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TROPICO 4
 Test von Sören Wetterau (09.09.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Aufbauspiel Publisher:Kalypso Media
Termin:25. August 2011 Entwickler:Haemimont Games

Ende 2009 durfte El Presidente wieder ran: In »Tropico 3 war man erneut ein Diktator über eine Insel, die man möglichst erfolgreich regiert hat. Entwickler Haemimont Games hatte es mit dem dritten Teil geschafft, die Tugenden des ersten Tropico erneut aufleben zu lassen. Nun sind wir bei Teil vier und schon im Vorfeld blieb eine Frage unbeantwortet: Was ändert sich denn groß? Wir haben uns Tropico 4 genauer angeschaut.


In Tropico 4 ist zu Beginn alles überschaubar: In der 20 Missionen langen Einzelspieler-Kampagne fangen wir fast immer auf einer neuen Insel an, die nur aus wenigen Hütten und Farmen besteht. Da das Spiel schon im Jahre 1950 beginnt ist die entsprechende Industrie nur geringfügig vorhanden und vor allem haben wir wenig Geld in der Staatskasse. Mithilfe von Exporten verdienen wir unsere ersten Dollar-Scheine und investieren diese in Kliniken, Sägewerke, Minen und Wohnhäuser. Also genauso wie im Vorgänger und wie in so vielen anderen Aufbauspielen. Doch Tropico 4 greift tiefer, denn wir müssen uns auch um die Politik kümmern, schließlich sind wir El Presidente, den wir vorher entweder selbst zusammenstellen oder indem wir eine vorgefertigte Berühmtheit auswählen (Fidel Castro).

Unser Berater gibt uns hilfreiche Tipps. So verlangt er von uns, dass wir uns um die Unterhaltung der Tropicaner kümmern. Europa möchte, dass wir unseren Export erhöhen und zugleich sind die USA der Ansicht, dass wir uns mehr um die Bildung kümmern sollten. Nehmen wir diese Ratschläge an, dann bringt es uns einige Vorteile: Die Zufriedenheit der Bewohner steigt, Europa ist uns gut gesinnt und die USA geben uns jährlich ein paar tausend Dollar Unterstützungshilfe mehr. Doch nach und nach ergeben sich auch ernste Probleme, etwa dass der Eisenerz-Preis noch mehr sinkt und wir kaum noch durch unseren Export etwas verdienen. Die USA möchten Atomwaffen bei uns testen und Europa braucht ein Darlehen von über 10.000 US-Dollar. Wir lehnen bei beiden Sachen ab und sofort sinkt unser Ansehen bei beiden Fraktionen. Von den USA bekommen wir beispielsweise nur noch mickrige 5.000, anstatt der bisherigen 10.000 US-Dollar.


Alles zusammen für ein Ziel!

Diese Haupt- und Nebenaufgaben sind in Tropico 4 eng miteinander verzahnt. Schließlich geht es im Endeffekt nur um ein Ziel: Dauerhaftes Herrschen auf Tropico. Dank der zufällig erscheinenden Aufgaben ergibt sich im Spiel kein Leerlauf mehr, das war im Vorgänger noch anders. Nur wenn wir die Wirtschaft, die Politik und das Aufbauen unserer Insel ordentlich machen, schaffen wir es, dass wir wiedergewählt werden. Zugleich kommentiert das altbekannte Insel-Radio jeden unserer Schritte: Lassen wir beispielsweise zu, dass bei uns Atomtests durchgeführt werden, dann wendet sich sofort die Öko-Dame via Radio an uns und somit auch an die Bevölkerung. Dass so eine Aktion ungünstig für die Gunst der Wähler ist, sollte klar sein. Nur wenige Wochen nach dem Beschluss gibt es eine erste Demonstration und wir müssen das irgendwie gerade biegen. Natürlich könnten wir auch mit Gewalt vorgehen, aber wir entziehen einfach den USA das Recht, weiterhin Atomtests in unserer Nähe durchzuführen.

Am Ende jeder Mission der Kampagne müssen wir die Wahlen gewinnen. Schaffen wir das nicht, dann wurde das Ziel nicht erreicht und wir müssen einen Speicherstand laden. Jedoch solltet ihr von der Kampagne keine Zusammenhänge erwarten: Wie bereits vorher erwähnt spielt jede Mission auf einer anderen Insel, aber wir werden dafür an die unterschiedlichen Vorgehensweisen sehr gut herangeführt. Das eine Eiland lebt beispielsweise nur vom Tourismus, während die andere Insel voll mit Rohstoffen ist.


Katastrophe auf der Insel

In der dennoch gut gemachten Kampagne wird uns eine weitere Neuerung von Tropico 4 aufgezeigt: Katastrophen. Diese erscheinen ebenfalls nach dem Zufallsprinzip, richten aber teilweise verheerende Schäden an. So zerstört ein Hurrikan unsere Hochschule und kostete mehrere Inselbewohner das Leben. An anderer Stelle gibt es ein Erdbeben und unsere Arbeiter sind eingesperrt bis wir einen Bohrer zur Befreiung heran schaffen. Probleme mit den Umweltaktivisten bekommen wir dann, wenn direkt vor unserer Haustür ein Öltanker absäuft. Dank der Hilfe des Auslandes können wir uns dennoch meist retten, aber die Zufriedenheit leidet. Mithilfe einer Wetterstation können wir uns jedoch vorbereiten, denn die Station sagt uns voraus, welche Katastrophe als Nächstes folgt.

Eine weitere Neuerung sind die Minister: Mithilfe des Ministeriums können wir fünf Beamte einstellen, die sich fortan um ihre Ämter, etwa Verteidigung und Umwelt, kümmern. Die Kandidaten haben aber Vor- und Nachteile und diese können uns auch zum Verhängnis werden. Wenn wir unterdurchschnittlich intelligente Minister einstellen, dann können jene Sachen veranlassen, die uns schaden. So kam es vor, dass unser Verteidigungsminister zum Angriff auf die Rebellen geblasen hat und unsere hübsche Insel fast vom Bürgerkrieg zerstört wurde.


Der reinste Inseltraum

Tropico 4 setzt auf die verbesserte Grafik-Engine des Vorgängers. Die sieht auch für das Jahr 2011 immer noch fabelhaft aus. Die Strände sind zum Verlieben da, während die Palmen sich im Wind wiegen. Die Vegetation ist zu Beginn umwerfend, aber leider müssen wir nach und nach das Eiland mit Plattenbauten und Fernsehstationen bepflastern. Dank der hervorragenden Weitsicht haben wir immer einen Überblick über unsere Insel und können auch mal unseren Tropicanern über die Schulter schauen. So erfahren wir mehr über ihre Bedürfnisse und wie gut gelaunt sie sind. Animiert sind diese übrigens genauso gut wie in der Anno-Serie, nur dass hier noch LKWs und PKWs über die Straßen fahren.

Nicht nur optisch ist Tropico 4 ein Genuss, sondern auch der Sound passt wie die Faust aufs Auge. Die karibische Musik dröhnt aus dem Radio, während unser Sägewerk nach und nach Bretter herstellt. Im Hintergrund hören wir das Vogelgezwitscher und wenn Schiffe über das Meer fahren, dann kriegen wir das eben nicht nur zu sehen, sondern auch zu hören.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Tropico 4 ist im Kern ein verbessertes Tropico 3. Das ist auch gut so, denn endlich ist das Spiel ausgereift. Alles greift ineinander und funktioniert, was im Vorgänger nur ansatzweise klappte. Endlich gibt es sinnvolles Feedback und dank den Ministern und der Nebenaufgaben haben wir immer etwas zu tun. Obendrein haben die Entwickler den Spielwitz beibehalten und werden nie zu ernst oder driften ins absolut Lächerliche ab. Insgesamt ist Tropico 4 ein verdammt gutes Aufbauspiel mit vernünftigem Politikfaktor und macht dem Genre-König, der Anno-Reihe, durchaus starke Konkurrenz. Für Tropico 5 wünschen wir uns dann aber mehr Neuheiten.
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Pro:
schöne Spielwelt
toller Sound
guter Mix aus Wirtschaft und Politik
Spielwitz vorhanden
ordentliche Kampagne

Contra:
kein Mehrspielermodus
einfache Produktionsketten


Offizielle Website:
 @WorldOfTropico



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