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FATE OF THE WORLD
 Test von Mario Zollitsch (11.04.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:Red Redemption
Termin:28. Februar 2011 Entwickler:Red Redemption

Nach der Naturkatastrophe in Japan und den (bevorstehenden) atomaren Auswirkungen, ist das Thema „Umwelt“ und „Erneuerbare Energien“ seit langem ganz oben auf der To-Do Liste der Politiker. Die Debatten um mögliche Lösungen scheinen unendlich – und ebenso die Meinungen darüber, was richtig ist und was falsch. Fast pünktlich zu den schrecklichen Ereignissen bringt die unbekannte Entwickler-Truppe Red Redemption die Umwelt-Simulation Fate of the world auf den Markt. Wir sind aufmerksam geworden und haben uns diesen deprimierenden Simulator genauer angesehen. Totale Katastrophe oder doch ein Happy End für die Spielewelt? In unserer Review erfahrt ihr die ganze Wahrheit.


Wissenschaftlich fundierter Weltuntergang


Mit Hilfe von Ian Roberts (BBC Climate Challenge) und Modellen über den Klimawandel von Prof. Myles Allen (University of Oxford) wurden verschiedenste Szenarien ausgearbeitet, die in Fate of the World eingearbeitet wurden. Doch um was geht es denn überhaupt? Als Leiter der weltgrößten Umweltorganisation GEO ist es eure Aufgabe, beginnend im Jahr 2020 die Welt vor dem Ende zu bewahren. Hierfür wurden verschiedenste Veränderungen und politische Entscheidungen einkalkuliert und deren Auswirkungen bis zum Jahre 2220. Ihr habt also 200 Jahre Zeit, das Schlimmste abzuwenden und üble Entwicklungen wie zum Beispiel den Klimawandel zu stoppen.

Die Problematik dabei ist, dass jetzige Entwicklungen um Mutter Natur noch weiter vorangetrieben werden – dementsprechend lausig steht es um die Erde. Und dies bedeutet zugleich, dass eure Aufgabe nicht sonderlich leicht ausfällt. Die Schwierigkeit, die euch in Fate of the World erwartet, ist beachtlich. Ihr habt es nicht leicht, alles wieder ins Lot zu bringen und die Umwelt zu retten.


Politik, Wirtschaft, Sozialwese, Energiewirtschaft,…

… und noch so einiges liegt in Fate of the World in eurer Hand. Teilweise für einzelne Länder und Kontinente, teilweise müsst ihr die gesamte Welt verwalten. Als ob es nicht schon schwer genug wäre, alle Bereiche der Weltpolitik abzudecken, müsst ihr zugleich dafür sorgen, die Bevölkerung bei Laune zu halten. Sollte zu großer Unmut herrschen oder gar ein Bürgerkrieg ausbrechen, kann es schnell dazu führen, dass euer GEO Hauptquartier in dem jeweiligen Land aufgelöst wird und ihr euren dortigen Einfluss verliert. Und damit lässt sich in diesem Gebiet die Zerstörung unserer Mutter Erde nicht weiter aufhalten.

Ihr habt die Möglichkeit, Schulwesen einzuführen, Sozialversicherungen oder eine Ein-Kind-Politik. Ihr könnt verschiedene Institutionen errichten – und müsst euch natürlich zwischen verschiedenen Projekten entscheiden. Die Schwierigkeit ist hierbei in vielen Fällen wie in unserer realen Welt auch: Ein Projekt bietet gewisse Vorteile, birgt aber auch Nachteile und Gefahren. So zum Beispiel auch die im Moment aktuelle Energiepolitikfrage: Atomenergie bringt günstigen Strom und unterstützt die Entwicklung in den jeweiligen Ländern. Allerdings müsst ihr auch die Gefahren berücksichtigen, die diese Technologie begleiten. Ideallösungen finden sich in Fate of the World nur sehr schwer.

Obwohl insgesamt nur vier Missionen zur Verfügung stehen, werdet ihr an dem 10-Euro-Spiel sehr lange zu kauen haben. Viele Konsequenzen aus euren Entscheidungen sind nur schwer vorherzusehen und oft werdet ihr in einer Sackgasse landen – was ein „Game Over“ bedeutet. Die Welt zu retten ist also auch im Spiel kein Zuckerschlecken.


Simpel düster

Grafisch bietet Fate of the World nur wenig. Die Erde lässt sich drehen und von allen Seiten begutachten – auch bei näherer Betrachtung bleibt unsere schöne Welt aber trotzdem sehr schemenhaft und einfach dargestellt. Diverse Symbole auf der Weltkarte sagen euch, was wo geschieht. Zum Beispiel werdet ihr aufmerksam gemacht, wenn ein Bürgerkrieg droht oder die Sterberate der Menschen ansteigt. Ebenso erhaltet ihr nach jeder Runde eine Nachrichtenmeldung über die aktuellen Veränderungen. Über Infofenster und viele englische Texte könnt ihr euch durchgehend auf dem Laufenden halten.

Die ständigen Rückschläge, die ihr erleiden müsst, werden euch sehr bald deprimieren. Einerseits weil es oft unmöglich scheint, das Ziel zu erreichen, welches ihr in der aktuellen Mission verfolgt. Und das obwohl sie eingangs so einfach wirken: Die Welt 200 Jahre vor dem Untergang bewahren. Jeder Misserfolg macht euch mit einem Hammerschlag darauf aufmerksam, wie schlecht es um unsere geliebte Gaia steht. Ein ziemlich trauriger Ausblick. Vor allem handelt es sich bei Fate of the World nicht um ein fernes Zukunftsszenario – nicht einmal ein Jahrzehnt wird vorausgeblickt.


Große Entscheidungen mit wenigen Klicks

Obwohl die Komplexität und der Anspruch in Fate of the World sehr hoch sind, bleibt die Handhabung extrem einfach. Pro Gebiet, über das ihr bestimmt, könnt ihr bis zu sechs „Helfer“ einstellen, die genau das tun, was ihr ihnen auftragt. So habt ihr die Möglichkeit, bis zu sechs Projekte gleichzeitig ablaufen zu lassen. Allerdings kosten nicht nur die Projekte, sondern auch die Mitarbeiter Geld – welches bei einer Umweltorganisation natürlich recht begrenzt ist. Manche Projekte sind zeitlich begrenzt und enden nach 5, 10, 15 oder mehr Jahren. Andere Projekte dagegen laufen über einen unbegrenzten Zeitraum. Deratige Aktivitäten schränken natürlich euren weiteren Handlungsspielraum drastisch ein.

Die einzelnen Projekte werden durch Spielkarten dargestellt. Ausführliche Beschreibungen weisen euch auf Vor- und Nachteile der einzelnen Maßnahmen hin. Eine weitere Schwierigkeit ergab sich bei mir persönlich im Verständnis. Fate of the World ist gänzlich in Englisch gehalten – und viele Fachbegriffe aus den Bereichen Sozialwesen waren mit einfach unbekannt. Ein Einlesen in die ins Spiel integrierte „Wiki“ ist daher angebracht, um ein gänzliches Verständnis zu bekommen. In dieser Wiki findet ihr alle verwendeten Begriffe im Spiel – ausführlich erklärt und definiert. Hiermit lässt sich eigentlich fast alles gut verstehen. Wenn nicht, habt ihr immer noch die Option offen, ein Wörterbuch oder Google zu konsultieren.


Hochkarätiges Team

Zu guter Letzt möchten wir euch noch das Entwicklerteam Red Redemption vorstellen. Neben den beiden bereits genannten, Ian Roberts und Prof. Myles Allen, die hauptsächlich für die Horrorszenarien rund um unseren Planeten zuständig sind, gibt es auch noch bekannte Namen aus der Gaming-Szene. Musikalisch hat Richard Jacques als Komponist mitgewirkt. Wenn euch der Name nichts sagen sollte, denkt an Titel wie »Mass Effect und »Alice in Wonderland. Auch der Gameplay Director Matthew Miles Griffiths hat sich mit Conflict: Desert Storm und »Battlestations: Midway bereits einen Namen gemacht. Klaude Thomas, ebenfalls durch Battlestations: Midway bekannt, spielte in der Produktion eine entscheidende Rolle. Insgesamt kann man also getrost sagen, dass ein erfahrenes Team an Fate of the world gearbeitet hat. Und das macht sich auch beim Spielen bemerkbar.

Dass bei der ganzen Handlung ein Bildungsauftrag mit einhergeht, ist euch sicherlich aufgefallen. Dies lässt sich nochmals ganz deutlich an der Vermarktungsstrategie des Spiels sehen: Beispielsweise können Schulklassen eine Lizenz für das Spiel erwerben – und das nochmals deutlich unterhalb des Einzel-Kaufpreises.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Die Welt ist am Ende - zumindest steuert sie ab dem Jahr 2020 darauf zu. Die erschreckende Entwicklung, die unsere Erde in Fate of the World macht, schockiert und stellt den Spieler vor nur sehr schwer lösbare Aufgaben. Der Bildungsauftrag, den sich das Spiel groß auf die Fahne geschrieben hat, kommt definitiv an. Und darüber hinaus stellt es noch eine wirklich anspruchsvolle rundenbasierte Simulation dar. Auch wenn grafisch hier kein Überflieger geboten wird, lohnt es sich auf jeden Fall, in das Spiel hineinzusehen. Ein Spielerlebnis, welches einen zum Nachdenken bringt. Noch nie wurde Edutainment so gut umgesetzt!
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Pro:
sehr realistische Szenarien
große Komplexität
viele Statistiken und Auswertungen
hoher Anspruch
regt zum Nachdenken an
super Preis-Leistungs-Verhältnis

Contra:
anfänglich etwas schwieriger Einstieg
nur in Englisch verfügbar
grafisch sehr einfach gehalten


Offizielle Website:
 Fate of the World

Shop:
 @steam.de

Weitere Links:
 Trailer



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