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S.T.A.L.K.E.R.: CALL OF PRIPYAT
 Test von Tobias Hamers (12.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Bitcomposer Games
Termin:06. November 2009 Entwickler:GSC Gameworld

Bereits zum dritten Mal schickt euch das Entwicklerteam GSC Gameworld ins verseuchte Tschernobyl. Nachdem der letzte Teil etwas durchwachsen war, möchte man nun zu alter Stärke zurückkehren. Mit Call of Pripyat ist S.T.A.L.K.E.R. dank der glaubwürdigen Spielewelt und einer dichten Atmosphäre wieder auf dem richtigen Weg.


Vorgeschichte

Am 26. April 1986 kam es im Kernkraftwerk Tschernobyl nahe der Stadt Pripyat zu einer Explosion im Kernreaktor. Das Unglück gilt bis heute als eine der schwersten Umweltkatastrophen aller Zeiten. Die Einwohner im Umkreis von 30 km wurden umgehend evakuiert und in ein neues Gebiet umgesiedelt. Die Region von Tschernobyl wurde zum Sperrgebiet erklärt und vom Militär abgeriegelt. Soweit die Realität. Im Spiel wird die Geschichte entsprechend weitergesponnen: Einige Jahre darauf nutzt die Regierung eben jenes Sperrgebiet, um hochgeheime Forschungslabore zu errichten, in denen fortan moralisch fragwürdige Experimente durchgeführt werden. Die Gefahren, die von diesen ausgehen, werden jedoch unterschätzt und es kommt erneut zu einem Zwischenfall. Ein waghalsiges Experiment schlägt fehl, eigenartige physikalisch nicht erklärbare Phänomene plagen die Region: sogenannte Anomalien. Des Weiteren scheint sich die Flora und Fauna der lebensfeindlichen Umgebung angepasst zu haben. Die Tierwelt mutiert und erlangt dadurch einzigartige Fähigkeiten. Das Militär kann das Areal nicht länger halten und zieht sich an den Rand des Sperrgebiets zurück. Lediglich einige mutige Glücksritter, die sich selbst S.T.A.L.K.E.R. nennen, wagen sich auf der Suche nach den wertvollen Artefakten – Gesteinsformationen mit sonderbaren und außergewöhnlichen Eigenschaften- in die verseuchte Zone, um diese dann im Anschluss zu horrenden Preisen auf dem Schwarzmarkt zu verkaufen.


Gegenwart

So weit, so bekannt. S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat setzt zwei Wochen nach den Ereignissen von »Shadow of Chernobyl ein. Stalker Strelok hat den Gehirnschmelzer deaktiviert und ermöglich es den anderen Stalkern und Fraktionen so, in das Gebiet um den Reaktor einzudringen. Auch die Regierung sieht nun eine Chance im Kampf um das Sperrgebiet die Oberhand zu gewinnen und entsendet fünf Hubschrauber. Nach kurzer Zeit jedoch reißt die Verbindung zu den entsandten Teams ab. Bis dato ist nichts über den Verbleib der Soldaten bekannt. Um den Grund für das Verschwinden zu erfahren, entsendet das Militär einen erfahrenen Major - als Stalker verkleidet - in die verseuchte Zone…. Diese Informationen werden euch in einem minimalistischen Intro in Form vom Standbildern und einem Erzähler, der die Geschichte der letzten S.T.A.L.K.E.R.-Teile wiedergibt, vorgestellt. Leider wird die Hauptstory ähnlich lieblos weitergeführt. Auch die Erklärung über den Absturz der Maschinen erweist sich im Nachhinein als sehr einfallslos. Immerhin scheucht euch die Hauptquest quer durch die Sperrzone und führt euch so gut in die Welt ein. Informationen über Nebenaufgaben werden ebenfalls nur über einfache Dialogboxen vermittelt; eine Vertonung hätte hier stark zur Atmosphäre beigetragen.


Die Welt lebt

Das wird uns in S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat an jeder Ecke der Sperrzone erneut klar. Mutierte Hunde streunen auf der Suche nach Futter in kleinen Rudeln in weiter Ferne vorbei. Schwer bewaffnete Stalker beobachten uns argwöhnisch, als wir an ihnen vorbei gehen. Verrostete Fabrikgebäude verbreiten eine düstere Stimmung und zerbeulte Militärfahrzeuge lassen erahnen, dass wir uns in einem Kriegsgebiet befinden. Auch die Nebenquests fügen sich, im Gegensatz zu denen im Vorgänger, stimmig in die Spielewelt ein. Ein Beispiel: Auf dem Weg nach Pripyat passieren wir einen Kellerkomplex, in dem Duzende von Blutsaugern ihr Nachtlager aufgeschlagen haben. Ein uns freundlich gesonnener Stalker führt uns auf leisen Sohlen zurück ans Tageslicht. Jedes Geräusch könnte die Horde aufwecken und den sicheren Tod bringen. Unbehelligt passieren wir das Gewölbe und schauen zur Sonne auf. Eines ist uns klar geworden: Irgendwann werden die Blutsauger aufwachen und das Lager überfallen. Mit Waffengewalt ist allerdings kein Sieg zu erringen. Weit effektiver wäre es, den ganzen Komplex mit Giftgas zu fluten. In einem verrosteten Armeetruck lagert eine beachtliche Menge des Giftes. Mehr als genug, um der Gefahr ein Ende zu bereiten. Schade nur, dass der Truck verriegelt ist. Ohne Hilfe können wir nicht an das Gas heran. Ein Einbruchexperte muss her……

Derartige Nebenquests sind fast durchweg sehr gut inszeniert. Die Beschaffung des Giftgases ist nur ein von vielen sehr gelungenen Aufgaben, die ihr neben der Hauptstory erledigen könnt. Standardaufgaben wie „Töte 5 Blutsauger oder sammle 8 von jenen Gegenständen“ gehören in S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat der Vergangenheit an. Um die Spannung hoch zu halten, setzt Entwickler GSC diesmal auf skriptbasierte Ereignisse. Dennoch zielt der Titel ganz klar auf den Forscher- und Erkundungsdrang der Spieler. Es lohnt sich stets, entlegene Fabrikgebäude zu durchsuchen. Besonders eifrige Schatzsucher können dann und wann ein wertvolles Spezialwerkzeug oder einzigartige Ausrüstung finden.


Waffenvielfalt

Ersteres könnt ihr bei einem Waffenhandwerker abliefern und habt so fortan die Möglichkeit, Waffen und Schutzanzüge individuell zu gestalten. Nahezu alle Ausrüstungsgegenstände könnt ihr euren Bedürfnissen entsprechend anpassen. Das Waffenarsenal von S.T.A.L.K.E.R.: Call of Pripyat kann sich sehen lassen: Pistolen, Maschinengewehre und –pistolen, Raketenwerfer, Granaten, Präzisionsgewehre und Nahkampfwaffen lassen keine Wünsche offen. Trotz der Vielfalt erfüllt jede Waffengattung ihren Zweck. Damit ihr das auch ausnutzen könnt, stehen überall in der Zone verteilt Lagerkisten, in denen ihr aktuell nicht benötigte Gegenstände deponieren könnt. Allerdings ist der Platz hier sehr begrenzt. Selten benutzte Ware könnt ihr also geflissentlich beim Händler des Vertrauens verkaufen. Stalker mit einer besonders dicken Geldbörse können bei Nimble, einem Waffendealer, den Kenner der Serie bereits aus Shadows of Chernobyl kennen dürften, im späteren Spielverlauf sündhaft teure und entsprechend mächtige Sonderausrüstung kaufen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Welt um Pripyat präsentiert sich sehr atmosphärisch und durchweg glaubwürdig. Seid ihr einmal in der Zone heimisch geworden, werdet ihr das Spiel so schnell nicht mehr beiseite legen. Vor allem Spieler, die gerne auf eigene Faust die Spielewelt erkunden wollen, kommen beim neusten Teil der S.T.A.L.K.E.R.-Serie voll auf ihre Kosten. Leider verwähren die rudimentäre Storypräsentation und die mittlerweile altbackende Grafik des Titels eine höhere Wertung.
82%
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Pro:
glaubwürdige Spielwelt
gelungene Atmosphäre
spannende Nebenquests

Contra:
lieblos präsentierte Hauptstory
Grafik nicht mehr auf dem neusten Stand


Offizielle Website:
 S.T.A.L.K.E.R.

Weitere Links:
 Gameplay-Video



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