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MACHINARIUM
 Test von Thorsten Taplik (09.11.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Daedalic
Termin:27. Oktober 2009 Entwickler:Amanita Design

Die Adventures von Jakub Dvorsky sind anders. In melancholisch gezeichneten Fantasiewelten reichen sich Tragik und Komik die Hand. Das Abenteuer des Roboters Josef in Machinarium bildet da keine Ausnahme. Amanita Design bleiben bei ihrem ersten großen Spielprojekt ihren Prinzipien treu. Und das ist gut so.


Immer größer

Im Jahre 2003 machte der tschechische Spielemacher Jakub Dvorsky erstmals auf sich aufmerksam. Sein 30-Minuten-Adventure Samarost begeisterte aufgrund des ungewöhnlichen Grafikstils und Gameplays die Internetgemeinde. 2005 erschien der Nachfolger Samarost 2, der mehrere Stunden Spielspaß bot, mit 5 Dollar allerdings einen kleinen Obolus einforderte. Mit Machinarium gehen Amanita Design einen Schritt weiter. Das Flash-Adventure ist das erste Vollpreisspiel der Independent Entwickler. Mit Daedalic haben die Tschechen in Deutschland einen großen Verbündeten gefunden. Der auf Adventures spezialisierte Publisher hat bereits mit »Edna bricht aus bewiesen, dass auch ungewöhnliche Spiele das Zeug zum Kassenschlager haben. Doch was ist überhaupt so besonders an Machinarium?


Ohne Worte

Der augenscheinliche Unterschied zu handelsüblichen Adventures ist der konsequente Einsatz handgezeichneter Grafiken wie wir ihn zuletzt in »The Whispered World gesehen haben. Der visuelle Stil von Machinarium zeichnet sich durch eine melancholische Grundstimmung aus. Zudem wirkt Dvorskys Maschinenwelt einerseits befremdlich, andererseits vertraut. Eine großartige Leistung, die dem Kunststatus durchaus gerecht wird. Die Soundkulisse ist minimalistisch gehalten. Effekte werden nur sehr spärlich eingesetzt, die Musik bleibt unauffällig im Hintergrund. Diesen Minimalismus treibt der Entwickler bei den Sprachsamples auf die Spitze, denn es gibt keine. Ihr werdet nicht mal eine Textzeile zu Gesicht bekommen. Machinarium erzählt seine Geschichte ausschließlich über Bilder. Dieser Vorsatz bringt besonders originell geführte Gespräche hervor. In Sprechblasen laufen kleine Filmchen ab, die keiner Worte bedürfen.


Für Entdecker

Die Interaktionsmöglichkeiten mit der Spielwelt sind für ein aktuelles Adventure limitiert. Im Wesentlichen könnt ihr in Machinarium lediglich Hotspots anklicken. So gilt es in jeder Szene zunächst einmal die interaktiven Elemente ausfindig zu machen und deren Sinn zu verstehen. Diese Spielmechanik kennen wir aus der Goblins-Reihe. Und so appelliert auch Machinarium an eure Experimentierfreudigkeit. Mitunter ist die Hotspot-Suche zwar etwas mühsam, dennoch ist Josefs Abenteuer niemals frustrierend schwer. Im Gegenteil: Das Adventure ist selbst für Neulinge problemlos zu meistern. Solltet ihr an einer Stelle mal nicht weiterkommen, hilft euch die integrierte Lösungshilfe auf die Sprünge. Machinarium beschränkt sich allerdings nicht nur auf die Goblins-Mechanik. Hin und wieder müssen Gegenstände im Inventar kombiniert oder kleine eingebettete Rätsel gelöst werden.


Tolle Extras

Da Machinarium auf Flash basiert, genügen selbst leistungsschwache Rechner für einen Ausflug in die skurrile Roboterwelt. Mit einem 1,6 GHz Prozessor und 1 Gigabyte RAM seid ihr schon dabei. Es werden sogar Macs unterstützt. Auf unserem Testrechner wurden wir leider durch regelmäßige Abstürze geplagt. Abhilfe schaffte weder der aktuelle Patch noch die Aktualisierung des Flash-Players. Im Fenstermodus läuft Machinarium hingegen stabil. Erzwungene Neustarts hin oder her – das neuste Dvorsky-Machwerk ist ein kurzer Spaß. Nach knapp 5 Stunden dürftet ihr das Spiel gemeistert haben. Einen Wiederspielwert hat es adventuretypisch nicht. Immerhin könnt ihr euch nach dem Abspann Samarost 2 zuwenden, das als Vollversion Machinarium beiliegt. Oder ihr lauscht dem stimmungsvollem Soundtrack, der ebenfalls in der Spielepackung enthalten ist.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Machinarium fasziniert mich durch seine Gegensätzlichkeit. Die trostlose Maschinenwelt drückt aufs Gemüt, bringt mich im nächsten Moment zum Lachen. Das Gameplay ist limitiert, ermutigt dennoch zum ausgiebigen Experimentieren. Obwohl die Charaktere keinen Laut von sich geben, erzählen sie eine schöne Geschichte mit netten Facetten. Besonders toll finde ich die Sprechblasen-Filmchen, die zeigen, dass es keiner Worte bedarf, um Emotionen zu wecken. Machinarium ist ein Ausnahme-Adventure, das ich jedem Genreliebhaber ans Herz legen kann. Außerdem verdient es das Prädikat "künstlerisch wertvoll".
90%
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87%


#1 | Mys [10.11. | 02:47] 
Machinarium
Gutes Review, aber der Satz macht keinen Sinn:

Da Machinarium auf Flash basiert, genügen selbst leistungsschwache Rechner für einen Ausflug in die skurrile Roboterwelt.

Mit Flash erreicht man nur ca 1/3 der Leistung, als wenn etwas in C+ oder ähnlichem programmiert ist. Das ist bei Minispielen und heutigen PC's natürlich kein Problem, aber einen Shooter würde wohl niemand in Flash programmieren ;)

#2 | TaPuLaToR [21.11. | 00:31] 



1.710
Machinarium
Natürlich ist Flash bei weitem nicht so performant wie C++ und Konsorten. Diesen Eindruck wollte ich auch nicht vermitteln. Viel mehr ist es so, dass Flash-Spiele in den allermeisten Fällen technisch wenig anspruchsvoll sind und trotz der - relativ gesehen - hohen Hardware-Anforderungen selbst auf einem betagten Bürorechner laufen.
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 










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Pro:
handgezeichnete, wunderschöne Grafik
Animationsfilme in Sprechblasen
tragische und komische Momente
Samarost 2 und Soundtrack inklusive

Contra:
kurze Spieldauer


Offizielle Website:
 machinarium.net

Weitere Links:
 Demo
 Trailer



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