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TALES OF MONKEY ISLAND: THE SIEGE OF SPINNER CAY
 Test von Yan Dreyer (28.08.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Telltale Games
Termin:20. August 2009 Entwickler:Telltale Games

Nach der ersten Episode von Tales of Monkey Island, mit Namen Launch of the Screaming Narwhal (»Testbericht), welche die Traditionsserie sehr solide fortsetzte, folgt nun mit The Siege of Spinner Cay auch schon das zweite Häppchen. Viele Neuerungen dürft ihr nicht erwarten, dafür aber erneut ein kurzes und knackiges, amüsantes sowie unterhaltsames Adventure der Telltale Games-Studios.


Gegenspieler(in)

Ist das die erste Episode? Nein, aber man könnte zu Beginn durchaus denken, den Anfang der neuen Tales of Monkey Island-Reihe zu spielen. Hauptprotagonist Guybrush befindet sich nämlich mal wieder auf hoher See, diesmal allerdings auf der "erbeuteten" "Screaming Narwhal" aus der ersten Episode. Und erneut muss sich der "mighty pirate", wie er sich in seinem Fachjargon selber bezeichnet, mit einem Gegenspieler, pardon, einer Gegenspielerin auseinander setzen. Wie sich herausstellt ist es Morgan LeFlay, Handlangerin des brandneuen Bösewichts Marquis de Singe, die Guybrush in der Abschlussszene der Vorgängerepisode ihren Degen an den Hals hielt, deren Antlitz man bis jetzt aber nicht zu sehen bekam. Frauen können einem den Kopf verdrehen, das weiß jeder geschulte Mann - in der Anfangsszene trennt die gefühlslose LeFlay jedoch Guybrushes untote Hand während eines wilden Degenkampfes ab. Dennoch kann der Held den Störenfried in die Flucht schlagen, seine Hand bleibt aber in den Händen der giftigen Dame. Nach dieser Sequenz war es es auch erstmal mit der Action, der nachfolgende Spielverlauf gibt sich weitaus gemächlicher, ohne die neuen-/altbewährten Serientraditionen zu vernachlässigen.


Schrullige Charaktere samt urkomischen Dialogen: Check

Zu viel von der Story wollen wir an dieser Stelle nicht verraten. Nur so viel: Guybrush hat ganz schön mit seiner abgeschlagenen Hand zu kämpfen, ist auf der Suche nach einem mysteriösen Piraten, greift glitschigen Meeresbewohnern bei einer Auseinandersetzung mit einem störrischen Freibeuter unter die Arme und bekämpft eine dubiose Pestepidemie. Auf seiner Reise macht Guybrush in gewohnter Manier Bekanntschaft mit diversen skurillen Gestalten. Die bereits erwähnten Meeresbewohner etwa erlauben sich so manche Spielerei in Gegenwart von Guybrush. Zum Beispiel holt eine Bibliothekarin das von ihm gewünschte Buch blitzschnell nach einem kurzen Tauchgang hervor. Klar, dass man sich hier fragt, warum das Buch in trockenem Zustand in Guybrushs Hände gelangt. Demnach kommen wie gewohnt witzige und sehr unterhaltsame Dialoge zustande, die das Spiel leider nur in englischer Sprachausgabe präsentiert. Nichtsdestotrotz kommt gerade im Englischen der Wortwitz klasse zur Geltung. Des Weiteren gibt es wieder irrsinnig komische Geplänkel mit seiner mal sturen, mal zickigen Freundin Elaine und anderen abstrusen Gestalten wie die zwei Schatzsucher, deren Beute Guybrush irgendwie in seinen Besitz bringen muss. Dank seiner Wortgewandtheit wickelt der Möchtegernpirat die beiden schnell um seine Finger...


Frei erkundbare Spielwelt: Check

Zwischen den verschiedenen Inseln reist ihr wie gewohnt frei umher, mit Ausnahme von Flotsam Island, das erst später im Spiel betreten werden darf. Die meisten Inseln sind jedoch ziemlich überschaubar und teilweise von der Vorgänger-Episode abgeguckt (es gibt mal wieder einen fast identischen Dschungelabschnitt). Im Großen und Ganzen bietet The Siege of Spinner Cay eine Spielzeit von rund drei Stunden, was nicht sonderlich lange ist, aufgrund der recht unterschiedlichen Inseln aber relativ abwechslungsreich ausfällt. Große Überraschungen dürft ihr allerdings nicht erwarten, dafür gestaltet sich der Ablauf des Abenteuers zu gewohnt.


Rätsel am Rande: Check

Diesmal habt ihr zwar zu Beginn schon einige Objekte im Inventar, das Verbinden von Objekten miteinander bleibt jedoch immer auf überschaubrer Ebene. Mal muss hier ein Coupon überreicht werden, da ein Gegenstand eingesetzt - ansonsten läuft alles über die zahllosen Gespräche. In denen müsst ihr manchmal Dialogoptionen auswählen, welche im Anschluss schnelle Reaktionen erfordern. Zum Beispiel, wenn es gilt, ein paar Konkurrenten mit lieb gewonnenen Sprüchen wie "Hinter euch, ein dreiköpfiger Affe" abzulenken und flink eine weitere Aktion einzureihen, um einen Gegenstand stiebitzen zu können. Leider wurde an der fummeligen Bedienung nichts geändert, sodass ihr Objekte noch immer ein wenig kompliziert miteinander verbinden müsst und lediglich mit den WASD-Tasten von einem Fleck zum nächsten navigieren könnt.


Optisch bieder: Check

Die Grafik ist nett, solide und bietet putzige Animationen, aufgrund optisch bereits bekannter und nicht gerade schöner Abschnitte (Beispiel Dschungel), verdient Tales of Monkey Island in dieser Beziehung aber nur ein eingeschärnktes Lobwort. Deutlich ansprechender vermag der Soundtrack zu gefallen, der an längst unvergessene Tage erinnert. Nostalgiker denken hierbei an das Urspiel The Secret of Monkey Island zurück, auf das die Musikuntermalung zugeschnitten zu sein scheint. Schön!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




Wenige Highlights, dafür viel Altbewährtes bietet die zweite Episode von Tales of Monkey Island und verdient dafür ein Lob. Mal wieder überzeugen die Dialoge mit Wortwitz - Slapstick-Einlagen und kecke Bemerkungen des immer noch sympathischen Möchtegernpiraten wohin das Auge reicht. In Sachen Rätselkost bietet The Siege of Spinner Cay zwar nur relativ wenig für eingefleischte Adventure-Fans, das dürfte die Liebhaber der Serie aber wohl nicht im Geringsten stören. Steuerung und Grafik überzeugen allerdings nicht ganz, doch auch das sollte die Fangemeinde nicht vom Kauf abschrecken. Denn unterm Strich ist auch die zweite Episode empfehlenswert!
77%
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Pro:
großartiger Humor
putzige Animationen
skurille Charaktere

Contra:
keine großen Überraschungen
teilweise auffällig verwaschene Texturen


Offizielle Website:
 Telltalegames.com



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