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CASTLEVANIA: ORDER OF ECCLESIA
 Test von Karl Kröber (31.10.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Action-Adventure Publisher:Konami
Termin:30. November 2008 Entwickler:Konami

„What is a man?“. Wer jetzt augenblicklich an „a miserable pile of secrets“ denkt, kennt "Castlevania" und das legendäre Zitat. Seit nunmehr 22 Jahren beglücken uns Dracula, seine Ableger oder andere Bösewichte, die Familie Belmont und jetzt auch den Ecclesischen Orden. Das gleichnamige DS-Spiel „Order of Ecclesia“ versucht den Erfolg seiner zwei Vorgänger „Portrait of Ruin“ und „»Dawn of Sorrow“ zu wiederholen. Klappt das? Lest einfach weiter!


Ruinöse Mächte

Einige von euch werden soeben den Introtext gelesen und nichts verstanden haben, deshalb gebe ich hier einen kleinen Einstieg in die Serie: So in etwa alle hundert Jahre wird der Bösewicht Dracula wiederbelebt oder haucht sich selbst wieder Leben ein, schließlich sind seine korrumpierenden Kräfte selbst im Tode sehr lebendig. Wenn sich also mal wieder jemand gefunden hat, der nichts besseres zu tun hat, als das Jahrhunderte alte Böse zu erwecken, müssen Helden ran. Meistens stammen diese aus der Familie Belmont, die dem dunklen Lord fast seit Anbeginn seiner Existenz gegenüber standen.

Einer der bekanntesten Vertreter diese Familie ist Simon Belmont, der Vlad Tepes in 14 der 26 Spiele ordentlich einheizt. Im Canon von "Order of Ecclesia" sind die Belmonts seit ein paar Jahren verschwunden. Was also tun, um die unabwendbare Auferstehung Draculas zu verhindern? Ganz Einfach: Man gründet zahlreiche Geheimgesellschaften, die unabhängig voneinander nach Wegen suchen, ihn zu bekämpfen. Einer dieser Gesellschaften ist der titelgebende Ecclesische Orden. Dessen Anführer Barlowe hat eine Glyphe hergestellt, die mächtig genug ist, um dem Pfähler entgegenzutreten. Doch in dem Moment als die Heldin des Spiels die Glyphe absorbieren soll, um zu Dominus, der Waffe gegen Dracula zu werden, fühlt sich ein anderes Mitglied des Ordens um seine Position betrogen und stiehlt es. Ähnlich wie in "Metroid" verliert Shanoa dabei alle Fähigkeiten, ihr Gedächtnis und ihre Emotionen.

Kaum ist sie aus ihrem kurzen Koma erwacht, gibt ihr Barlowe den Auftrag, den Dieb Albus zu verfolgen. Nebenbei helft ihr noch einem naheliegenden Dorf bei der Befreiung seiner Bewohner und kommt dem Geheimnis des geheimen Ordens auf die Spur.


Sonnenaufgang ohne Sorgen


Vom Gameplay her erinnert "OoE" sehr stark an die 2D Metroid-Titel. Nicht ohne Grund wird das Genre dieser 2D Platformer/Sidescroller/Shoot'Em Ups unter Fans „Metroidvania“ genannt: Man erkundet mehrere Locations und kann sich dabei nur horizontal und vertikal bewegen. Ihr besucht unter anderem eine Gefängnisinsel, dunkle Wälder und natürlich auch das ein oder andere Geisterhaus. Dass diese Orte in einer Welt wie der von "Castlevania" nicht unbewohnt sind, versteht sich von selbst. Um sich der zahlreichen Feinde zu erwehren, stehen euch die oben erwähnten Glyphen zu Verfügung. Ihr könnt den X-, den Y- und den R-Knopf mit unterschiedlichen der insgesamt 100 Glyphen belegen. Einige davon stellen normale Waffen dar, wie zum Beispiel „Falcis“ (eine Sense) oder „Macir“ (ein Hammer). Andere wiederrum sind Zaubersprüche.

Glyphen verbrauchen bei ihrer Benutzung MP. Diese laden sich aber nach kurzer Zeit und sehr schnell automatisch wieder auf, also kann man die nützlichen Hilfsmittel beliebig einsetzen. Die mächtigen Dominus-Sprüche, die ihr im Laufe des Spiels erhaltet, kosten allerdings Lebensenergie, zu recht, denn der Schaden den diese Zauber anrichten ist enorm.

Zusätzlich zu euer MP Leiste gibt es natürlich die Lebenspunkt-Leiste und außerdem die Herz-Anzeige. Ihr könnt die Glyphen, die ihr auf X und Y habt, miteinander kombinieren um sehr viel Schaden anzurichten. Dies kostet allerdings Herzpunkte, die ihr mithilfe von herumliegenden Herzen auffüllen könnt. Die Glyphen erhaltet ihr übrigens, ähnlich wie in „Aria of Sorrow“, indem ihr Gegner tötet. Fast jede Gegnerart hinterlässt manchmal eine Glyphe. So kann es passieren, dass euch eine Werfledermaus einen Zauber hinterlässt, mit dem ihr euch in eine ähnliche Gestalt verwandeln könnt und besondere Attacken ausführen könnt. Trotzdem läuft das Zusammensuchen der Glyphen nicht auf „grinding“, also stundenlanges Abmetzeln immer dergleichen Gegner hinaus. Ihr könnt erstens eurem Glück mit Ausrüstungen nachhelfen, außerdem findet ihr die wichtigsten Glyphen an festen Punkten. Trotzdem, ein bisschen grinding schadet nicht, da viele der besonderen Glyphen mehr Schaden machen. Ihr müsst prinzipiell sowieso eure Waffen auf eure Gegner abstimmen. Skelette nehmen zum Beispiel durch Hämmer mehr Schaden als durch Bögen.

Außerdem gibt es Glyphen, die die Bewegung beeinflussen. Mit „Magnes“ hängt ihr euch, ähnlich wie mit Samus' Grapplebeam an bestimmte Punkte und könnt so Gegnern ausweichen oder andere Gebiete erreichen.
Wie bereits erwähnt gibt es Ausrüstung, die ihr entweder finden oder euch im Shop der Stadt kaufen könnt. Je mehr Stadtbewohner ihr rettet, desto mehr Items stehen euch zur Verfügung. Erklärt wird dies damit, dass beispielsweise der gerettete Schmied fortan Rüstungen schmiedet. Anders als in den DS Vorgängern müsst ihr mit dem Geld nicht mehr knausern. Ihr findet oft genug wertvolle Gegenstände, die ihr verkaufen könnt. Außerdem bieten einige der Stadtbewohner Quests an, für die es ebenfalls Belohnungen gibt.

Der Schwierigkeitsgrad ist teilweise ziemlich heftig. Für die meisten Gegner müsst ihr das „Megaman-Konzept“ anwenden, das heißt die Bewegungsabläufe genau analysieren und im richtigen Moment ausweichen. Mit ein paar Anläufen ist dies auch kein Problem und da die Speicherpunkte immer recht nah bei den Bosskämpfen liegen, stellt sich auch kein Frust ein.


Schön wie ein Portrait


Die ganze Technik die in "OoE" steckt, macht einiges her. Die Grafik ist wundervoll stimmig, die Gebiete sind mit mehreren Texturlagen ausgestattet, sodass das Spiel nicht allzu zweidimensional wirkt. Bestimmte Areale sind mit Nebeleffekten und anderen grafischen Finessen aufgestockt, sodass zum Beispiel im Sumpf richtig Atmosphäre aufkommt. Die Darstellung ist fast immer flüssig, nur bei einigen Bosskämpfen machten sich einige Slowdowns bemerkbar. Das sollte auf einer Konsole eigentlich nicht passieren, ist aber auch nicht weiter schlimm, da es nur bei exorbitantem Projektil-Spam passierte.

Die Bosskämpfe sind besonders sehenswert, die Entwickler haben sich einige technische Rafinessen ausgedacht. Alles in allem ist die Grafik also sehr gut und nutzt das Potential des DS vollständig aus.
Der Sound muss sich auch nicht verstecken. Michiru Yamane und Yasuhiro Ichihashi haben sich ins Zeug gelegt, um einen treibenden und eingängigen Soundtrack zu komponieren. Nur atmosphärisch hätten sie sich etwas in mehr einfallen lassen können, denn nicht immer passt die Musik zur Stimmung der Gebiete. Trotzdem sind einige sehr ansprechende Stücke dabei. Diese könnt ihr euch übrigens im spielinternen Shop kaufen, um jederzeit eure Lieblingsstücke zu hören.

"Order of Ecclesia" unterstützt auch NintendoWiFi, indem ihr gegen andere Spieler antreten oder Items tauschen könnt. Allerdings war ein Test dieses Modus nicht möglich, da der DS nur die lächerliche WEP Verschlüsselung unterstützt und kein Spieler die Sicherheit seines WLANs für so etwas aufs Spiel setzen sollte.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






"Order of Ecclesia" ist genau wie die beiden anderen DS-Spiele ein Top-Produkt. Konami hat sich wirklich angestrengt, um ein spaßiges und poliertes Machwerk abzuliefern, dass nicht nur spielerisch sondern auch technisch überzeugt. Für DS-Besitzer ein absoluter Pflichtkauf. Auch wenn sich Anfänger auf einen teilweise recht hohen Schwierigkeitsgrad vorbereiten sollten. Das Spiel ist seit dem 21.10. in den USA erhältlich. Europäer und Nicht-Importler müssen sich noch bis zum 30.11. gedulden.
91%
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86%

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Pro:
gelungener Soundtrack
schöne Grafik
abwechslungsreiches Gameplay

Contra:


Offizielle Website:
 Konami

Fansites:
 Castlevania Dungeon (eng)



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