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CRYSIS MAXIMUM EDITION
 Test von Martin Buse (26.05.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:07. Mai 2009 Entwickler:Crytek

2007 schickte sich das deutsche Entwicklerstudio Crytek an, mit »Crysis ein grafisches Feuerwerk auf PC Nutzer loszulassen. War die Grafik über jeden Zweifel erhaben, haderte es am Gameplay und einer ziemlich schwachen KI. Bei dem 2008 veröffentlichten Add-On »Crysis Warhead versuchten die Entwickler, diese Fehler auszuräumen. Dazu wurde die sowieso schon grandiose Optik noch ein wenig aufpoliert und der solide Multiplayer Crysis Wars integriert. Nun im Jahr 2009 spendiert uns EA die Crysis Maximum Edition, ein Bundle bestehend aus Crysis, Crysis Warhead und Crysis Wars. Ob sich der Kauf lohnt erfahrt ihr in unserem Test.


Ich krieg die Krise ey...

Die Story von Crysis ist schnell erzählt: Auf einer nordkoreanischen Insel finden Forscher in einer Höhle ein Raumschiff, kurz darauf bricht der Kontakt zu den Forschen ab. Das kann natürlich nichts Gutes bedeuten, also macht sich eine amerikanische Spezialeinheit auf den Weg zu besagter Insel, um herauszufinden was dort vor sich geht. Hier schlüpft in die Haut von Jack Dunn aka Nomad. Auf der Insel angekommen müsst ihr schon relativ schnell die Bekanntschaft mit einigen nordkoreanischen Soldaten machen. Dass diese kommunistischen Raubeine nicht darüber erfreut sind, dass kapitalistische Amerikaner ihre Insel zu infiltrieren versuchen, versteht sich von selbst.

Gewalt ist also vorprogrammiert. Dabei kommt euch euer Nano-Anzug zugute. Mit diesem könnt ihr euch nicht nur tarnen, nein er verstärkt auch eure Körperkraft und lässt euch um einiges schneller werden. Kurz nach eurer Ankunft bemerkt ihr, dass ihr mit den Nordkoreanern keineswegs alleine auf der Insel seid, da einer eurer Kameraden einem unbekannten Angreifer zum Opfer fällt. Wenig später wird die Identität des Angreifers gelüftet, als sich ein großes Etwas euren Zugführer schnappt. Spätestens hier lässt sich erahnen, dass das Raumschiff nicht unbemannt war.

Im weiteren Verlauf des Spiels trefft abgesehen von Horden feindlich gesinnter Nordkoreaner somit auch auf Aliens, die euch ebenfalls als Störfaktor betrachten und deshalb ausradieren wollen. Um euch zur Wehr zu setzen, stehen euch zahlreiche Waffen zur Verfügung und auch in Panzern und im späteren Verlauf in einem futuristischen Kampfgleiter könnt ihr Platz nehmen, um die gegnerischen Massen zu dezimieren. Ihr habt jedoch auch die Nöglichkleit, einfach nur die Insel frei zu erkunden. Dieses Feature lässt unterschiedliche Herangehensweise an Missionen zu. Erst beim späteren Verlauf wird das Spiel gradliniger.

Spaß macht Crysis allemal, vorausgesetzt ihr besitzt die entsprechende Hardware, denn bei mittleren oder gar niedrigen Einstellungen kann sich Crysis einfach nicht wirklich entfalten. Die Grafik ist das Zugpferd, ohne Zweifel. Das Gameplay bietet nicht viele Innovationen, die Story ist nicht wirklich neu und originell, die KI ist nicht wirklich auf der Höhe und kleinere technische Mängel dämpfen den Spielspaß. Auf einem entsprechenden Rechner hingegen lässt die Optik die negativen Aspekte in den Hintergrund rücken. Crysis ist mittlerweile eineinhalb Jahre alt, dennoch ist die Grafik bisher unerreicht. Der riesige Dschungel sieht einfach atemberaubend aus, Wasser und Flammen wirken beinahe fotorealistisch und die Physik ist ebenfalls erstklassig. So lassen sich allerhand Objekte in ihre Einzelteile zerlegen. Auch der Sound weiß zu überzeugen, die deutsche Synchronisation ist gelungen und Explosionen, Schüsse und das Rascheln der Palmen klingen außerordentlich gut. Hier hat Crytek wirklich ganze Arbeit geleistet!


Gestatten, mein Name ist Psycho

Das andere Spiel im Bundle ist Crysis Warhead. Leider wird hier die Geschichte von Crysis, welche mit einem Cliffhanger endete, nicht fortgeführt. Vielmehr erlebt ihr die bekannte Story aus einer anderen Perspektive, und zwar aus der von Sergeant Michael Sykes aka Psycho. Dieser gehört, genau wie Nomad, der mit Nano-Anzügen ausgestatteten Spezialeinheit an und hatte bereits in Crysis einige kleinere Auftritte. Zu Beginn des Spiels stürzt Psycho mit seinem Flieger ab, nachdem er von Koreanern beschossen worden ist. Dank seines Nano-Anzugs überlebt er jedoch unbeschadet. In der Zwischenzeit hegen Psychos Kameraden den Verdacht, dass die Koreaner einen Bombenangriff auf eure Truppe planen, da sie einen Container mit sich führen, der einen Sprengkopf (englisch: Warhead) beinhalten soll. Psychos Aufgabe besteht nun darin, diesen Container sicherzustellen, so kommt es zu einer Jagd durch Häfen, unterirdische Komplexe und in der wunderschönen Wildnis, die bis zum Ende des Spiels anhält. Nachteil hierbei: Kenner von Crysis wissen bereits was sich in dem Container befindet, daher geht einiges an Spannung verloren.

Die KI wurde im vergleich zum Vorgänger enorm verbessert, die Koreaner suchen Deckung, nutzen ihre Umgebung und suchen das Weite, wenn ihre Lage wenig erfolgversprechend scheint. Auch die Aliens gehen taktisch geschickter vor. Des Weiteren benötigt ihr weniger Treffer um einen Gegner zur Strecke zu bringen, so musste man beim Vorgänger erst ein ganzes Magazin in den Feind pumpen, bis er Ruhe gegeben hat. Neben dem bekannten Nano-Suit und Waffen gibt es vier neue Feuerwaffen, darunter zwei simultan benutzbare Maschinenpistolen und einen Granatenwerfer sowie zwei neue Vehikel.

Optisch mach Crysis Warhead ebenfalls einen großartigen Eindruck. Die Engine wurde noch ein wenig aufpoliert, Außen- und Innenareale sind zwar etwas begrenzter als noch in Crysis, sehen aber nach wie vor wunderschön aus. Laut Entwickler soll das Spiel auch hardwarefreundlicher sein. Letzteres kann ich leider nicht bestätigen, auch für Crysis Warhead benötigt ihr einen gut ausgerüsteten Rechner, um den Titel angemessen spielen zu können. Nach vier bis fünf Stunden ist der Spaß dann allerdings auch schon vorbei. Etwas mehr Spielzeit wäre schön gewesen, nichtsdestotrotz wird man während dieser Zeit blendend unterhalten.


Auf in den Krieg!

Den letzten Bestandteil des Bundles macht Crysis Wars, der Mehrspieler-Modus, der bereits Crysis Warhead beilag, aus. Dieser spendiert euch nicht nur neue Karten, wie zum Beispiel eine Ruinenanlage oder einem düsteren, vernebelten Friedhof, sondern auch neue Schusswaffen. Abgesehen von den erwähnten Szenarien fokussieren sich andere Karten auf den Einsatz von zahlreichen Fahrzeugen. Demzufolge bekriegen sich auf den teilweise gigantischen Schlachtfeldern nicht nur Infanteristen, sondern auch Panzer oder allerlei Luftfahrzeuge. In der Spielwelt sind neue Waffen verteilt, welche durch Markierungen gekennzeichnet sind, die man jederzeit aufnehmen kann. Darüber hinaus habt ihr - wie schon in der Solo-Kampagne - die Möglichkeit euren Nano-Anzug im Kampf gegen menschliche Kontrahenten einzusetzen. Die Funktionsweise ist identisch zur Kampagne, ihr könnt euch so zum Beispiel nahezu unsichtbar machen oder andere Eigenschaften des Anzuges nutzen.

Ob Crysis Wars mit Genre-Referenzen wie dem Call of Duty 4-Onlinemodus oder Counter Strike: Source mithalten kann, bleibt noch abzuwarten. Jedoch haben die anderen Titel besonders durch die jeweiligen Modding-Communities vieles voraus. Dennoch sollte man sich Crysis Wars anschauen, denn Spaß macht es definitiv, und kein anderer Multiplayer kann mit solch einer Grafik aufwarten. Die speziell entworfenen Karten stecken voller Details und physikalischer Spielereien.


Alles neu macht der Mai?

Mitnichten! Wer etwas Neues erwartet hat, sei gleich gewarnt. Das Bundle enthält keine neuen Add-Ons oder ähnliches. Das ist schade, wäre neuer Content doch eine angenehme Überraschung gewesen. So erhält man "nur" eine Box mit allen bisher veröffentlichten Crysis-Titeln zu einem ordentlichen Preis. Für diejenigen, die bereits eines der Spiele besitzen, ist das Bundle relativ uninteressant, da Crysis und auch Crysis Warhead für bereits 29 Euro oder weniger zu haben sind. Wenn ihr jedoch keines der Spiele euer Eigen nennen könnt und über die entsprechende Hardware verfügt, solltet ihr euch die Crysis Maximum Edition unbedingt anschauen!

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Crysis ist nach wie vor ein grandioser Titel, nicht zuletzt dank der atemberaubenden Optik. Das Add-On Crysis Warhead bringt nicht viele Spielstunden mit sich, weiß aber aufgrund der behoben Fehler des Vorgängers und der aufpolierten Optik bestens zu unterhalten. Crysis Wars ist ein solider Multiplayer, der vor Effekten nur so strotzt. Dennoch kann dieser Referenztiteln wie Call of Duty 4, der Battlefield-Reihe oder auch Counter Strike: Source nicht das Wasser reichen. Denjenigen, die keines der Crysis-Spiele besitzen und über ausreichende Hardwareressourcen verfügen, kann ich die Crysis Maximum Edition auf jeden Fall wärmstens empfehlen.
89%
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95%

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Pro:
optisch absolut erklassig
goße wunderschöne Areale, welche man frei erkunden kann
enormes Waffenarsenal
Nano-Suit ist ein nettes Gimmick
bombastischer Sound
alle Spiele in einer Box

Contra:
braucht enorme Hardwareressourcen
KI noch immer nicht zufriedenstellend
kleine technische Macken
Box nur lohnenswert, wenn man keines der Crysis Spiele besitzt


Offizielle Website:
 @EA

Fansites:
 Crysis Shooter
 Crysis Online
 Crysis Depot
 Crysis HQ

Weitere Links:
 Warhead Launch Trailer
 Crysis Demo



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