledigen wir mithilfe von "Kimme und Korn". Gegner auf größere Distanz zu treffen ist zudem deutlich schwerer als in anderen Shootern, denn auch hier wirkt sich der Realismusgrad aus. So müssen wir schon einige Zentimeter über den Kopf eines Gegners zielen, wenn er mehrere hundert Meter entfernt steht. Ebenso besitzen wir nur eine Waffe, eine Sekundär-Pistole und ein paar Granaten. Dennoch sind wir nicht elend langsam, sondern dank der Sprinten-Funktion schnell wieder an der Front. Dadurch entsteht ein gutes Spielgefühl, das jedoch nicht anspruchslos wird.

Zusätzlich zum hohen Realismus gesellen sich die verschiedenen Karten, die teilweise richtig groß ausfallen. Hier hilft es natürlich, wenn man diese Karten vorher im Singleplayer-Modus zumindest einmal gesehen hat. Ansonsten kann man sich enorm schnell verirren oder läuft in gegnerische Fallen. Außerdem gibt es drei verschiedene Spielmodi, wovon Team-Deathmatch selbsterklärend sein sollte. In den beiden anderen, Countdown und Territory, geht es darum, dass wir auf den jeweiligen Maps bestimmte Areale erobern. Das Interessante dabei ist, dass wenn wir sterben, wir nicht sofort wieder spawnen. Stattdessen wirft das Spiel in Zeitintervallen Gruppen von Spielern in die Schlacht, um somit das Gefühl von Verstärkung besser zu simulieren. Außerdem vereinfacht dieses Prinzip die Teambildung.


Ränge, Panzer und Kommandos

Eine Sache hat sich Red Orchestra 2 dennoch von aktuellen Shootern abgeschaut: Das Rangsystem. Durch Abschüsse und Teamwork-Erfolgen (Einnehmen von Arealen, Verteidigen des Gruppenanführers, Munition für Kameraden bereitstellen, ...) steigen wir im Ehren-Rang. Zusätzlich gibt es einzelne Ränge für die verschiedenen Klassen, darunter Scharfschütze oder Panzersoldat. Steigen wir dort im Rang auf, dann erhalten wir beispielsweise neue Waffen. Das dauert jedoch, zudem das Spiel die spielbaren Klassen auf den Maps beschränkt. Es ist also nicht möglich, dass im Gegnerteam nur noch Scharfschützen sind.

Entscheiden wir uns für die Klasse des Kommandanten, dann dürfen wir unserer Gruppe bestimmte Befehle erteilen. Über ein passendes Ringmenü wählen wir die verschiedenen Befehle aus und aktivieren diese mit Linksklick. Ob unsere menschlichen Mitstreiter dann diesen Befehlen nachgehen, ist vor einem Spiel natürlich immer unklar. Mit eingespielten Teams funktioniert das System aber sehr gut und erleichtert das taktische Zusammenspiel. Außerdem dürfen wir als Offizier Artillerie-Schläge anfordern, die zwar nicht sehr viel Schaden austeilen, dafür aber das Gegnerteam unter Druck setzen.

Wenn wir uns vor dem Spiel einem Panzertrupp anschließen, dann dürfen wir auch mit dem einzigen Fahrzeug unterwegs sein. Dabei übernehmen wir nicht die Kontrolle über das gesamte Gerät, sondern nur über einen Teilbereich. So kümmert sich einer um das MG, während ein anderer den Part der Sprengmunition an sich nimmt. Die Panzer fallen enorm detailverliebt aus, denn wir können auch im Innenraum uns umsehen. Die Kampffahrzeuge teilen zwar hohen Schaden aus, aber mit ein wenig Zusammenarbeit können auch diese schnell zerstört werden. Vor allem Panzerabwehrsoldaten sind hier gefragt.


Atmosphärischer Sound, solide Grafikleistung

Zur dichten Atmosphäre von Red Orchestra 2 trägt auch der Sound bei. Wir hören wie Kameraden schreien, Schüsse zischen haarscharf an unserem Kopf vorbei und vor uns sinkt ein Gegner zu Boden und schreit um sein Leben. Im Hintergrund ertönt der sehr gelungene Soundtrack, der klar untermalt, dass Red Orchestra 2 nicht nur irgendein Mehrspieler-Shooter ist.

Grafisch ist das Spiel hingegen nur solide. Dank der Unreal Engine 3 kann sich das Spiel im Jahre 2011 durchaus sehen lassen, aber eine Schönheit ist es nicht gerade. Dennoch passt der oftmals graue Look zum spielerischen Setting und verdeutlich, dass der Krieg in diesen Tagen kalt und fordernd war. Scharfe Texturen oder gut gemachte Effekte gibt es jedoch nicht vor das Auge.

Zu Beginn unseres Testes war Red Orchestra 2 zudem noch recht buganfällig und das ist es jetzt auch noch. Zwar hat Entwickler Tripwire schon seit dem digitalen Release im September massig Patches nachgeschoben, aber es treten immer noch kleine Fehlerchen auf. So hatten wir etwa fehlende Menüs und Grafikfehler zu beklagen. Außerdem funktioniert das Steam-Tracking immer noch nicht einwandfrei und es kommt bei manchen Spielern immer noch dazu, dass ihr Rangaufstieg komplett weg ist oder sie mit einmal alles freigeschaltet haben. Dennoch ist Red Orchestra 2 mittlerweile ordentlich spielbar.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Ich könnte einem Red Orchestra 2 nun seine schwache Singleplayer-Kampagne und seine diversen Bugs vorwerfen. Das will ich jedoch nicht, denn man merkt, dass die Entwickler ihr Hauptaugenmerk auf den Mehrspielermodus gelegt haben und sinnvoll und verständlich patchen. Die groben Bugs hat man mittlerweile nahezu komplett entfernt. So machen die realistischen Schlachten auf den verschiedenen Servern richtig Spaß und sorgen für puren Nervenkitzel, denn der nächste Schuss könnte für uns das virtuelle Ende bedeuten. Red Orchestra 2 setzt im Grunde genau das fort, was der Vorgänger angefangen hat: Anspruchsvoller Mehrspielermodus mit Spaß.
86%
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Pro:
Atmosphäre pur!
starker Realismusgrad
relativ gute Balance
große, teils komplexe Karten
Teamwork wird gefördert
solide Grafik...

Contra:
..., die nicht sehr hübsch ausfällt
vorhandene Bugs
einbrechende Performance
schwache Singleplayer-Kampagne


Offizielle Website:
 @ Red Orchestra 2



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