Ihr habt in eurem Rechner immer die neueste Grafikkarte verbaut? Der Supercomputer auf dem heimischen Schreibtisch ist stets auf dem neuesten Stand der Technik. Performance ist alles und das Geld spielt keine Rolle? Dann solltet ihr diesen Test vielleicht besser nicht lesen. Denn diesmal hat eine preisgünstige Maus den Weg in die GameRadio Redaktion gefunden. Für knapp 35€ bringt Microsoft einen günstigen Nager für die Zockerfreunde auf den Markt. Was taugt die neue Sidewinder im Praxistest?
Inzwischen ist der Markt für Gamer-Mäuse recht vielfältig ausgeprägt. In nahezu jeder Preisklasse werden die Eingabegeräte angeboten, die Preisgrenzen nach oben sind offen. Doch nicht jeder verfügt über die notwendigen Ressourcen, sich einen Nager mit sämtlichen Schikanen leisten zu können. Andere Gamer investieren ihr Geld lieber in innere Werte wie CPU oder Grafikkarte und wollen kein Vermögen in eine Maus investieren. Genau diese Zielgruppe möchte Microsoft mit seiner
Sidewinder X3 bedienen.
Weg mit dem Schickschnack, her mit den Basisfeatures!
Microsoft hat versucht, sein Produkt auf das Wesentliche zu reduzieren um Kosten zu sparen. Auf kabellose Bewegungsfreiheit oder aufsetzbare Gewichte wurde bewusst verzichtet. Immerhin hat Microsoft seiner Maus ein recht langes Kabel spendiert, so dass man die Maus auch benutzten kann, wenn der Monitor etwas weiter vom Spieler entfernt steht.
Mit fünf Maustasten bietet die
Sidewinder X3 ebenfalls nur Standard. Wer weiteren Bedienkomfort verlangt, kommt um eine Mehrausgabe nicht herum und muss sich nach einem anderen Modell umsehen. Allerdings dürften dem Großteil der Spieler mit den fünf Maustasten ausreichend gedient sein. Natürlich lassen sich sämtliche Tasten mit Funktionen programmieren. Ein wenig ärgerlich hingegen ist die schlechte Erreichbarkeit der Daumentaste, an deren Position man sich doch erst ein wenig gewöhnen muss. Ansonsten lassen sich die Tasten aber angenehm bedienen, was auch auf das Mausrad zutrifft.
Doch worauf kommt dem Spieler letztlich wirklich an? Die Maus soll sehr präzise und schnell zu bedienen sein. In diesem Punkt hat Microsoft gute Arbeit geleistet. Mit 2000 dpi bleiben bei der Lasermaus eigentlich kaum Wünsche offen. Zwar gibt es auch in diesem Bereich deutlich bessere Konkurrenten, die jedoch meist etwas kostspieliger ausfallen. Bei ruckartigen Bewegungen hat die
Sidewinder X3 kaum Probleme. Lediglich in Extremfällen kann es zu Aussetzern kommen.
Für Linkshänder ist das Gerät auf jeden Fall einen zweiten Blick wert. Aus Erfahrung stelle ich immer wieder fest, dass Mäuse für die linke Hand oftmals nicht ausgelegt sind. Die
Sidewinder X3 bereitet hier jedoch keine Probleme. Auch Linkshänder dürften längere Sitzungen ohne Handgelenksschmerzen überstehen.
Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:
