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DER MODELMÖRDER- TOD AUF DEM LAUFSTEG
 Test von Mario Zollitsch (16.03.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Knobelspiel Publisher:rondomedia
Termin:02. Februar 2010 Entwickler:rondomedia

rondomedia wirft wieder einmal mit Wimmelbildabenteuern um sich. Der neueste Thriller trägt den Namen Der Modelmörder - Tod auf dem Laufsteg. Allerdings versuchen die Entwickler, das Gewimmel mit zusätzlichen Spielinhalten aufzupeppen und dadurch ein abwechslungsreiches Spielerlebnis zu schaffen. Ob dieses Vorhaben geglückt ist, erfahrt ihr in unserer Review.


Berufsbedingtes Gefahrenpotential


Amanda Manville war eine ganz normale Frau, weder sonderlich hässlich, aber auch keine unübertreffliche Schönheit. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem mit etlichen Operationen und dem nötigen Kleingeld ihr Körper so weit modifiziert wurde, dass sie ein Topmodel abgab. Schnell wurde sie zum Star in der Branche und zählte von nun an zu den Reichen und Schönen. Doch eines Tages wird sie bei einem Fotoshooting in Washington D.C. kaltblütig ermordet. Ihr seid als Lacey Smithsonia vor Ort und versucht, den Mord aufzudecken. Die Liste der Verdächtigen in Der Modelmörder ist groß - und ihr müsst herausfinden, wer unschuldig ist, wie wahr die Alibis der Verdächtigen sind und wer euch anlügt. Ziel ist es natürlich, den Mörder zu überführen und für Gerechtigkeit zu sorgen, damit der Laufsteg wieder sicher ist und die Welt der Schönen weiter unbeschwert existieren kann.


Nichts weiter als Wimmelbild?

Natürlich steht in einem Wimmelbild-Thriller das Absuchen von Bildern nach einer Liste von Gegenständen im Vordergrund. Doch um für Abwechslung zu sorgen, gibt es in Der Modelmörder noch weitere Spielvarianten, die sich vom typischen Absuchen und Anklicken ein wenig unterscheiden. Die meisten Aufträge laufen natürlich nach dem bekannten Muster ab: Ihr erhaltet eine Liste mit rund 13 Gegenständen, die ihr im jeweiligen Bild finden müsst. Manche Gegenstände sind natürlich einfach zu entdecken, andere widerrum lassen sich nur bei genauerem Hinsehen finden. Beispielsweise Vampirzähne, die in ein Tapetenmuster eingearbeitet sind, oder Schwerter, die sich im Geländer einer Treppe verstecken. Die Herausforderung, die sich euch hier bietet, ist der USK-Freigabe von sechs Jahren angemessen.

Eine andere Variante des Gewimmels stellt das Fehlersuchen dar. Ihr erhaltet zwei fast identische Bilder, die euren Bildschirm vertikal teilen. Eure Aufgabe ist es nun, etwa sieben Unterschiede auf den Bildern auszumachen. Die dritte und letzte Spielvariante in Der Modelmörder ist nochmals etwas anspruchsvoller und kann gar zur Verzweiflung führen: Ihr erhaltet den Schatten eines Gegenstandes, und müsst diesen im Bild ausfindig machen. Das hört sich einfacher an, als es wirklich ist. Spätestens bei rechteckigen Schatten beginnt ihr euch zu fragen, welches der hundert Bücher jetzt gemeint sein könnte. Oder ist es doch ein Bild an der Wand? Hier hilft euch oft nur ein Hinweis, um den gesuchten Gegenstand auch finden zu können.


Modebewusstsein und Fertigkeiten

Für gelöste Aufgaben erhaltet ihr Geld, welches ihr in Designerläden für teure Outfits ausgeben könnt. Natürlich trägt eure Ermittlerin nur komplette Outfits – schließlich hält sie etwas auf ihr Äußeres. Ihr müsst also einige Dollar investieren, um euch in neue Klamotten zu werfen. Dafür werdet ihr aber für das Kaufen jedes dreiteiligen Sets mit neuen Boni und Fertigkeiten belohnt, die euch das Lösen der Aufgaben deutlich erleichtern.

Eine der freischaltbaren Fertigkeiten in Der Modelmörder ist die weibliche Intuition. Beispielsweise bei den Schattenbildern, zeigt euch weibliche Intuition den Namen des gesuchten Gegenstandes ab. Dadurch werden die Möglichkeiten – wie oben erwähnt – bereits deutlich eingegrenzt. Sucht ihr dagegen nach den Gegenständen, die zu den Begriffen auf eurer Liste gehören, bewirkt weibliche Intuition das Gegenteil: Es zeigt euch den Umriss des gesuchten Gegenstandes.

Ein anderes Bonusitem, das ebenfalls durch Outfits freigeschaltet wird, ist das Nachtsichtgerät. Egal in welcher Aufgabe ihr euch befindet – das Nachtsichtgerät grenzt die Möglichkeiten drastisch ein. So wird der gesamte Raum mit seinen Gegenständen verdunkelt, und nur wenige Dinge bleiben farbig und deutlich sichtbar. Natürlich hält diese Fähigkeit nicht ewig an – doch je mehr Outfits ihr freischaltet, desto länger hält das Nachtsichtgerät. Oft könnt ihr damit die letzten Gegenstände, die ihr noch nicht entdeckt habt, sichtbar machen und eure Aufgabe abschließen.

Noch eine dritte Fertigkeit unterstützt euch bei eurer Suche: Modebewusstsein. Aktiviert ihr diese, wird der nächste Gegenstand, der auf eurer Liste steht, mit einem großzügigen glitzernden Ring eingekreist. Dadurch wisst ihr, in welchem Bereich sich das Gesuchte befinden muss. In der Regel werdet ihr dann auch sehr schnell fündig. Die Fähigkeiten sind natürlich nicht unbegrenzt einsetzbar – doch mehr als ausreichend, um die Aufgaben zu meistern. Sollte man wirklich einmal hängen, kann man sich der Hilfestellungen bedienen und löst dann die Aufgabe. Nachdem ihr eine der drei Fertigkeiten benutzt habt, müsst ihr allerdings eine gewisse Zeit warten, bis ihr sie erneut einsetzen könnt.


Die Welt der Models

In Der Modelmörder besucht ihr all die Orte, die das Topmodel und die Verdächtigen besucht haben. Dazu zählen Fotoshootings, Bars, Restaurants, ein Park oder ein Krankenzimmer. Insgesamt ist die Anzahl der Locations zufriedenstellend. Die Schauplätze wechseln sich oft ab und man landet immer wieder an einem neuen Ort. Allerdings werden die Orte von Besuch zu Besuch nicht sehr stark verändert. Die meisten Gegenstände bleiben an ihren Orten und lassen sich dadurch bei mehrmaligem Absuchen einfach finden. Glücklicherweise ist die Vielfalt der Locations groß genug, so dass ihr euch nicht langweilen müsst.

Die farbenfrohen Orte werden durch angenehme Musik untermalt. Insgesamt wirken die Örtlichkeiten sympathisch, und natürlich vollgestellt mit etlichen Gegenständen, die sowohl frei sichbar sind, als auch in die Begebenheiten eingearbeitet sind. Allerdings wirken kleinere Gegenstände, die in einiger Entfernung zu stehen scheinen, etwas unscharf. Manchmal müsst ihr euch sogar fragen, was das DING auf dem Bild eigentlich darstellen soll. Doch wenn ihr darauf klickt, erfahrt ihr gleich, ob ihr es benötigt. Doch glücklicherweise kommen solche undefinierbaren Gegenstände nur selten vor.


Ein Model - etliche Verdächtige

Neun Verdächtige stehen auf eurer Liste, die in Der Modelmörder als Täter in Frage kommen. Jeder im Umfeld von Amanda hat seine eigene Geschichte, welche euch kurz und knapp in Textdialogen erzählt und während der Suche nach den Gegenständen immer wieder eingeschoben wird. Zwar findet sich unter den Verdächtigen keine wirklich individuelle Persönlichkeit, sondern größtenteils typisierte Berufsbilder mit einem klischeehaften Charakter, doch stört das den Spielverlauf keineswegs.

Um beispielsweise das Alibi von Amandas Schwester zu überprüfen, müsst ihr an mehreren Orten eine gewisse Anzahl an Gegenständen finden. Habt ihr alle Aufgaben bei einem Verdächtigen erledigt, könnt ihr ihn vorerst von eurer Liste streichen und euch dem nächsten widmen. Dadurch ergibt sich im Laufe der Zeit langsam ein Gesamtbild, welches euch die Umstände des Mordes erkennen lässt. Am Schluss steht natürlich die Überführung des Modelmörders.





Obwohl ich diese Art Game eigentlich nicht sehr spannend finde, hat mich Der Modelmörder doch einge Zeit an den PC gefesselt. Die Story ist nicht überragend, doch zumindest stimmig und fließend. Auch ensteht durch die verschiedenen Spielvarianten keine Langweile, und durch die guten Hilfestellungen braucht man an keiner Stelle des Spiels zu verzweifeln. Ebenso kann man problemlos zwischen den Aufgaben wechseln, was einem Durchhänger entgegenwirkt. Wer also Lust auf ein bisschen Wimmeln hat, liegt beim Modelmörder nicht falsch - es sei denn man möchte den Schwerpunkt auf Mode und Models meiden.
62%
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Pro:
unterschiedliche Schauplätze
verschiedene Spielmodi
Fähigkeits-verbesserungen
abwechslungsreiches Gameplay
liebevolles Design
gute Hilfestellungen

Contra:
teilweise undefinierbare Gegenstände
manche "Schatten" nicht konkret genug
sich wiederholende Schauplätze
stellenweise sehr einfach


Offizielle Website:
 @rondomedia



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