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DIE KUNST DES MORDENS - KARTEN DES SCHICKSALS
 Test von Martin Buse (28.01.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:City Interactive
Termin:28. Januar 2010 Entwickler:City Interactive

Point & Click Adventures gehören sicherlich nicht mehr zu den dominanten Spielegenres unserer Zeit, jedoch erblicken hin und wieder Perlen wie zum Beispiel Geheimakte Tunguska, Geheimakte 2 - Puritas Cordis oder Ableger der Runaway- und Monkey Island-Reihe das Licht der Welt und versetzen uns noch mal in die Zeit, als uns Titel wie Day of the Tentacle, Zac McKracken oder Indiana Jones tolle Abenteuer beschert haben.

Mit Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals schickt uns City Interactive bereits zum dritten mal als FBI Ermittlerin Nicole Bonnet auf die Jagd nach einem tückischen Serienkiller. Waren die ersten beiden Teile keine Verkaufsschlager, so schafften sie dennoch eine Fanbase. Ob den Entwicklern mit dem dritten Teil ein weiteres spannendes Adventure gelungen ist, erfahrt ihr in unserem Test.


Der Name ist Bonnet… Nicole Bonnet

Zu Beginn von Die Kunst des Mordens - Karten des Schicksals findet ihr euch in New Jersey wieder. Eure Spielfigur Nicole Bonnet, eine 32 jährige, äußerst attraktive und erfolgreiche FBI Ermittlerin, erholt sich im Urlaub gerade von ihrem letzten Fall. Doch mit der Ankunft eines mysteriösen Pakets ändert sich die Situation plötzlich. Ein unbekannter Absender und der Paketinhalt stellt unsere erfahrene Ermittlerin vor ein Rätsel. Lediglich eine alte Glühbirne und ein rostiger Stahlbolzen befinden sich im Paket, sowie ein Zeitungsartikel, der von Nicoles Erfolgen im Umgang mit Serienkillern zeugt. Nach kurzer Betrachtung beider Gegenstände fallen euch Seriennummern an den Gegenständen auf. Mithilfe eurer FBI-Ressourcen findet ihr so heraus, dass es sich bei der Glühbirne um eine Lampe für alte Kinoprojektoren handelt, und der Bolzen beim Legen von Bahnschienen Verwendung fand. Da nur noch wenige Kinos mit solchen Projektoren ausgestattet sind, grenzt sich die Suche ein und führt euch zu einem verlassenen Lichtspielhaus im New Yorker Stadtteil Queens, welches an eine Bahnstrecke grenzt.

Nach einigen kurzen Rätseleinlagen habt ihr euch schon Zugang zum Kino verschafft. In diesem verlassenen und dunklen Gebäude müsst ihr nach weiteren hinweisen suchen. Im Verlauf eurer Ermittlungen findet ihr so unter anderem einen Film, den ihr euch praktischerweise auch gleich anschauen könnt. Der Streifen bringt euch zu einer schrecklichen Erkenntnis: Der Absender des Pakets beobachtet Nicole schon seit längerer Zeit und hat Zugang zu FBI Akten! Ein Weiteres Puzzleteil ist ein Zugticket, welches für die Abfahrt vom Bahnsteig neben dem Kino ausgestellt ist, für die Bahn, die in wenigen Minuten am Gleis ankommt. Daher begebt ihr euch mit Nicole hinaus zum Bahnsteig, just in diesem Moment bemerkt ihr einen Autofahrer, dessen Wagen auf den Gleisen zum Liegen gekommen. Somit nehmen die Ereignisse ihren Lauf.

Bevor ihr handeln könnt, trifft der 19-Uhr-Zug ein und erfasst das Auto samt Fahrer. Könnte ein Unfall gewesen sein, doch Nicole hat bereits zu viele Dinge gesehen, als das sie diesen Vorfall für einen Zufall halten könnte. Nachdem Polizei und Spurensicherung eingetroffen sind, müsst ihr euch erst einmal daran machen, mit spezieller Ausrüstung den Tatort zu untersuchen. Dabei stoßt ihr wieder auf geschickt platzierte Hinweise des vermeintlichen Täters und auf seine Handschrift: Am Schauplatz seiner Verbrechen hinterlässt er Spielkarten und Hinweise auf seinen nächsten Mord. Somit wird euch klar: Der Mörder fordert euch zu einen perfiden Katz und Mausspiel heraus.


Spannung Pur

Die Story wird wirklich gut erzählt. Spannung wird langsam aufgebaut und in manchen Situationen gleicht Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals einem Hollywood-Thriller wie "Der Knochenjäger". Auch die Entscheidung, Nicole Bonnet erneut als Hauptcharakter zu wählen, ist charakteristisch für die Buchreihen einiger Thriller-Autoren.

So müsst ihr im späteren Verlauf des Spiels weitere Hinweise des Mörders finden und diese entschlüsseln, um weitere Morde verhindern zu können und dem Killer letztendlich auf die Spur zu kommen. Dabei führen euch eure Ermittlungen in unterschiedliche Areale und Landschaften, wie zum Beispiel einen Vergnügungspark, ein Kraftwerk, einen Sumpf, einen Leuchtturm und und und. Das sorgt für reichlich Abwechslung. Die Schauplätze werden in den meisten Fällen nicht in Echtzeit berechnet, doch das ist bei Point & Click-Adventures selten der Fall. Nichtsdestotrotz sehen sie gut aus, einziger Kritikpunkt hierbei ist, dass das Spiel sehr düster gehalten ist und ihr bei einigen Schauplätzen im wahrsten Sinne des Wortes im Dunkeln tappt.

Hin und wieder findet ihr euch in der FBI-Außenstelle wieder, um Untersuchungen durchzuführen und weiteren Hinweisen nachzugehen. Elemente wie forensische Untersuchungen und Personenbefragungen sind gut implementiert und machen Spaß. Ganz in Point & Click-Manier sammelt ihr bei euren Ermittlungen etliche Gegenstände ein, die euch im Verlauf des Spiels das Weiterkommen ermöglichen. Diese können mit der Lupe betrachtet werden, um so kleine versteckte Details zu entdecken. Natürlich können verschiedene Gegenstände auch kombiniert werden, so müsst ihr zum Beispiel am Anfang des Spiels einen rostigen Bolzen in ein Glas mit Wasser und einigen Alka Seltzer geben, um so den Rost zu entfernen. Dadurch könnt ihr die winzige Seriennummer auf dem Bolzen entschlüsseln. Welche Gegenstände ihr kombinieren könnt/müsst, ist nicht immer offensichtlich. Das ist herausfordernd, macht dieses Genre aus und unterstreicht den Krimiaspekt des Spiels.

Doch auch hier ist nicht alles perfekt. Was die Ermittlungen und die Verwundung der Gegenstände angeht, ist Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals oft einfach zu geradlinig. Ihr werdet euch oft dabei erwischen, einen Gegenstand für etwas zu verwenden, was euch logisch erscheint, was jedoch partout nicht klappen will. Ein wenig mehr Freiheit wäre hier sehr schön gewesen.

Das trifft auch auf die Personenbefragungen und Dialoge im Allgemeinen zu. Diese wirken zwar stimmig und nur selten abgehakt, und auch die deutschen Synchronsprecher machen ihre Sache nicht schlecht, doch die Wahlmöglichkeiten lassen zu wünschen übrig. Zu linear verlaufen diese und dienen eher als Zweckmittel. Dennoch muss noch einmal festgehalten werden, dass Gespräche in den meisten Fällen gut inszeniert sind, besonders Telefonate, die im Splitscreen ablaufen, haben die Entwickler gut hinbekommen.

Der Schwierigkeitsgrad kann meiner Meinung nach auf die Rätsel/Ermittlungen reduziert werden. Er variiert von recht leicht bis sehr schwer, aber er entspricht einer fairen Lernkurve und hebt das Level im Verlauf des Spiels nach und nach an. Ihr müsst einfach viel kombinieren und versuchen. Die größte Herausforderung besteht jedoch darin, die Gegenstände einzusammeln. Oftmals werdet ihr sie einfach übersehen, wenn ihr euch in einem bestimmten Areal befindet. Seid ihr dann an einer Stelle angekommen, wo ihr einen bestimmten Gegenstand benötigt um weiterzukommen, wird durch etliches Kombinieren und Versuchen erst mal einige Zeit vergehen, bis ihr euch dazu entscheidet, noch einmal vorherige Räume zu untersuchen, um auf den entscheidenden Gegenstand zu stoßen. Das kann mitunter frustrierend sein, jedoch gibt es in eurem Inventar ein Fragezeichen-Symbol: Einmal angeklickt, weist es auch auf entscheidende Punkte im Areal hin. Diese Option birgt aber die Gefahr, dass man sie zu oft benutzt und somit die Spielzeit stark verkürzt. Wahre „Ermittler“ müssen sich einfach durchbeißen. Gerneneulinge werden daher anfangs etwas frustriert sein, alte Hasen hingegen werden sich schnell zurechtfinden.


Technisch in Ordnung

Was die Technik angeht, lässt sich nicht viel bemängeln: Die Areale sind, wie bereits erwähnt, vorgerendert, sehen jedoch sehr gut aus. Darüber hinaus bieten sie wirklich reichlich Abwechslung und sorgen für eine stimmige Atmosphäre. Die Charaktermodelle gehen auch in Ordnung, die Figuren unterscheiden sich und sind glaubwürdig. Während die Runaway-Serie eine cartoonähnliche Grafik besitzt, sieht Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals recht realistisch aus. Lediglich Animationen wie Bewegungen sind teils hölzern, doch sollte man nicht vergessen, dass es sich hier nicht um ein Actionspiel handelt, daher lässt sich dieser Umstand durchaus verschmerzen. Das alles hat einen sehr positiven Aspekt: Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals hat recht moderate Anforderungen und sollte auf den meisten Rechnern flüssig laufen. Framerateeinbrüche gibt es nicht. Die Zwischensequenzen sind gerendert und sehen ebenfalls ganz passabel aus. Sie lassen sich jederzeit im Hauptmenü noch mal betrachten.

Soundtechnisch gefällt mir der Titel sehr gut. Die Synchronsprecher leisten gute Arbeit und überzeugen. Musikuntermalung gibt es auch, und diese ähnelt einem Film. Erklingen in Nicoles Wohnung oder in der FBI-Dienststelle noch recht ruhige und entspannende Melodien, so werden die Schauplätze der Verbrechen von eher spannenden bis hin zu nervenaufreibenden Tönen unterlegt. Zusammen mit den düsteren Schauplätzen wird so eine enorm beklemmende Atmosphäre geschaffen, die euch fesseln wird.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Kunst des Mordens – Karten des Schicksals beweist erneut, dass das Point & Click Adventure Genre noch lange nicht tot ist. Sicherlich gibt es negative Aspekte: Das Spiel ist teils zu düster gehalten und erschwert so die Itemsuche. Der Spielverlauf ist zu geradlinig und nicht immer sind die Zusammenhänge logisch. Doch auf der anderen Seite vermittelt der Titel, bedingt durch das Setting und die musikalische Untermalung, eine enorme Atmosphäre, die vor Spannung regelrecht knistert. Die Rätsel sind fordernd und machen Spaß und die forensischen Aspekte sorgen für Abwechslung. Zudem ist das Spiel recht günstig. Daher sollten Thriller- und Genrefans unbedingt zugreifen!
79%
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Mehr zur "Die Kunst des Mordens"-Reihe
Review - Die Kunst des Mordens - Der Marionettenspieler (PC)
Review - Die Kunst des Mordens: Geheimakte FBI (PC)


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Pro:
ungemein spannende Atmosphäre
gute und spannende Story
glaubhafte Charaktere
Rätsel sind fordernd und machen Spaß

Contra:
teils zu dunkel gehaltene Areale
manche Items nur schwer zu finden
zu linear


Offizielle Website:
 City Interactive

Weitere Links:
 Demo



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