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NEED FOR SPEED UNDERGROUND
 Test von Michael Söldner (05.12.2003) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rennspiel Publisher:Electronic Arts
Termin:28. November 2003 Entwickler:EA Black Box

Wer kennt sie nicht, die possierlichen Wesen genannt gemeiner Nachbar? Pünktlich zum Ende der Woche stehen sie am Straßenrand und hegen und pflegen ihren Wagen. Neben einer gründlichen Wäsche steht auch ein Rundumcheck auf dem Programm. Und da der Apfel immer gewohnt ist senkrecht zu fallen, sind auch dessen Nachkommen mit einem angeborenen Autofetischismus gesegnet. Nur wissen sie um das Potenzial ihrer fahrbaren Untersätze bei der täglichen Balz an der örtlichen Tankstelle und polieren und tunen ihre Flitzer bis ans finanzielle Limit.

Ich persönlich gehöre nicht zu der Art, die den Duft von Motoröl lieben und sich gern die Spachtelmasse unter den Fingernägeln entfernen. Mein Auto ist eher Mittel zum Zweck. Doch natürlich erfülle auch ich das Klischee des autoverliebten, männlichen Jugendlichen. Und endlich kann ich es bis ans Limit ausleben….


Keine Autos für Mittvierziger!

EA Games bietet mit dem aktuellen Titel aus der Need for Speed –Serie mit dem Untertitel Underground Fahrfreuden der besonderen Art. Ganz ohne Öl verschmierte Hände und Lackstaub in den Lungen. Doch geht es diesmal nicht einfach nur um das Freischalten von Luxus-Schlitten, sondern um das „reale“ Leben tuningbegeisterter Jugendlicher. Daher beschränkt sich die Wagenauswahl vor allem auf Autos der Golf-Klasse oder Mittelklassewagen von Toyota und Co.

Im Mittelpunkt stehen natürlich weiterhin haarsträubende Fahrten mit schnellen Autos, doch hat man dem Anschein nach etwas über das immer gleiche Genre der Rennspiele nachgedacht. Problem war das, bisher verständlicherweise fehlende „Mitgefühl“ für das eigene Auto. Warum soll ich mich über das freigeschaltene Auto freuen, wenn ich doch nach dem nächsten Rennen wieder eins bekomme. Und die persönliche Note konnte man dem Auto maximal mit einer anderen Lackierung spendieren. Ansonsten beschränkte man sich eben auf die statistischen Werte der auswählbaren Autos.

Dieser Umstand ist nun aber aus der Welt. Bei Need for Speed Underground kann man sein Auto fast grenzenlos an seine Vorlieben anpassen. Neben der obligatorischen Lackfarbe stehen auch endlose freischaltbare Boni zur Verfügung. Von Firmenaufkleber bis hin zu Spoilern, Felgen und Speziallackierungen wird sowohl der Tuningfreund, als auch der heimliche Sympathisant voll befriedigt.


Nachts sind alle Katzen grau. Denkste!

Typisch für die Straßenrennen, der wohl eher aus dem Kino stammenden Jugend von heute, finden diese im Spiel immer nachts statt. Als Rennumgebung dient ausschließlich die belebte Innenstadt. Die Strecken sind abwechslungsreich und da man die Straße nicht für sich allein hat, kommt es immer wieder zu spektakulären Kollisionen mit dem Gegenverkehr. An dieser Stelle muss aber fairerweise zugegeben, dass die Strecken immer in einer Art Baukasten-System neu kombiniert werden. Viele Streckenabschnitte wiederholen sich und kommen einem sofort bekannt vor. Doch das ist keineswegs ein Nachteil! Da man nie weiß, was einen hinter der nächsten (bekannten) Kurve erwartet, ist jedes Rennen trotzdem anders. Und ich denke sogar, dass das irrsinnige Tempo des Spiels anders gar nicht möglich gewesen wäre. So hat man endlich auch als Laie die Möglichkeit, die Ideallinie für eine bestimmte Passage zu finden.


In die Autos, fertig, los!

Es gibt 5 verschiedene Renn-Modi, kurz aufgezählt wären das Circuit, Sprint, Drag, Drift und Knockout. Das erste ist ein ganz gewöhnliches Rennen über mehrere Runden. Sprint ist eine einzige lange Strecke ohne Runden und bei Knockout scheidet immer der letztplatzierte Fahrer am Ende der Runde aus. Die neuen interessanten Modi sind Drag und Drift. Hinter Drag verbirgt sich ein Rennen auf einer geraden Strasse gegen 3 andere Rivalen. Der Clou daran ist das Schalten der Gänge im richtigen Moment. Der Drehzahlmesser ist entsprechend groß dargestellt und das ganze macht richtig Spaß, wenn man einmal den Bogen raus hat. Schließlich findet das Rennen ja auf offener Strasse statt, mit Verkehr und allem was dazu gehört, wie z.B. Baustellen. Ein Crash in diesem Modus bedeutet das sofortige aus, genauso wie das Übertouren des Motors für zu lange Zeit. Bei Drift ist der Name Programm, Driften was das Zeug hält, ohne an die Straßenbegrenzung zu fahren. Nur so erhöht sich der Style Multiplikator und man erhält viele Punkte, die man braucht um zu gewinnen.


"Hab ich schon genug Punkte für einen neuen Spoiler?“

Willkommen in der Werkstatt. Hmm, wo fange ich am besten an… ah, die Performance Upgrades. Dort gibt es Upgrades für die Motor- und Auspuffanlage, für das Getriebe, für die Bereifung, für das Tanksystem, für den Turbo, für die Bremsen…Pause, puh…Upgrades um Gewicht zu reduzieren, die Aufhängung zu verbessern und für die Nitro-Einspritzung.
Für all die genannten Punkte gibt es verschiedene Stufen und in jeder Stufe wieder verschiedene Pakete zur Auswahl. Natürlich haben diese Upgrades Auswirkungen auf das Fahrverhalten der Boliden.

Jetzt zum Optischen, die Visual Upgrades. Da gibt es erstmal verschieden Stossstangen für vorn und hinten, Seitenschürzen, Spoiler, Motorhauben und Dächer. Weiterhin gibt es viele, viele edle Felgen in verschiedensten Größen von verschiedenen Herstellern. Accessoires wie getönte Scheiben, besonderer Auspuff und Neon-Licht dürfen auch nicht fehlen. Die ganzen Teile kann man dann noch lackieren um ein individuelles Aussehen zu erreichen. Nun nicht einfach nur rot, blau oder grün, nein, auch hier steht eine riesige Palette von Optionen bereit, um aus dem einfachsten Golf oder Civic ein Glanzstück zu zaubern. Für die Seiten oder die Motorhaube gibt es verschiedene Stil-Gruppen von Lackierungen wie Flammen, Streifen, Tribals etc., welche alle im Schnitt wiederum 30 unterschiedliche Looks haben. Zu guter letzt gibt es noch Sponsoren, die man auf verschiedensten Stellen des Autos „ehren“ kann. Kurz und knapp gesagt: Das Tunen ist sehr komplex und macht jede Menge Spaß.


Die Spiel-Modi

Als Hauptpunkt wäre da der Karriere Modus, genannt Underground. Dort fährt man sich über kurz oder lang an die Spitze und schaltet auf dem langen Weg dahin alle möglichen Fahrzeuge und Features (einzigartige Lackierungen, neue Strecken, spezielle Felgen) frei, die das Spiel zu bieten hat. Der zweite Modus ist das Schnelle Rennen, welches genau das hält, was der Name verspricht. Der dritte und letzte Modus ist der Online Modus. Dort gibt es all die oben genannten Renn-Modi und diverse Ranglisten. Es lohnt sich auf alle Fälle dort mitzumischen. Fordere deine Freunde zum Duell und zeig Ihnen wer der Koenig der Unterwelt ist *hüstel*.


Der richtige Auftritt ist alles!

Auch grafisch kann sich Need for Speed Underground über die Konkurrenz stellen. Angefangen von den cool aussehenden Autos über die gut gelungene, wenn auch sehr stark spiegelnde, Fahrbahn bis hin zu den echt sehenswerten Effekten wie Lichtspuren und Bewegungsunschärfe. Weshalb die Fahrbahn nass ist und ob es bei jedem Rennen vorher geregnet hat sind Fragen die man besser nicht stellt.

Der Sound ist kurz gesagt EA typisch, d.h. gute Soundeffekte für Motor, Crashs etc. und eine umfangreiche Musikauswahl für Rennen und die Menüführung. Insgesamt kommt man in den Genuss von 26 Titeln, von teils namhaften Künstlern wie den Chemical Brothers oder Nate Dogg. Dies beschreibt auch gleich das Genre der gewählten Musik, welche sich von synthetisch bis Rock und HipHop bewegt.

Die Menüführung kann man nur als gelungen bezeichnen, auch wenn es anfangs einige Zeit kostet, sich bei den Autoupgrade-Möglichkeiten zurechtzufinden. Aber schließlich ist das ja das Herzstück von Need for Speed Underground und so investiert man gern etwas mehr Zeit. Die Steuerung der Autos ist arcademäßig einfach gehalten, außer einer Handbremse und Nitro-Turbos gibt es nur noch die Gangschaltung für die Profi-Fahrer unter uns. Jedes Auto hat zudem Werte für Beschleunigung, Höchstgeschwindigkeit und Handling, die das Fahrverhalten noch etwas beeinflussen. Natürlich fällt es mit dem Startauto schwer in den Genuss von Bewegungsunschärfe wegen zu hoher Geschwindigkeit zu kommen. Aber nach ein paar gewonnenen Rennen und den entsprechenden Upgrades kann man sich daran ergötzen und mit den daraus resultierenden Problemen von plötzlich auftauchenden Kurven kämpfen (oder doch mal auf die Bremse treten? *hmm*).


Wunschzettel

Natürlich haben wir auch an einem erstklassigen Titel etwas zu meckern. EA hat ganze Arbeit geleistet und den besten Racer der letzten Jahre geschaffen. Nur vermissen wir einen LAN-Modus, denn leider ist es nur möglich im Internet auf den EA-Servern gegeneinander zu spielen. Zudem wäre es sicher nicht schlecht gewesen ein Schadensmodell für die Fahrzeuge einzubauen, auch wenn wahrscheinlich bei jedem Crash der Wagen in seine Einzelteile zerlegt worden wäre. Auch eine Replay-Funktion hätte dem Spiel gut getan, so dass man sich nach einem Rennen entspannt zurücklehnen kann, um seine Fehler zu suchen. Das wahrscheinlich größte Problem des Spiels sind aber die momentanen Perfomance-Bugs beim Online-Modus. Dort können Spieler mit High-End Rechnern durch das Reduzieren der Detailstufe ihre Geschwindigkeit extrem verbessern, so dass man kaum eine Chance hat an ihnen dran zu bleiben. Hoffentlich wird dies bald durch einen Patch beseitigt.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Need for Speed Underground ist ein rundum gelungener Arcade-Racer. Es stimmt einfach alles: die Atmosphäre der nächtlichen Rennen, die grafische Präsentation, der umfangreiche Soundtrack... Und so zieht dieses Spiel auch Racing-Muffel in seinen Bann und lässt nicht eher von einem ab, ehe alle der 111 Rennen erfolgreich gemeistert wurden. Dafür gibt’s 2 Awards!
 
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88%

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#1 | --=DeniM=-- [05.12. | 22:19] 
Sehr schön!
Ein wirklich sehr schön geschriebenes Review zu einem klasse Spiel.

#2 | turboprinz [10.12. | 12:19] 
Need for Speed Underground !
Need for Speed ist wirklich das geilste Game das ich je gesehen ( und gegamet ) habe. Dehalb hab ich es mir gliech auf meine PS2 geholt. Ehrensache ! Das Game ist einfach fantastisch: Tuning ohne Ende, Fetter Sound, heisse Schlitten und adrealinauftreibende Strassenrennen.
Einfach geil !

#3 | Daniel Scheel [09.02. | 19:44] 
need for speed
Ich finde das spiel so geiel aber schade das es da keine bmw´s oder porsche gibt die mann tunen kann ich habe das spiel für ps2

#4 | Schlitzer [28.03. | 19:27] 
Need for Speed Underground
Ihr habt ja alle keine Ahnung!
Die ps2 hat immer schlechtere Grafik als Computer und deswegen müsst ihr es auf dem Comp. haben um es zu beurteilen!!!! Ihr seid Schnarchnasen!!!!!!!!

#5 | dfdf 5.5.06 [12.07. | 12:27] 
Need your Car!
Need for Speed ist das beste ps2 Spiel das ich kenne!
PS:Seit still ihr Affen!


 










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Pro:
Motivation
Wagenauswahl
Tuningmöglichkeiten
Grafik

Contra:
kein LAN-Modus
kein Schadensmodell
keine Replay-Funktion


Offizielle Website:
 needforspeed

Fansites:
 NFS-Players
 NFS-Planet
 NFS2000

Weitere Links:
 Demo



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