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CM STORM INFERNO
 Hardware-Test von Yan Dreyer (18.10.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren

Cooler Master hat sich längst nicht nur auf die Herstellung von Computer-Gehäusen spezialisiert, sondern stellt unter dem Kürzel CM Storm auch andere moderne Gaming-Hardware her. Wir haben uns die auf der gamescom angekündigte CM Storm Inferno-Maus zum Test vorgeknöpft und verraten euch, an welche Zielgruppe sich die Hardware richtet.


CM Storm verspricht auf der Herstellerseite ein Rundumsorglos-Packet für den Profi-Gamer: Einen präzisen Lasersensor mit 4000 dpi, insgesamt 11 Tasten, zahlreiche Belegungsmöglichkeiten, eine kurze Verzögerungszeit (1ms), einen 128 KB großen Onboardchip sowie ein ergonomisches Design. Genau diese Punkte haben wir genaustens unter die Lupe genommen.


Design, Verarbeitung und Ergonomie

Unangeschlossen sieht der neue CM Storm Inferno Nager eher unscheinbar aus. In einem puristischen Schwarz-Ton gehalten, kommt er mit einer konventionellen rauen Plastikummantelung daher, die auf der Handauflageläche und neben den beiden Haupttasten durch eine Klavierlackoptik ergänzt wird. Einmal angeschlossen erstrahlt die Maus in ihrem vollen Glanz. Das Logo der Firma erleuchtet dann dank eines LED-Lichtes in knallroter Farbe, genauso wie Teile des Mausrades und die Taste zur Einstellung der Mausgeschwindigkeit. Je nach Einstellung verändert sich dabei die Farbe und deren Insensivität - schick!

Die Form der CM Storm Inferno gibt sich recht traditionell. Eure Hand, sofern sie nicht übergroß ist, liegt bequem auf dem Rücken der Inferno-Maus, alle Tasten sind problemslos erreichbar und vor allem ohne großen Aufwand zu betätigen - andere Produkte besitzen teils schwerfälligere Druckpunkte. Über die Haptik kann man auch nichts Negatives vermelden, stets fühlt sich das Auflegen auf die Maus bequem an. Lediglich bei schwitzenden Händen dürfte unangenehmes und unwillkürliches Kleben an der Oberfläche stören.


Theorie - Praxis

Da hat man uns nicht zu viel versprochen: Die 4000 dpi, welche die beiden Laser-Sensoren der CM Storm Inferno unterstützt, arbeiten im Praxis-Test mit dem Ego-Shooter »Modern Warfare und dem Rollenspiel »Risen gleichermaßen präzise. Akkurates Zielen ist vor allem in Actionspielen notwendig und hier gibt sich der Nager keine Blöße. Ohne viel Eingewöhnungszeit gelingt uns flink der erste Abschuss, was man nicht von allen Mäusen in der ersten Probephase behaupten kann.

Kommen wir von der Action einmal hin zum taktischeren Hantieren in einem Rollenspiel. Gerade begeisterte »World of Warcraft-Spieler dürften das Problem mit der Tastaturbelegung kennen, bei der man nicht gleich alles im Griff hat. Da die CM Storm Inferno-Maus 9 zusätzliche Tasten bietet, die komfortabel via Software belegt werden können, braucht man die Tastatur so fast nur noch zum Steuern des Avatars und eventuell zum Zugriff auf die Shortcut-Leiste. Wer unterschiedliche Profile anlegen möchte, kann dies auch tun: Bis zu drei darf man hierbei gleichzeitig auf dem Onboardship abspeichern und auf Wunsch per Tastendruck abrufen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die CM Storm Inferno ist eine rundum gelungene Gaming-Maus mit allen gängigen Features, wie Onboard-Speicher, etlichen Tasten, 4000 dpi sowie einer leicht zugänglichen Software. Dabei eignet sich der Nager für Shooter-Fans sowie Rollenspieler gleichermaßen, da sie durch eine gewöhnliche Form sehr traditionell daherkommt und selbst bei alltäglichen Desktop-Arbeiten perfekt ihren Dienst verrichtet. Wer aktuell eine top ausgestattete Gaming-Maus sucht, dürfte mit der CM Storm Inferno bestens beraten sein - immerhin spricht auch der Preis von rund 40 Euro für einen Kauf.
 
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Pro:
sehr präzise
viele Tasten
nettes, schlichtes Design
leicht konfigurierbar

Contra:
Maus besteht größtenteils aus Plastik


Offizielle Website:
 @Cmstorm.com



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