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RESIDENT EVIL 5
 Test von Thilo Niepel (05.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Capcom
Termin:18. September 2009 Entwickler:Capcom

Als Shinji Mikami die Resident Evil-Reihe mit dem bahnbrechenden und in den Himmel gelobten Vorgänger neu aufzog, setzte er die Messlate für Resident Evil 5 unverhältnismäßig hoch. Ein halbes Jahr ist seit der Ankunft der Fortsetzung auf den Konsolen vergangen und sie hat unter Fans gemischte Reaktionen hervorgerufen: Verrat des Geistes für die einen, befriedigende Austobmöglichkeit für die anderen. Ihr bisheriger wirtschaftlicher Erfolg steht jedoch außer Frage. Nun hat die Stunde der PC-Spieler geschlagen, sich selbst einen Eindruck zu verschaffen, denn Capcom glaubt an den PC und sein Potenzial für die Fortschreibung einer Erfolgsgeschichte. Aber ist die Adaption gelungen? Lest bei uns, ob die Sonne Afrikas ebenso so hell auf dem PC wie auf den Konsolen scheint.


Bedrohung im infizierten Afrika

Die Handlung setzt ein Jahrzehnt nach dem ersten Teil auf dem schwarzen Kontinent ein. Chris Redfield arbeitet jetzt als Agent bei der BSAA, einem Sicherheitskonglomerat, das den Bioterrorismus bekämpft. Er ist in die fiktive afrikanische Nation Kijuju entsandt worden, in ein kleines, an Slums erinnerndes Dorf, um die Ausbreitung eines Virus zu untersuchen. Doch – wie sollte es anders sein - die Dinge laufen komplett aus dem Ruder und die Untersuchung wird zum Überlebenskampf. Die westafrikanische BSAA-Agentin Sheva Alomar gibt ihr Stelldichein als Chris' lokale Führerin, endet aber schnell als Kämpferin an seiner Seite, um Unmengen an infizierten Dorfbewohnern und schrecklichen Mutanten abzuwehren. Während die Haupthandlung ihren Lauf nimmt, wird schnell klar, dass Chris in einem zweiten Handlungsstrang eine weitere Agenda hat, die seine alte Partnerin Jill involviert.


Gelungener Plattformsprung?

So viel zur Einstimmung. Für mehr zum Spiel an sich lege ich euch einfach den »Test der PS3-Version ans Herz. Ich möchte mich im Folgenden auf das Spezifische der PC-Umsetzung von Resident Evil 5 konzentrieren. Das Spiel wird für den PC ausschließlich in einer schicken Steelbook-Edition vertrieben, der neben der Spiel- auch eine Bonus-DVD beiliegt. Diese enthält ein sehr gut gemachtes Making-of und einen (überflüssigen) Trailer zu Resident Evil: Degeneration. Das Making-of zeigt, kommentiert von einem sich bedeutungsschwanger gebenden englischen Sprecher, wie aufwendig Resident Evil 5 produziert wurde. Fehlende Ambitionen bei dieser Fortsetzung wird man den Entwicklern des Spiels nach dem Ansehen nur noch schwer vorwerfen können.

Der inhaltliche Mehrwert der PC-Version kann höchstens als eine symbolischen Geste verstanden werden. Es gibt keine extra Modi, Kapitel oder sontigen Inhalt, der von echter Bedeutung für Fans wäre. Die Neuerungen beschränken sich auf ein paar Extrakostüme und einen erweiterten Mercenaries-Modus, mit dem man sich beschäftigen kann, sobald man das Hauptspiel beendet hat. Das Rendering betreffend, kann man den DirectX10-Modus aktivieren. Insgesamt enthält die PC-Fassung aber nichts, was man als substanziell oder das Spielerlebnis signifikant verändernd bezeichnen könnte.

Obwohl man uns mit dem Controller und der Maus-/Tastatur-Steuerung zwei Bedienungsmöglichkeiten schenkt, gelingt es keiner von beiden 100-prozentig zu überzeugen. Beide sind zu unpräzise und ruckhaft für das hektische Gameplay. Die Maussteuerung bietet zwar eine mäßige Zielerleichterung für Schüsse, hebt sich aber nicht als erwartetes mächtiges Komfortplus von der Xbox 360-Controller-Bedienung ab. Ich ziehe letztere sogar vor, da die Tastaturbelegung etwas übefrachtet und nicht so eingänig wie die des Gamepads wirkt. Angenehmerweise kann die Steuerungsart direkt während des Gameplays geändert werden, indem man auf eine Tastatur- oder Gamepadtaste drückt. Insgesamt muss aber leider festgehalten werden, dass - wie schon bei den Konsolenversionen - sich die Figuren träge und ungelenkig durch die Spielwelt bewegen, keine schnellen Seitwärtesbewegungen beherrschen, und die zahlreichen Quick-Time-Events sind per Tastatursteuerung schlicht lästig. Dazu kommt die umständliche Inventar-Organisation, die dem actionreichen Gameplay einfach zuwiderläuft.

Grafisch sieht es weitaus besser aus. So können auf dem PC messerscharfe Texturen und eine starke Kantenglättung in hohen Auflösungen auf den Monitor gezaubert werden – ein entsprechendes High-End-System vorausgesetzt. Verzichtet man auf Antialiasing, anisotropische Filterung und Bewegungsunschärfe, lässt sich Resident Evil 5 auch noch auf einem Mittelklasse-Rechner anständig spielen. Der DirectX10-Modus wertet die ohnehin schon exzellente Grafik nur noch unwesentlich auf; es braucht eine sehr genaue Analyse, um Unterschiede zum DX9-Modus auszumachen.


Zu zweit machts doch am meisten Spaß

Der Koop-Modus auf dem PC verdient noch besondere Anerkennung. Über Games for Windows Live ist es möglich, sich online mit anderen zu verbinden – oder besser zu verbünden - und gemeinsam die Kapitel des Hauptspiels zu bestreiten. Spieler Eins übernimmt dabei die Kontrolle der Hauptfigur Chris, während der zweite Spieler in die Rolle von Sheva schlüpft und tatkräftige Unterstützung leistet. Es ist ebenso möglich, allein ein Kapitel zu beginnen bzw. einfach das Hauptspiel wieder aufzunehmen und es Live-Usern zu ermöglichen, mit jedem Kontrollpunkt dazuzustoßen. Sie ersetzen dann nachfolgend die Rolle der KI-Sheva. Das funktioniert wirklich gut und macht gewaltig Spaß. Hierbei kommt auch eine besondere Atmosphäre auf, der es zwar an Furcht und Schrecken früherer Serienteile mangelt, die aber durch notwendiges Teamwork, Eifer und Geschicklichkeitsanspruch ebenso einnehmend ist.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Jenseits kleiner Zusätze bleibt die PC-Anpassung von Resident Evil 5 ein sehr gelungener Konsolenaufguss. An der technischen Portierung gibt es nichts auszusetzen. Leider steckt der Titel sehr in einigen über die Jahre tradierten Konventionen fest, was sich auf dem PC besonders bemerkbar macht. Trotz dramatischer Inszenierung, grandioser Grafik und fantastischem Sound gelingt es dem Spiel nicht, die Schwerfälligkeit seines Gameplays (Inventa-risierung, langsame Bewegungen, ruckhafte Steuerung) vergessen zu lassen. Was bleibt ist ein atmosphärischer, die Sinne berauschender Nerven-kitzel, der besonders im Koop-Modus für Langzeitspielspaß sorgt.
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Pro:
hochaufgelöste Prachtgrafik
kinoreife Inszenierung
Maus-Steuerung implementiert
Steelbox mit Bonus-DVD

Contra:
Bedienungsmacken
wenige Extras
lange Installationszeit


Offizielle Website:
 ResidentEvil.com

Weitere Links:
 PC-Benchmark



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