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TALES OF MONKEY ISLAND: LAUNCH OF THE SCREAMING NARWHAL
 Test von Yan Dreyer (04.08.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:LucasArts
Termin:07. Juni Entwickler:Telltale Games

Schon der vierte Teil der Monkey Island-Reihe ließ Fans seinerzeit fluchen. Grund dafür war der Wechsel von handgezeichneten Hintergründen hin zur eigentlich zeitgemäßeren 3D-Grafik. Doch damit ging viel vom eigentlichen Charme der Sammlung flöten, denn die tristen Umgebungen nebst den detailarmen Charakteren raubten viel von der einstig dichten Karibik-Atmosphäre. Nichtsdestotrotz geht Telltate Games mit der ersten Episode von Tales of Monkey Island denselben Weg. Launch of the Screaming Narwhal, so der Titel, führt euch in der Rolle des 3D-Guybrush Threepwoods in ein neues Abenteuer, was sich von den Vorgängern nur leicht abhebt. Das Gute daran: Die Traditions-Serie bleibt sich treu, der Witz und Slapstick-Humor erhalten, doch irgendwie wirkt alles auf den ersten Blick unter Umständen sogar zu vertraut. Bis auf das neue Grafikgerüst. Aber fangen wir von vorne an...


Familiäres Szenario

Der trottelige, aber stets sympathische Guybrush Threepwood versteht es immer wieder, sich in eine missliche Lage zu bringen. So auch zu Beginn von Launch of the Screaming Narwhal. Auf hoher See steuert der selbsternannte "Mighty Pirate" seinen Kahn auf den seines Erzfeindes LeChuck zu. Der Geisterpirat hat sich mal wieder Guybrushs Freundin Elaine geschnappt, die gefesselt an Deck des Schiffes festsitzt. Währenddessen beschwört LeChuck mit Hilfe eines suspekten Äffchens einen Fluch, ohne darauf zu reagieren, dass sich Guybrush nähert und schon bald auf sein Schiff übersetzt - schließlich weiß LeChuck, wie dämlich sich Guybrush normalerweise verhält. Nun liegt es an euch, Elaine zu befreien und gleich im Prolog des Spiels den mächtigen Geisterkapitän zu besiegen. Das dieser Sieg nicht lange währt, dürfte abzusehen sein.


Ungewohnte Bedienung & gewohnte Rätselkost

Nicht nur die Optik erfordert ein wenig Eingewöhnungszeit (dazu später mehr), auch die Steuerung wurde abgeändert. So scheucht ihr Guybrush nicht allein mit der Maus umher, dafür sind jetzt nämlich die WASD- beziehungsweise Pfeiltasten zuständig. Da sich die Kameraperspektive häufig ändert, lauft ihr in Ausnahmefällen schon mal in die falsche Richtung, eine Maussteuerung wäre hier komfortabler gewesen. Zudem müssen Gegenstände mittels Umwegen im Inventar kombiniert werden, in dem ihr die ausgewählten Objekte in dem jeweiligen Slot platziert und dann erst auf die Kombinieren-Taste klickt, anstatt ein Objekt konventionell einfach auf ein anderes zu ziehen. Selbiges gilt auch für die Betrachtung eines Gegenstandes: Hier muss erst die Lupe gezückt werden, bevor ihr diesen näher inspizieren könnt. Umständlich, aber sei's drum. Immerhin zählen in erster Linie die Rätsel. Die lösen sich anfangs wie von selbst, weil meist nur wenig Kombinationsmöglichkeiten in der Spielwelt zur Verfügung stehen und es absehbar ist, welche Gegenstände zu welcher Zeit eingesetzt werden müssen.


Freiheit & Tatendrang

Bevor die Rätsel ein wenig anspruchsvoller werden, geht natürlich, wie sollte es anders sein, etwas schief im Leben von Herrn Threepwood: Guybrush wird nach dem als Tutorial dienenden Vorspann an den Strand von Flotsam Island gespült. Wie es dazu kam, wollen wir nicht verraten, denn die Spielzeit ist viel zu kurz, als dass man guten Gewissens etwas Spannung nehmen kann. Auf der Insel darf sich Guybrush in Monkey Island-Manier frei bewegen. Hier fällt die Gemeinsamkeit zum Urspiel deutlich auf. Darin konntet ihr in ähnlicher Art und Weise die Insel frei erkunden. Den Unterschied macht in Launch of the Screaming Narwhal quasi nur der Name der Insel aus. Immerhin besucht ihr, auch wenn viele Details im ersten Moment identisch zu sein scheinen, nicht abermals eine Spelunke oder vergleichbare Orte. So trefft ihr an der kleinen Strandpromenade der fast ausgestorben wirkenden Insel einen Zeitungsverkäufer, der dringend nach neuen News für sein Tagesblatt sucht. Diese sollt ihr ihm beschaffen, was durch Konversationen mit den Einheimischen gelingt. Dabei demonstriert die erste Episode ihre Stärke, die witzigen Dialoge. Wenn auch nur in Englisch vertont, dürften selbst Nicht-Adventure-Spieler zu Schmunzlern angeregt werden, wenn zum Beispiel der infantile Schatzsucher D'Oro im nahegelegenen Dschungel von seiner Puppensammlung erzählt oder wenn Guybrush bemüht versucht, das einzige Schiff auf der Insel zu kapern, um damit zu fliehen, in aberwitzigen Slapstick-Einlagen daran aber mehrfach scheitert.


Bekanntheitsgrad: hoch

Die Aufgaben, die Launch of the Screaming Narwhal stellt, löst ihr nicht immer mit der altbewährten Methode "Gegenstände kombinieren", sondern viel mit Dialogarbeit. Die Rätsel fallen so ein wenig einfach aus, was Anfänger wenig stören dürfte, Profis aber schon. Doch keine Angst: "Echte" Aufgaben gibt es auch zu lösen. So müsst ihr unter anderem in den Piratenklub gelangen, wofür ihr eine passende Mitgliedskarte benötigt. Überdies lauten die übrigen Ziele, einen Schatz sowie den ominösen Piraten Deep Gut aufzuspüren. All das bringt euch ein Stück weiter zur Lösung der Hauptaufgabe: Die Insel zu verlassen. Bekanntschaft macht ihr darüber hinaus mit altbekannten Charakteren, die Monkey Island-Anhängern in guter Erinnerung geblieben sein dürften. Verraten werden wir auch hierzu keine Spannung raubende Silbe. Genre-typische Rätsel, wie sie in Konkurrenz-Produkten auftreten, waren noch nie ein Merkmal der Monkey Island-Reihe, da das Gewicht eher auf einer spannend erzählten Geschichte liegt; und die vermag auch die erste Episode zu erzählen, ohne jedoch nennenswerte Highlights aufzufahren.


Paradiesisch, aber nicht schön

Durch die firmeneigene Grafikenginge, die etwa in Telltales Sam & Max-Serie zum Einsatz kam, wirkt Tales of Monkey Island: Launch of the Screaming Narwhal unverwunderlich eine ganze Ecke moderner als noch die Klassiker-Titel in 2D. Dank des Wechsels sieht die Fortführung der Serie zwar zeitgemäßer aus, allerdings gehen auch viele Details verloren. Zum einen sehen die Charaktere minimal anders aus, die Umsetzung ist hierbei aber gelungen, zum anderen vermisst man mancherorts die Detailverliebtheit der Ur-Serie. Während beispielsweise die nett ausgeschmückte Strandpromenade von Flotsam Island noch vollends überzeugen kann, mutet der Dschungel dagegen äußerst trist und lieblos an. Im Großen und Ganzen kann die Präsentation aber überzeugen, auch wenn sich sicherlich nicht jede Spielernatur mit dem neuen Grafikgerüst anfreuden kann.
Besser gelungen sind die immer noch toll vertonten Dialoge, die besonders in der Originalvertonung viel zur Atmosphäre beitragen. Für die erste Episode wurde außerdem Komponist Michael Land engagiert, der bereits für die Anfänge der Traditionserie mit seinem genialen Soundtrack verantwortlich zeichnete. Vieles lehnt sich also noch an den Serienanfang an, was umso mehr Nostalgie hervorrufen sollte - zumindest bei eingefleischten Enthusiasten.



"Tales of Monkey Island: Launch of the Screaming Narwhal" versteht es, die Traditionsserie gekonnt fortzuführen. Die Dialoge geizen nicht, wie von der Reihe gewohnt, mit Wortwitz und lassen so manche Slapstick-Einlage auf hohem Niveau zu. Abzug verbucht die erste Episode teilweise in Sachen Optik, fängt den Charme der "Monkey Island"-Sammlung trotz 3D-Engine jedoch immer noch ein. Fans, die des Englischen mächtig sind, sollten auf jeden Fall bei Steam oder direkt auf der Entwicklerseite zugreifen und sich das neue Abenteuer in altbekannter Kulisse nicht entgehen lassen. Genre-Neulinge können den Titel getrost links liegen lassen und vorher Teil 1 antesten.
80%
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Pro:
fängt den Charm der Ur-Teile ein
Wortwitz und Slapstickhumor auf hohem Niveau
tolle Charaktere
stimmungsvoller Soundtrack

Contra:
für Fans evtl. gewöhnungs-bedürftige neue 3D-Grafik...
...mit teilweise tristen Effekten
kurze Spieldauer
umständliche Bedienung


Offizielle Website:
 @ TellTaleGames



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