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FUSSBALL MANAGER 12
 Test von Sören Wetterau (02.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Electronic Arts
Termin:20. Oktober 2012 Entwickler:Bright Future

Nach »F1 2011, »FIFA 12, »PES 2012 und »NBA 2K12 fehlt eigentlich nur noch ein großer Sporttitel: Der Fussball Manager 12. Erneut hat Bright Future ein Jahresupdate für die Management-Simulation veröffentlicht. Dieses Mal will man jedoch mit Änderungen im Detail glänzen und keine neuen Features anbieten. Ob sich der Kauf lohnt oder Liebhaber des Fußballs einen Bogen drum herum machen sollten, klären wir im Test.


Wie schon in den vergangenen Jahren setzt der Fussball Manager 12 auf eine riesige Lizenz-Palette. Nahezu alle europäischen Ligen und die wichtigsten internationalen Ligen samt deren Pokalwettbewerbe sind vertreten. Hinzu kommen die jeweiligen unterklassigen Ligen, obwohl es hier auch Ausnahmen bei den Vereinen gibt: Manche haben nur Fantasie-Spieler oder es fehlen Logos, echte Spielergesichter und Trikots. Dennoch bietet das Spiel von Bright Future ein großes Paket an, das jeden Fußballfan ansprechen sollte.

Insgesamt hat sich recht wenig am Fussball Manager 12 geändert im Vergleich zum Vorgänger. Dafür haben die Entwickler eine Liste von über 700 Änderungen umgesetzt. So gibt es nun mehr oder weniger nützliche Ansprachen vor dem Spiel, es gibt wieder tagesbasiertes Training, es gibt die Hauptjahresversammlung eines Vereins und natürlich neue Deko-Objekte für den eigenen (virtuellen) Schreibtisch. Jedoch haben es auch größere Updates in das Spiel geschafft.


Glaubwürdigere Fußball-Simulation

Eines der großen Probleme der Fussball Manager-Reihe in den letzten Jahren war die Simulation der Fußball-Spiele. Vor allem die Glaubwürdigkeit fehlte den 3D-Szenen oftmals extrem. Unlogische Szenen und nicht nachvollziehbare Aktionen der Spieler waren die Folge. Dieses Jahr hat sich das zum Teil geändert, hinkt der Konkurrenz des englischen Football Manager 12 jedoch weiterhin hinterher. Trotzdem merkt man von Anfang an, dass die Macher hier richtig viel Arbeit investiert haben. Unlogisches Hin- und Hergeschiebe des Balles und Flanken auf schlechter positionierte Stürmer stehen nicht mehr an der Tagesordnung, sondern treten nur noch im Ausnahmefall auf.

Die Spieler halten sich nun in neun von zehn Fällen an die taktischen Vorgaben. Unser Arjen Robben dribbelt auf der rechten Seite und versucht möglichst seine Flanken auf den kopfballstarken Mario Gomez zu schießen. Und ein Schweinsteiger geht auch mit nach vorne und versucht das Spiel anzutreiben bzw. die Bälle im Mittelfeld zu sortieren. Insgesamt ist der 3D-Modus dadurch ansehnlicher geworden, das gilt aber nicht für den optischen Bereich. Hier werkelt weiterhin eine leicht modifizierte »FIFA 10-Engine vor sich hin. Diese kann nicht einmal annähernd mit dem Grafikmotor von FIFA 12 mithalten, aber im Endeffekt soll der Fussball Manager auch ein Manager bleiben. Eine verbesserte Grafik wäre für den Nachfolger dennoch wünschenswert. An Glaubwürdigkeit gewonnen haben auch die restlichen Darstellungsmodi: Textmodus, Videotext und Schnellsimulation.


Transfermarkt und Menüführung: Details entscheiden

Abseits des Platzes bietet sich auf den ersten Blick das altbekannte Menü an. Alles ist übersichtlich, ihr findet die wichtigsten Infos sortiert in den jeweiligen Reitern und könnt wie üblich Teilbereiche an CPU-Kollegen abgeben. In den Untermenüs entdecken wir dann aber auch einige überarbeitete Features: Ihr könnt nun einen Laktat-Test für Spieler anordnen, ein Probetraining veranstalten um eventuell unbekannte Talente zu finden oder im Privatbereich Aktionen kaufen. Das sind alles keine großartigen Neuerungen, sie verbessern aber das Spielgefühl und geben den Manager-, Sportdirekt- und Trainer-Posten noch mehr Sinn. Im Trainingsmenü bekommen wir nun auch angezeigt, auf welchen Positionen wir dringend nachbessern sollten. Das gilt auch für die gegnerischen Vereine: Die CPU kauft nicht wie wild den Transfermarkt leer, sondern geht gezielt vor und versucht teilweise auch unsere besten Spieler abzuwerben.

Apropos Transfers: Unlogische Transfers passieren weiterhin. Dass ein Bayer 04 Leverkusen sich einfach mal mit einem Frank Lampard in der zweiten Saison verstärkt und dafür 30 Millionen Euro ausgibt, ist ziemlich unrealistisch. Als wir aus Testgründen dann den Klub übernehmen, bemerken wir denselben Fehler, wie es ihn schon in den Vorgängern gab. Der Verein ist finanziell ruiniert und mit Transferauflagen nur so überhäuft. Dennoch haben sich diese Aktionen verringert und treten nicht mehr so häufig auf. Das Transfergeld könnt ihr nicht nur in neue Spieler stecken, sondern auch die Infrastruktur eures Vereins ausbauen. Dort hat Bright Future die Bauzeiten verkürzt und zugleich das System logisch erweitert. Konsequent genug, um dazu zu motivieren, mehr Zeit damit zu verbringen und deutlich mehr Jugendcamps und verbesserte Trainingsstätten bauen zu lassen. Dank des neuen Herausforderungsmenüs lohnt es sich, auch die anderen Änderungen anzuschauen. Ihr bekommt nämlich nun auch Aufgaben, die euch motivieren, aber ansonsten keinen Einfluss auf das Spiel haben.


Separater Onlinemodus

Auch den Mehrspieler-Part hat Bright Future im Detail verbessert. Dieser liegt nicht mehr im Hauptmenü, sondern ist nur im Installationsverzeichnis vorzufinden. Im Ordner "online" findet ihr die Startdatei, um euch in das kurzweilige Mehrspielervergnügen zu stürzen. Via Origin-Konto loggt ihr euch ein, erstellt einen Trainer und könnt dann den unterschiedlichen Partien beitreten. Grundsätzlich spielt sich der Mehrspielermodus wie immer: Ihr wählt einen Verein und wollt diesen in einer Partie zu einer guten Platzierung verhelfen. Der Umfang des Manager-Lebens ist hier enorm abgespeckt, aber es macht weiterhin Spaß mit vier oder fünf Mann in einer Liga gegeneinander anzutreten, um zu sehen, wer deutscher Meister wird.

Neu sind hier die Aktionskarten. Diese können Einfluss das Spiel haben, sind aber nicht zwingend notwendig. So könnt ihr etwa einen verletzten Spieler sofort heilen oder der Torwart erhält im Spiel kurzfristig ein verbessertes Stellungsspiel. Das nimmt jedoch nicht die Balance raus, denn auch ohne die Karten kann man die Spiele weiterhin gewinnen, ohne einen signifikanten Nachteil zu erleiden. Die Aktionskarten schaltet ihr frei, indem ihr im Onlinemodus Punkte sammelt und diese in neue Karten investiert.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Der Fussball Manager 12 ist besser als sein Vorgänger. Die 3D-Szenen sind nachvollziehbarer, der Transfermarkt weiterhin solide und ihr könnt nun auch das Geld sinnvoll in die Infrastruktur stecken. Es macht immer wieder Spaß, seinen Verein auf Vordermann zu bringen, Transfers einzuleiten und mit Sponsoren um mehr Geld zu verhandeln. An die taktische Tiefe des englischen Football Managers kommt das Produkt von Bright Future allerdings noch nicht ran. Dafür punktet der deutsche Manager mit mehr Atmosphäre und mehr Interaktionsmöglichkeiten abseits des Platzes.
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Pro:
verbesserter 3D-Modus
zahlreiche Detailänderungen
dickes Lizenzpaket
umfangreiches Management-System
kurzweiliger Online-Modus

Contra:
teils noch unglaubwürdige Szenen
schwache 3D-Grafik
Aussetzer der Kommentatoren


Offizielle Website:
 @fm12.de



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