In-Win hat einen neuen Big-Tower in sein Sortiment aufgenommen. Der bullige Ironclad Big Tower soll mit seinen vier integrierten Lüftern und jeder Menge Platz für Begeisterung sorgen. Die Firma In-Win wurde im Jahre 1986 gegründet und zählt seitdem zu einem der erfolgreichsten Hersteller für PC-Gehäuse. Wir haben uns den Ironclad auf den Schreibtisch gestellt und sagen euch, ob sich der Kauf lohnt oder ob ihr doch lieber bei eurem alten PC Tower bleiben solltet.
Das Panzerschiff legt ab
Schon bei der Ankunft per DHL wird klar, der
Ironclad Big Tower ist nicht nur einfach ein Gehäuse, sondern fast schon ein Panzer. In einem aufwendigen Karton schlummert etwas, was demnächst euren Schreibtisch optisch verändern soll. Satte 9 kg Gewicht bringt euer neuer Gefährte auf die Waage und fordert mit 225 x 550 x 566 mm jede Menge freien Platz zum Aufstellen. Die abnehmbare Vorderseite verfügt über eine massive Metalloptik und wird von acht 5,25 Zoll Laufwerksblenden verziert, die in einer Art Honigwabenstruktur angebracht wurden. Die Schaltzentrale des
Ironclad Big Tower befindet sich auf der Oberseite des Gehäuses. Dort warten neben vier USB-Steckplätzen auch zwei E-SATA Anschlüsse, sowie Anschlüsse für den Sound und Firewire. Der
Ironclad selbst besteht aus massivem Stahl und verspricht somit eine enorme Stabilität.
Die beiden Seitenteile lassen sich leicht öffnen und bringen sofortigen Zugang in die innere Welt des Gehäuses. Dabei ist ein Seitenteil mit einem Mesh Gitter ausgerüstet, hinter dem sich ein 220 mm großer Lüfter befindet. Zusätzlich sorgt eine sechsfache LED Beleuchtung für einen blenden Auftritt in der Dunkelheit.
Ironclad heißt übersetzt nicht umsonst Panzerschiff und das Gehäuse macht seinem Namen alle Ehre. Dieser Tower sorgt für Eindruck! Drei weitere Lüfter befinden sich an der Rückseite, Front und im Deckel. Dank der eingebauten Dämmmatten bleibt die Geräuschkulisse trotzdem akzeptabel und im normalen Bereich.
Kommen wir nun zum Wichtigsten Punkt eines Gehäuses: Dem Einbau der nötigen Hardware. Bei uns machte leider das Netzteil schon erste Probleme, unser Stromkabel zum Mainboard war einfach zu kurz. Schnell zum PC-Fachhändler unseres Vertrauens und mit einem simplen Verlängerungskabel war die Welt wieder in Ordnung. Das Mainboard lässt sich durch die vorhandenen Markierungen schnell einbauen und sorgt somit nicht mehr für Kopfzerbrechen. Dann nach und nach die weitere vorhandene Hardware eingesteckt und schon bald können wir den
Ironclad zum Leben erwecken.
Der komplett schwarz lackierte Innenraum verfügt über zwei große Käfige, die insgesamt elf Festplatten schlucken können. Auch größere Grafikkarten sind mit diesem Tower kein Problem. Die beigefügten Halterungen für Laufwerke und Festplatten liegen extra sortiert nach Größen in einem weitern Fach im Inneren bereit.
Viele Lüfter braucht das Land
Der große Lüfter an der Seite kann übrigens auch durch sechs kleinere Lüfter ersetzt werden. Damit hat der
Ironclad Big Tower Platz für insgesamt 10 Lüfter und garantiert somit eine ordentliche Kühlung. Nicht zu vergessen sind auch noch die vier vorgegebenen Schlauchöffnungen für mögliche Wasserkühlungskomponenten. Die beigefügte, gut verständliche Anleitung zeigt euch den richtigen Einbau in einem Schritt für Schritt Prinzip. Beim Zubehör wurde ebenfalls nicht gespart, neben allen möglichen Schrauben sind auch noch ein paar kleinere Kabel im Lieferumfang enthalten.
Bei unserem Einbau klappte alles einwandfrei und durch den großen Platz im Inneren des Gehäuses gab es auch genügend Bewegungsfreiheit. Unserer Meinung nach hätte man dem Tower schon ein passenden Netzteil mit spendieren können, die meisten von euch werden nämlich sonst eine nötige Verlängerung zum Mainboard brauchen. Alles andere sitzt und passt bombenfest und macht dem
Ironclad Big Tower zum neuen optischen Highlight auf eurem Schreibtisch.
Für den Preis von 119,99 Euro dürft ihr ein massives Stahl-Gehäuse mit massig Platz und vielen Lüftern erwarten, das ausreichend Platz für alle möglichen Hardware Komponenten bietet.
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
