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LEFT 4 DEAD
 Test von Jens Bremicker (05.12.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Ego-Shooter Publisher:Electronic Arts
Termin:20. November 2008 Entwickler:Valve

Die zahlreichen Zombie-B-Movies der siebziger Jahre genießen heute großen Kultstatus. Und überhaupt sind Filme mit hunderten, langsam schlurfenden Untoten, die nur an das Fressen denken, immer wieder gern gesehen. Aus diesem Grund nahmen sich nun die Action-Experten von Valve dem Thema an und entwickelten "Left 4 Dead", einen Ego-Shooter, der euch so viele Zombies schnetzeln lässt, wie selten zuvor. Und das natürlich nicht alleine, sondern kooperativ im Internet mit menschlichen Mitspielern. Ob der Titel qualitativ an Glanzleistungen wie "Counter Strike: Source" oder "Team Fortress 2" anknüpfen kann oder nicht, lest ihr in unserem Test.


Zombies! Sie sind überall!

Kernstück von "Left 4 Dead" sind die vier verschiedenen Story-Kampagnen, die sich alle sowohl mit KI-Kumpanen im Singleplayer, als auch mit menschlichen Kollegen im Multiplayer spielen lassen. Von einer wirklichen Story kann man jedoch bei keinem der Szenarien sprechen - es sind halt spielbare B-Movies: Vier Überlebende kämpfen sich durch Zombie-verseuchte Gebiete, mit dem Ziel, lebendig zu entkommen. Dazu steht ihnen ein ganz typisches Waffenarsenal zur Verfügung: Pistolen, Pumpguns, Sturmgewehre, etwas Besonderes ist hier nicht zu erwarten.

Die Kampagnen sind in mehrere Kapitel unterteilt, an deren Ende sich immer ein sogenannter "Safe Room" befindet. Ist dieser erreicht und haben die Spieler die Tür hinter sich zugemacht, ist der Level geschafft und es geht ab in den nächsten Abschnitt. Die vier Kampagnen unterscheiden sich spielerisch demnach nicht sonderlich von einander, sind jedoch von der Levelarchitektur her realtiv abwechslungsreich. So gibt es neben Häuscherschluchten und zahlreichen Innenarealen auch Außenlevel, die euch zum Beispiel durch einen Wald führen. Die großen Gemeínsamkeiten der Umgebungen sind zum einen die Dunkelheit, zum anderen die strenge Linearität. Die Wege sind immer genau vorgegeben. Schlimm ist das aber nicht, dem Spielspaß tut dies keinen Abbruch. Viel Zeit, sich die Gegenden näher anzuschauen, habt ihr eh nicht, denn das Spiel hetzt euch unglaublich viele Zombies auf den Hals. Und die kommen auch nicht immer aus den gleichen Ecken, wenn ihr eine Kampagne öfters spielt. Denn durch den "KI-Director", eine Technik, die immer automatisch im Hintergrund läuft, variiert nicht nur die Größe der Zombiewellen, sondern auch die Spawn-Punkte der Untoten. Für noch mehr Abwechslung und Spannung sorgen die fünf verschiedenen Boss-Zombies: Da wäre zum einen der Hunter, der sich sehr schnell bewegt, euch aus dem Hinterhalt anfällt und zu Boden reißt. Alleine könnt ihr euch dabei nicht retten, ein Mitspieler muss euch den Hunter vom Leib schaffen. Der zweite Boss-Typ ist der Boomer. Dieser kotzt seine Gegner im wahrsten Sinne des Wortes voll, sodass eure Sicht zum einen behindert ist, zum anderen lockt die eklige Brühe alle anderen normalen Zombies an. Und wenn der Boomer von euch erschossen wird, explodiert er treu seinem Namen auch noch und reißt alle in seiner Umgebung mit. Ein weiterer fieser Zombie ist der Smoker, der euch mit seiner "ausfahrbaren" Zunge aus großer Entfernung umschlingt und an sich heranzieht. Auch hier kann nur ein Kamerad helfen. Ebenfalls sehr fies ist die Witch, die heulend in dunklen Ecken hockt und jeden, der an ihr auffällig vorbeigeht, sofort attackiert und dabei viel Schaden anrichtet. Zu guter Letzt gibt es noch den Tank, den mächtigsten aller Zombies. Dieses muskelbepackte Vieh hält enorm viel aus und kann euch mit seinen Schlägen mehrere Meter wegschleudern. Außerdem wirft er gerne mal mit einem Batzen Beton nach euch. Nur im Team kann der Koloss besiegt werden.

Das alles sorgt für Abwechslung und immer wieder für Überraschungen. Allzu schnell dürften die Kampagnen somit also nicht langweilig werden. Zumindest gilt das für den Multiplayer-Modus. Alleine geht dem ganzen schnell die Luft aus, auch wenn die KI der Computerkollegen durchaus in Ordnung geht.


Selber einmal Zombie sein

Wem die Kampagnen doch irgendwann zu eintönig werden, der wird sich über den Versus-Modus freuen. Zwar werden hier auch zwei der vier "Filme" gespielt, jedoch könnt ihr hierbei nicht nur die Überlebenden steuern, sondern auch in die verwesten Körper der Zombies schlüpfen. Dabei spielt ihr jedoch nicht die einfachen "Mainstream-Untoten", sondern einen der Bosse: Tank, Hunter, Boomer und Smoker stehen euch zur Verfügung, die Witch kann nicht von menschlichen Spielern kontrolliert werden. Im Gegensatz zum lahmen Waffenarsenal der Menschen nutzt ihr dabei natürlich die einzelnen Spezialfähigkeiten der unterschiedlichen Charaktere. Wer also selber mal als Boomer Leute vollkotzen will, hat hier die Gelegenheit dazu.

Insgesamt nehmen vier Spieler die Rollen der Zombies ein und vier weitere die der Überlebenden. Spielziel im Versus-Modus es, als Überlebender die einzelnen Kapitel der Kampagnen so gut wie möglich abzuschließen. Sprich: Alle Teilnehmer sollten überleben und den "Safe Room" erreichen. Die übrige Gesundheit der Spieler bestimmt dann die Punktzahl, die das Team erhält. Das andere Team, welches die Zombies spielt, muss dies natürlich verhindern. Nachdem alle lebenden Überlebenden - nein, das hier ist nicht doppelt gemoppelt - das Levelende erreicht haben oder tot sind, werden die Seiten gewechselt und die ehemaligen Zombie-Spieler schlüpfen nun in die Rolle der menschlichen Charaktere und müssen versuchen, das Kapitel besser zu meistern als das gegnerische Team, welches nun die Untoten übernimmt.

Der Versus-Modus macht insgesamt sehr viel Spaß, leider jedoch sind nur zwei der vier Kampagnen spielbar. Da sollte Valve dringend neue Inhalte nachliefern oder zumindest schonmal die zwei weiteren Szenarien für diesen Modus freischalten. Schaut man sich jedoch "Team Fortress 2" an, wie viel Neues innerhalb eines Jahres in das Spiel geflossen ist, kommen keine großen Zweifel auf, dass es schon bald die ersten Content-Patches für "Left 4 Dead" geben wird.


Die Source-Engine lässt grüßen

Wie jedes andere Valve-Spiel der letzten Jahre setzt auch "Left 4 Dead" auf die Source-Engine, die zum ersten mal in "Half Life 2" Verwendung fand, welches 2004 erschienen ist. Und das Alter der Technologie merkt man auch. Der Koop-Shooter gehört definitiv nicht zur grafischen Oberliga. Hässlich ist das Spiel aber bei weitem auch nicht. Die Charakter-Modelle können überzeugen und auch die Schatteneffekte sehen durchaus nett aus. Außerdem sind die Figuren äußerst gut animiert. Die Optik dürfte also jeden Gamer befriedigen, Staunen ruft sie jedoch heutzutage nicht mehr hervor. Es gibt halt Shooter, die deutlich besser aussehen, und dabei spreche ich nicht nur von "Crysis". Dafür läuft der Titel aber auch auf älteren Rechnern noch ganz anständig.

In Sachen Sound gibt es bei "Left 4 Dead" dafür nicht viel zu kritisieren. Eigentlich gar nichts, denn sowohl Musik, Sprachausgabe als auch Soundeffekte können überzeugen. Besonders letztere machen einiges her. Eine Schrotflinte hört sich auch wirklich wie eine Schrotflinte an. Die englischen Sprecher machen ihren Job auch ganz akzeptabel. Wobei es natürlich auch keine langen Dialoge gibt. Zum Großteil handelt es sich bei den Sprachaufnahmen nur um Ausrufe wie "Hier ist Munition!" oder "Hier gibt's Waffen!".

Und da kommen wir auch schon zu einer der großen Stärken des Spiels: Ihr werdet immer genau darüber informiert, wo gerade welcher Spieler ist und was er gefunden hat. Werden wichtige Objekte entdeckt, wird es euch gesagt. Wenn ein Mitspieler von einem Boss-Zombie angefallen wird, erhaltet ihr eine Einblendung auf dem Bildschirm. Und ihr seht eure Kameraden immer als Umrandungen, die auch durch Wände sichtbar sind. So verliert ihr niemals den Überblick. Das ist wichtig für einen Koop-Shooter und "Left 4 Dead" macht hier alles richtig. Und wem das alles nicht reicht, der kann auch noch den Sprachchat nutzen. Zwingend nötig ist dieser jedoch nicht.

Atmosphärisch besticht das Spiel durch seinen B-Movie-Charme. Man hat wirklich das Gefühl einen Zombie-Splatter-Film der siebziger Jahre zu spielen. Und das sorgt für großen Spaß. Dabei ist der Titel aber zu keinem Zeitpunkt wirklich gruselig, was aber auch nicht von Nachteil ist. Denn mal ehrlich: Multiplayer-Shooter spielt man nicht wegen der bestechenden Atmosphäre, oder?

Leider ist die deutsche Version jedoch ein wenig geschnitten. Zwar spritzt auch hierzulande ordentlich Blut, jedoch verschwinden die Zombies direkt nach ihrem Ableben. Das drückt doch ein wenig auf die Atmosphäre, da man nie so wirklich das Gefühl bekommt, man hat hunderte von Gegnern erledigt.

Ein paar Macken leistes sich "Left 4 Dead" leider bei den Online-Funktionen. Zum einen gibt es nämlich keinen Server-Browser. Ihr könnt lediglich automatisch nach einem offenen Spiel suchen. Natürlich lassen sich dabei auch ein paar Suchkriterien einstellen (welche Kampagne soll gespielt werden etc.), aber die Suche nach bestimmen Servern ist nicht möglich. Hier wäre ein Update seitens Valve wünschenswert. Ein weiterer Kritikpunkt wären noch die zu langen Respawn-Phasen, die man als Zombie im Versus-Modus hat. Zudem stirbt man als solcher auch sehr schnell, der Tank einmal ausgenommen. Somit verbringt man viel Zeit damit zu warten, bis man wieder spielen darf. Auch hier wäre ein Patch ganz nett.

Ein weiteres Problem, was wir speziell hatten, ist die Performance in Online-Matches. Denn in unserem Test hatten wir bei vielen Partien teilweise sogar extrem starke Lags, nämlich richtige, sekundenlange Hänger. Ein vernünftiges Spielen war so nicht möglich, ganz im Gegenteil: Der Titel war fast unspielbar. Ob das jetzt jedoch ein grundlegendes Problem des Spiels ist, nur auf einigen Servern der Fall ist oder ob es an unserem Test-Rechner liegt, können wir jedoch nicht mit Bestimmtheit sagen, sodass dies auch nicht in die Wertung mit einfließt. Wenn ihr auch solche Probleme beim Spielen habt, lasst es uns doch wissen und schreibt es in die Kommentare. Zur Info: Wir haben "Left 4 Dead" mit einer DSL-16000-Verbindung getestet.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Wenn Valve ein Spiel auf den Markt wirft, bekommt man in der Regel qualitativ hochwertige Unterhaltung. "Left 4 Dead" bildet da keine Außnahme. Es macht einfach Spaß, sich mit anderen Spielern durch diese Zombie-Horden zu schnetzeln oder selbst einmal einen Untoten im Versus-Modus zu spielen. Technisch geht der Titel auch vollkommen in Ordnung, besonders der Sound weiß zu begeistern. Klar, es gibt noch ein paar Detailschwächen (kein Server-Browser) und an Umfang mangelt es noch ein wenig. Aber ich bin mir sicher, dass Valve noch daran arbeiten wird. Für mich ist "Left 4 Dead" der Multiplayer-Hit des Jahres! Kaufen!
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#1 | eBBeL [10.12. | 17:55] 
Laggs?
Hallo! Super Test muss ich sagen. Das spiel ist wirklich der burner. Die Fehlerfreiheit und die "perfektheit" kennt man ja von Valve. Anscheinend einer der letzten Game-schmieden die noch anstängige Sachen zu tage fördern und anscheinend auch richtig testen. Von laggs kann ich in dem Spiel nicht berichten. Wir haben mit 3 Freunden den kompletten Koop via Internet durchgezogen. Die Synchronität und die Pings waren gut. Wir haben allerdings über eine VDSL Leitung gehostet. Vielleicht ist euer Internet ja zu schmal^^

Greetz

#2 | Unregistriert [08.01. | 01:36] 
moinsen
Ja valve hats noch drauf (: Hammer Game Der burner 09
Zocke es mit w-lan (: aber es läuft , und wie !

#3 | Gast [04.03. | 14:35] 
Left 4 Dead
"(kein Server-Browser) "
stimmt nicht!

man muss in Konsole "serverbrowser" eingeben!

#4 | Jens [04.03. | 14:40] 



1.083
Ah, ok...
danke, das war mir nicht bekannt. Wobei ein Server-Browser nicht so versteckt im Spiel enthalten sein sollte.

#5 | Gast [29.08. | 22:45] 
Left 4 Dead
WTF alter mit l4d hat valve ihren besten shooter herausgebracht..macht einfach n heidenspass sich durch zombiehorden zu schnetzeln..allerdings finde ich 4 erfolge ganz schön unverschämt..:P
denn um 53595 zombies zu töten braucht man schon ewig ich zocke dass spiel nun schon mehr als hundert stunden und habe gerade mal 32000..
oder zombiegott..wie bitte soll ich ohne ein gescheites team dead air auf expert abschliessen.. und dead air ist verdammt schwer..außerdem dass ein zombieschlag 20 punkte von 100 abzieht is schon ganz schön derbe..oder ein hunter schlag gleich 40..

und die andern beiden erfolge könnt ihr euch ja denken .. untouchables und nothing special ohne gescheites team kannste des gleich vergesehn


 










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Pro:
abwechslungsreiche Umgebungen
coole Boss-Zombies
spaßiger Versus-Modus
netter B-Movie-Stil
tolle Akustik

Contra:
Umfang noch ein wenig gering
kein richtiger Server-Browser
deutsche Version blöd geschnitten


Offizielle Website:
 offizielle Webseite

Fansites:
 left4dead.de
 left4dead411.com

Weitere Links:
 Demo (über Steam downloaden)
 Trailer



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