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SINGULARITY
 Test von Tobias Hamers (13.07.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Activision
Termin:25. Juni 2010 Entwickler:Raven Software

Die Zeit ist eine physikalische Größe. Sie beschreibt die Abfolge von Ereignissen, hat also im Gegensatz zu anderen physikalischen Größen eine eindeutige, unumkehrbare Richtung - soweit die Theorie. Die Praxis hingegen sieht ganz anders aus, zumindest wenn man dem neusten Werk der Spieleschmiede Raven Software Glauben schenken mag. Auf der Forschungsbasis Kathorga 12 gehen merkwürdige Dinge vor sich. Wir waren dort und haben uns das Phänomen Singularity angesehen…


E99

In den 50er Jahren machte die Sowjetunion in der Einöde der sibirischen Tundra eine weltverändernde Entdeckung. In einer kleinen Mine stieß man auf ein außergewöhnliches Mineral. Wissenschaftlern wurde schnell klar: Ein neues Element ist gefunden worden. Das Mineral, getauft auf den Namen „E99“, strahlt eine sehr machtvolle Energie aus – weitaus stärke als alle bis Dato bekannten radioaktiven Elemente. Die sowjetische Regierung sah in dieser Energiequelle in erster Linie militärisches Potential, mit dessen Hilfe es möglich sein würde, die amerikanische Regierung in die Knie zu zwingen und den Kommunismus in alle Regionen der Erde zu tragen. Dementsprechend genehmigte die Regierung unbegrenzte Ressourcen für den Aufbau einer Forschungsstation, die die Auswirkungen des Elements 99 untersuchen und, wenn möglich, waffenfähig machen sollten – Kathorga 12 wurde geboren. Bereits nach kurzer Zeit gelang es den Wissenschaftlern auf der entlegenen Forschungsbasis Feuerwaffen mit verheerender Zerstörungskraft zu entwickeln…

Angetrieben von den Ergebnissen ihrer Forschung ließ der Leiter der Basis, Dr. Barisov, alle Vorsicht fahren und genehmigte hochriskante Experimente mit dem flüchtigen Element. Nach einem Störfall in den Laboren trat der schlimmste Fall ein. Die Mehrheit der sich in der Einrichtung befindlichen Personen kommt bei dem Unfall ums Leben, die Basis selbst wird schwer beschädigt, die Forschung um Jahre zurück geworden. Aus diesen Gründen legte die sowjetische Regierung das gesamte Projekt ad acta. Die amerikanische Regierung hat niemals etwas von Element 99 erfahren - bis heute. Ein militärischer Satellit der USA patrouillierte kürzlich unmittelbar über dem Gebiet von Kathorga 12. Er stellte eine ungewöhnliche Strahlungssignatur fest, kurz darauf reißt die Verbindung ab. Auf Nachfragen der US-Regierung beharren die dortigen Behörden darauf, dass in dieser Region nichts Ungewöhnliches zu finden sei. Offensichtlich eine Lüge. Ein Aufklärungsteam wird entsandt, um die Wahrheit heraus zu finden…


Aufklärungsmission

Dies alles erfahrt ihr im exzellent inszenierten, ca. zwei Minuten langen Intro-Video von Singularity. Selbstredend seit ihr Bestandteil des Aufklärungsteams und findet euch zu Spielbeginn in einem Helikopter wieder, der sich im Tiefflug über dem Zielgebiet befindet. Bereits jetzt wird klar: Irgendetwas stimmt ganz und gar nicht. Im Vorbeifliegen seht ihr wie eine alte Statue neue Formen annimmt. Nach nur wenigen Augenblicken erscheint das zuvor verrostete Ebenbild Stalins in neuem Glanze. Kurz darauf wird der Himmel von einem hellen Licht erleuchtet. Der starke EMP zwingt die Hubschrauber zu Boden. Benommen, aber immerhin am Leben, erwachen wir an einem alten Steg direkt vor den Toren der Forschungsbasis. Überall finden sich brennende Wrackteile. Per Funk erfahren wir vom Überleben anderer Teammitglieder. Auf dem Weg zum Treffpunkt schlagen wir uns durch ein halb verfallenes Dorf. Sehr bald schon werden wir wissen, wodurch das Unglück ausgelöst wurde…


Geisterhafte Erscheinungen

Die Forscher auf Kathorga 12 haben verschiedenste Experimente mit Element 99 durchgeführt. Einige der „Ergebnisse“ bekommt ihr bereits früh im Spiel zu spüren. Immer wieder könnt ihr einen Blick in die Vergangenheit werfen und werdet Zeuge des Unglücks. Hilflos müsst ihr mit ansehen, wie Bewohner der Einrichtung qualvoll durch Feuer und Explosionen ums Leben kommen. Grotesk mutierte Kreaturen treiben auf dem Forschungsgelände ihr Unwesen und auch die Pflanzenwelt scheint nicht von absurden Untersuchungen verschont geblieben zu sein. Eigenartig anmutende Bäume, Sträucher und Büsche machen ein vorankommen teils unmöglich. Ravensoft hat seiner Phantasie in Singularity freien Lauf gelassen. Trotz einer völlig surrealen Welt, ist es dem Entwicklerteam gelungen ein glaubwürdiges Szenario zu schaffen. Weniger schön ist die Optik des Spiels. Die Qualität des angestaubten Grafikmodells schwankt im weiteren Verlauf sehr stark. Im ersten Augenblick könnt ihr die schön anzusehenden Effekte der Zeitverschiebung bewundern, im anderen fühlt ihr euch durch matschige und unscharfe Texturen an Türen und Wänden an Half- Life 1-Zeiten zurück erinnert. Im Großen und Ganzen jedoch geht die Grafik in Ordnung. Dank der guten Story sind die Schwächen in Sachen Optik ohnehin schnell vergessen.


Schrift, Ton und Bild

Bei der Ankunft auf Kathorga 12 tappt ihr völlig im Dunklen. Ihr wisst weder, wozu die Forschungseinrichtung wirklich dient, noch was hier passiert sein könnte. Das ändert sich jedoch sehr schnell. Alte Filmprojektoren, die einst neu angekommene Arbeiter über den Zweck der Einrichtung informieren sollten, liefern erste wertvolle Hinweise. Die immer häufiger auftretenden Zeitverschiebungen erzählen von der Zeit des Unglücks in den 50er Jahren. Vergilbte Notizen und veraltete Tonbandgeräte runden das Gesamtbild ab. Singularity trumpft vor allem durch eine sehr gut inszenierte Story auf, die mit ihren vielen Wendungen und dem nötigen Tiefgang mehrere Stunden gut zu unterhalten weiß. Zwischendurch erfahrt ihr immer wieder von kleineren Geschichten und Schicksalen der Mitarbeiter der Basis. Kern des Spiels sind dennoch die Zeitreisen. Immer wieder werdet ihr euch in die Vergangenheit begeben, um somit den Verlauf der Geschichte zu ändern und zu einem glücklicheren Ende zu führen. Trotz der Teils verworrenen Geschehnisse behaltet ihr stets den Überblick. Die gut vertonten Dialoge tragen ebenfalls positiv zum Spielgeschehen bei.

Neben einer ansprechenden Geschichte bedarf es natürlich auch eines gut sortierten Waffenarsenals. Auch hier weiß Singularity zu überzeugen. Auf Kathorga 12 findet ihr allerlei – durchweg sehr durchschlagskräftige – interessante Waffenneuentwicklungen. Wobei Neuentwicklung nur bedingt zutrifft. In erster Linie wurden die Patronen mit E99 angereichert, um eine noch verheerendere Wirkung zu erzielen. Dementsprechend pflügt ihr per Schrotflinte, Pistole, Maschinengewehr und Co. durch die feindlichen Reihen. Neben den Standardwaffen finden sich auf der Basis auch Waffenprototypen. Mit dem Seeker beispielsweise könnt ihr lenkbare Kugeln abfeuern. Per Maus steuert ihr das Projektil elegant und um mehrere Ecken herum in den ahnungslosen Gegner – sehr cool.


Das ZMG

Diese kleine, am Arm montierte Wunderwaffe sollte die Kriegsführung revolutionieren. Aufgeladen mit E99 ermöglicht das Gerät bedingte Kontrolle über die Zeit. Per Knopfdruck könnt ihr beispielsweise Objekte altern oder verjüngen lassen. Ersteres kann einen Torbogen über dem Gegner zum Einsturz bringen, Treppen in Schutt und Asche legen oder gar Menschen zu Staub zerfallen lassen. Im Umkehrschluss können Objekte auch verjüngt werden. Eingefallene Metallkisten oder Treppen werden dann in rasantem Tempo wieder aufgebaut. Leider ist der Einsatz des Zeitmanipulationgerätes nur an vorgegebenen Stellen in Singularity möglich – schade.

Ähnlich verhält es sich mit dem Zeitreisen. Dafür benötigt ihr einen so genannten Zeitriss. Nur mit dessen Hilfe könnt ihr euch durch die Zeit bewegen. Darüber hinaus werdet ihr im weiteren Spielverlauf eine Reihe von Verbesserungen für das Gerät erhalten. Mit dem entsprechenden Upgrade ist es möglich, auch schwerste Gegenstände zu bewegen, eure Reflexe zu verbessern oder Waffen durchschlagskräftiger zu machen. Einige davon könnt ihr finden, die meisten jedoch werdet ihr mit Hilfe von anderer E99-Technik erkaufen müssen, die ihr in den Levels findet. E99-Technologie dient also als eine Art Währung.





Zugegeben! Singularity ist kein Ausbund an Einfallsreichtum. Alles ist irgendwie schon mal dagewesen. Und ja, auch die Umsetzung ist nicht unbedingt perfekt geraten. Auf der anderen Seite macht das Spiel aber auch nichts wirklich falsch. Die Story kann sich im Gegensatz zur Optik durchaus sehen lassen, die Charaktere sind ansprechend und das Leveldesign stimmig. Wer also nach einem netten Shooter für zwischendurch sucht, ist mit Singularity sehr gut beraten.
84%
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80%


#1 | The Comedian [09.09. | 23:30] 



7.336
Singularity
kommt das spiel auch für konsole?
Meine Wertung: Sehr Gut (80%)


 


















Pro:
gelungene Präsentation
ansprechende Story

Contra:
angestaubte Grafik
Einsatz des ZMGs beschränkt


Offizielle Website:
 Singularity-Game

Weitere Links:
 Trailer
 Making of-Video



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