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MIGHT & MAGIC: CLASH OF HEROES
 Test von Sven Reisbach (21.02.2010) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Strategie Publisher:Ubisoft
Termin:14. Januar 2010 Entwickler:Capybara Games

Die Might & Magic-Reihe kehrt zurück - und zwar auf den DS. Wer hier allerdings ein Rollenspiel der alten Güte erwartet, dürfte sich schnell nach Alternativen umschauen müssen. Zwar beinhaltet Clash of Heroes einige Rollenspiel-Elemente, verbindet diese jedoch mit Puzzle-Elementen zu einem Genre-Mix ähnlich dem beliebten Puzzle Quest (»Test der PSP-Fassung). Wir haben uns durch das Land Ashan gekämpft...


Die Jugend eines Helden


In »unserer Preview haben wir euch ja schon mit der Hintergrundgeschichte vertraut gemacht, daher hier kurz als Auffrischung: Ihr absolviert mit den fünf Helden der Heroes V-Saga - Anwen, Godric, Fiona, Aidan und Nadia - deren Jugend im Land Ashan. Dabei geht es im Kern um ein uraltes Artefakt, welche Dämonen binden kann und so der Welt fernhält. Um dieses zu schützen, müssen sich die jungen Helden nicht nur mit Monstern und Dämonen anlegen, sondern bekommen es auch mit diversen Intrigen und Verschwörungen zu tun. Das erste Kapitel in Clash of Heroes bestreitet ihr mit der jungen Anwen, deren Dorf von Dämonen angegriffen wird. Dabei werdet ihr auch direkt mit der Bedienung vertraut gemacht. Ihr durchstreift die Welt über eine Karte, auf der ihr vorgegebenen Pfaden folgt. Dort trefft ihr dann immer mal wieder auf andere Bewohner, mit denen ihr einen Plausch halten und wo ihr euch neue Missionen abholen oder euch ausrüsten könnt. Aber auch Gegner warten natürlich auf euch.

Kommt es mit einem der Gegner zu einer Auseinandersetzung, wechselt das Spiel in den Kampfmodus. Allerdings erwarten euch bei Clash of Heroes keine typischen Rollenspiel-Kämpfe, vielmehr ist das Geschehen von einem Mix aus Tetris und diversen Drei-in-einer-Reihe-Spielen inspiriert. Eure Truppe, die sich auf dem unteren Screen formiert, kämpft hierbei gegen die Party eures Feindes auf dem oberen Screen. Ähnlich wie bei Puzzle Quest kommt zunächst mal ein Glücksfaktor ins Spiel, denn eure Armee purzelt - ähnlich wie Tetris-Steine - auf das Spielfeld. Welche Einheiten-Arten an der Schlacht teilnehmen, könnt ihr zwar im Vorfeld festlegen, welche aber dann letztlich an welcher Stelle aufmarschieren, entzieht sich aber eurer Kontrolle. Ihr habt, sobald ihr am Zug seid, eine bestimmte Anzahl an Zügen. Jede Aktion, die ihr ausführt, kostet euch einen Zug. Ihr müsst nun also eure Einheiten so anordnen, dass ihr Dreierketten gleichen Typs bildet. Horizontal angeordnet bilden eure Einheiten einen Schutzwall, der euch vor den Attacken eurer Feinden schützt. Um selber Attacken loslassen zu können, müsst ihr eure Einheiten vertikal anordnen. Diese schlagen aber nicht umgehend los, sondern es dauert eine gewisse Anzahl an Zügen, bis eure Truppen losmarschieren.

Ziel eurer Truppen ist es, die Hitpoints eures Gegners auf 0 zu senken - dazu müssen sie jedoch die hinterste Linie erreichen. Jeder Kontakt mit den Einheiten eures Feindes schwächt eure angreifende Truppe, wodurch der durch sie verursachte Schaden verringert wird oder sie sogar vorher schon gestoppt werden. Was für euch gilt, gilt genauso für euren Feind - ihr könnt die Truppen eures Kontrahenten ebenso bremsen oder stoppen, indem ihr ihnen Hindernisse in den Weg baut. Es gibt aber auch Truppenverbände, die sich als stärker erweisen: Elite- und Meister-Einheiten. Dazu gehören etwa Hirsche, die Schutzwälle einfach überspringen oder säurespuckende Drachen, die das Schlachtfeld auf Seiten des Feindes kurzzeitig unpassierbar machen können.


Wechselnde Helden

Von den Attributen her gibt sich Clash of Heroes wie ein Rollenspiel light. Durch die Kämpfe gewinnt ihr an Erfahrung, die das Level eures Charakters anheben. Dadurch erlangt ihr eine höhere Zahl an Hitpoints und eure Attacken werden stärker und wirkungsvoller. Zudem könnt ihr auch noch Artefakte finden, von denen ihr eines anlegen dürft, um so einen weiteren Vorteil mit in den Kampf zu nehmen. Jeder Charakter verfügt zudem über einen eigenen, individuellen Angriff, der - sobald im Kampf aufgeladen - etwa einen Pfeil mitten durch die Reihen eurer Gegner schießt oder euch durch einen Schild schützt.

Am Ende eines jeden Kapitels bekommt ihr es zudem mit einem Bossgegner zu tun. Hier ist oft ein wenig Taktik gefragt. So müsst ihr etwa eure Angriffe zeitlich abpassen, um die Schwachstelle des Monsters direkt aufs Korn zu nehmen. Ähnliche Ziele findet ihr auch in den Missionen während eines Kapitels immer wieder mal, was für ein wenig Abwechslung sorgt. Dafür wird aber jedes Kapitel mit einem anderen der fünf Helden angegangen. Das macht die Bindung zwischen euch und dem Charakter schnell zunichte, da jeder der Helden immer wieder erstmal aufgepowert werden muss.

In Einzelkämpfen könnt ihr zudem ein wenig gegen die KI auf mehreren Schwierigkeitsgraden trainieren. Hier dürft ihr euch dann für euch und eure Gegner eine der vorhandenen Fraktionen aussuchen. Gleiches bietet euch der Multiplayer, in dem ihr gegen einen menschlichen Spieler euer Geschick mit eurer Armee beweisen könnt.


Neuer Look, neues Feeling

Optisch präsentiert sich Clash of Heroes recht ansprechend. Der Anime-Look mag zwar nicht jedermanns Sache sein, passt aber ganz gut zu den Charakteren und ist in allen Elementen stimmig umgesetzt. Auch die Effekte während der Kämpfe können überzeugen, genauso wie die Angriffsanimationen eurer Armee. Beim Sound gibt es nicht viel zu hören, die Musikstücke halten sich dezent im Hintergrund - was bei den mitunter längeren Kämpfen für wenig Ablenkung sorgt und so nicht an euren Nerven zerrt.

Die Bedienung funktioniert sowohl per Stylus als auch über die Tasten des Handhelds einwandfrei. Eine Funktion, um einen Zug zurückzunehmen, wäre dennoch wünschenswert gewesen: An dem Problem, dass gerade bei der Stylussteuerung ein Befehl gerne mal falsch erkannt wird, wurde seit der Preview-Fassung nicht mehr gearbeitet. Ist eine Einheit dann aus Versehen gelöscht worden, ist das nicht mehr zurückzunehmen. Ansonsten profitiert Clash of Heroes aber davon, dass der Faktor Glück nicht so sehr zum Tragen kommt wie etwa bei Puzzle Quest. Anspruchsvoll sind die Kämpfe dennoch: Da ihr nur wenig Möglichkeiten vorfindet, eure Charaktere über ein bestimmtes Maß zu leveln, habt ihr es viel mit ebenbürtigen oder sogar stärkeren Gegnern zu tun. Einige Kämpfe, in denen ihr scheitert, solltet ihr also einkalkulieren. Auf der Karte könnt ihr glücklicherweise jederzeit speichern.





Clash of Heroes teilt nicht nur die Stärken mit Puzzle Quest, sondern auch dessen Schwächen. Mehr noch als beim bekannten Vorbild nutzt sich das Kampfsystem schnell ab, wenngleich Glück hier weniger spielentscheidend ist. Das größte Manko jedoch ist der Wechsel der Helden mit jedem Kapitel - Identifizierung mit dem aufgelevelten Recken ist da nicht möglich. Dennoch ist das Spielprinzip auch hier wieder süchtigmachend. Dank des fordernden Schwierigkeitsgrades sollte man allerdings ein wenig Frustresistenz mitbringen. Ist die vorhanden, überzeugt das Gameplay durch viele taktische Feinheiten, mit denen ihr euren Gegnern die Hölle heiß machen könnt.
82%
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Pro:
süchtigmachendes Gameplay
netter Look
deutsche Bildschirmtexte

Contra:
wechselnde Protagonisten sorgen für wenig Bindung
Kampfsystem nutzt sich schnell ab
wenig Abwechslung


Offizielle Website:
 @Ubisoft

Weitere Links:
 Trailer



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