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TWIN SECTOR
 Test von Yan Dreyer (25.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Headup Games
Termin:17. September 2009 Entwickler:DNS Development

Wir kennen die Gravitygun aus Half-Life und die Portalkanone aus Portal ist den meisten ebenfalls bestens bekannt. Und aus genau diesen beiden Titeln versucht nun ein deutscher Entwickler ein Spiel zu formen. Twin Sector heißt das Machwerk von DNS Development, die für einige eventuell entfernt durch die Mitarbeit an Sacred 2 bekannt sind, bei dem sie sich an der Effektentwicklung beteiligt zeigten. Doch reicht allein diese Erfahrung aus, ein eigenständiges Spiel auf die Beine zu stellen?


Was kostet die Welt

Man kann nicht leugnen, dass Twin Sector eine ganze Menge von den beiden aufgeführten Produkten oben adaptiert. Denn genau wie es bei Portal der Fall war, findet sich Protagonistin Ashley Simms plötzlich in einer Art Testparkour wieder. Den Plot rund um das Spiel kann man zwar getrost vergessen, allerdings soll dieser euch nicht verschwiegen werden. Twin Sector ist in der Zukunft angesiedelt, in der sich die Menschheit in einer Art künstlichen Tiefschlaf versetzt wiederfindet. Die Erdoberfläche ist infolge eines Supergaus unbewohnbar, die Menschen bleiben unter der Macht ergreifenden Technik im Koma.

Klingt abstrus und verwirrend zugleich, das ist es auch. Aber es geht noch weiter: Dem Sicherheitssystem O.S.C.A.R. gelingt es, Ashley aufzuwecken und ihr mitzuteilen, dass sie den Hauptgenerator des Bunkersystem, wo sich die Menschen befinden, reaktivieren muss, um die Schlafenden aus dem Reich der Träume zu befreien und das nahende Ende zu verhindern. Allzu leicht gestaltet sich das Abenteuer logischerweise nicht, denn zwischen dem Generator und Ashley warten viele unterschiedliche Fallen auf sie, die es zu überwinden gilt und Ashley zum Maschinismus vorrücken zu lassen. Trotz vielen Fragezeichen dient die Handlung rund um O.S.C.A.R. und Ashley lediglich dazu, einen plausiblen Grund zu liefern, warum ihr unterirdisch auf Anweisung der unbekannten Computerstimme durch die Bunkeranlagen streift und allerlei Physik-Knobeleien angeht.


Neueste Technik

Anstatt einer Portalkanone oder gar einem Gravitationsgewehr trägt Ashley zwei Handschuhe, mittels derer sie ihre Umwelt manipulieren kann. So zieht ihr mit der linken Maustaste, beziehungsweise mit dem linken Handschuh, Objekte wie explosive Fässer an euch heran, katapultiert euch durch die Lüfte und lasst Objekte via rechter Maustaste wieder los oder auf die gewünschte Stelle zufliegen. Steuern tut sich das meist sehr solide, ohne bedienungstechnisch aber nur im Geringsten an das große Vorbild Portal heranzukommen. Dazu gestalten sich manche Situationen zu unpräzise, als dass der Spielfluss durchgehend flüssig wäre. Unkomfortabel, selbst in den Anfangslevels, da Genauigkeit eine große Rolle spielt.

Doch kommen wir zu den Aufgaben, die es in Twin Sector zu bewältigen gibt - hier hat sich DNS Development einiges einfallen lassen. So müsst ihr nicht nur relativ simple Übungen meistern, etwa Abgründe überwinden, auch mit fiese Fallen wird Ashley konfrontiert. Selbstschussanlagen, Ventilatoren oder Granaten, aber ebenso die Gravitationsverhältnisse gilt es in gewissen Passagen zu beachten. Wir müssen Türen öffnen, Fenster durch Objekte zum Zerbrechen bringen, Geschützen ausweichen und sie lahmlegen, Laserschranken umgehen und in vielen Fällen auf eben jene Physikspielereien zurückgreifen, welche Twin Sector mehr oder minder auszeichnen. So wirken die Rätsel zumindest physikalisch nachvollziehbar, einige Aufgaben jedoch weniger, was zeigt, dass DNS Development an bestimmten Stellen im Spiel zu viel wollte. Für Portal-Fans sollten die Rätsel dennoch einige neue Facetten bieten.


Veraltete Technik

Die Präsentation fällt recht nüchtern aus, was an den im Großen und
Ganzen meist sterilen sowie tristen Levels liegt. Sonderlich viel Abwechslung dürft ihr optisch genauso wenig erwarten, wie hochmoderne Effekte. Lediglich die Havoc Physik-Engine ist ein Merkmal, das Twin Sector hervorhebt. Allerdings bieten fast alle Entwickler in ihren heutigen Spiele diese Technologie an. Akustisch geht es leider nicht viel besser zu: lahme Sprecher, kaum stimungsvolle Klänge und durchschnittliche Soundeffekte begleiten euch auf eurem Weg zur Weltrettung.





"Lieber gut kopiert als schlecht selbst erfunden" - das hat sich bestimmt auch DNS Development gedacht und versucht mit Twin Sector den hervorragenden Valve-Titel Portal zu imitieren. Das gelingt in grundlegender Art und Weise auch, nur macht Portal vieles besser in Sachen Optik, Steuerung, Sprachausgabe sowie Story. Zudem bringt es mehr Spaß, mit der Portalkanone herum zu spielen, als die im Vergleich lahmen Handschuhe in Twin Sector zum Einsatz zu bringen. Selbst das Sexappeal Ashleys kann da nichts herausreißen, schließlich steuern wir hier einen Ego- und keinen First-Person-Shooter.
69%
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Pro:
nette Rätsel
sympathische Heldin

Contra:
viel Bekanntes schlichtweg neu aufgemacht
einige Aufgaben nicht ganz durchdacht
Steuerung nicht grundweg komfortabel
schlichte, nüchterne Optik
schwache Synchronsprecher


Offizielle Website:
 sarge-sdk.com



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