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SILENT HILL 3
 Test von Wolfgang (12.01.2004) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Horror Publisher:Konami
Termin:22. Mai 2003 Entwickler:Konami

„Heather, bleiben sie stehen! Ich muss mit ihnen reden!“
Heather dreht sich um. Was will der Detektiv von ihr?
„Es geht um ihre Geburt!“
Was soll das denn? Heather antwortet:
„Warten sie hier. Ich gehe kurz auf die Toilette.“
Doch anstatt zurückzugehen steigt Heather durch ein Fenster nach draußen und rennt weg. Doch muss sie bald feststellen, dass dies die falsche Entscheidung war…


Story:

Silent Hill 3 hat außer der Stadt nichts mit dem Vorgänger gemeinsam. Ihr spielt Heather, eine normale junge Teenagerin, die immer leicht aufbrausend reagiert und ihren Vater über alles liebt. Eines Tages, bei einem Besuch im Einkaufzentrum, gelangte sie völlig unerklärlich in eine Welt voller Horror. Das Einkaufszentrum scheint sich in die Hölle verwandelt zu haben: Die eigentlich belebte Einkaufsmeile wich Dunkelheit, seltsamen Geräuschen und Krankenbahren. Grässliche, unappetitliche Monster wollen Heather an den Hals. Die blasse Verrückte namens Claudia, fanatische Anhängerin einer unbekannten Religion, taucht auch immer wieder auf. Was hat sie Heather mitzuteilen? In welcher Verbindung mit dieser Religion steht Vincent, der Claudia zu kennen scheint? Außerdem ist da noch der Detektiv Douglas, der unbedingt mit Heather reden muss. Ist er Freund oder Feind?

Heather ist verzweifelt: Was ist passiert? Warum?

Dem Spieler geht es bis zum Ende genauso. Heather scheint nicht Heather zu sein. Oft wird auch der Spieler zum Zweifler. Wem kann man vertrauen? Alles in allem bietet die Story noch genügend Stoff, über den wieder einmal nachgedacht werden kann.


Gameplay:

In Silent Hill 3 stehen logische Rätsel wieder an der Tagesordnung, und die Schwierigkeit variiert je nach zu Beginn des Spiels gewähltem Schwierigkeitsgrad. Die Level nun sind größer und die Karte wird öfter denn je benötigt. Meist lauft ihr mit Heather durch die Level und nur eine kleine Taschenlampe wirft ihr funzliges Licht. Besonders heftig: Da die Kamera zuerst immer auf Heather gerichtet ist, wenn sie einen neuen Raum betritt, ist der Schock umso größer, wenn man erst ein paar Schritte läuft, dann die Kameraperspektive wechselt und man feststellt, dass man sich in einem Raum mit vielen Gegnern befindet. Verdammt ekligen Gegnern noch dazu. Da wäre z. B. eine Mischung aus Biene und Spinne, die in der Luft stehen kann und Heather dann mit ihren Stacheln drangsaliert. Auch die Monster mit den „Klöppel-Armen“ und dem Mund, der einer Küchenmaschine gleicht, sind nicht zu verachten. Special-Gegner neben den „normalen“ Monstern sind u. a.: Ein Spaltwurm, Leonard und ein Missionar. Eine wichtige Neuerung gegenüber dem Vorgänger besteht im Inventar: Wo bei SH 2 alle Gegenstände noch wild nebeneinander angeordnet waren, wird jetzt in Gegenstände, Waffen und Vorräte unterteilt. Sehr löblich!


Grafik:

Wie schon bei Silent Hill 2 setzt auch der Nachfolger auf das gruselige und faszinierende Spiel mit Licht und Schatten. Die Angst des Menschen vor der Dunkelheit ist schon seit jeher bekannt und wird in diesem Spiel wirklich intensiv strapaziert. Wer sich überwinden kann, die ekeligen Texturen zu betrachten, findet schnell eine der wirklich schönen (wenn auch gruseligen) Neuerungen, die SH 3 zu bieten hat: Die Wände scheinen zu leben. Es sieht so aus, als ob unter der Tapete dicke Würmer krabbeln. Und in einigen Räumen fließt Blut die Wände hoch (!). Die Entwickler um Produzent Akira Yamaoka haben sich wieder größte Mühe gegeben, alle Raffinessen des Vorgängers zu überbieten. Und das mit Erfolg. Der Spieler, der nach diesem Spiel gerne noch im Dunkeln durch ein Einkaufszentrum geht, muss erst noch geboren werden. Die Schatten werden wirklich realistisch dargestellt und das Licht der Taschenlampe spiegelt sich auf dem Körper der Monster. Der einzige Abstrich, den wir machen müssen, ist die teilweise störende Kameraeinstellung. Die Kamera schwenkt erst auf das Monster, das von vorne angreift, nachdem man mit dem Rücken an keiner Wand steht. Und ein Kameraschwenk dauert min. 2 Sekunden. Das lässt sich doch noch verbessern, oder?


Sound:

Das Spiel Silent Hill 3 entpuppt sich nicht nur als gruselig, sondern auch als ein tiefer Einblick in die Seele der Hauptfigur Heather. Entsprechend ist auch die Musik: Heather ist auf Selbstfindung und daher ist die Musik auch eher nachdenklich. Der Soundtrack ist aber trotzdem erwähnenswert, denn nicht nur das Titellied „You’re not here“ macht Lust auf mehr. Akira Yamaoka, der nicht nur Produzent des Spiels, sondern auch Komponist der Sounds und Music-Tracks ist, zeigt sich hier wieder in seinem Element: Ein Soundtrack, der ins Ohr geht und Erinnerungen an das Spiel weckt. Ein Soundtrack, der ins Regal eines jeden Silent Hill-Veteranen gehört.


Gegner und Waffen:

Die Auswahl der Waffen ist sehr vielfältig: Klappmesser, Metallrohr, Pistole, Maschinengewehr und mehr machen die Wahl der Waffe zur Qual. Allerdings legt sich der vorausdenkende Spieler gerne einen Vorrat an, für schlechtere Zeiten (Endgegner z. B.). Also empfiehlt sich die Wahl einer Waffe, die keine Munition verbraucht, aber trotzdem ordentlich zulangt. Ich persönlich habe mich mit einem Stab, an dem vorne eine Kugel mit Stacheln montiert ist, durch die Level geschlagen. Die Intelligenz der Gegner hängt von der Wahl des Schwierigkeitsgrads ab. Ich habe SH 3 auf „Beginner“ durchgespielt und muss sagen: Jeder, der es halbwegs realistisch haben möchte, sollte auf „Normal“ spielen. Denn sonst laufen euch die Monster sofort ins Messer. Die Entwickler haben für die unter euch, die trotz der geringen Anforderungen nicht weiterkommen, eine Sonderoption entwickelt: Nachdem ihr ein paar Mal den „Game Over“-Screen bestaunt habt, könnt ihr die Kämpfe über eine Option vereinfachen. SH 3 ist also sehr Anfänger-freundlich. Nicht wirklich Sinn macht das getrocknete Fleisch, von dem ich am Ende 17 Stück hatte. Denn bückt sich Heather, um das Fleisch als Ablenkung auszulegen, ist sie verwundbar. Deshalb habe ich es nie angewendet.


Handlungsort:

Ihr spielt bei Silent Hill 3 in sehr unterschiedlichen Locations: Da wären z. B. das Einkaufszentrum, die U-Bahn-Station, der Freizeitpark oder aber eine Kirche. Sehr zu loben ist wohl der Freizeitpark, denn dort könnt ihr eine Achterbahn besteigen und dürft sogar auf die Gleise. Doch auch andere Orte, wie das Krankenhaus, das ihr aus Silent Hill 2 schon kennen dürftet, kommen vor. Genau wie im Vorgänger verwandelt sich das Krankenhaus: Aus weiß und sauber wird rot und dreckig. Blut verschmierte Wände. Schreie ertönen. Da guckt man schnell mal panisch über die eigene Schulter und erwartet dort auch Blut zu entdecken. Bei so vielen krankhaften Locations muss man sich wirklich mal fragen: Wie (krank) sind die Leute, die so etwas erfinden? Wie fällt ihnen so etwas ein?


Fazit:

Die „Silent Hill“-Reihe ist einfach fantastisch: Ein drittes Spiel, ein dritter Treffer. Und ein Glück, dass SH 3 der Indizierung bzw. dem Aufkleber „Ab 18“ entgangen ist. Obwohl diese Entscheidung zeitweise angezweifelt werden dürfte. Für Silent Hill 3 sollte man sich Zeit nehmen. Der dritte Teil ist stiller und gedankenverlorener als die beiden anderen. Wer das Spiel wirklich genießt und nicht einfach nur durchspielt, der wird daran sicherlich mehr als zwei Wochen zu tun haben. Für die unter euch, die trotzdem schnell sind, gibt es Boni wie z. B. neue Kleidungsstücke für Heather. Mich persönlich hat das Spiel an einigen Stellen wirklich sehr geschockt. Als ich durch einen Gang rannte, der blutrot war und die Sicht verschwamm, habe ich mich schon manchmal gefragt, wie Heather das aushält. Deshalb ist Silent Hill 3 weiter von der Realität entfernt und noch abgedrehter als der zweite Teil. Ich empfehle das Spiel all denjenigen, die schon Silent Hill 2 durchgespielt haben, denen, die sich gerne gruseln und denjenigen, die sich von einer guten Story gerne tragen lassen. Und mit Silent Hill 4: The Room steht schon ein Nachfolger in den Startlöchern.


Empfohlene Systemvoraussetzungen:

- Windows 2000/XP
- P4 1,6 Ghz
- 512 MB RAM
- 5,2 GB HD
- DVD-ROM-Laufwerk
- Geforce4Ti4200/Radeon8500 (V-RAM: 64MB)
- DirectX 8.1b (liegt auf DVD als Installationsdatei vor)
- Soundkarte (Soundblaster-kompatibel)

Obwohl ich nur die Häflte der empfohlenen RAM-Menge besitze, läuft das Spiel (bis auf ein paar Ladevorgänge, die aber relativ selten sind) flüssig. Beim Kauf des Spiels erkannte ich nicht sofort, dass ein DVD-Laufwerk benötigt wird. Zum Glück habe ich eines, aber ich weise euch an dieser Stelle noch einmal darauf hin. Die 5,2 GB HD werden nur benötigt, wenn ihr die Videos auch auf die Festplatte kopiert. Ohne Videos werden 4,7 GB benötigt.



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80%

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mehr Wallpaper
























Pro:
gute Story
glaubwürdige Hauptperson
neue Monster
noch ekeligere Texturen
Boni
vereinfachte Kämpfe

Contra:
teilweise nervige Kameraeinstellung
für schwache Seelen zu hart


Offizielle Website:
 silenthill3.de

Fansites:
 resident-evil-allstars.com

Weitere Links:
 E3-Trailer
 Gameplay
 Demo



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