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DRAGON QUEST IX
 Test von Sebastian Hamers (02.08.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Rollenspiel Publisher:Square Enix
Termin:23. Juli 2010 Entwickler:Level 5

In Japan spalten seit jeher zwei Rollenspielserien die Fanlager. Schwört die eine Gruppe auf das storylastige Final Fantasy, so geht bei anderen nichts über die Dragon Quest-Serie, die sich insbesondere durch ein starkes Gameplay auszeichnet. Als Publisher Square Enix ankündigte, den neunten Teil von Dragon Quest ausschließlich für den Nintendo DS auszuliefern, beschrien manche gar schon das Ende der traditionsreichen Reihe. Nachvollziehbar, schließlich war die Serie über Jahrzehnte hinweg auf den stationären Konsolen zu Hause. Flüchtet Dragon Quest IX auf die portablen Konsolen, um der spielstarken Konkurrenz auszuweichen? Wie dem auch sei, die Entscheidung der Verantwortlichen bei Square Enix kann so verkehrt nicht gewesen sein. Satte vier Millionen DS-Module wurden seit dem Release des Spiels verkauft, nur in Japan! Schlägt Dragon Quest IX nun auch in westlichen Gefilden einigermaßen ein, sollte es die Verkaufszahlen des großen Final Fantasy-Konkurrenten sogar knacken können. Dragon Quest am Ende? Keine Spur!


Kauft man ein Spiel aus der Dragon Quest Serie, so sollte einem klar sein, was man nicht erwirbt: Innovation! Auch Dragon Quest IX ist einer dieser ganz klassischen Genrevertreter, der dem Spieler das traditionsbewusste Gameplay regelrecht vor die Füße kotzt. Actionlastiger Spielablauf? No way! … Kinoreife Inszenierung? Pah! … Echtzeitkämpfe? Keine Spur!


Der Tradition verbunden

Kenner der Dragon Quest-Reihe werden auch mit Hüter des Himmels schnell warm werden. Denn seit eh und je kämpft sich der comicartige Hauptdarsteller in ausufernden Menükämpfen durch die überdimensionierte Oberwelt. Was zu 8- oder 16-Bit-Zeiten Spaß machte, weiß jedoch auch heute noch zu gefallen. Die Kämpfe entbehren nicht einer gewissen Komplexität, die nicht nur alteingesessene JRPG-Spieler an die kleinen DS-Bildschirme fesseln dürften.

Zwar keine grundlegende Revolution, immerhin aber eine kleine Evolution ist dem Spiel aber schon zuzusprechen. Beispiel gefällig? Unser Held flitzt wieselflink durch einen finsteren Wald auf dem Weg zum nächsten Dungeon. Dann wabert der Bildschirm und ~düdeldidüdeldidüp~ erscheinen ein paar fiese Monster, die uns nach dem virtuellen Leben trachten. Ein Zufallskampf! Kann nervig sein, ist bei Oldschool-Rollenspielen aber notwendig, um die eigenen Charaktere entsprechend aufzuleveln, damit sie auch den nächsten Endboss packen können. Auch bei Dragon Quest IX bleibt das sogenannte Grinden nicht aus, verhält sich aber zumindest ein wenig fairer. Denn hier können die anstehenden Gegner schon vorab auf der Landkarte gesehen werden. So ist es durchaus möglich, ihnen auszuweichen. Je länger man jedoch in keinen Kampf verstrickt wurde, desto mehr Monster poppen auf der Landkarte auf. Der Umstand, dass die Monster immer ein gefühltes Quäntchen schneller sind als wir selbst, lässt zwischenzeitliche Kämpfe also dennoch in schöner Regelmäßigkeit entstehen. Zumindest sind wir so auf den Kampf aber besser vorbereitet, können gegebenenfalls das ein oder andere hilfreiche Kraut zu uns nehmen oder die passende Ausrüstung griffbereit legen.


Klick dich durch… Menükämpfe leichtgemacht?

Ein wenig „Grinden“ – wie es im Neudeutschen so schön heißt – ist auch bei Dragon Quest IX nötig. So gesehen kommen die Zwischenkämpfe gerade recht. JRPG-Neulinge gewöhnen sich auf diese Art auch recht schnell an die ausufernden Menükämpfe. Ganz ohne Zeitdruck wählt ihr für euch und jeden Mitstreiter – bis zu drei an der Zahl können sich maximal in der Gruppe befinden – die gewünschte Kampfoption aus. Angriff, Special Move, Zauberspruch, Blocken oder Gegenstand benutzen… die Auswahl ist genauso klassisch wie vielfältig. Das altbewährte Spielprinzip funktioniert auch im Jahr 2010 noch immer.

Einen Großteil der Motivation zieht das Spiel natürlich wieder aus dem Aufleveln der eigenen Spielfigur. Je nach ausgewähltem Berufszweig, erweitert ihr stetig euer Repertoire an Kampfhandlungen. Auch die Wahl der richtigen Items erleichtert das Vorankommen in Dragon Quest IX. Zwar vermittelt das Spiel kein diabloesques Suchtgefühl, dennoch kommt beim Finden einer neuen, machtvollen „Über-Waffe“ Freude auf. Zumal alle getragenen Waffen und Rüstungen auch sofort an den Spielfiguren sichtbar werden.

Was den Schwierigkeitsgrad der Kämpfe angeht, so bewegen sich diese auf einem machbaren Niveau. Dank der immer wiederkehrenden Zwischenkämpfe ist die Heldengruppe leveltechnisch immer auf einer Höhe mit dem nächsten Bossgegner. So dürften sich auch Genreneulinge nicht allzu schwer mit Hüter des Himmels tun.


Engelsgleiche Story

Auch in Bezug auf die Geschichte bleibt Dragon Quest IX seinen japanischen Wurzeln treu. Immerhin kann vor Beginn des Abenteuers die Heldenfigur den eigenen Wünschen entsprechend, optisch gestaltet werden. Recht untypisch für ein japanisches Rollenspiel. Nach wenigen Tastenklicks ist euer virtuelles Alter Ego auch schon fertig gestellt und bereit für die epische Geschichte. In der Rolle eines „Himmlischen“ wird euch die Aufsicht über das kleine Dörfchen Engelsfälle übertragen. Himmlische können von den sterblichen Dorfbewohnern nicht gesehen werden. Da aber kaum jemand ihre Existenz anzweifeln würde, erweist sich die Dorfbevölkerung als äußerst dankbar für eure Taten. Helft etwa dem müden Bauern beim Ausmisten seines Stalles oder bringt der verzweifelten Ehefrau den verloren geglaubten Ehering zurück. Ihre Dankbarkeit für eure guten Taten manifestiert sich in einem Kristall mit sogenanntem Benefizit. Eure Aufgabe ist es zunächst, möglichst viel Benefezit einzusammeln, um damit den großen Weltenbaum Yggdrasil zu füttern. Die Legende besagt, dass die Himmlischen selbst in Himmelsreich gelangen, sollte der Baum mit einer ausreichenden Menge an Benefezit beladen worden sein. So weit sollte es jedoch nicht kommen. Kurz vor dem Erreichen des großen Ziels, überschlagen sich die Ereignisse und es kommt zum großen Crash. Unser „Engel“ wird selbst zum Sterblichen und kann fortan auch von diesen gesehen werden. Glücklicherweise bleiben euch einige eurer himmlischen Fertigkeiten noch erhalten. So macht ihr euch auf der Oberwelt wieder daran zu schaffen, weiteres Benefezit zu ernten, um die Dinge wieder ins rechte Lot zu rücken. Keine leicht Aufgabe, wie sich noch herausstellen soll.


Tech Talk

Von der betagten DS-Hardware sind keine Wunder mehr zu erwarten. Dies haben sich auch die Entwickler gedacht und dem Spiel eine sympathische Comicoptik verpasst. So fallen die grafischen Schwächen des Nintendo Handhelds weniger ins Gewicht. Denn eines ist klar: Dragon Quest IX ist genauso traditionsbewusst wie pixelig. Dennoch ist Square Enix offenbar bis an die Speichergrenzen des Moduls gegangen. Denn mehr als einen(!) Speicherplatz könnt ihr nicht anlegen. Um den Spielstand zu sichern, müsst ihr zudem erst in eines der Gebetshäuser gehen. Dort legt ihr die Beichte ab, um abzuspeichern. Schade, dass die Entwickler das freie Speichern nicht erlaubt haben. Gerade beim mobilen Spielen, wenn man sich auch mal für kürzere Zeit an den DS begibt, wäre dies eine echte Erleichterung gewesen. Dafür wurde Dragon Quest IX mit einem Mehrspielermodus ausgestattet, in dem man mit bis zu vier Spielern gemeinsam die weiten Welten des Spiels erkunden kann. Leider funktioniert dies nur lokal. Wer auf eine ausgiebige Mehrspielerrunde über das Internet gehofft hatte, wird enttäuscht. Weiterhin krankt die Abteilung Multiplayer an den archetypischen Sidekicks. Die Mitspieler dürfen nämlich leider nicht in die Rolle eines ausgefeilten Nebencharakters schlüpfen, sondern müssen vorher im Charaktereditor am Brett entworfen werden. Schade, die Übernahme bekannter Figuren wäre sicherlich eine echte Aufwertung gewesen.

Immerhin bietet Dragon Quest IX einige weitere Nebenmissionen zum Download an. Somit kann sich das Spiel doch noch den "Online-Stempel" auf dem Cover verdienen. Wenig Grund zum Meckern gibt es wiederum bei der Übersetzung, die sicherlich zu den Besseren auf dem DS gehört. Dies ändert natürlich aber nichts an einer grundlegenden Designentscheidung des Herstellers: dem schweigenden Hauptdarsteller. Fans von westlichen Rollenspielen mögen die dadurch reduzierte Identifikation mit der Figur kritisieren, für japanische Rollenspieler gehört dies seit jeher zum guten Ton.





Dragon Quest IX hat seinen Charme. Es ist schon bemerkenswert, mit welcher Selbstverständlichkeit die Entwickler dem Spiel ein Design verpasst haben, als wären wir noch immer im Jahr 1990. Aber mal ehrlich... machen die guten alten 16-Bit Rollenspiele nicht immer noch Spaß? Im Vergleich zu vielen anderen Spielen dieser Zeit, sind diese deutlich besser gealtert. Das Spielprinzip funktioniert noch immer und weiß auch langfristig zu motivieren. Die sanften Innovationen reihen sich zudem gut ins Gesamtkonzept ein. Wer sich also noch auf ein "echtes" Japan-Rollenspiel einlassen kann, sollte hier auf jeden Fall zuschlagen. Ihr werdet es nicht bereuen.
80%
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Multiplayer macht auch bei Rollenspielen Spaß - das bewies seinerzeit schon Secret of Mana. Bei Dragon Quest IX wird es aber auf die (nervige) Spitze getrieben: Habt ihr keine Mitspieler, könnt ihr nur charakterlose Dummy-Charaktere in eure Party aufnehmen! Eine wirklich Bindung zu diesen habt ihr nicht - und das macht alles zunichte, was mir in einem RPG wichtig ist. Dazu kommt das altbackene Speichersystem, mit dem man sich aber zumindest anfreunden kann. Dem gegenüber steht ein massiver Umfang mit zig Nebenmissionen und viel Abwechslung. Ich möchte dennoch mit richtigen Charakteren losziehen und nicht mit austauschbaren Pappkameraden.
73%

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97%

Über "Dragon Quest IX" im Forum diskutieren

#1 | Gast [29.04. | 15:46] 
Superspiel
Also ich hab selbst dieses Spiel und es macht total Spaß!Obwohl ich ein Mädchen bin!

#2 | Gast [29.05. | 13:21] 
Dragon Quest IX
Mich stoert ,dassam Ende Corvus 1 und Babarus leicht zu besigen sind Corvus2 ist jedoch viel staerker.Bei dem komme
ich immer noch nicht weiter

#3 | Gast [29.05. | 20:14] 
Dragon Quest IX
Ist doch gans O.K.

#4 | Gast4 [12.06. | 18:42] 
dragon quest ix
komm bei corvus 2 nicht weiter


 










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Pro:
viele Nebenmissionen
sympathischer Comiclook
Vierspielermodus
motivierende Schlachten

Contra:
träge Story
kein Multiplayer über Internet
schweigende Hauptfigur
nur ein Speicherplatz verfügbar
kein freies Speichern möglich


Offizielle Website:
 @Nintendo.de



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