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TALES OF MONKEY ISLAND
 Test von Mario Zollitsch (29.11.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Lucas Arts
Termin:09. November 2010 Entwickler:Telltale Games

Telltale Games und Lucas Arts geben den Monkey Island – Hobbypiraten einen kleinen Schatz. Mit Tales of Monkey Island können sich Fans Jahre nach dem Erfolg von Escape from Monkey Island auf ihrem PC endlich wieder auf die Weiten der Meere wagen. Doch was verbirgt sich wirklich hinter diesen Prophezeiungen? Wir haben uns mit Guybrush, mächtiger Pirat TM, auf die Suche nach dem heißen Schatz gemacht. Wohin uns unsere Karte geführt hat, zeigen wir euch in unserer Review. Werden wir als reicher Pirat zurückkehren oder stranden wir irgendwo im Nirgendwo?


Was verbirgt sich hinter dem Namen?


Was hat Tales of Monkey Island zu bieten? Auf diese Frage erhalten die Fans eine gute und eine schlechte Nachricht. Zuerst die Gute: Das Spiel bietet eine Saga rund um den Piraten Guybrush, seine Frau Elaine und dem bösen LeChuck. Und natürlich etlichen anderen Charakteren, die aus früheren Spielen bekannt sind. Der Humor und das Spielprinzip sind erhalten geblieben. Die Saga ist in insgesamt fünf Kapitel unterteilt, in denen schrittweise die Geschichte zugespitzt wird. Hierbei sind die Etappen von Guybrushs Reise dargestellt.

Nun die schlechte Nachricht: Die fünf Kapitel sind bereits seit längerem als Download erhältlich. »Launch of the Screaming Narwhal erschien bereits am 7. Juli 2009, »The Siege of Spinner Cay am 20. August 2009, »Lair of the Leviathan am 20. September 2009, The Trial and Execution of Guybrush Threepwood am 30. Oktober 2009 und das große Finale Rise of the Pirate God konnte bereits am 8. Dezember auf dem Rechner gefeiert werden. Beim Kauf von Tales of Monkey Island erhaltet ihr also letztendlich nur die bereits erschienenen Abenteuer auf einen Datenträger gepresst. Natürlich gibt es noch ein wenig Bonusmaterial, doch dieses rechtfertigt selbst für den größten Fan den Kauf nicht.

Das Bonusmaterial besteht hauptsächlich aus einigen Wallpapers, Concept Art, Trailern, einer Vorschau für »Sam&Max: The Devils Playhouse, ein wenig Geplänkel der Entwickler und einer "I Wonder What happens"- Fansammlung.


Sherlock Holmes auf hoher See

Das Spielprinzip bei Tales of Monkey Island ist zwar simpel, aber dennoch fesselnd. Ihr schlüpft in die Rolle des „mächtigen Piraten“ Guybrush Threepwood. Anfänglich befreit ihr eure Gattin Elaine aus den Händen des bösen LeChuck. Als ihr diesen besiegt habt, verstreut ihr ungewollt die bösen Pocken in die Welt – dadurch werden alle Piraten infiziert und mutieren zu kleinen LeChucks, mit grüner Haut und roten Augen. Dieses kleine Missgeschick müsst ihr nun natürlich wieder ausbügeln und ein Heilmittel ausfindig machen…

Grundsätzlich werdet ihr im gesamten Spiel immer wieder vor Rätsel gestellt, die gelöst werden müssen. Meist geschieht dies mit der Kombination von verschiedenen Gegenständen die ihr auf eurer Reise findet. Bestimmte Ereignisse führen außerdem dazu, dass Charaktere ihre Meinung über euch ändern und euch helfen. Tales of Monkey Island verläuft sehr linear und das ein oder andere Rätsel wird euch zum Grübeln bringen, bis ihr endlich auf die im Nachhinein als offensichtlich erscheinende Lösung stoßt. Mehr als Laufen und anklicken habt ihr im Grunde nicht zu tun – die größte Herausforderung wird eurer Kombinationsgabe und eurer Geduld gestellt. Denn manche Aufgaben lassen euch versuchen und versuchen und versuchen….


Harrrr, Harrrrrr, Harrrrr

Essenziell für einen Titel wie Tales of Monkey Island ist definitiv der Humor, der während des gesamten Spiels für mehrere Lacher sorgt. Ob Anspielungen auf unsere Mediengesellschaft (beispielsweise das „U Tube“, ein U aus Glas) oder einfach überspitzte Situationen, Gespräche und Charaktere. Der Comicstil, der sicher nicht jedermanns Sache ist, unterstützt diesen witzigen Aspekt noch weiter. Auch wenn das Handlungsgerüst grundsätzlich auf eine ernste Story ausgelegt ist, liegt die Hauptintention der Macher definitiv auf dem Humor. Das Spiel soll Spaß machen und euch zum Lachen bringen. Und dies geschieht an unzähligen Stellen – ein Witz folgt dem nächsten und man fühlt sich als Spieler gut unterhalten.


Geduldssache

Verstörend könnte für einige von euch die Tatsache sein, dass vieles nur sehr langsam voran geht. Ihr könnt Guybrush mit der Maus steuern oder mit der Tastatur. Laufen könnt ihr leider nicht an allen Orten, so dass die Fortbewegung von A nach B oft langwierig ist. Wenn ihr an einer Aufgabe hängt, kann dies dazu führen, dass ihr alle Schauplätze nochmal ablaufen müsst, um auch wirklich jede Kleinigkeit wahrzunehmen und keine Gegenstände, die für das weitere Vorankommen notwendig sind, zu übersehen. Auch könnt ihr die verschiedenen Charaktere, denen ihr begegnet, ein weiteres Mal ansprechen. Leider ist der Witz beim zweiten Mal nicht mehr umwerfend. Der gleiche Gag Nummer drei und vier wird dann sogar nervig. Allerdings kann man diesen Umstand niemandem vorwerfen: schließlich ist nicht vorgesehen, dass man mehrmals mit einer Person spricht, ohne einen Fortschritt gemacht zu haben. Da es allerdings weder einen Questlog oder einen Überblick über die bisher gesammelten Informationen gibt, muss man ab und an sein Erinnerungsvermögen etwas auffrischen.


Ahoi Pirrrrraten!

Genial bei Tales of Monkey Island ist die Spielwelt. Ein schriller Comicstil bestimmt das Ambiente. Spiel und Videosequenzen sind nahezu übergangslos und grafisch auf dem selben Niveau. Lediglich bei Ortswechseln und Handlungssprüngen müsst ihr mit kurzen Ladezeiten Vorlieb nehmen. Eine wirkliche Unterbrechung des Spielflusses entsteht allerdings nicht. Die Charaktere – sowohl Guybrush selbst, als auch alle anderen Gestalten im Spiel – haben umfangreiche Hintergrundgeschichten. Jeder Charakter strotzt vor Individualismus und ist mit seinen eigenen Ticks gespickt. Mehr merkwürdige und verrückte Persönlichkeiten findet ihr in keinem anderen Spiel.



Natürlich ist Tales of Monkey Island ein unheimlich gelungenes Game, welches Unterhaltung pur darstellt. Der Humor, die Charaktere und die Storyline machen den Titel zu einem weiteren Meilenstein des Genres. Für Fans mehr als ein Muss. Allerdings erschienen alle Episoden bereits letztes Jahr als Download. Die Gesamtversion ist also nur für diejenigen interessant, die entweder die Downloads verpasst haben oder einen Einstieg in die Welt von Monkey Island suchen. Das Bonusmaterial auf der DVD ist den Kauf alleine nicht wert. Ein Neuverkauf von Downloadversionen auf DVD verdient kein "sehr gut". Auch wenn das Spiel selbst Potenzial hat.
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mehr Wallpaper




























Pro:
umwerfender Humor
einzigartige Charaktere
witzige Comicstil
nette Story und viele Rätsel

Contra:
Neuauflage von Downloadversionen 2009
Bonusmaterial kein wirklicher Kaufgrund


Offizielle Website:
 @telltale games



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