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ARCTIC TALE
 Test von Maximilian Adis (02.05.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Zoo Digital Publishing
Termin:15. Februar 2008 Entwickler:Atomic Planet

Wenn bei der Spiele-Entwicklung haufenweise Geld in teure Film-Lizenzen gepumpt wird, ist das generell kein gutes Zeichen: So fehlt es meist an Kapital für den Rest des Spiels, weshalb das Gros der Zelluloid-Umsetzungen spielerisch den Nährwert einer Portion Sand hat. Für das neueste Machwerk aus dem Hause Zoo Digital Publishing wurden die Rechte am National Geographics Dokumentar-Film „Arctic Tale“ gesichert – ob das arktische Abenteuer trotz Lizenz etwas taugt, erfahrt ihr in unserem Test.


Mit Bär, Fuchs und Walross

Die Arktis ist selbst für Eisbären ein heißes Pflaster. Während sich die Kollegen Knut und Flocke im wohligen Scheinwerferlicht der deutschen Presse suhlen, muss das Eisbär-Baby aus „Arctic Tale“ ums nackte Überleben kämpfen: Die Temperaturen sind frostig, die Nahrung ist knapp und fiese Artgenossen wollen darüberhinaus auch noch einen Happen Fleisch zwischen die Zähne kriegen. Unter diesen unwirtlichen Bedingungen schlüpft ihr in den Pelz des Eisbärjungen und müsst es unbeschadet durch drei Areale schaffen.

Nachdem ihr den Bau eurer Mutter verlassen habt, werdet ihr mit der Härte des Lebens konfrontiert: Auf der Suche nach Futter und einem Levelübergang streunt ihr ziellos über die arktischen Ebenen, sammelt Münzen ein und sucht nach Minispielen, die in Form von Sternen auf der Karte verteilt sind. Erst wenn ihr genügend davon erfolgreich absolviert habt, kann das nächste Gebiet betreten werden. Doch egal, ob Wettrutschen, Killerwalrennen oder Robbenfangen – Spaß kommt dabei selten auf; dazu mangelt es schlicht an Tiefgang und Herausforderung.

Stoßt ihr im Verlauf des Spiels auf kleine Höhlen, so habt ihr dort die Möglichkeit, eure Spielfigur zu wechseln. Neben dem Eisbären stehen ein Polarfuchs und ein Walross zur Auswahl, die sich spielerisch aber nur marginal voneinander unterscheiden. Während der Polarfuchs flinker ist als seine Kameraden, geht das Walross auch unter Wasser auf die Jagd. Bis auf wenige tierart-exklusive Abschnitte ist der Charaktertausch aber komplett unnötig, weshalb schnell Langeweile aufkommt.


Schneeblindheit

Zur Monotonie des Spielablaufs gesellt sich die optische Tristesse der Eislandschaften: Die aus der Iso-Perspektive dargestellten Areale gleichen sich wie ein Ei dem anderen, sodass die Orientierung vor lauter Schnee bisweilen schwer fällt. Umso unverständlicher also, dass man die Karte nicht direkt auf den oberen Bildschirm des DS gepflanzt hat, wo stattdessen nur ein ödes Bild des arktischen Himmels vorüberzieht. Auf weitere DS-spezifische Features wurde ebenso verzichtet, obwohl sich die Stylus-Steuerung für die Minispiele doch geradezu aufdrängt. Dass „Arctic Tale“ seine Wurzeln auf dem Game Boy Advance hat, ist folglich schwer zu übersehen. Selbst die belanglose Hintergrundgeschichte wird nur in Textform zu Beginn jedes Abschnitts vorangetrieben: schwach.

Dass die Soundkulisse keine Bäume ausreißt, kann man sich da fast denken: Zwar wurde jedem Tier ein eigenes Thema serviert – doch wiederholt sich das Gedudel innerhalb kürzester Zeit so oft, dass ihr den Lautstärkeregler eures Handhelds notgedrungen runterdrehen müsst, um keinen Koller zu kriegen.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:






Den meisten Spielen würde ich eine Spieldauer von gerade mal zwei Stunden ankreiden; doch bei „Arctic Tale“ war ich froh, als es endlich vorbei war. Es will einfach keine Freude aufkommen, wenn das einzige Ziel darin besteht, über eine verschneite Ebene zu stromern und ein uninspiriertes Minispiel nach dem anderen zu absolvieren. Die vorsintflutliche Präsentation tut ihr Übriges, um jeden Spielspaß schon im Keim zu ersticken. Man mag „Arctic Tale“ zwar zu Gute halten, dass es für eine jüngere Zielgruppe konzipiert wurde und deshalb entsprechend einfach gehalten ist. Liebende Eltern schenken ihren Kindern aber etwas anderes…
35%
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Pro:
kindgerechter Schwierigkeitsgrad
schnell vorbei

Contra:
schäbige Präsentation
langweilige Minispiele
keine DS-Features


Offizielle Website:
 @ Zoo



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