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SECTION 8
 Test von Jens Bremicker (03.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Topware Entertainment
Termin:09. September 2009 Entwickler:Time Gate Studios

Multiplayer-Shooter gibt es heutzutage wie Sand am Meer. Da ist es schwierig für Entwickler, mit einem Titel aus der breiten Masse herauszustechen. Die Time Gate Studios, welche zuletzt mit Timeshift einen durchaus ordentlichen Singleplayer-Shooter auf die Beine gestellt haben, wollen nun genau das mit ihrem neuen Spiel Section 8 schaffen. Ob es ihnen wirklich gelungen ist, oder dieses Stück Software im Durchschnittsbrei versinken wird, erfahrt ihr in unserem Test.


Vorsicht: Häufige Abstürze!

Man kennt das ja aus Spielen wie Battlefield: Ihr erobert zusammen mit eurem Team Flaggenpunkte auf der Karte und könnt dann nach dem eigenen Ableben an diesen wieder ins Spiel einsteigen. In Section 8 ist es auch eure Hauptaufgabe, solche Punkte einzunehmen. Allerdings dienen die nicht als Spawn-Punkte. Anstatt nämlich einfach so auf der Map zu erscheinen, startet ihr euren Einsatz aus der Luft, indem ihr euch aus einem Raumschiff heraus auf das Schlachtfeld stürzt. Dabei dürft ihr vorher auf der Karte frei auswählen, wo ihr landen wollt. Das sorgt für Spannung, da man nie weiß, wo als nächstes ein neuer Gegner landen könnte. Beim Einstieg ins Spiel solltet ihr jedoch darauf achten, dass ihr nicht in den Gebieten landet, wo Flakgeschütze des Gegners stehen, da diese euch schneller zerfetzen, als dass ihr lebend am Boden ankommt. Diese Zonen werden durch rote Kreise auf der Karte dargestellt.

Im Grunde ist diese Idee aber gar nicht mal so neu. Schon in Medal of Honor: Airborne sprang man nach jedem Ableben mit dem Fallschirm aus einem Flugzeug und konnte selbst bestimmen, wo man denn landen wollte. Nur dieses Mal kann man eben auch den Absprungpunkt selber auswählen.


Battlefield meets Sci-Fi

Im Grunde ist Section 8 ein Battlefield-Klon. Denn, wie bereits erwähnt, geht es darum, Flaggenpunkte einzunehmen und zu halten. Ihr könnt dabei aus einer Reihe von unterschiedlichen Spielerklassen wählen, beispielsweise dem gewöhnlichen Infanteristen, dem Techniker oder dem Artillierie-Soldaten - alle mit unterschiedlicher Ausrüstung. Das funktioniert gut und macht auch Spaß, ist aber alles andere als innovativ. Dafür haben die Entwickler aber, neben der coolen Art zu respawnen, noch einige andere nette Features eingebaut. So ist jeder Spieler mit einem Jetpack ausgestattet. Mit gedrückter Leertaste könnt ihr so ein paar Sekunden lang durch die Luft schweben, bis sich das Gerät wieder aufladen muss. Neu ist diese Idee aber auch bei weitem nicht. Wer einen Teil der Tribes-Reihe gespielt hat, wird mir zustimmen. Dafür könnt ihr in Section 8 aber nicht nur für kurze Zeit fliegen, sondern auch mit Höchstgeschwindigkeit über das Schlachtfeld hetzen. Durch gedrückt halten der Shift-Taste sprintet eurer Charakter und nach wenigen Sekunden wird automatisch der Turbo-Modus aktiviert.

Doch das ist eher nettes Beiwerk, denn die Time Gate Studios haben zwei Features eingebaut, die das Battlefield-Spielprinzip sehr gut ergänzen: Da wäre zum einen die Möglichkeit, Flakgeschütze, Panzer-Abwehr-Kanonen oder gar Panzer selbst und sogar Mechs zu bauen. In letztere könnt ihr natürlich selber einsteigen und dem Gegner richtig einheizen. Doch bevor ihr diese Kriegsmaschinerie bauen könnt, braucht ihr erstmal das nötige Kleingeld dafür. Das erwirtschaftet ihr unter anderem durch Nebenmissionen, die ihr während einer Partie erhaltet. Und damit wären wir beim zweiten Feature: So erscheint zum Beispiel irgendwann während des Spiels ein VIP auf der Karte, den es zu beschützen gilt. Oder ihr erhaltet den Auftrag, eine vorgegebene Anzahl an Feinden mit einem bestimmen Waffentypen zu töten. Die Vielfalt der Aufträge geht vollkommen in Ordnung, womit das Ganze für Abwechslung im fast schon "spröden" Conquest-Alltag sorgt.


Nichts für Solisten!

Ein großes Problem von Multiplayer-Shootern ist meistens ein unspektakulärer Singleplayer-Teil. Erinnern wir uns nur mal an Battlefield, wo man lediglich mit nicht sonderlich intelligenten Bots auf den Maps des Multiplayers spielen konnte - ohne Story, ohne wirklichen Spielspaß. Section 8 kommt nun mit einer Art Story-Kampagne daher, wobei man das Wort "Story" in diesem Zusammenhang nicht allzu ernst nehmen sollte. Hier wird euch eine einfach nur platte Kriegsgeschichte serviert, die alles andere als mitreißend ist. Eigentlich bekommt man kaum etwas davon mit, dass hier wirklich eine Story erzählt wird. Spielerisch gesehen ist die Kampagne auch nicht mehr als ganz nett. Immerhin: Das Spiel verfügt über eine ganz ordentliche Bot-KI. Somit kann man die Kampagne immerhin als ganz gutes Training für den Multiplayer ansehen, die für kurzweilige Unterhaltung sorgt. Wer aber eine packende Story und tolles Missionsdesign erwartet, wird maßlos enttäuscht.

Apropos Design: Die Maps von Section 8 können sich durchaus sehen lassen. Die Abwechslung ist groß und die Anzahl der Schlachtfelder auch. Manch anderes Spiel könnte sich hiervon eine Scheibe abschneiden. Leider bietet der Multiplayer-Part kein Level-System, wie es ein Call of Duty oder Battlefield hat. Dabei sollte man heutzutage doch fast meinen, dass so etwas Standard ist. Dafür läuft Section 8 aber auch nicht Gefahr, beim Balancing große Fehler zu machen. Im Gegenteil: Es gibt keine übermächtigen Waffen oder DIE Mörder-Klasse. Somit verlaufen die Partien stets fair ab - etwaige Cheater einmal ausgenommen.


Grafisch eher mau

Ego-Shooter gehören meist zu den Spielen, die neue, grandiose Grafik-Technologien beinhalten. Auf Section 8 trifft das jedoch bei weitem nicht zu. Zwar gibt es ständig Explosionen zu bewundern und der ein oder andere Shader-Effekt weiß auch zu überzeugen. Jedoch kommt das Spiel mit äußerst schwachen Texturen daher, denen eine höhere Auflösung sehr gut tun würde. Auch die Animationen sorgen nicht unbedingt für Begeisterung. Insgesamt betrachtet ist das neueste Werk der Timeshift-Macher mit Sicherheit nicht hässlich, aber mehr als optischen Durchschnitt erhaltet ihr hier auch nicht. Das gleiche gilt auch für die Akkustik. Die Waffengeräusche und der Soundtrack sind zwar gut gelungen, allerdings ist das, was man zu hören bekommt, auch nicht mehr als Standard.

Dafür ist die Steuerung sehr gut gelungen. Das Waffenhandling könnte kaum besser sein, Fahrzeuge und das Fliegen per Jetpack lassen sich sehr gut kontrollieren. Aber so gehört sich das ja auch!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Im Grunde ist Section 8 ein Battlefield-Klon. Das ist nicht schlecht, aber auch nicht wirklich neu. Durch die Nebenmissionen und das Bau-Feature erhält das Spiel jedoch einen eigenen Kniff, der die Schlachten sehr dynamisch macht. Das coole Respawnen in der Luft und das Schweben mit dem Jetpack tun da ihr übriges. Leider ist die Technik nur Durchschnitt und ein motivierendes Level-System á la Call of Duty gibt es auch nicht. Dafür besteht aber auch nicht die Gefahr, gegen übermächtige Gegner ständig den Kürzeren zu ziehen. Ich kann Section 8 jedem empfehlen, der die großen Toptitel des Genres satt hat und die Wartezeit auf die nächsten Highlights überbrücken möchte.
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Pro:
dynamische Schlachten...
...dank Nebenmissionen und Bau-Feature
tolles Kartendesign
gute Balance
gute Bot-KI

Contra:
unspektakuläre Solo-Kampagne
technisch nur Durchschnitt
kein Level-System


Offizielle Website:
 Joinsection8.com

Weitere Links:
 Trailer



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