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NAIL´D
 Test von Mario Zollitsch (30.11.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Deep Silver
Termin:26. November 2010 Entwickler:Techland

Der actionreichste Arcaderacer überhaupt. So beschreiben Publisher Deep Silver und Entwickler Techland das Rennspiel Nail'd. Geschwindigkeit, Action und Offroadspaß pur werden hier auf der Packungsrückseite prophezeit. Wir haben uns die PC-Version einmal etwas genauer angesehen und uns mit harten Beats zwischen Hindernissen hindurchgeschlängelt und todesmutige Sprünge aus enormen Höhen auf uns genommen, um euch in unserer Review einen Einblick in die Welt der Bikes und Quads zu geben.


Wer braucht schon Porsche?


Nail'd ist ein Rennspiel. Soviel ist klar. Doch ihr setzt euch weder hinter das Steuer von tausenden von Lizenzwagen, noch in „Fantasie-Autos“, deren Vorbilder täglich an euch vorbeifahren. Wenn man es genau nimmt, setzt ihr euch in gar kein Auto. Euer Fahrzeug ist das Motocross oder das Quad. Alles andere würde die Strecken, die ihr zurücklegen müsst, auch gar nicht überleben.

Das rasante Racinggame führt euch durch verschiedene Landschaften, unter anderem Wüsten, bergige Wälder oder brennende Mittelmeerländer, in denen ihr Rennen der etwas anderen Art fahrt. Offroad ist ein zutreffender Begriff. Straßen gibt es keine – es sei denn, ihr würdet Trampelpfade durch Wälder als solche betiteln. Über die Straßenbegebenheiten braucht man sich auch keine sonderlichen Gedanken zu machen – schließlich ist man einen großen Teil der Rennzeit in der Luft, nachdem man eine der etlichen Sprungschanzen genutzt hat.

Mit hohen Geschwindigkeiten rast ihr an Steinen, Bäumen, Torbögen und Mauern vorbei, und versucht einerseits, eure Gegner abzuhängen und andrerseits euer Gefährt nicht gegen eines der vielen Hindernisse zu setzen. Selbst während der Flugphasen müsst ihr darauf achten, nicht an Steilhängen, Helikoptern oder Heißluftballons zu zerschellen. Wenn euer Geschick und eure Reaktionsgeschwindigkeit ausreichen, könnt ihr in Nail'd eure Herausforderungen aufnehmen.


Umstellung für Racingfans

Die wohl größte Umstellung für Fans des Rennspiel-Genres dürfte sich in Nail'd bei der Steuerung bemerkbar machen. Eine kurze Eingewöhnungsphase ist hier wohl nötig. Die Pfeiltasten links und rechts lenken euer Fahrzeug. Mit STRG gebt ihr Gas. UMSCHALT dient dazu, einen Beschleunigungsschub zu geben – ähnlich wie Nitro in der Need for Speed-Reihe. Auf T liegt in der Standardbelegung die ungeliebte und selten benutzte Bremsfunktion. Warum aber nicht einfach die Pfeiltasten benutzen, wie es in vielen Spielen Gang und Gäbe ist? Die Antwort ist ganz einfach: Ihr befindet euch wie schon erwähnt nicht immer auf dem Boden – oft fliegt – oder fallt – ihr weite Strecken in der Luft. Und auch hier muss euer Bike oder Quad gelenkt werden. Sowohl links und rechts, als auch nach oben und unten – und hier kommen die Pfeiltasten wieder ins Spiel. Um Tunnel, Fenster oder andere kleinere Öffnungen auf der Strecke zu treffen – und nicht in der Wand stecken zu bleiben – müsst ihr euer Gefährt ab und an nach unten drücken, um die Flugbahn zu verkürzen, oder aber anheben, um ein paar Meter mehr herauszuholen. Ihr überquert schließlich Schluchten, Klippen und Wasserströme – hier kommt es auf Präzision an. Natürlich mit Höchstgeschwindigkeit.


Fast individuell

Die Macher von Nail'd geben euch die Möglichkeit, sowohl euren Fahrer, als auch euer Fahrzeug nach eurem Geschmack zu gestalten. Zumindest ein klein wenig. Die Auswahl ist insgesamt eher gering. So könnt ihr bei eurem Fahrer das Geschlecht wählen, zwei bis vier verschiedene Outfits und die Farbe des jeweiligen Outfits. Großartig ist die Auswahl also nicht. Ebenso lassen sich euer Bike und euer Quad modifizieren. Ich spreche hier im Singular, da es jeweils nur ein Modell dieser Fahrzeugtypen gibt. An diesen könnt ihr – wenn ihr einige Meisterschaften erfolgreich hinter euch gebracht habt – kleinere Veränderungen vornehmen. Zum Beispiel stehen euch einige Karosserietypen zur Verfügung und wenige technische Änderungen. Jede Änderung wirkt sich auf gewisse Eigenschaften eures Untersatzes aus. Ihr könnt die Lenkung in der Luft und am Boden beeinflussen, die Beschleunigung, die maximale Boostpower und die Effektivität eurer Boosts. Je nachdem, wie ihr gerne spielt, könnt ihr euer Fahrzeug auf euer Fahrverhalten abstimmen. Nebenbei können natürlich noch einige Teile farblich abgeändert oder eine Art Vinyl – welches ebenfalls erst freigespielt werden muss – angebracht werden.


Stell dich der Herausforderung

Im Einzelspielermodus stellt euch Nail'd vor insgesamt 14 Herausforderungen. Diese bestehen jeweils aus Rennserien oder fünf verschiedenen Einzelrennen. Grundsätzlich gibt es drei Spielmodi: den ganz normalen Rennmodus, die Stuntherausforderung, in der hauptsächlich eure Sprünge und Landungen gewertet werden (und eure Stürze, die Punktabzug geben) und eine Zeitherausforderung. Für all diese Rennen stehen euch insgesamt vier Gebiete mit verschiedenen Strecken zur Verfügung: Die Anden, Arizona, Griechenland und Yosemite. Dadurch ergibt sich die geringe Zahl von 14 Strecken durch vier Gebiete. Allerdings hat es der Singleplayer auch in sich: Selbst auf mittlerer Schwierigkeit beginnen die Gegner schnell, konkurrenzfähig zu werden. Wo anfänglich ein Patzer von euch noch keinen großen Schaden in Bezug auf eure Platzierung angerichtet hat, ändert sich dies nach den ersten Herausforderungen drastisch. Wenn ihr die so genannten Herausforderungen auch als solche erleben wollt, müsst ihr lediglich die Schwierigkeit anheben – hier wird euch nichts geschenkt.

Wer die Herausforderungen gemeistert hat und somit einen Großteil der freispielbaren „Upgrades“ erworben hat, kann sich in selbstgewählte Einzelspielerevents stürzen oder sich weltweit echten Gegnern stellen. Ob online oder über LAN – bis zu zwölf Spieler können an einem Rennen teilnehmen. Leider sind die Server im Moment noch sehr leer und es finden sich bisher nur selten Gegner.


Viel Getöse um nichts?

Werbung und Internet preisen Nail'd als das Action-Rennspiel des Jahres an. Action ist gegeben. Grafisch wurde allerdings bei den Trailern und Screenshots ein wenig gemogelt. Wir haben es hier mit keinem High-End-Grafik Game zu tun. Landschaften, Strecken und Fahrer sind zwar anständig animiert, doch hinken sei ein klein wenig hinter den aktuellen Titeln her. Auch kann es geschehen, dass ihr nach einem Sprung und einer unsauberen Landung am Rande der Landezone aufkommt, in einem 90 Gradwinkel an der Wand hängen bleibt. Ihr stürzt zwar nicht, doch ihr könnt auch nicht weiterfahren. Hier hilft dann nur das Zurücksetzen über „R“ und das Inkaufnehmen des kurzen Zeitverlusts.

Auch erscheint es manchmal etwas seltsam, wenn euer Fahrzeug in tausend Stücke zerschellt. Ein Hindernis war nämlich nicht zu erkennen. Woran seid ihr also gescheitert? Ebenso kann bei Flügen – wenn ihr zu weit von der kalkulierten Flugbahn abkommt – ein plötzliches „nail'd“ auf eurem Bildschirm erscheinen. Dies bedeutet ihr habt euer Gefährt wieder einmal zerlegt und ihr werdet auf die Strecke zurückgebracht. An manchen Stellen sind diese Situationen unheimlich nervig – doch sie halten sich sehr in Grenzen.

Die kleinen Effekte wie brennende Bäume in Nail'd wirken zwar nicht wirklich realistisch, tragen aber viel zur allgemeinen Atmosphäre bei. Dazu gibt es noch kleine Sondereffekte, die euch ins Spielgeschehen hineinziehen sollen: Wasserspritzer auf dem Bildschirm beim Durchqueren von Wasserfällen oder Flüssen oder Matschränder in eurem Blickfeld, wenn ihr die ein oder andere schlammige Stelle im Wald durchquert habt.

Richtig ordentlich wird es dagegen beim Soundtrack. Hochkarätige Bands mit rockigen Songs tragen zur Rennstimmung in Nail'd bei. Um ein paar Namen zu nennen: Slipknot ist mit von der Partie, ebenso Rise Against und Queens of the Stone Age. Sogar eigene Kompositionen von Metalgrößen haben sich die Entwickler und Publisher mit ins Boot geholt. Hier dürften Fans der lauten Musik auch einige Namen kennen: Wayne Static von Static-X und Raymond Herrera von Fear Factory und Arkaea. Die eigens für Nail'd entstandenen Songs stehen auch auf der offiziellen Homepage zum kostenlosen Download bereit (siehe Link rechts).

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Trotz minimaler Störungen durch urplötzliches Zerschellen und der eher mageren Auswahl an Strecken und Modifikationsmöglichkeiten eurer beiden Gefährte, bringt Nail'd genau das, was man von einem Arcaderacer erwartet. Actiongeladene Rennen, hohe Geschwindigkeiten, anspruchsvolle Gegner und einen wirklich guten Soundtrack. Der wirkliche Spielspaß kommt natürlich erst im Multiplayer auf, wo ihr euch mit anderen Fahrern messen könnt. Auch wenn nicht alles perfekt ist, dürfte das Game nicht nur für Fans interessant sein. Schnelle Rennen für Zwischendurch versprechen auch eine gehörige Portion Langzeitmotivation.
81%
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#1 | adojica [30.11. | 21:25] 



582
Nail´d
hab das Game in den letzten 2 Tagen durchgezockt hat perfekt gepasst da ich krank war.es ist recht gut aber mehr als nur fuer zwischendurch ist es auch nicht glaub ich.ich heatte es auch sicher nicht bis zum ende gebracht weare ich wie schon erwähnt nicht krank.Trotzdem beide Daumen hoch
Meine Wertung: Gut (78%)

#2 | DOS_SkywalkR [01.12. | 02:23] 



1.921
Nail´d
als ich das erste mal videos zu dem spiel sah dachte ich ja, ich hätte ein deja vus. im grunde ist das doch genau das gleiche wie pure, oder?

hab davon (pure) zwar nur die demo gezockt damals, sieht aber beinahe wie eine 1:1 kopie aus.


 










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Pro:
schnelle, actiongeladene Rennen
Sprünge, Flüge und Stürze aus extremen Höhen
verschiedenste Landschaftsformen
genialer Soundtrack mit Musikgiganten (für Fans von Alternativ-Rock und Metal)
Mutliplayer mit bis zu 12 Spielern
anspruchsvolle Gegner-KI

Contra:
wenig Modifikations-möglichkeiten
lediglich zwei Fahrzeuge zur Auswahl - Bike oder Quad
nur 14 verschiedene Strecken


Offizielle Website:
 @Deep Silver



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