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FINAL FANTASY CRYSTAL CHRONICLES: RING OF FATES
 Test von Christian Bosen (08.04.2008) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:KochMedia
Termin:28. März 2008 Entwickler:Square Enix

Mit „Final Fantasy XII: Revenant Wings“ lieferte SquareEnix erst kürzlich ein sehr gutes Rollenspiel für Nintendos Handheld ab. Mit „Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates“ legt man nun nach und führt die „Crystal Chronicles“-Reihe weiter, die auf dem Game Cube ihren Anfang nahm. Ob man sich dabei wie üblich auf die hohe Qualität der SquareEnix-Titel verlassen kann, oder ob dieser Final Fantasy-Teil nur ein Schnellschuss ist, erfahrt ihr im folgenden Test.


Zwillinge zur Rettung der Welt


Die Zwillingsgeschwister Yuri und Chelinka leben mit ihrem Vater friedlich in einem kleinen Dorf außerhalb der Hauptstadt. In dem was man bei „Ring of Fates“ als Tutorial bezeichnet, erlebt ihr die Kindheit der Geschwister, bis zu dem schicksalhaften Abend als eine dunkle Gestalt ihr Haus betritt. Ab dann ist Yuri leider allein für seine Schwester verantwortlich, die in einer Art Koma liegt, und muss schnell erwachsen werden. Mit dem Erreichen eines bestimmten Alters wacht Chelinka plötzlich auf. Yuri fasst daraufhin den Entschluss, den Tod seines Vaters zu rächen und das Böse zu bekämpfen, welches in den vergangenen Jahren Zug um Zug von ihrer Welt Besitz ergriffen hat. So ziehen die beiden Geschwister los, um dem Bösen in der Welt die Stirn zu bieten.

Während ihrer Reise gesellen sich zu dem Geschwisterduo noch der Magier Alhanalem, der Bogenschütze Gnash und die Alchemistin Meeth. Jeder in dieser Truppe hat besondere Fähigkeiten, die gekonnt eingesetzt werden wollen, um die Dungeons zu meistern.


Sie kämpfen in Echtzeit

Entgegen der Serientradition werden die Kämpfe in „Ring of Fates“ in Echtzeit ausgetragen. Ihr steuert einen über das Touchpad jederzeit wechselbaren Charakter und prügelt mit der A-Taste direkt auf den Gegner ein. Die übrigen Kameraden kämpfen selbstständig und unterstützen euch. Mit dem B-Knopf könnt ihr springen und somit über Plattformen hüpfen, andere Ebenen erklimmen oder euch an fliegende Gegner hängen. Der X-Button wird zum Aktivieren der sogenannten Magnite oder der im Inventar befindlichen Gegenstände genutzt. Magnite sind immer einem Element zugeordnet (Feuer, Eis, Luft, Blitz etc.) und gelten als Zauber für eure Charaktere. Das Knifflige dabei, man muss den X-Knopf gedrückt halten, damit einen kleinen Ring aktivieren, diesen über das Spielfeld zum Ziel dirigieren und erst dann loslassen.

Jeder der Charaktere hat eine Spezialfähigkeit, die ihr zum richtigen Zeitpunkt gekonnt einsetzen müsst. So kann Gnash beispielsweise einen Doppelsprung vollführen, mit dem ihr zuvor unerreichte Stellen betreten könnt. Alhanalem kann als einziger bestimmte Schalter aktivieren, mit denen ihr Plattformen erscheinen lasst oder bestimmte Mechanismen in Gang setzt. Yuri ist der Spezialist für wuchtige Nahkampfattacken und Meeth kann an bestimmten Stellen nicht nur Magnite herstellen, sondern in ihrem Alchemistenkochtopf herumrollen, um Gegner auszuschalten oder über Abgründe zu springen.

Die meiste Zeit über verfolgt ihr das Geschehen auf dem oberen der beiden Screens, während das Touchpad zum Wechsel der Charaktere oder die Anzeige des Inventars genutzt wird. Schaltet ihr mit der rechten Schultertaste eine der Spezialfähigkeiten hinzu, so wird auf den unteren Schirm gewechselt um beispielsweise Gegner direkt mit dem Stylus anzuvisieren oder im Alchemiekochtopf die Zutaten anzuwählen und umzurühren.

Das Kampfsystem funktioniert ziemlich gut und liefert flotte Kämpfe. Dass die eigene Truppe in die Kämpfe nur spärlich eingreift, fällt nicht groß ins Gewicht, da man Standardgegner allein ganz gut vom Bildschirm bekommt. Bei Bosskämpfen ist es wichtig, die Werte der Gruppe im Auge zu behalten und geschickt zu wechseln, um Zauber und Angriffe optimal abzustimmen. Hin und wieder kommt aber doch Hektik auf und man wünscht sich das Spiel pausieren zu können, um die nächsten Züge zu planen. Ansonsten glänzt das Gameplay mit einer für das Genre außergewöhnlichen Dynamik. Dadurch das man Springen kann, ist es möglich auf Gegner zuzuhüpfen, geschickt auszuweichen und schnell auf Plattformen zu klettern. Damit man seine Gruppenmitglieder nicht verliert, können sie mit einem Druck auf die linke Schultertaste jederzeit wieder herangeholt werden. Sehr löblich, vor allem wenn man mit Gnash eine Kletterpartie hinter sich bringt und die Gruppe gezwungenermaßen zurückbleibt.


Die liebe Technik

Grafisch macht „Ring of Fates“ eine mehr als ordentliche Figur. Die Charaktere sind detailliert gestaltet, fein animiert, manchmal aber auch etwas grobklotzig. Die Levels sind stellenweise herrlich farbig, dann wieder etwas trist. In jedem Fall aber passend zum jeweiligen Szenario. Das es in einem Wald mehr an Details gibt, als in einer Eishöhle versteht sich von selbst. Das Leveldesign ist dabei allerdings nicht besonders ausgefallen und wirkt ein wenig wie aus einfachen Quadraten zusammengesetzt.

Richtig punkten kann „Ring of Fates“ bei dem Sound der aus den DS-Lautsprechern kommt. Herrliche Melodien in ruhigen Momenten, hektischere Töne im Kampfgetümmel. Zeitlich immer perfekt abgestimmt, immer passend zum Geschehen.

Vor allem in den in Spielgrafik gehaltenen Zwischensequenzen merkt man wieder, dass bei SquareEnix Leute in der Entwicklung sitzen, die sich mit Inszenierung auskennen. Die Geschichte ist zwar nicht die Neuerfindung des Rades, wird aber hervorragend erzählt. Vor allem dann, wenn die englische Sprachausgabe eingesetzt wird. Einige wichtige Zwischensequenzen wurden mit motivierten Sprechern vertont, die eine herrliche Atmosphäre vermitteln. Aber auch der Humor kommt in „Ring of Fates“ nicht zu kurz. Die Dialoge sind hervorragend übersetzt worden und fangen einen Humor ein, der immer wieder zum Schmunzeln anregt.


Handheldgerechtes RPG

„Ring of Fates“ hat alle Eigenschaften eines tollen Rollenspiels, ist in manchen Bereichen des Genres aber etwas zu schmal aufgestellt. Die Charakterentwicklung erfolgt vollautomatisch, hier lässt sich keinerlei Einfluss nehmen. Lediglich über die Ausrüstungsgegenstände kann man die Charaktere etwas gestalten, da man Gegenstände wie Rüstungen, Helme, Waffen jederzeit sieht. In Zwischensequenzen werden die Charaktere allerdings immer in ihrer Standard-Kluft gezeigt.

Es gibt auch nur eine Hauptquest, der man wie an der Schnur gezogen folgt. Sidequests, egal in welcher Form, gibt es leider keine. Daraus resultiert auch die kurze Spielzeit von gerade einmal 15 Stunden.





Mit „Final Fantasy Crystal Chronicles: Ring of Fates“ erfinden die Entwickler das Genre nicht neu. Man setzt in vielen Bereichen auf alte Tugenden, ohne sich dabei Schwächen zu leisten. Technisch geht der Titel voll in Ordnung, gerade der Sound weiß mit seinen Melodien zu überzeugen. Das Gameplay geht flott von der Hand, auch wenn manchmal etwas Hektik aufkommt. Profis werden zwar finden, dass „Ring of Fates“ zu simpel und kurz ist, werden sich aber dennoch nicht der toll erzählten Geschichte um sympathische Charaktere entziehen können. Ich kam in jedem Fall einige Tage nicht runter von meiner Couch, wenn nicht noch "das eine Dungeon" gemeistert war.
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Pro:
Grafik
Sound
Sprachausgabe
liebevolle Inszenierung
humorvolle Dialoge

Contra:
Kämpfe manchmal hektisch
kurze Spielzeit
für Profis zu simpel


Offizielle Website:
 Homepage zum Spiel

Fansites:
 FF-Fan.com
 FinalFantasyInsider

Weitere Links:
 Trailer



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