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BIONIC COMMANDO
 Test von Jens Bremicker (25.07.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Capcom
Termin:17. Juli 2009 Entwickler:Grin

Nachdem bereits im Mai die Xbox-360- und PS3-Spieler an Bionic Commando Hand anlegen durften (»Testbericht PS3-Version), kommen nun auch PC-Nutzer in den Genuss des Actiontitels, dessen Vorgänger bereits 1987 für das NES erschienen ist. Doch kann man hier wirklich von Genuss sprechen oder versinkt das Spiel im Durchschnittsbrei? Diese Frage werden wir in unserem Test beantworten.


Einfach reingeworfen

Bionic Commando heißt zwar genau so wie das Original aus den Achtzigern, allerdings handelt es sich hierbei nicht um ein Remake - das erschien nämlich bereits im August 2008 als Bionic Commando Rearmed, sondern um eine richtige Fortsetzung. Die Handlung spielt demnach nach der des NES-Klassikers, genauer gesagt 10 Jahre später. Doch trotz dieser großen Zeitspanne fühlt man sich als Neueinsteiger anfangs relativ überrumpelt und hat das Gefühl, mitten ins Geschehen hineingeworfen zu werden. Die Situation sieht folgendermaßen aus: Nachdem die bionisch verstärkten Soldaten im ersten Teil die Welt noch gerettet hatten, wurden diese auf einmal als Bedrohung angesehen, gejagt und zum Teil auch hingerichtet. Ihr übernehmt die Rolle von Nathan Spencer, einem dieser bionischen Krieger, welcher zu Beginn des Spiels in seiner Zelle sitzt und eigentlich in Kürze exekutiert werden soll. Doch dazu kommt es nicht, denn die Stadt Ascension City wird von einer Terroristengruppe namens BioReign, bestehend aus ehemaligen Bionic Commandos, welche vor der Regierung fliehen konnten, überrannt und - dank der Erfindung der Atombombe - zerstört.

Spencer erhält nun von Joseph "Super Joe" Gibson, dem Held des Vorgängers, welcher mittlerweile zum Direktor des TASC aufgestiegen ist, den Auftrag sein Land zu retten. Eher widerwillig nimmt Spencer die Mission an, um so der Todesstrafe zu entgehen und auch Informationen über den Verbleib seiner Ehefrau zu erhalten. Doch, äh, Moment mal: TASC, Joseph Gibson, Bionic Commandos? Ja, ihr seht schon: Wer die Story des ersten Teils nicht kennt, wird sich wirklich erstmal am Kopf kratzen und nach mehr Hintergrundinformationen schreien. Den Spieler groß in die Geschichte einzuführen, spart sich Bionic Commando nämlich. Immerhin: Mit der Zeit schaltet ihr Dossiers frei, die euch die Hintergründe näher bringen und auch ausführlich sämtliche Waffen und Gegner beschreiben. Diese sind gut geschrieben und für Leute, die sich näher mit dem Spiel befassen wollen, ein ganz nettes Feature. Trotzdem hätten wir uns einen besseren Einstieg ins Spiel gewünscht. Schließlich verzichteten die Entwickler bzw. der Publisher auf das Anhängsel "2" an den Titel, sodass vor allem jüngere Spieler, die gerade erst 18 geworden sind und das Original nicht kennen, denken könnten, es handele sich hierbei um einen völlig neuen Titel bzw. ein Spiel mit eigenständiger Handlung. Das ist aber definitiv nicht der Fall. Dafür ist die Geschichte an sich ganz nett, leider hapert das Spiel jedoch bei der Erzählweise. Denn Zwischensequenzen gibt es nur sehr wenige, dabei sind diese gar nicht mal so schlecht. Hier wäre auch mehr wünschenswert gewesen.


Schwingen, schießen, schwingen, schießen

Ein Hauptbestandteil von Bionic Commando sind natürlich, wie im Vorgänger, die Fähigkeiten des bionischen Greifarms, den Nathan Spencer trägt. Mit diesem schwingt ihr euch durch die Levels und könnt Gegner und Objekte durch die Gegend werfen. Allerdings müsst ihr die einzelnen Aktionen erst nach und nach freischalten. Das geschieht jedoch an vorgeschriebenen Stellen im Spielverlauf, ihr sammelt keine Erfahrungspunkte und tauscht diese gegen neue Fähigkeiten ein, wie es beispielsweise in »Prototype der Fall ist.

Die Steuerung funktioniert dabei auf dem PC mit Maus und Tastatur erstaunlich gut, eigentlich sogar besser als mit dem Gamepad. Mit der Maus lässt sich beispielsweise die Kamera viel besser ausrichten als mit einem Analogstick. Das erleichtert die ganze Angelegenheit um ein Vielfaches, trotzdem ist die Steuerung von Bionic Commando nach wie vor gewöhnungsbedürftig und sorgt anfangs für Frust, da man doch des öfteren mal tödlich abstürzt oder sich während einer Schießerei verheddert. Nach einiger Zeit des Übens geht das Schwingen durch die Levels aber ganz gut von der Hand.

Frustrierend bleibt Bionic Commando aber auch weiterhin und das in zweierlei Hinsicht. Zum einen sind die Speichermöglichkeiten enorm gering: Freies Sichern ist nicht drin, das Spiel speichert den Spielstand automatisch an bestimmten Stellen, zum Beispiel an Reliefs, in die ihr euch mit Hilfe des bionischen Arms einhacken müsst. So schaltet ihr auch gefährlliche Minenfelder ab und erhaltet weitere Hintergrundinformationen zur Geschichte des Spiels. Jedoch sind die Speicherpunkte teilweise arg unfair gesetzt. So kann es schon mal sein, dass ihr, nachdem Nathan Spencer ins Gras gebissen hat, einen ganzen Abschnitt nochmal wiederholen dürft. Und Spencer wird relativ häufig ins Gras beißen, zumindest bei ungeübten Actionspielern. Denn der Schwierigkeitsgrad ist bereits auf der niedrigsten Stufe realtiv knackig. Das liegt vor allem daran, dass das Spiel ordentlich mit Munition geizt. Für eure Standardknarre habt ihr zwar meist genug Patronen, weil getötete Gegner öfters auch mal welche fallen lassen, für die richtig effektiven Wummen habt ihr jedoch nur sehr wenig Munition. Und die Standardwaffe ist schließlich auch eher mickrig. Dafür sind die Gegner aber auch nicht die absoluten Intelligenzbestien. Die KI ist zwar weit entfernt vom Totalausfall, aber auch keine Meisterleistung.

Weitere nervige Todesarten wären da noch das Ertrinken im Wasser - euer Held kann nämlich nicht schwimmen - und das Sterben an der atomaren Verseuchung, die in den deutlich mit blauer Farbe durchzogenen Randgebieten vorherrscht und so als Levelbegrenzung dient.

Doch kommen wir mal zum Thema Leveldesign, denn hier hapert es in Bionic Commando enorm. Im Grunde tut ihr immer nur das gleiche: Ihr schwingt euch von A nach B und werdet unterwegs immer wieder von schießwütigen Gegnern aufgehalten. Das war es aber auch schon mit der spielerischen Abwechslung. Gut, Bosskämpfe gibt es auch, aber mehr bietet das Spiel hier leider nicht. Immerhin: Ihr kämpft nicht nur gegen geklont wirkende Soldaten, sondern auch mal gegen "Robotergorrilas" oder fliegende Kampfmaschinerie. Und die Ballereien machen auch durchaus Spaß, denn neben den - sehr konventionellen - Waffen steht euch natürlich auch euer Greifarm zur Verfügung, mit dem ihr Gegner umherschleudern, Objekte auf diese werfen oder euch einfach an ihnen festkrallen und dann mit vollem Karacho gegen sie springen könnt. Das ist auf jeden Fall kurzweilig, Actionfans dürften hier ihren Spaß haben. Auch die Schwingereien durch die Levels machen Spaß, zumal die Umgebungen stets toll aussehen. Mehr Abwechslung wäre aber doch schön gewesen. Hier verschenkt Bionic Commando einige Punkte.


Ordentliche Technik

An der Technik von Bionic Commando gibt es nicht viel auszusetzen. Die Grafik ist auf einem relativ hohen Niveau: Die Levels sehen, wie gesagt, toll aus, Licht- und Schatteneffekte machen einen guten Eindruck und besonders der Protagonist ist sehr detailliert. Die Texturen könnten teilweise aber ruhig auch noch ein bisschen hübscher ausfallen. Allerdings läuft das Spiel auch auf Nicht-High-End-Rechnern flüssig. Zur Information: Unser Testrechner verfügt über einen Core 2 Duo E6400 mit 2.1 GHz, eine Geforce 8800 GT und 2 GB Arbeitsspeicher.

Deutliche Schwächen zeigt die Optik allerdings im Bezug auf die Physik. Wenn während so mancher Explosion Objekte durch die Gegend fliegen, lassen sich an anderer Stelle Gegenstände durch stures Anrempeln nicht bewegen. So eine Inkonsequenz ist a) unschön und b) einfach nicht mehr zeitgemäß. Schon »Max Payne 2, was immerhin fast stolze 6 Jahre alt ist, bietete hier mehr.

Akustisch leistet sich Bionic Commando aber keine Fehler. Sprachausgabe gibt es zwar nur in Englisch, diese ist aber durchweg gut und für nicht ganz so sprachgeübte Spieler werden deutsche Untertitel eingeblendet. Kleine Information am Rande: Protagonist Nathan Spencer wird von Mike Patton gesprochen, seines Zeichens Sänger der Band "Faith no More". Musik und Soundeffekte können sich ebenso hören lassen und sorgen einfach für ein stimmiges Gesamtbild.


Im Multiplayer nett, aber nicht mehr

Die Spielzeit von Bionic Commando geht zwar in Ordnung, zumal ihr durch das Einsammeln von versteckten Symbolen Zusatzinhalte wie Konzeptzeichnungen freischaltet, was Fans vielleicht auch nochmal zum wiederholten Durchspielen motivieren könnte, sofern man nicht beim ersten Durchgang alle Extras freigespielt hat. Allerdings hat der Titel im Singleplayer natürlich keine so hohe Langzeitmotivation wie ein episches Rollenspiel wie Gothic. Deshalb ist es immer schön, wenn solche Actionspiele einen Multiplayer bieten. Leider ist dieser bei Bionic Commando nicht mehr als eine nette Dreingabe. So gibt es mit Deathmatch, Team-Deathmatch und Capture the Flag nur die ganz normalen Standardmodi, was mittlerweile nicht mehr zeitgemäß ist, wenn man sich Titel wie »Call of Duty 4 oder »Team Fortress 2 anschaut. Immerhin sind die 12 Maps ganz nett und der bionische Arm steht euch auch hier zur Verfügung. Allerdings lief das Spiel bei uns im Test nicht gerade lagfrei, ab und zu hakten die Partien ein wenig. Das sollte natürlich nicht so sein. Genau so wie die maximale Spielerzahl: Gerade einmal 8 Leute können an einem Match teilnehmen. Das ist viel zu wenig. Dafür bietet Bionic Commando eine weltweite Rangliste, in der eure Ergebnisse eingetragen werden und in der ihr euch mit allen anderen Spielern messen könnt. Das sorgt für Motivation, letztendlich ist der Multiplayer aber nur ein ganz netter Zeitvertreib und nicht mehr.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Halten wir fest: Bionic Commando ist eintönig, teilweise echt frustrierend, die eigentlich gar nicht mal so üble Story wird schlecht erzählt und der Multiplayer ist nicht mehr als nettes Beiwerk. Gibt es also überhaupt einen Grund das Spiel zu kaufen? Ja, denn das Schwingen durch die Levels und die Ballereien machen verdammt viel Spaß, trotz der geringen Abwechslung. Zudem ist die Grafik nett anzusehen und die Steuerung geht nach einer gewissen Eingewöhnungszeit auch sehr gut von der Hand. Empfehlen kann ich den Titel somit jedem, der frustresistent ist und dem es nach einem neuen Actionspiel dürstet. Ein Hit ist Bionic Commando aber nicht geworden.
77%
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85%

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mehr Wallpaper






















Pro:
gute Maus- bzw. Tastatursteuerung
spaßige Schwingereien...
...und Ballereien
fantastischer Sound
nette Grafik

Contra:
wenig Abwechslung
kein freies Speichern, Auto-Saves teilweise unfair verteilt
schlechte Storypräsentation, zu wenig Cutscenes
spartanischer Multiplayer
inkonsequente Physik


Offizielle Website:
 offizielle Webseite

Weitere Links:
 Trailer



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