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DUKE NUKEM: CRITICAL MASS
 Test von Sven Reisbach (23.04.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Shooter Publisher:Deep Silver
Termin:08. April 2011 Entwickler:Frontline Studios

Da Duke Nukem Forever noch auf sich warten lässt, versucht man, die Fans erstmal mit Ablegern ruhig zu stellen. So ist für die Handhelds DS und PSP eine Duke Nukem Trilogy auf dem Weg, welche hier mit Duke Nukem: Critical Mass ihren Anfang nehmen soll. Na dann: Let's Rock!


Das Jahr des Dukes


Da ist er nun endlich! Seit Jahren - manche behaupten forever - heiß erwartet, ist es Zeit für die Rückkehr des größten Machos des Universums: Duke Nukem. Dumm nur, dass wir hier nicht von »Duke Nukem Forever sprechen, sondern vom DS-Ableger Duke Nukem: Critical Mass. Der ist übrigens nur Auftakt für eine komplette Trilogie rund um den blonden Krawallmacher, die auf DS und PSP für Furore sorgen sollen. Serientypisch vernachlässigbar ist die Story des Spiels: Der Duke wird in die Zukunft geschickt, um nach einem vermissten Einsatztrupp zu suchen. Kaum hat er diesen gefunden, muss er feststellen, dass die ganze Rettungsaktion ein geschicktes Manöver der Aliens war, um in der Gegenwart, in Dukes Abwesenheit, die Erde zu überfallen. Die Zukunft, in der sich der muskulöse Macho nun befindet, ist das Resultat dieses Überfalls. Es gilt also, zurück in die eigene Zeit zu kommen. Dazu bedarf es Fusionszellen - die sich dummerweise in den Händen der Feinde befinden. Das gibt dem Großmaul allerdings genug Zeit, Gegner zu entsorgen, Sprüche zu klopfen und Babes zu retten. Also das, was er ohnehin immer tut.

Mit Duke Nukem: Critical Mass wandelt der recht unbekannte Entwickler Frontline Studios auf den Pfaden von Duke Nukem: Manhattan Project und kehrt zu den Ursprüngen des Duke zurück: 2D Sidescrolling-Action, natürlich für die Neuzeit ein bisschen mit 2,5D-Effekten gewürzt. Dabei erwarten euch etwa 33 Level und ein paar versteckte Bonus-Abschnitte, unterteilt in neun Kapitel. Die sind sogar recht lang geworden, wodurch sich einige Stunden an Spielzeit ergeben.


Sidescroll-Action, Vertical-Shooter, 3D-Kämpfe

Eingangs erwähnten wir, Duke Nukem: Critical Mass sei ein 2D-Sidescroll-Ballerspiel. Das ist auch für den Großteil des Spieles korrekt. In diesen Abschnitten steuert ihr den Duke in Seitenansicht durch die Areale. Dabei sind die Locations recht abwechslungsreich: Auf der Suche nach den Fusionszellen verschlägt es den Mann mit dem goldenen Colt nach Los Angeles, London, Paris und sogar Ägypten. Die Level sind vollgepackt mit allerlei Klischees der jeweiligen Region, das Ziel bleibt aber, sich durchzuballern. Während ihr auf dem oberen Bildschirm das Geschehen verfolgt, dient der untere Touchscreen zur Auswahl der Fähigkeiten und Waffen. Die vier Fähigkeiten werden leider nicht im Spiel erklärt, ohne Blick ins Handbuch bleibt nur Ausprobieren. Die Extras ermöglichen es dem Duke etwa, mehr Schaden auszuteilen oder sich kurzzeitig unsichtbar zu machen. Das Waffenarsenal ist umfangreich ausgefallen: Es gibt Standardwaffen wie die Shotgun oder das Maschinengewehr, genauso wie durchschlagendere Kaliber wie den Raketenwerfer. Und auch die Alienwaffen wandern schnell in Dukes Inventar. Von besiegten Feinden - allesamt serientypische Gegner wie die Pig-Cops - sammelt ihr Munition, Verstärkung für die kugelsichere Weste oder Gesundheitspickups ein. Gesteuert wird komplett über die Knöpfe des Handhelds - die vier Buttons sind belegt mit Schießen, Treten, Rohrbombe werfen und Springen. Praktischerweise könnt ihr mit den Schultertasten den Blick der Kamera ein wenig mehr nach links oder rechts drehen und so einen größeren Bereich einsehen - warum das so wichtig ist, erklären wir gleich noch.

An vorgegebenen Stellen könnt ihr ein Scharfschützengewehr an euch nehmen. Damit müsst ihr dann in der Ego-Ansicht mehrere Gegner schnell ausschalten. Steuern könnt ihr sowohl über die Tasten des Handhelds als auch wahlweise über den Touchscreen. Die Tastenbelegung ist dabei allerdings gewöhnungsbedürftig: Die Y-Taste gedrückt halten (Atem anhalten) und dann die B-Taste drücken zum Schießen? Oww, da ist der Knoten in den Fingern vorprogrammiert. Wenn ihr es in Duke Nukem: Critical Mass mit einem Endgegner - ebenfalls allesamt serientypische Gesellen - zu tun bekommt, wechselt das Spiel in eine Thirdperson-Ansicht. Ja, das bedeutet, dass ihr euch wieder auf eine veränderte Steuerung einstellen müsst. In dem Fall schießt ihr nämlich per Schultertaste, während die Aktionsknöpfe zur Steuerung der Kamera hergenommen werden.

Ab und an schnallt sich der Duke seinen Raketenrucksack um und dann wird Duke Nukem: Critical Mass zu einem Vertical-Shooter. Allerdings sind Shooter über zwei Bildschirme recht gewöhnungsbedürftig, wie Spiele wie »Space Invaders Extreme schon gezeigt haben. Was diese Abschnitte aber wirklich öde macht, ist die mangelnde Gegnervielfalt: Es gibt fliegende Pig-Cops (der Tag, an dem Schweine fliegen, ist also wirklich nicht so fern) und Raketenstationen am Boden. Das war's auch schon.


Viele Features, wenig Spiel

Über die selbst für DS-Verhältnisse maue Technik mag man hinwegsehen können, vielleicht auch darüber, dass das Gameplay auf Dauer einfach öde und monoton wird. Was Duke Nukem: Critical Mass aber wirklich das Genick bricht, ist die Umsetzung. Die Level sind teils so dunkel, dass ihr Leitern überseht und erstmal eine ganze Weile suchen dürft, wo es weitergeht. Ab und an (eigentlich ständig) werdet ihr von Gegnern ausserhalb des sichtbaren Bildschirmbereiches unter Beschuss genommen. Ein wenig Abhilfe könnt ihr schaffen, indem ihr mit den Schultertasten den Blick in die jeweilige Richtung lenkt. Trotzdem wird vereinzelt noch von nicht sichtbaren Gegnern auf euch geschossen. Das ist bitter, lässt sich aber noch steigern: Dank elendslanger Todesanimationen wisst ihr erst nach einiger Zeit, ob ein Gegner tot ist oder doch nochmal wieder aufsteht. Noch nicht genug Kritik? Okay, wie wäre es damit, dass ihr ein paar Schritte nach dem Ableben eines Gegners macht und dann - meist hinter euch - ein weiterer Gegner spawnt? Gemein, oder? Finden wir auch. Aber auch eure eigenen Waffen machen das Spiel unnachvollziehbar. Mal tötet die Shotgun einen Feind über den kompletten Bildschirm und sogar darüber hinaus mit einem Schuss, kann aber einen Gegner auf kürzeste Distanz erst nach zwei bis drei Treffern töten.

Klanglich erwarten euch die bekannten, rockigen Themen, wie man sie vom Duke kennt. Die klingen auf dem Handheld zwar ein wenig blechern, aber verlieren nichts von ihrer Klasse. Wohl aber die legendären Sprüche des Großmauls: Durch die immer wieder erfolgende Aneinanderreihung der bekannten Zitate (allesamt aus einem hierzulande indizierten 3D-Spiel um den Duke) nutzen sich diese schnell ab. Sie wirken, als seien sie nur eingestreut, um dem Spiel einen Duke-Faktor zu verpassen. Schlimmer noch sind die Dialoge. Wenn ein Soldat Duke erklärt, was zu tun ist und dieser das mit einem seiner üblichen Einzeiler beantwortet, dann wirkt das einfach deplatziert und flach. Der typische Duke-Humor bleibt dabei zum Großteil auf der Strecke. Einzig eine Stelle konnte uns zum Schmunzeln bringen: Eine Cutscene in Los Angeles mit einer kleinen Indiana Jones-Anspielung. Ein bisschen wenig für ein ganzes Spiel.

Bleibt zu hoffen, dass die Entwickler für die PSP-Umsetzung von Duke Nukem: Critical Mass, welche wohl ein reinrassiger Thirdperson-Shooter werden soll, nochmal ordentlich eine Schippe zulegen. Denn dieses Machwerk hier wird dem Duke einfach nicht gerecht...





An sich finde ich es eine gute Sache, auf dem Handheld zu den 2D-Wurzeln des Dukes zurückzukehren. Nur: Gelungen ist das hier nicht. Unfaires Gegner-Spawning, hakelige Bedienung und die mitunter wirre Levelstruktur machen den guten Ansatz völlig zunichte. Stattdessen ist der DS-Ableger eine lieblose Aneinanderreihung schon zigfachst gesehener Spielelemente. Der Versuch, mit den bekannten Duke-Zitaten für Atmosphäre zu sorgen, ist völlig danebengegangen. Was Duke-Fans nun bleibt, ist die Hoffnung auf eine bessere PSP-Umsetzung... oder besser gleich Duke Nukem Forever. Diese Fassung hier ist ihr Geld definitiv nicht wert!
48%
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54%


#1 | Manuel [23.04. | 21:10] 



47
Duke Nukem: Critical Mass
Schade, dass es schon an ganz elementaren Sachen wie der Helligkeit krankt, das sollte seit GBA Zeiten vorbei sein.

#2 | Gast [08.08. | 10:15] 
Los Angeles?
Ich bin gerade in Los Angeles. aber ich finde die Schlüsselkarte für die Bombe nicht, kann mir jemand helfen?!


 


















Pro:
klassischer 2D-Duke
Abwechslung durch Jetpack-Sequenzen
viele bekannte Duke-Zitate
rockiger Soundtrack

Contra:
wenig zeitgemäße Technik
auf Dauer ödes, monotones Gameplay
Level laden zum Verlaufen ein
nicht nachvollziehbares Waffenverhalten
Sprüche nutzen sich schnell ab


Offizielle Website:
 @Apogee



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