Cooler Master hat sich längst nicht nur auf die Herstellung von Computer-Gehäusen spezialisiert, sondern stellt unter dem Kürzel CM Storm auch andere moderne Gaming-Hardware her. Wir haben uns die auf der gamescom angekündigte CM Storm Inferno-Maus zum Test vorgeknöpft und verraten euch, an welche Zielgruppe sich die Hardware richtet.
CM Storm verspricht auf der Herstellerseite ein Rundumsorglos-Packet für den Profi-Gamer: Einen präzisen Lasersensor mit 4000 dpi, insgesamt 11 Tasten, zahlreiche Belegungsmöglichkeiten, eine kurze Verzögerungszeit (1ms), einen 128 KB großen Onboardchip sowie ein ergonomisches Design. Genau diese Punkte haben wir genaustens unter die Lupe genommen.
Design, Verarbeitung und Ergonomie
Unangeschlossen sieht der neue
CM Storm Inferno Nager eher unscheinbar aus. In einem puristischen Schwarz-Ton gehalten, kommt er mit einer konventionellen rauen Plastikummantelung daher, die auf der Handauflageläche und neben den beiden Haupttasten durch eine Klavierlackoptik ergänzt wird. Einmal angeschlossen erstrahlt die Maus in ihrem vollen Glanz. Das Logo der Firma erleuchtet dann dank eines LED-Lichtes in knallroter Farbe, genauso wie Teile des Mausrades und die Taste zur Einstellung der Mausgeschwindigkeit. Je nach Einstellung verändert sich dabei die Farbe und deren Insensivität - schick!
Die Form der
CM Storm Inferno gibt sich recht traditionell. Eure Hand, sofern sie nicht übergroß ist, liegt bequem auf dem Rücken der Inferno-Maus, alle Tasten sind problemslos erreichbar und vor allem ohne großen Aufwand zu betätigen - andere Produkte besitzen teils schwerfälligere Druckpunkte. Über die Haptik kann man auch nichts Negatives vermelden, stets fühlt sich das Auflegen auf die Maus bequem an. Lediglich bei schwitzenden Händen dürfte unangenehmes und unwillkürliches Kleben an der Oberfläche stören.
Theorie - Praxis
Da hat man uns nicht zu viel versprochen: Die 4000 dpi, welche die beiden Laser-Sensoren der
CM Storm Inferno unterstützt, arbeiten im Praxis-Test mit dem Ego-Shooter
»Modern Warfare und dem Rollenspiel
»Risen gleichermaßen präzise. Akkurates Zielen ist vor allem in Actionspielen notwendig und hier gibt sich der Nager keine Blöße. Ohne viel Eingewöhnungszeit gelingt uns flink der erste Abschuss, was man nicht von allen Mäusen in der ersten Probephase behaupten kann.
Kommen wir von der Action einmal hin zum taktischeren Hantieren in einem Rollenspiel. Gerade begeisterte
»World of Warcraft-Spieler dürften das Problem mit der Tastaturbelegung kennen, bei der man nicht gleich alles im Griff hat. Da die
CM Storm Inferno-Maus 9 zusätzliche Tasten bietet, die komfortabel via Software belegt werden können, braucht man die Tastatur so fast nur noch zum Steuern des Avatars und eventuell zum Zugriff auf die Shortcut-Leiste. Wer unterschiedliche Profile anlegen möchte, kann dies auch tun: Bis zu drei darf man hierbei gleichzeitig auf dem Onboardship abspeichern und auf Wunsch per Tastendruck abrufen.
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
