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NINJA BLADE
 Test von Yan Dreyer (05.03.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:bitComposer Games
Termin:23. Februar 2010 Entwickler:FromSoftware, Inc.

Für Xbox 360-Spieler ist Ninja Blade bereits seit April 2009 im Handel erhältlich und heimste mehr als solide Wertungen ein. Nun kommen auch PC-Anhänger in den Genuss des abgedrehten Action-Adventures, das sich selbst nicht wirklich ernst nimmt und mit einer kinoreifen Präsentation aufwartet. Alle Besonderheiten rund um die PC-Variante des Titels bringen wir euch im folgendem Test näher.


2012 geht die Welt unter? Mitnichten!

Tokio, im Jahre 2015: Mutanten überrennen die Millionen-Metropole und Ken Ogawa, als letzte Option für die Rettung der Menschheit, mittendrin. Klingt sehr abstrakt? Ist es auch. Doch für die Story von »Ninja Blade bedarf es keiner großen Worte, sie ist vielmehr als nebensächlich zu bezeichnen und dazu nicht gerade innovativ. Wichtig ist nur, dass die Welt vor dem Abgrund steht, da im biochemischen Versuchslabor mal wieder was schief gegangen ist. Ken Ogawa steht dabei für einen Ninjakrieger aller erster Güte, der zusammen mit seinen Mitstreitern nach Tokio ausgesandt wird, um den grasierenden Virus zu stoppen. Eine einfache Antwort auf die Frage "Warum ausgerechnet er?" ist schnell gefunden: Weil kein anderer so ein wahnsinnig umfangreiches Repertoire an Spezialfähigkeiten hat und somit kein anderer der Bedrohung so sehr gewachsen ist.

So wie Ninja Blade anfängt, so irre ist es auch im weiteren Spielverlauf. Ihr springt gleich in der ersten Sequenz aus einem Transportflugzeug, das sich im Landeanflug auf Tokio befindet, und kämpft im freien Fall gegen sich nähernde Flugmutanten. Auf einen Fallschirm scheint man als Ninja nicht angewiesen zu sein, weswegen Ken einfach ein hochtechnisches Stahlseil an einem Pfeiler befestigt und damit irgendwie heil auf dem Boden ankommt. Das alles geht rasend schnell und wird in dynamischen Kameraperspektiven präsentiert. Derartige Sequenzen werden euch für den Rest des Spiels durchgehend und in regelmäßigen Abständen begleiten.


Eigenständig

Drei Elemente machen Ninja Blade zu einem ganz individuellen Spielerlebnis, sodass sich das Spiel von anderen Schnetzel-Titeln gekonnt abzuheben weiß. Zum einen wären da die Quicktime-Events, die konstant ins Gameplay eingeflochten wurden und sich mit den konventionellen Standard-Kämpfen abwechseln. Reiht ihr gerade noch wilde Kombos aneinander und dezimiert die Gegnerschaft mit eigenen Gamepad-Anweisungen, treten im nächsten Moment vorgefertigte Zwischensequenzen in den Vordergrund, die euch vorgeben, was ihr zu drücken habt. Wilde Kamerafahrten und halsbrecherische Manöver, die ihr so bestimmt in noch keinem anderen Action-Adventure zu Gesicht bekommen habt, bringen immer wieder Abwechslung in den Spielverlauf, lassen euch nach wilden Kampfeinlagen zudem ein wenig ausatmen und sind dazu noch packend inszeniert. Nach einiger Zeit gewöhnt man sich zwar an die teils abstrusen Akrobatik-Fertigkeiten des Helden, der schon mal ein Hochaus hinunterrutschend gegen die Widersacher vorgeht oder ein Jumbojet mit seinem Schwert zum Stoppen bringt. Dennoch sind die Zwischensequenzen immer wieder einen Blick wert und lassen das Gameplay nicht zu einer reinen Klickorgie verkommen.

Außerdem gilt hin und wieder Sprungeinlagen zu meistern, welche stark an Prince of Persia angelehnt sind, sich aber besser, weil intuitiver und präziser steuern. Hierbei wird Wert auf Variationen gelegt: Mal flieht ihr über Abgründe und mit Hilfe des bekannten Mauerlaufs vor größeren Feinden, mal stürzen ganze Hochhäuser ein und erfordern eine Menge Konzentration und Schnelligkeit bei der Flucht vor den herabstürzenden Trümmern.


Einseitig

Die streng linearen Levels erlauben zwar weder alternative Routen zum Zielpunkt noch weitläufige Abschnitte, dafür stoßt ihr zusätzlich zu den Quick Time-Events und den Sprungeinlagen immer wieder auf riesige Endgegner. Gegen diese ist nicht ganz so leicht anzukommen, sofern man nicht die Schwachpunkte kennt und so taktisch gezielt gegen sie vorgeht. Unter anderem müsst ihr euch gegen einen riesigen Spinnenmutanten sowie gegen einen gigantischen Wurm durchsetzen. Oftmals gehen die Zwischengegner-Kämpfe über mehrere Runden, wobei der finale Gnadenstoß gegen Ende innerhalb eines Quick-Time-Events vonstatten geht und mal wieder bildgewaltige Zwischensequenzen auftischt.

Besiegte Feinde hinterlassen nicht nur Lebenspunkte, sondern auch die Währung des Spiels: Blutkristalle, die ihr in Waffenupgrades investieren könnt und eure Kombo-Liste nach und nach erweitert. Das motiviert! Komplett daneben ist dagegen das Speichersystem. Obgleich die Speicherpunkte fair gesetzt sind, erlaubt das Spiel euch lediglich dann langfristig zu sichern, wenn ihr ein Level abgeschlossen habt. Das dauert manchmal eine halbe Stunde, manchmal aber auch 60 Minuten oder länger. Soll heißen: Ihr müsst die gesamte Mission noch einmal spielen, wenn ihr sie nicht ganz bis zum Ende geschafft habt. Das ist einfach nur ärgerlich! Lediglich in diesem Punkt wird klar, dass Ninja Blade eine Konsolen-Adaption ist.


Zukunftsträchtig?

An der PC-Portierung gibt es technisch nichts zu bemängeln, auch wenn die Grafik nicht übermäßig gut ausgefallen ist. Schwächelnden Texturen stehen schöne Charaktermodelle und Effekte gegenüber, und auch die Physikengine kann sich sehen lassen. In Sachen Vertonung leistet sich Ninja Blade keine Patzer, denn es wird auf eine überzeugende, englische Sprachausgabe gesetzt und auf eine deutsche Synchronisation gänzlich verzichtet. Die restliche Klangkulisse bleibt auf solidem Niveau. In unserem Test verwendeten wir ein Xbox 360-Gamepad und waren begeistert von der intuitiven und genauen Steuerung. Da der Schwierigkeitsgrad "Normal" schon recht knackig daher kommt, ist eine derlei gute Kontrolle natürlich begrüßenswert.





Vielleicht fragt ihr euch, warum Ninja Blade nur die Wertung "Gut" erhält, wobei im Test eigentlich nicht viel Negatives steht. Das liegt zum einen an einem Bug, der vorübergehend das Weiterspielen verhinderte und zum anderen daran, dass Ninja Blade mit der Zeit ein wenig von seinem Reiz verliert. Die überdrehten Manöver, die Quick-Time-Events, die riesigen Endgegner - das bereitet zu Beginn extrem viel Laune, nach ein paar Stunden bietet Ninja Blade aber nicht mehr viel Neues. Doch unterhalten kann Ninja Blade durchweg sehr gut. Fans von Action-Adventures sollten sich Ninja Blade deshalb auf jeden Fall mal anschauen!
79%
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Pro:
abgedrehte Actioneinlagen & Zwischensequenzen
riesige, knackige Endgegner
eingängige Steuerung
gute Vertonung und Soundkulisse
ansehnliche Grafik
kostet nur 20 Euro

Contra:
gelegentlich Bugs
nach einigen Stunden wiederholt sich der Spielablauf
nerviges Speichersystem


Offizielle Website:
 Ninja-Blade.com

Weitere Links:
 Gameplay-Video



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