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WORLD OF GOO
 Test von Thorsten Taplik (24.12.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Knobelspiel Publisher:RTL Playtainment
Termin:11. Dezember 2008 Entwickler:2D Boy

Mit dem Independent-Projekt „Tower of Goo“ sorgte Kyle Gabler für Aufsehen: Die Konstruktion eines Turms aus Schleim ist beeindruckende Physiksimulation und kniffliges Denkspiel in Einem. Mittlerweile tat sich der Game Designer mit Ron Carmel zusammen und gründete das Zwei-Mann-Studio 2D Boy. Mit der konsequenten Weiterentwicklung des ungewöhnlichen Spielprinzips in „World of Goo“ versuchen die beiden Querdenker den Sprung aus der Indie-Nische.


Schleimklumpen als Gestaltungselement

Das Spielziel von „World of Goo“ ist schnell erklärt: Die Schleimkugeln müssen ins Abflussrohr. Dummerweise befindet sich der röhrenförmige Levelausgang in unerreichbarer Ferne. Doch was heißt hier „unerreichbar“? Mit Teamwork steigen die drolligen Gooballs in luftige Höhen oder überwinden weite Schluchten. Dazu müsst ihr aus den Schleimbatzen Türme oder Brücken formen. Schnappt euch einfach einen der umherwackelnden Gesellen und flanscht ihn an euer Konstrukt. Weiße Linien zeigen euch an, wie der Gooball ins wabbelnde Geflecht eingefügt wird, was an den Moleküle-Baukasten aus dem Chemie-Unterricht erinnert. Oberstes Augenmerk bei eurem Bauvorhaben gilt der Stabilität. Achtet ihr bei eurem Tower of Goo nicht auf eine gleichmäßige Gewichtsverteilung, klappt er zusammen wie ein Kartenhaus. Bastelt ihr hingegen eine Brücke ist ein seitliches Wegklappen erwünscht. Doch auch hierbei müsst ihr die schleimige Konstruktion immer wieder mit Querstreben stabilisieren.


Vorgänger als Extra-Level

Als wäre das nicht knifflig genug, steht euch für die Problemlösung nur eine begrenzte Anzahl an Gooballs zur Verfügung. Diese beschränkt sich zum einen – logischerweise – durch die im Level herumrollenden und zum anderen durch die Mindestanzahl zu rettender Schleimkugeln. Habt ihr nämlich das Abflussrohr erreicht, setzt ein Luftsog ein, der alle Bälle, die nicht „verbaut“ wurden, einsaugt. Eine Ausnahme bilden die grünen Exemplare, die sich nach Belieben aus dem Schleimgebilde lösen lassen. Doch aufgepasst bei deren Entfernung! Die Saugkraft des Luftstroms ist nicht stark genug, instabile Wabbelbauten aufrecht zu halten. Die Gooballs, die über dem Soll liegen, wandern in einen Pool, aus dem ihr in einem jederzeit anwählbaren Extra-Level wie im bekannten Vorgänger „Tower of Goo“ einen möglichst hohen Schleimturm basteln müsst. Erlaubt ihr dem Spiel, eine Verbindung zum Internet aufzubauen, seht ihr – sehr cool – die Machwerke anderer Goo-Architekten im Hintergrund.


Unübersichtlichkeit als Spaßbremse

Auf eurer Reise durch die "World of Goo" seid ihr nicht auf das lineare Lösen der Herausforderungen festgelegt. Mitunter verzweigt sich euer Schleimpfad, so dass ihr euch erstmal einen anderen Level vorknöpfen könnt, wenn euch bei einem anderen mal die Ideen ausgehen sollten. Zudem gestattet euch „World of Goo“, Level zu überspringen. Trotz dieser benutzerfreundlichen Design-Entscheidungen wird euch eine gewisse Frustresistenz abverlangt. Zwar ist der Lösungsansatz häufig offensichtlich, die Umsetzung aber recht knifflig. Mitunter genügt ein ungünstig positionierter Gooball, um euer Schleimgebilde zusammenkrachen zu lassen. Und das muss nicht mal etwas mit kurzsichtiger Bauweise zu tun haben. Die Gooballs wuseln unkontrolliert durch euer Schleimgeflecht und verlagern so den Schwerpunkt ständig neu. Da ihr leider auch nicht herauszoomen könnt und sich eure Konstrukte grundsätzlich über mehrere Bildschirme erstrecken, mangelt es manchmal an der nötigen Übersicht. Schwachstellen in der Statik werden so mitunter zu spät erkannt.


Käfer als Zeitmaschinen

Bei „World of Goo“ steckt der Teufel im Detail. 2D Boy haben sich allerdings einen sehr pfiffigen Instant-Exorzismus einfallen lassen: Sogenannte „Knackkäfer“ schwirren durch den Level. Lasst ihr diese durch einen Mausklick zerplatzen, wird der letzte Bauschritt rückgängig gemacht. Eine weitere Spielhilfe sind die in den Levels verstreut aufgestellten Schilder, auf denen ein mysteriöser Schildmaler mehr oder weniger hilfreiche wie amüsante Bemerkungen hinterlassen hat. Ebenso wie man über den Humor des Spiels streiten kann, dürfte auch der Grafikstil nicht jedermanns Sache sein. Der knuffige Comic-Look mit ständig wechselnden Farbschemata passt allerdings ganz gut zum auf Niedlichkeit getrimmten Flair. Die Gooballs starren euch mit großen Augen an, wenn ihr sie packt, und quitieren den Einbau im Schleimturm mit einem erfreuten Quieken. Treibende Upbeat-Klänge und entspannende Prärie-Sounds bilden die stimmige Klangkulisse von „World of Goo“.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Die Download-Version von „World of Goo“ ist schon seit etwa zwei Monaten verfügbar. Die teilweise euphorische Berichterstattung hat mich auf einen Kracher hoffen lassen. Nach dem Test der Retail-Ausgabe bin ich allerdings enttäuscht. Zwar lockt mich das unverbrauchte Spielprinzip für ein Stündchen an den PC, danach habe ich aber die Nase voll vom Schleim. Da die Gooballs unvorhersehbar über den Wabbelbau wuseln, kann ich kaum Schwachstellen meiner Konstruktion im Voraus ausmachen. Bei „World of Goo“ ist Trial and Error Programm, wodurch die vermeintliche Gameplay-Offenbarung mehr Geduld- als Denkspiel ist.
76%
So testen wir >>

Ich bin fasziniert! Noch nie konnte mich ein Spiel so fesseln wie "World of Goo" für WiiWare. Ein ganz simples Spielprinzip, dass sich aber in jedem Level anders anfühlt und einen Heidenspass macht. Die Physik ist genial, der Sound rockt gewaltig und auch der Umfang für den Preis von 15 Euro stimmt! Knobelfreunde, die mal wieder eine richtige Denknuss suchen, sollten sich "World of Goo" nicht entgehen lassen.
 

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79%


#1 | Gast [24.12. | 10:22] 
World of Goo
Das nenne ich unterschiedliche Meinungen! Ich kann mich da Nico nur anschließen und kann die Stellungsnahme von Thorsten nicht teilen!

#2 | Nico [24.12. | 12:01] 



1.351
World of Goo
Wir haben allerdings zwei unterschiedliche Versionen gespielt;)

#3 | (GR) Thorsten [25.12. | 00:53] 
World of Goo
Unterscheidet sich denn die Wii-Version so stark von der PC-Variante? Kann ich mir kaum vorstellen.

Kontroverse Spiele gibt es immer wieder. Letztes Jahr war es zum Beispiel "Bioshock", das die Redaktion spaltete.

#4 | Nico [25.12. | 16:00] 



1.351
World of Goo
Grad von der Steuerung her, denke ich ja.
Ich sehe auch keine Unübersichtlichkeit..

#5 | Gast [17.01. | 12:04] 
World of Goo
Unfähigkeit als objektive Kritik auszugeben, ist ja was schönes ;)


 
























Pro:
innovatives Spielprinzips
abwechslungsreiches Schleimbasteln
kleine Fehler können ausgebessert werden

Contra:
viel Trial & Error erforderlich
teilweise mangelnde Übersicht
Auswahl der Gooballs mitunter fummelig


Offizielle Website:
 worldofgoo.com

Fansites:
 goo-corporation.com

Weitere Links:
 Demo
 Trailer
 Tower of Goo



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