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LAST WINDOW: DAS GEHEIMNIS VON CAPE WEST
 Test von Sven Reisbach (12.10.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Nintendo
Termin:17. September 2010 Entwickler:Cing

Der DS hat sich schnell zur ersten Wahl entwickelt, wenn es um Knobelspiele und Adventures geht. 2007 belieferte der Entwickler Cing - von denen auch die Another Code-Reihe stammt - dieses Segment mit Hotel Dusk: Room 215, einem solchen Knobel-Adventure im Film-Noir-Stil. Nach Again, welches eher ein Flop war, geht nun die Geschichte von Kyle Hyde, dem Held aus Hotel Dusk, weiter. Der Entwickler Cing ist mittlerweile übrigens pleite - kein gutes Omen für ihr letztes Projekt?


Ein Jahr danach


Los Angeles, 18. Dezember 1980. Seit den Geschehnissen im Hotel Dusk ist ein Jahr vergangen. Kyle Hyde, bis vor vier Jahren noch Polizist in Manhattan, erwacht mit einem Kater in seinem Auto. Eigentlich arbeitet er für Red Crown - nach aussen hin eine seriöse Lieferfirma, die aber oft auch schmutzige Geschäfte abwickelt. Nur hat er sich dort seit gut drei Tagen nicht mehr gemeldet, Chef Ed ist entsprechend sauer und feuert den Ex-Cop kurzerhand. Doch damit hat der schlechte Tag für Kyle gerade erst begonnen. Kaum bei seinem Apartment angekommen, erfährt er in der Lobby, dass das Gebäude abgerissen werden soll - den Brief mit der Ankündigung hat er völlig übersehen - so muss er sich wohl oder übel bald nach einer neuen Bleibe umsehen. Da aus der Vermieterin nicht viel mehr rauszukriegen ist, als dass er ihr noch 400 Dollar für die Miete schuldet, macht sich Kyle auf den Weg in sein Apartment, Zimmer 202. Dort findet er einen Briefumschlag mit einem Auftrag: Jemand sucht den Scarlet Star, der vor 25 Jahren hier verschwunden sein soll. Ein wenig widerwillig nimmt Kyle also die Ermittlung auf... und muss bald feststellen, dass die Ermordung seines Vaters eng mit diesem Vorfall verknüpft ist.

Last Window spielt sich genau wie sein direkter Vorgänger Hotel Dusk: Ihr müsst den DS wie ein Buch halten, sodass die beiden Bildschirme des Gerätes nebeneinander liegen. Auf dem Touchscreen habt ihr wieder eine Draufsicht im Grundriss des Gebäudes, durch den ihr euch (als Kreis) mit dem Touchscreen oder dem Steuerkreuz bewegen könnt. Der obere Bildschirm (bei Rechtshändern links) zeigt die Spielwelt aus Sicht von Kyle. Am unteren Rand des Touchscreens findet ihr Felder zum Öffnen von Türen, Starten von Gesprächen und Zugriff auf euer Notizbuch, in dem ihr Details über die Leute nachlesen könnt, die ihr trefft. Auch dient es euch als jederzeit (ausser in Gesprächen) verfügbarer Speicherpunkt.


Ich hätte da noch eine Frage...

Das Spieltempo ist gewohnt langsam und äusserst textlastig, wer Action sucht ist hier definitiv fehl am Platz. Haupt-Spielelement sind die Ermittlungen, die Kyle anstellt. Dazu befragt er entweder die Leute, die ihm im Verlauf des Abenteuers begegnen oder löst Rätsel, um voranzukommen. Wer bei Rätseln nun an die Professor Layton-Reihe denkt, der irrt allerdings. Statt in sich geschlossene Knobelaufgaben sind die Rätsel bei Last Window Teil der Spielwelt, die ihr mit anderen Teilen der Umgebung löst - eben so, wie es im Adventure-Genre seit jeher üblich ist. Allerdings kann Kyle manche Gegenstände erst mitnehmen oder benutzen, sobald dies von der Story so vorgesehen ist. Das erspart nerviges Rumprobieren mit eurem halben Inventar, wenn ihr vor einem Rätsel steht, kann aber auch schnell dazu führen, eine Lösungsmöglichkeit später zu übersehen.

Übersehen werdet ihr so einiges. Nicht nur die Lösung zu einem Rätsel, sondern oft auch kleinere Hinweise, die in der Welt versteckt sind. Genaue Betrachtung der Umgebung ist Pflicht, wenn euch nichts entgehen soll. Auch leicht übersehen lässt sich, wo die Geschichte nun weitergehen soll. So steht ihr oftmals einfach da, ohne Hinweis auf euer nächstes Ziel. Wenn ihr dann nicht eine plötzliche Eingebung habt, wo ihr weiterforschen könntet, dürft ihr erstmal wieder das halbe Hotel auf den Kopf stellen.

Wichtige Hinweisgeber sind die Bewohner des Hotels. Die halten sich meist in ihren Wohnungen auf oder ihr trefft sie im Hausflur. Sprecht ihr diese an, haben sie euch oft einiges zu erzählen. Wie auch in Hotel Dusk werfen die Antworten oftmals Fragen auf - diese könnt ihr den Leuten nach ihren Ausführungen stellen. Doch Vorsicht: Nehmt ihr die Leute zu sehr ins Kreuzverhör, könnten sie genervt werden. Das Spiel quittiert euch dieses dann unter Umständen direkt mit einem "Game Over". Ihr müsst also immer ein wenig die Balance halten aus Neugier und Zurückhaltung. Das ist nicht immer einfach und machte schon den ersten Teil alles andere als leicht zugänglich.


Das Abenteuer zum Nachlesen

Last Window ist in mehrere Kapitel unterteilt. Doch bevor ein Kapitel beendet ist, müsst ihr oft erstmal die Geschehnisse verarbeiten. Kyle resümmiert, was geschehen ist und ihr füllt die Lücken. Danach könnt ihr speichern - aber keine Sorge, auch im Spiel könnt ihr in einem von drei Slots euren aktuellen Spielstand ablegen. Erledigte Kapitel könnt ihr zudem in Romanform nochmal nachlesen. So habt ihr am Ende des Spiels die komplette Geschichte als Roman - allerdings: Das Lesen am DS-Bildschirm ist alles andere als handlich.

Im Vergleich zu Hotel Dusk bekam Last Window einige Verbesserungen spendiert, die euch das Leben erleichtern sollen. So etwa die letzte Seite eures Notizbuches. Reisst ihr diese auf, bekommt ihr hilfreiche Tipps zu den Rätseln, allerdings kann euch das auch einiges im Spiel versperren. Zudem lassen sich Gespräche jetzt auch skippen auf die Gefahr hin, dass euch wichtige Details entgehen. Also vorsicht mit den Hilfen!

Optisch entspricht Last Window seinem Vorgänger, was bedeutet, dass die Charaktere auch hier wieder gezeichnet und recht minimal animiert sind. Damit fügen sie sich wunderbar in die Stimmung und Atmosphäre des Spiels ein. Kritikpunkt sind nach wie vor die Räumlichkeiten, die oft nicht besonders schön anzusehen sind, ihren Zweck als Kulisse für die Geschichte aber voll erfüllen. Der jazzige Soundtrack reisst es dann allerdings nochmal raus. Die Stücke könnt ihr zudem, nachdem sie im Spiel erklungen sind, auch über die Jukebox auswählen, um sie beim Lesen der Romanfassung von Last Window zu genießen.





Mit Kyle Hyde hat Cing eine sehr charismatische Figur geschaffen, deren zweites Abenteuer wieder ein spannender Kriminalroman in Spielform geworden ist. Mir fehlte allerdings allzu oft der rote Faden und der entscheidende Hinweis bei der Lösung eines Rätsels oder der Suche nach dem nächsten Zielort. Das zwang mich einige Male zu frustrierenden Fußmärschen, bevor es endlich weitergehen konnte. Doch unter der Kruste steckt ein kniffliges Abenteuer voller dunkler Geheimnisse. Doch wie so oft: Kennt man die Lösungen, nimmt es dem Spiel jeden Spaß - einen zweiten Durchgang direkt nach dem Ende sollte man daher nicht einlegen.
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#1 | Galactus [12.10. | 18:03] 



931
cing
ja sehr schade, dass es diese Entwickler so nicht mehr gibt. Haben sie doch einige Perlen wie neben dieser Serie auch Little King Story entwickelt. Little King Story dürfte eines der besten Spiele der letzten ZEit sein. Aber Spiele abseits des Shooter Genres und der allgemeinen Kost ist halt nicht mehr wirklich erwünscht. - schade.

#2 | PhanZero [12.10. | 18:08] 



13.900
Last Window: Das Geheimnis von Cape West
Stimmt, LKS war ja auch von denen. Haben halt sehr schöne Spiele abseits des Mainstreams geschaffen (das miese "Again" muss man da einfach mal ignorieren). Das Ende von Cing muss nicht das Ende von Spielen dieser Art sein - aber es zeigt halt, wie schwer es diese haben (werden).


 










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Pro:
charismatischer Protagonist
knifflige Rätsel
Geschehen im Nachhinein als Roman lesbar
schöner Grafikstil

Contra:
zuviel Nachbohren kann zum 'Game Over' führen
nächste Schritte nicht immer direkt ersichtlich


Offizielle Website:
 Last Window

Weitere Links:
 Trailer



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