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KIRBY MASS ATTACK
 Test von Tobias Sickmann (28.11.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Nintendo
Termin:28. Oktober 2011 Entwickler:HAL Laboratory

Nintendo ist eher dafür bekannt, die Spielmechanik seiner berühmten Franchises zu perfektionieren, als dass sie komplett neue Konzepte übernehmen. Während Zipfelmützenträger Link und Prinzessinenretter Mario in aufpolierter - aber traditioneller - Weise weitermachen, sind ausgerechnet in der Serie um Vielfraß Kirby Experimente hochwillkommen. So ist der pinke Held letztes Jahr im Spiel Kirby und das magische Garn völlig neue Wege gegangen. Bevor es mit Kirby's Adventure Wii in diesem Jahr zurück zu den Wurzeln der Spieleserie geht, wagt Nintendo mit Kirby Mass Attack eine weitere Neuerfindung. Ob dieser Mut aufgeht, erfahrt ihr in unserem Test.


Aufhänger von der Stange


Die Geschichte kann in einem Kirby-Spiel getrost als Mittel zum Zweck angesehen werden. Kirby wird während eines Nickerchens von dem finsteren Gesellen Nekrodeus überrascht, der die Welt in Dunkelheit stürzen möchte. Der Bösewicht fackelt nicht lange und spaltet Kirby kurzerhand in zehn kleinere Versionen. Während neun Kirbys in ihrer geschwächten Form nacheinander besiegt werden, kann ein Kirby-Abbild fliehen. Dieses macht sich auf, Nekrodeus' Machenschaften aufzuhalten und seine wahre Gestalt wiederzuerlangen. Es fällt einem schwer zu glauben, aber selbst der italienische Klempner kann mit einer spannenderen Handlung aufwarten. Doch wer spielt schon ein Kirby-Spiel wegen seiner Handlung? Richtig, niemand. Schließlich ist es umso wichtiger, dass der runde Nimmersatt spielerisch überzeugen kann. Und das tut er so gut wie eh und je!


Alle auf einen

In seiner gespaltenen Form verliert Kirby seine wohl bekannteste Fähigkeit: Die Übernahme von Spezialfähigkeiten durch Einsaugen von Gegnern. Auch das Aufblasen und Fliegen hat Kirby verlernt. Somit muss sich der kleine Held anderer Talente bedienen, um sich gegen die Feinde zu behaupten. In »Kirby und das magische Garn konnte er die Gegner mit einem Lasso aufzwirbeln und verschiedene Gestalten annehmen. In Kirby Mass Attack kommen eher pragmatische Fähigkeiten zum Einsatz. Wenn ihr euch einem Gegner nähert, stürzt sich Kirby auf ihn und prügelt so lange auf ihn ein, bis dieser zusammenbricht. Als kleiner Wicht hat man jedoch gegen doppelt so große Gegner nicht viel zu melden und da kommt das einfache wie innovative Spielkonzept von Kirby Mass Attack zum Tragen.

Ihr übernehmt nämlich nicht die Kontrolle von einem, sondern von bis zu zehn Kirbys auf einmal. Mit dieser Überzahl könnt ihr euch ohne Furcht mit stärkeren Gegnern messen. Doch wie schließen sich neue Kirbys eurer Gruppe an? Natürlich nur über Nahrungsaufnahme. Kirby hat selbst in geteilter Form nicht seinen großen Appetit verloren und vertilgt massenweise Früchte (darunter die bekannte Maxim-Tomate). Diese werden von besiegten Gegnern fallengelassen oder sind versteckt im Level verteilt. Habt ihr eine bestimmte Anzahl an Früchten vertilgt, gesellt sich ein weiterer Kirby in euer Team.


Ich weise euch den Weg

Mit zehn Kirbys auf einem Haufen kann die Übersicht mal schnell verloren gehen. Da ihr nicht jeden Kirby für sich steuern könnt, nehmt ihr die Rolle als Wegweiser ein. Mit Hilfe des Stylus markiert ihr Punkte auf dem Touchscreen, zu denen sich die Kirbys hinbewegen. Eine weitere wichtige Funktion ist das Schmeißen von Kirbys. Indem ihr einen der kleinen Wichte anschnippt, fliegt dieser in hohem Bogen in die vorgezeigte Richtung. Dies wird zu eurem wichtigsten Hilfsmittel auf dem Weg zum Levelausgang. Denn nur so können Schalter aktiviert, Blöcke zerstört oder Felsen bewegt werden. Hier ist ein wenig Fingerspitzengefühl gefragt, denn Timing und der richtige Winkel sind in einigen Situationen wie Bosskämpfe sehr entscheidend. Die Touchscreen-Steuerung reagiert nicht immer genau, was sich darin äußert, dass das Schnippen nicht immer als solches erkannt wird. Bis auf diese Ausfälle steuert sich Kirby Mass Attack aber äußert intuitiv.

Rüstet ihr eure Kirby-Mannschaft auf die Maximalanzahl aus, erleichtert das die Vorgehensweise im Level ungemein. Logisch: Mit zehn Kirbys steht euch auch das Zehnfache an Kampfkraft zur Verfügung. Trotzdem wird Kirby Mass Attack zu keinem Spaziergang. Bei so vielen Charakteren auf einem Haufen passiert es schneller als gedacht, dass ein Kirby nicht rechtzeitig vor einem Angriff gerettet werden kann. Steckt ein Kirby mehr als zwei Treffer ein, steigt dieser als Geist nach oben. Wie in Super Mario World 2: Yoshi's Island müsst ihr den gefallenen Kameraden rechtzeitig zurückholen, sonst geht er dem Team verloren.

Im gesamten Spiel werdet ihr wohl nie den "Game Over"-Bildschirm zu sehen bekommen. Doch die große Herausforderung besteht darin, die späteren Level ohne Verlust eines einzigen Kirbys zu schaffen. Wenn ihr eine Gold-Bewertung zum Schluss ergattern wollt, darf kein Kirby verletzt werden, was sich als ziemlich schwierig erweist. Wenn ihr in alle Abschnitte eines Levels gelangen wollt, müsst ihr zudem oft eine Mindestanzahl an Kirbys erreichen. In Momenten wie diesen erinnert das Spielprinzip an den PSP-Klassiker »Loco Roco. Je besser ihr auf eure Kirbys aufpasst, desto mehr versteckte Wege schaltet ihr frei. Auf diese Art motiviert Kirby Mass Attack ungemein stark und lädt gleich zu mehreren Durchläufen ein.


Masse und Klasse

Das Leveldesign ist eine der Stärken von Kirby Mass Attack. Obwohl sich das Prinzip von Schalterrätseln und Kämpfen manchmal wiederholt, weiß das Spiel euch immer wieder mit abwechslungsreichen Situationen zu versorgen. In der Kampagne surft ihr unter anderem auf einem Stern über das Meer, balanciert auf einer lockeren Baumkrone oder manövriert einen Luftballon durch einen Hindernisparcour. Besonders die Bosskämpfe stechen hervor. Diese sind kreativ gestaltet und erfordern stets eine bestimmte Taktik.

Wenn ihr die Story-Kampagne beendet habt, liegen gute neun Stunden Spielzeit hinter euch. Aber selbst dann ist noch nicht Schluss mit dem Spiel. Ähnlich wie in »New Super Mario Bros. Wii können im Level versteckte Goldmünzen eingesammelt werden. Dank vieler verschiedener Routen ist ein mehrfaches Durchspielen mancher Level nötig, um wirklich alle Schätze zu entdecken. Diese sind nicht nur schmückendes Beiwerk, sondern schalten auch eine Minispielsammlung frei. Die Palette reicht von netten Reaktionsspielen zu wirklich spaßigen Genre-Abstechern. Allein das Minispiel Starto Patrol EOS, ein Shoot’em-Up alter Schule, dürfte euch für einige Zeit fesseln. Kirby Mass Attack bietet somit für ein Jump'n'Run einen ordentlichen Umfang. Leider wurde kein Multiplayer-Modus integriert.


Charme über Grafik?

Bis auf das geniale Art-Design in Kirby und das magische Garn war die Spieleserie nie für ihre herausragende Technik bekannt. Auch Kirby Mass Attack kann aus de Möglichkeiten des betagten Nintendo DS keine tolle Grafik rauskitzeln. Das tut dem Spielerlebnis jedoch keinen Abbruch. Dafür kann das Spiel mit einer gehörigen Portion Charme aufwarten, wie man es von einem Publisher wie Nintendo erwarten kann. Den kleinen Kirbys wurden liebevolle Animationen spendiert, die euch immer wieder ein Lächeln entlocken können. Die Musik hat großes Ohrwurm-Potential, wobei manche Stücke aber auch schnell auf die Nerven gehen können.





Aller guten Dinge sind zehn. Ich bin schon seit Jahren ein Fan der Knutschkugel. Da freut es mich besonders zu sehen, dass Kirby nach so vielen Jahren immer noch neue spielerische Wege geht und erfrischendes Gameplay bietet. Mit Kirby Mass Attack erhält man ein toll designtes Jump'n'Run, das zu begeistern versteht. Das Management über gleich zehn einzelne Spielfiguren kann mitunter hektisch verlaufen und erfordert eine Spur vorausschauendes Handeln und gute Reaktionen. Wie bei Loco Roco liegt der große Reiz darin, alle Kirbys unbeschadet ins Ziel zu bringen. Wer also noch Spielspaß für unterwegs sucht, macht mit dem ollen Kirby hier nichts verkehrt.
85%
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Pro:
erfrischende Spielidee
gutes Leveldesign
motivierende Münzsuche
Minispiel-Extras

Contra:
manchmal hektisch
Steuerung nicht einwandfrei
grafisch unspektakulär


Offizielle Website:
 @Nintendo



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