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POKéMON SCHWARZE/WEIßE EDITION
 Test von Mario Zollitsch (16.03.2011) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Nintendo
Termin:04. März 2011 Entwickler:The Pokémon Company

Am 26. Juli 2000 begann der ganze Wahn: Das Pokemon-Fieber brach aus. Mit den Editionen Rot und Blau startete das Japano- Sammel- RPG seinen Erfolgszug. Heute, nach über 11 Jahren, stehen Pokémon Weiss/Schwarz wieder in den Top10 etlicher Verkaufscharts. In unserer Review wollen wir euch zeigen, was sich in den neuen Editionen verändert hat und ob das simple Spielprinzip noch immer überzeugt – oder ob ein Ende der Pokémon-Sucht in Sicht ist.


Kämpfen, Sammeln, Kämpfen


Das Spielprinzip hat sich nach elf Jahren und diversen Editionen und Ablegern nicht geändert: Auch in Pokémon Weiss/Schwarz beginnt ihr wieder in einem kleinen Dorf und erhaltet von Professor Esche (dieses Mal übernimmt eine Frau die Rolle des bekannten Professor Eichs) mit euren beiden Freunden Bell und Cheren den Auftrag, ihren Pokedex zu vervollständigen. Nun könntet ihr sagen: „Das habe ich doch schon zig Mal gemacht!“. Allerdings befindet ihr euch in einer völlig neuen Region – der so genannten Einall-Region. Und hier erwarten euch insgesamt 156 neue Pokémon, die in den neuen Editionen frisch erschienen sind. Die Poké-Freaks unter euch, können gerne nachrechnen und werden nun auf folgendes Ergebnis kommen: Zusammen mit den Pokémon der „5.Generation“ gibt es nun insgesamt 649 Pokémon. In Pokémon Weiss/Schwarz könnt ihr allerdings nur die neu eingeführten 156 Monster finden.

Letztendlich ist euer Ziel wieder einmal, alle acht Arenaleiter zu besiegen, um an die begehrten Orden zu gelangen. Mit diesen Orden könnt ihr gegen die „Top 4“ antreten – und so selbst zum neuen Pokémon-Champ werden. Ebenso habt ihr wieder einen Gegenspieler, der - sehr einfallsreich – „N“ genannt wird. Dieser sogenannte N schließt sich mit einer bösen Organisation zusammen: Team Plasma. Plasma ersetzt in Pokémon Weiss/Schwarz das bekannte Team Rocket. Allerdings hat sich abgesehen von den Namen und Akteuren nicht viel geändert: Auch Team Plasma möchte alle Pokémon „aus der Knechtschaft der Menschen befreien“ und stiehlt allen schwachen Trainern die Pokémon. Ihr müsst sie natürlich aufhalten und diesen Plan vereiteln. Und nebenbei sollt ihr den Pokedex vervollständigen…

Um euer Ziel zu erreichen – oder besser gesagt eure Ziele – durchstreift ihr die Einall-Region, trefft auf etliche Trainer und Pokémon und kämpft gegen diese. Dadurch werden eure eigenen Pokémon stärker und können gegen bessere Gegner bestehen. Natürlich könnt ihr auch „wilde“ Pokémon einfangen und in euer Team einspannen – und natürlich auch diese trainieren.


"Spring von Level zu Level…

… bis der Endboss kommt." Diese Zeilen von Marsimoto treffen das gesamte Spielprinzip eigentlich sehr gut. Natürlich habt ihr auch in Pokémon Weiss/Schwarz die ein oder andere Aufgabe zu erledigen – doch diese gehen immer mit Pokémon-Kämpfen einher. Daher könnte man das gesamte Spiel pauschalisieren und behaupten, dass man ständig nur am Kämpfen ist, um Erfahrungspunkte für seine Pokémon zu sammeln.

Diejenigen unter euch, die bereits einen der vier vorangegangenen Teile gespielt haben (und ich gehe einfach davon aus, dass es nahezu alle sind), wissen, wie das aussieht. Ihr besucht eine Stadt nach der anderen und fordert dort den amtierenden Arenaleiter heraus, um seinen Orden im Pokémon–Kampf zu gewinnen. Die Städte sind durch verschiedene Straßen verbunden – im Spiel einfach als „Route XX“ (für XX eine Zahl einsetzen) bezeichnet. Auch wenn sich dies nun sehr einseitig anhört, überzeugt Pokémon Weiss/Schwarz durch große Abwechslung: Sowohl die Städte erscheinen in den unterschiedlichsten Stilrichtungen – ob große Metropole mit Strandpromenade oder ländliche Lagerhaus-Atmosphäre – aber auch die Routen, die ihr bewältigen müsst, spiegeln diverse Landschaften wider. So müsst ihr Wälder, Wüsten, Höhlen und noch vieles weitere durchqueren, um eure Ziele erreichen zu können.

Verlaufen könnt ihr euch auf euren Reisen eigentlich nicht: Die Wege sind immer so gut wie linear – lediglich hier und da gibt es die Möglichkeit, etwas abzuweichen, um versteckte Items zu finden. In der Mitte des Spiels könnt ihr auch wieder einem eurer Pokemon „Fliegen“ beibringen, um schnell von A nach B zu reisen. Aber hierzu später mehr. Zwischendrin werdet ihr vor kleinere Aufgaben gestellt. Beispielsweise müsst ihr Team Plasma in einem Kühlhaus besiegen oder eine Höhle durchstreifen und einen Ausgang finden. Letztendlich dienen diese kurzweiligen Missionen dem Training eurer Pokémon.


Aus alt mach neu

Es macht wohl keinen Sinn, all den Zockern unter euch bis ins kleinste Detail zu erklären, was man bei Pokémon zu tun hat. Allerdings gibt es auch einige Neuerungen, die sich von den Vorgänger-Editionen abheben. Ein erster interessanter Aspekt besteht in der Neuerung mit den „Technischen Maschinen“, den altbekannten TMs. Mit TMs könnt ihr eure Pokémon-Attacken lernen lassen, die zu ihrem Typ passen. Doch in den neuen Editionen Pokémon Weiss/Schwarz kann jede TM beliebig oft verwendet werden. Wie auch die VMs (wie beispielsweise Fliegen, Stärke, Surfen….) werden die TMs nach dem Benutzen nicht verbraucht.

Auch die Kämpfe wurden deutlich aufgepeppt: In der freien Wildnis findet ihr Grasstellen (diese besonderen Stücke sind dunkler als die üblichen), in denen ihr auf zwei Pokémon gleichzeitig stoßen könnt. Damit landet ihr auch in der freien Wildbahn in spannenden 2 vs. 2 Kämpfen. Gegen Trainer könnt ihr in der fünften Generation Pokémon sogar 3 vs. 3 Kämpfe veranstalten. Taktisch bieten sich hier völlig neue Möglichkeiten, da auf bis zu drei verschiedene Gegnertypen reagiert werden muss.

Sehr interessant sind auch diverse Möglichkeiten, sich die Zeit fernab von Kämpfen zu vergnügen. Beispielsweise könnt ihr eure Pokémon mit allerlei Dekoartikeln ausstatten und diese in einem Wettbewerb antreten lassen. Der Sieger auf der Musicalbühne wird natürlich mit kleinen Aufmerksamkeiten belohnt. Auch könnt ihr in Pokémon Weiss/Schwarz kleinere Minispiele bestreiten, die eine nette Abwechslung zum ständigen Pokémon-Kampf darstellen. Allerdings bleibt die Auswahl hier eher minimalistisch. Diese Nebenbeschäftigung findet ihr auch nicht in der normalen Spielwelt – erst in der Dream World, die ihr nur in Träumen betreten könnt, könnt ihr euch auf diesem etwas anderen Milieu austoben. Zusätzlich könnt ihr in dieser Parallelwelt, wenn man sie so nennen kann, mit anderen Spielern Gegenstände tauschen. Dies war bisher nur über den Tausch von Pokémon möglich, wenn man diesen einen Gegenstand zum Tragen gegeben hat.

Darüber hinaus gibt es in Pokémon Weiss/Schwarz noch eine große U-Bahn Station, den so genannten Battle-Subway, in dem es wieder nur ums Kämpfen geht. Es gibt verschiedene Züge, die ihr betreten könnt. In jedem Zug warten sieben Trainer auf euch und ein stärkerer Endgegner. Bei einem Sieg erhaltet ihr verschiedene Preise. Jeder Zug hat sein eigenes Spielprinzip – ob Einzelkämpfe oder Gruppenkämpfe. Ihr wählt eure Pokémon aus eurem Team – doch diese werden auf ein einheitliches Level gesetzt. Ihr könnt also nicht mit einer Übermacht an hochgelevelten Pokémon den Sieg mit links in die Tasche stecken, sondern müsst ein wenig taktisch arbeiten.

Ein weiterer Aspekt sind die Umwelteinflüsse, die in Pokémon Weiss/Schwarz eine sehr wichtige Rolle spielen. Einerseits wechseln die vier Jahreszeiten. Es gibt Pokémon, die je nach Jahreszeit eine andere Farbe haben – in eurem Pokedex könnt ihr alle Varianten nachschlagen. Und hinzu kommt das Wetter, welches auf unterschiedlichen Routen unterschiedlich ausfällt: Das eine Mal müsst ihr bei einem starken Wüstensturm euer Glück wagen. Der Sand schadet den kämpfenden Pokémon in jeder Runde. Mal ist es ein starker Regenguss, der euch das Leben erschwert. Durch diese Neuerungen wirkt die Spielwelt einen kleinen Deut realer – so weit das bei dieser Spielereihe denn möglich ist.


Das Rad nicht neu erfinden

Was beim Gameplay ohne Frage umgesetzt wurde, trifft auch auf den Sound zu: Pokécenter-Heilungs-Musik oder bevorstehende Kämpfe werden noch immer mit der gleichen Melodie eingeleitet wie damals im Jahr 2000. Zwar wurden einige Töne verändert – doch die Melodik bleibt die gleiche wie damals. Scheinbar haben sich die Sounds etabliert. Die Rufe der kleinen Fantasy-Tiere sind noch immer schwer zu unterscheiden. Irgendwie erinnern sie alle an die Brunstrufe von erstickenden Tieren. Doch dieser Eindruck ist natürlich sehr subjektiv.

Grafisch hat sich allerding einiges getan, seit dem Beginn des Poké-Wahns. Die Kameraführung bleibt grundsätzlich die gleiche: Ihr steuert euren Charakter aus der Vogelperspektive, ganz in der alten Japano-RPG-Manier. Die Kämpfe dagegen finden wie schon 2000 in der Schulterblick-Perspektive hinter eurem Pokémon statt. Der Rücken eures Schützlings bleibt dabei auch in Pokémon Weiss/Schwarz verpixelt. Die Animationen der Kämpfe beschränken sich auch heute noch auf ein paar Pinselstriche. Wirkliche Action kommt dabei nicht auf. Doch die meisten Spieler schalten die Kampfanimationen schon sehr früh im Spiel ab – sie sind einfach zu zeitaufwendig und ziehen jeden Kampf in die Länge. Die Pokémon selbst bewegen sich nur wenig – dennoch hat man sich schon einige Schritte nach vorne gewagt: Beispielsweise haben Gegner, die eingeschlafen sind, ihre Augen geschlossen.

Teilweise wechselt die Perspektive während des Spiels auch in die Dreidimensionalität. Beim Aufgang von Treppen oder dem Überqueren von Brücken wechselt die Perspektive und Pokémon Weiss/Schwarz holt nahezu alles heraus, was der DS an Grafikleistung zu bieten hat. Allerdings sind diese Parts nur sehr rar gesät. Im großen und ganzen hat man an den "alten" Perspektiven der Vorgänger festgehalten.


Champ und Sammler

Champ der Poké-Liga zu werden und Team Plasma zu besiegen ist – wie schon in allen Vorgänger-Versionen – kein wirklich großes Problem. Die stärksten Gegner, denen ihr begegnet, befinden sich auf einem Level knapp über 50. Wenn hier die richtige Taktik angewandt wird und euer Team gut gemischt auftritt, dürfte das kein Problem darstellen. Nach einer Spielzeit von 20 – 25 Stunden ist der Titel des Champs von Einall wieder einmal euer.

Deutlich zeitaufwendiger ist natürlich das Vervollständigen des Pokedex bzw. das Sammeln aller neuen Pokémon. Dies liegt einerseits daran, dass ihr alle Pokémon bis zu ihrer Entwicklung trainieren müsst, andererseits an der Problematik, dass wieder einmal zwei verschiedene Versionen des neuen Spiels erschienen sind. Erstmals gibt es bei Pokémon Weiss/Schwarz in jeder Version jeweils ein besonderes Gebiet, welches auf der anderen Version nicht vorhanden ist. Die Gebiete befinden sich auf der Karte an den selben Orten – doch der Weiße Wald und die Schwarze Stadt sind jeweils nur in einer Version zu finden. Auch die Stadt Souryuu City, in der ihr euren achten Orden gewinnen könnt, sieht je nach Edition anders aus und stellt euch einen anderen Arenaleiter gegenüber. Des Weiteren gibt es natürlich Pokémon, die nur in jeweils einer Edition zu bekommen sind. Entweder ihr habt einen Freund, der euch mit der anderen Edition unterstütz, oder aber ich legt euch selbst beide Editionen (und einen zweiten Nintendo DS) zu. Anders werdet ihr nie alle 156 Pokémon sammeln können. Doch das müsste aus vorherigen Spielen bereits bekannt sein.

Der Tausch von Pokémon funktioniert übrigens auch mit der Vorgänger- Version – zumindest von „Alt auf Neu“. Die neuen Pokemon aus Pokémon Weiss/Schwarz können natürlich nicht in das alte Spiel übertragen werden.





Wie zu erwarten gibt es keine wirklich großen Neuerungen. Die Pokémon sehen anders aus und haben neue Namen - doch letztendlich verstecken sich hinter den meisten Tierchen doch die altbekannten aus der ersten Generation. Die Welt ist nun zwar bunt und grafisch wurden einzelne Szenen sehr schön inszeniert, doch insgesamt ist man doch bei den alten Perspektiven geblieben. Trotz dieser kleineren Makel wurde in die Städte und Landschaften viel Liebe gesteckt. Eigentlich hätte ich geglaubt, dass mich ein Spiel nach 11 Jahren noch immer so an den Handheld fesseln kann. Doch Pokémon macht noch immer süchtig - Einfachheit überzeugt eben!
82%
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86%

Eure Meinung zu Pokemon
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#1 | Bl4cK_Win9 [16.03. | 18:10] 



621
Pokemon Schwarze/Weiße Edition
Find ich persöhnlich sehr gut gelungen die SPiele....
Meine Wertung: Ausgezeichnet (95%)

#2 | das.m [16.03. | 19:32] 



1.087
Pokemon Schwarze/Weiße Edition
^^ war persönlich auch sehr überrascht. hätte nicht gedacht dass das nach über einem jahrzehnt noch so viel spaß macht :D
Meine Wertung: Sehr Gut (82%)

#3 | Dean [31.08. | 13:32] 



23
Pokemon Schwarze/Weiße Edition
Ich finde pokémon ist einfach super und soll es auch bleiben
Meine Wertung: Ausgezeichnet (90%)


 






















Pro:
großes Suchtpotential
eingängiges Spielprinzip
abwechslungsreiche Kämpfe
verschiedene Städte und Gegenden
Jahreszeiten + Wetter beeinflussen Pokémon + Kämpfe
grafisch zum Teil sehr schön umgesetzt

Contra:
Schwierigkeit keine Herausforderung
sehr einseitige Aufgaben
einfallslose Namen für Pokémon
Stereotypen als Nebencharaktere
nur wenige Veränderungen zum ersten Spiel 2000


Offizielle Website:
 pokemon.com

Fansites:
 bisafans.de



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