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VIRTUA TENNIS 2009
 Test von Yan Dreyer (15.07.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Sport Publisher:Sega
Termin:03. Juli 2009 Entwickler:Sumo Digital

Tennis- und gleichzeitig Spiele-Begeisterte haben wie im Fußballbereich Fifa und Pro Evolution Soccer, die Wahl zwischen Top Spin oder Virtua Tennis. Letzteres stillt eher die Gemüter der Arcade-Liebhaber, wohingegen Top Spin für Realismus pur steht (vergleichbar mit der PES-Serie). Nun schlägt mit Virtua Tennis 2009 ein neues Sportspiel dieser Sparte auf. Auch wenn diesmal kein direkter Vergleich zustande kommt - da kein dritter Top Spin-Teil für den PC erschienen ist - muss sich der neue Ableger einem ausführlichen Praxistest unterziehen.


Ein weiter Weg in den Tennis-Olymp - Die Karriereleiter

Von Sportspielen ist man den altgedienten Karrieremodus bereits lange Jahre gewohnt, muss die Motivation bei im Grunde immer wiederholendem Ablauf doch aufrecht erhalten bleiben. Darauf setzt auch Virtua Tennis 2009 im Singleplayermodus seine Priorität. In kleinen, aber feinen Schritten erstellt ihr zunächst euren Wunschcharakter nach euren Vorlieben - wobei hier weit weniger Gestaltungsmöglichkeiten offeriert werden als beispielsweise in Top Spin 2. Danach steht euch die virtuelle Tennis-Welt vollkommen offen: möchtet ihr erst einmal eure Fähigkeiten verbessern, Probepartien absolvieren oder ohne große Umwege direkt an Turnieren teilnehmen, um immer weiter in der anfänglichen Anfänger- bis hin zur Profi-Rangliste vorzudringen? Denn letztlich lautet das Ziel, sich mit bekannten Größen wie Tommy Haas oder Roger Federer zu messen und schließlich auf Rang eins zu klettern.

Damit ihr gegen große Namen nicht den Kürzeren zieht, sollte nicht auf Training verzichtet werden, da euer Akteur zu Beginn der Karriere nur wenige Fertigkeiten besitzt. Mittels Trainingseinheiten dürft ihr je nach Übung punktuell an euren Fähigkeiten schrauben und zum Beispiel die Ausdauer des Tennis-Spielers aufwerten - ähnlich wie in den bekannten Mini-Spielen, die nach wie vor ein traditioneller Bestandteil von Virtua Tennis sind. Viele der unterhaltsamen und Abwechslung einbringenden Mini-Spiele wurden neu ins Programm aufgenommen, etwa das irrwitzige "Pirate Wars", bei dem es darum geht, die Kanonenkugeln der auftauchenden Papppiratenschiffe als Waffe einzusetzen und so die "Piraten" zu besiegen, während gleichzeitig Bomben ausgewichen werden müssen. Durch diese kleinen Übungseinheiten prägen sich nicht nur die Fähigkeiten des virtuellen Charakters ein, simultan dazu lernt ihr auch die Steuerung und Bewegung eures Protagonisten besser zu beherrschen.

An welchen Events ihr teilnehmen möchtet, bestimmt ihr im schicken, aber unübersichtlichen, weil "konsoligen" Karriere-Menü selber. Einige Turniere erfordern eine vorgebene Platzierung, sodass nicht alle Wettbewerbe von Anfang an angegangen werden können. Einen Anreiz, weiter in der Rangliste nach oben zu klettern, bekommt ihr so aber schon. Die ersten Tennis-Matches finden noch auf unspektakulären Courts wie auf malayischem Grund statt, bis irgendwann "Wimbledon", beziehungsweise "London" ruft - leider blieb hier die vollständige Lizenzierung der offiziellen Arenennamen auf der Strecke. Wie im Vorgänger habt ihr die Möglichkeit, euer erwirtschaftetes Geld in neue Utensilien, etwa neue Shorts oder Shirts, in Accesoires wie Schweißbänder oder Sonnenbrille sowie bessere Schläger zu investieren. Bekannte Marken gibt es hier allerdings nicht zu verbuchen. Bezüglich der Lizenzierung ist Top Spin gegenüber der Virtua Tennis-Reihe einen Schritt voraus.


Mehr Arcade denn Realismus - Das Gameplay

Großen Anspruch hat Virtua Tennis 2009 nicht. Vielmehr legt Sumo Digital übergeordneten Wert auf schnelle, arcadelastige Tennis-Duelle, bei denen die Bedingungen nicht von Relevanz sind. Ob Sand, Gras oder Grant - der Belag spielt keine große Rolle, die Ballphysik bleibt stets die Selbe. Ob zu lange oder zu kurz auf eine Taste gedrückt wird - der Ball passiert außer in Extremsituationen wirklich immer das Netz und trifft innerhalb des erlaubten Bereiches auf. Viel geändert hat sich also nicht im Vergleich zum Vorgänger. Das stimmt größtenteils, doch ein kleinen Einschnitt nahm Sumo Digital abstruserweise vor: ab sofort hechten die Tennis-Cracks dem Ball nicht mehr hinterher, egal in welcher Situation. Damit wirkt das Geschehen im Verhältnis mit Top Spin nochmals stark beschränkt und auf Arcade getrimmt. Warum diese Aktion genau von der Featureliste gestrichen wurde, bleibt äußerst fraglich. Anscheinend wollte man auf alle überflüssigen Aktionen verzichten. Das ist Virtua Tennis 2009 zwar gelungen, allerdings ging man hier für so manchen Geschmack einen Schritt zu weit. Was bleibt ist unkomplizierter Tennis-Spaß ohne viel Anspruch, aber mit flotten Ballwechseln und angenehm kurzen Partien - Top Spin schlägt in dieser Beziehung einen anderen Weg ein: Dort kann ein Match schonmal bis zu einer halben Stunde andauern, was nervlich sehr strapazierend wirken kann.


Tastenwahn oder Bedienkomfort? - Die Steuerung

Als Eingabegerät sollte ein Gamepad Pflicht sein, da die Steuerung mit Tastur trotz minimaler Pflicht-Tasten zu unpräzise ausfällt. In unserem Test kam ein Xbox 360-Controller zum Einsatz, der vorzügliche Dienste verrichtete. Mit gerade einmal drei notwendigen Tasten für Slice, Volley und Loop sowie den Richtungstasten zum Bewegen und zielen, bleibt Virtua Tennis 2009 auf ganzer Linie ein leicht bedienbares Sportspiel, das auf Finessen in Gänze verzichtet. Hier steht der Spielspaß und nicht die Suche nach dem richtigen Knopf im Vordergrund.


Wimbledon versus Dorfplatz - Die Präsentation

Natürlich sieht ein Dorfplatz in der Realität nicht ganz so schick aus, wie das Stadion in Wimbledon, dennoch kann man selbst Ersteres schön in Szene setzen. Bei Virtua Tennis 2009 ist das nicht der Fall: kleinere Austragungsorte bekamen offensichtlich die zweitklassigen Texturen ab, während bekanntere Schauplätze mit schärferen Texturoberflächen sowie höheren Detailreichtum weitaus besser aussehen. Doch selbst auf den kleineren Plätzen finden sich stets Kameraträger, ausreichend Zuschauer und Platzhelfer ein. Dadurch wirkt das Geschehen lebendiger, wenngleich viele animierte Nebendarsteller Bugs aufweisen. Zum Beispiel rennt ihr durch einen Ballholer am Spielfeldrand einfach hindurch, hier fehlt die Kollisionsabfrage komplett. Hinzu kommen kleinere Grafikfehler, wie ungenaue Schattenwürfe. Gänzlich ohne Auftritt bleiben die Herren in ihren Tonkabinen, dafür dudelt das komplette Spiel hindurch nette Musik aus den Boxen, was die unzureichenden Nebengeräusche zu kaschieren scheint.





Wer gerne Top Spin gespielt hat, wird in Virtua Tennis 2009 den hohen Realismusgrad vermissen. Gerade im Singleplayer-Modus bietet die 2009er-Ausgabe zu wenig auf dem Spielfeld selbst, woran auch der Wegfall des Hechtsprungs mit Schuld ist. Nach knapp 20 Partien weiß man genau, wie man schlagen muss, um die Kontrahenten in Reihe auszuspielen. Deutlich mehr Spaß macht das Ganze zu zweit an einem PC, wo die arcadige Steuerung einem sehr entgegen kommt. Dennoch stören auch dort einige Grafikfehler sowie hässliche Texturen das Auge. Für die nächste Ausgabe wünsche ich mir mehr taktische Gestaltungsmöglichkeiten und eine poliertere Engine.
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Pro:
eingängige Steuerung
flottes Gameplay
Karrieremodus versucht Abwechslung einzubringen
lizenziertes Staraufgebot
Im Multiplayer spaßig
teilweise starke...

Contra:
...zeitweise aber auch enttäuschend schwache Optik
kaum taktische Finessen möglich & nötig
(Grafik)Bugs
Konsolenmenü raubt Übersicht
teilweise fehlende Lizenz


Offizielle Website:
 @ Sega



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