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TOM CLANCY'S H.A.W.X.
 Test von Yan Dreyer (29.03.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action Publisher:Ubisoft
Termin:19. März 2009 Entwickler:Ubisoft Bucharest

Krieg kann so langweilig sein. Wurden die Schlachten im Zweiten Weltkrieg noch von Angesicht zu Angesicht abgehalten, sieht die moderne Kriegsführung komplett anders aus. Da werden enorme Distanzen zwischen Freund und Feind geschaffen und diese mit Bomben oder zielgelenkten Raketen kompensiert. Letztere spielen auch in "Tom Clancy's H.A.W.X." eine entscheidende Rolle. Dass zumindest virtuell lieber zum echten Kampf Mann gegen Mann zurückgekehrt werden sollte, beweist die Fliegerei eindrucksvoll. Denn besonders eines lässt der moderne Krieg vermissen: nervenaufreibende Spannung.


Eine neue Sparte

Tom Clancy-Spiele existieren quer durch alle Genres, jüngst erschien das durchwachsene Strategiespiel "»EndWar", was mit seiner innovativen Sprachsteuerung Aufmerksamkeit erregte. Lediglich in die Lüfte durfte man sich in der populären Serie noch nicht begeben. Nun deckt der zuständige Entwickler Ubisoft Bucharest mit "H.A.W.X." also auch diesen Bereich ab.

In "Tom Clancy's H.A.W.X." schlüpft ihr im Jahre 2012 in den Anzug eines kampferprobten US-Piloten, der im Auftrag einer privaten Sicherheitsfirma zahlreiche Krisensituationen rund um den Globus entschärfen soll. Zwar bemüht sich Ubisoft darum, Zusammenhänge zwischen den Missionen herzustellen, einen wirklichen Überblick über die Storyline behält man allerdings nicht, zumal jede neue Aufgabe auch in einem anderen Land angesiedelt ist. Mal greifen Terroristen eine Öl-Pipeline in Aserbaidschan (?) an, mal gilt es Rio de Janeiro vor anrückenden Panzern, Bombern und Kampfjets zu beschützen. Später stehen auch noch die Städte Los Angelos sowie Chicago unter feindlicher Besatzung. Die Schauplätze locken somit auch den einen oder anderen Nicht-Globetrotter hinter dem Ofen hervor.


Dasselbe in Grün

Egal ob in Amerika, in Wüstengebieten im nahen Osten oder in eisigen Gefilden, die Missionsziele wiederholen sich nach dem standardmäßigen Briefing immer wieder aufs Neue: Flugzeuge eskortieren, Bodenstellung ausschalten sowie feindliche Flieger vom Himmel holen, die in "H.A.W.X." den härtesten Gegner darstellen. Auch wenn im Verlauf kleinere Abwandlungen (Radarbereiche meiden, Kampf gegen ein besonders resistentes Schlachtschiff) der Missionsstruktur ein wenig einzuheizen versuchen, bieten die Aufgaben nicht die nötige Abwechslung.

Genauso wie die 60 mit der Zeit freischaltbaren Kampfjets respektive Bomber, welche sich alle merklich gleich fliegen. Da das Geschwindigkeitsgefühl quasi nicht vorhanden ist und man bei Tempo 1000 nicht von der Stelle zu kommen scheint, macht dies jedoch fast keinen Unterschied mehr. Immerhin dürft ihr eure Flieger mit der Zeit mit besseren Waffen ausstatten, in dem ihr im Rang aufsteigt. Dazu sammelt ihr für jeden Abschuss Erfahrungspunkte, die am Ende jeder Mission addiert werden und euch im Level weiter voran bringen. Allerdings hält sich das Tuning in arg Grenzen, meist beläuft sich die Belohnung nur auf neue Jets denn auf neue Ausrüstung. So oder so benötigt ihr kaum Upgrades, da euch generell die bestmögliche Bewaffnung für jede Mission vorgegeben wird. So ruft das Rangsystem leider nicht die gewünschte und eigentlich zwingend notwendige Motivation hervor.


Action im Jahre 2012

Die Gefechte an sich bringen, am besten mit einem Xbox 360-Gamepad, gute Actionunterhaltung. Meist zieht ihr gleich gegen Dutzende Gegner auf einmal in die Schlacht. Knifflig wird es trotzdem nur sehr selten, da euch die feindlichen Stellungen vom Boden aus kaum erreichen und die gegnerischen Flugzeuge bis auf die Elite-Piloten ebenso träge reagieren. Hier gilt wieder: Masse statt Klasse. Im Gegensatz zu anderen Flugsimulationen benötigt ihr das montierte Maschinengewehr zu keiner Zeit. Es reicht aus, das Ziel in Reichweite zu bringen und dann auf den Raketen-Knopf zu drücken, nachdem das Programm automatisch auf das Ziel ausgerichtet wurde. So verfahrt ihr mit jedem Ziel, wobei sich keine rechte Spannung einstellen will. Denn die Duelle in der Luft spielen sich meist in mehreren Tausend Metern Höhe ab - der ausgereiften Technik von Heute beziehungsweise von Morgen ("H.A.W.X." spielt ja in der nahen Zukunft) sei Dank.

Während der Luftkämpfe habt ihr die Wahl zwischen zwei Flugmodi. Konventionell lenkt ihr euer Kampfjet mit Blick auf das Heck und einer fixierten Kamera. In diesem normalen Modus habt ihr den bestmöglichen Überblick und dürft auf das Enhanced Reality System (kurz E.R.S.) vertrauen. Dies bringt ein hilfreiches Radar, ein Raketen-Frühwarnsystem und vorgegebene Kurse mit sich. So könnt ihr feindliche Ziele am besten in Schussweite bekommen. Auf der anderen Seite seid ihr aber nicht ganz so manövrierfähig wie in der Außenperspektive.

Schaltet ihr auf Knopfdruck zu dieser um, könnt ihr deutlich wildere Manöver ausführen, welche gegen feindliche Elitepiloten stellenweise vonnöten sind. Auf das E.R.S.-System muss dabei jedoch verzichtet werden. Leider fällt die höhere Handlungsfreiheit zu Lasten der Übersicht, da sich die Kameraposition andauernd neu ausrichtet. Immerhin lässt sich "H.A.W.X." auch ohne zugeschaltete Außenperspektive durchspielen. Überdies kommt in der Außenperspektive endlich mal ein Gefühl von Geschwindigkeit auf.


Wiedererkennungswert

Mit Hilfe des »GeoEyes, dem Beobachtungssatelliten eines gleichnamigen US-Unternehmens, konnten die Locations von "H.A.W.X." nahezu identisch zu den Vorbildern umgesetzt werden. Los Angelos, Chicago oder auch Rio de Janeiro erkennt man aufgrund des exakten Nachbaus inklusive ihrer Wahrzeichen auf den ersten Blick. Neben den schicken Flugzeugmodellen und den zumindest aus der Luft zum Staunen schönen Landschaften, wirken manche Effekte wie beispielsweise Explosionen zu mickrig. Nichtsdestotrotz ist die Grafik ein dicker Pluspunkt des Spiels und macht auch jede noch so öde Mission aufgrund der wiedererkennbaren Schauplätze spielenswert.

Zum Thema Wiedererkennungswert: der Soundbereich war schon immer die Stärke der Tom Clancy-Reihe. Und hier punktet auch "H.A.W.X." mit mehr als soliden Sprechern und stimmungsvoller Musik. Allein die permanent ertönenden Warngeräusche penetrieren die Ohren. Aber vielleicht liegt das auch wieder an der modernen Ausstattung des 21. Jahrhunderts...

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Tom Clancy's H.A.W.X." offenbart viele dunkle Seiten, macht aber trotzdem noch eine Menge Spaß; gesetzt den Fall, man teilt sich das Spiel in kleine Häppchen ein. Denn die mit der Zeit langweiligen und sich ständig wiederholenden Missionsziele sind unverzeihlich und machen langen Spiele-Sessions einen Strich durch die Rechnung, da neben der kaum vorhandenen Spannung einfach die Abwechslung fehlt. Auf der Haben-Seite stehen eine sehr schicke Grafik, allerlei Kampfjets, eine gute Sprachausgabe und kurzzeitig spaßige Luftgefechte. Der erhoffte Hit ist "H.A.W.X." also nicht geworden. Unterm Strich ein durchschnittliches Actionspiel. Schade...
78%
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Pro:
Dank GeoEye realistisch wirkende Spielwelt
interessante Krisengebiete (Los Angelos, Rio de Janeiro)
schicke Grafik, bis auf die grob-pixeligen Explosionen
flüssige Framerate
80 Flugzeuge, Multiplayer
3 Kameraperspektiven

Contra:
Flugzeuge fliegen sich alle gleich
kein wirkliches Geschwindkeitsgefühl
immer gleiche Abläufe
kaum Spannung, da Duelle immer auf große Distanz
kaum Missionszusammenhänge
Maus-Tastatur-Steuerung unbrauchbar


Offizielle Website:
 HawxGame.com

Weitere Links:
 Demo
 Patch 1.01
 Forensignaturen
 Avatare



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