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BEN 10 ALIEN FORCE
 Test von Peter Schopf (17.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Koch Media
Termin:02. September 2009 Entwickler:Monkey Bar Games

Wenn eine Serie mit Ihrer Konzeption nicht bei der erwünschten Zielgruppe anschlägt, dann setzt man sie ab oder im Fall von Ben 10 verlagert man das Szenario einfach. Und wie das bei Kinofilmen auch üblich ist, rechtfertigt man diesen Kunstgriff, indem man die Handlung einfach in die Vergangenheit oder Zukunft der Hauptperson legt. Hier ist Letzteres der Fall und wir haben es somit mit einem 15-jährigen Ben Tennyson zu tun, der sich fortan als Teenager in neue Alienformen transformieren kann.


Geglückte Transformation

Der versprochene Effekt, dass mehr Zuschauerquoten erreicht werden, hat sich wie versprochen eingestellt. Denn wäre das nicht der Fall, dann würde mir wohl auch nicht den neuen DS-Ableger Ben 10 Alien Force zum Testen vorgelegt bekommen. Schauen wir mal, ob es mit seinem ganz passablen Vorgänger Ben 10 Protector of Earth mithalten kann.

Die Antwort ist Jein. Denn der Nachfolger hat den Nachteil, dass er eigentlich alles genauso gut macht wie das Vorgängerspiel – nur ist das mittlerweile nicht genug, denn die Messlatte hängt natürlich mittlerweile deutlich höher. Wieder einmal wird dem geneigten Spieler, Serienschauer oder in unserem Fall Spieletester ein klassisches Jump’n’Run mit Prügeleinlagen vorgesetzt. Wir hüpfen also von Plattform zu Plattform und schlagen auf die bösen Schergen unserer Rivalen u.a. des bitterbösen Kevin ein. Dabei bietet das Gameplay zwar eine solide Umsetzung des Prinzips, aber hält nichts Frisches für den Spieler bereit.


Schlechter als das Vorgänger-Spiel

Soll heißen, das aus dem Vorgänger bekannte Element, dass man sich auch mal verwandeln muss, um gewisse Bereiche des Level-Areals zu erreichen, fällt in Ben 10 Alien Force flach. Fortan dienen die Transformation in die Alien-Gestalt nur dazu, um seine Feinde effektiver zu verprügeln. Aber einen tiefgehenden strategischen Ansatz bietet die Gestaltwandlung nicht mehr. Damit sinkt der Wiederspielwert auch Richtung Boden. Mehr als geschickt von links nach rechts zu hüpfen und gelegentlich Gegnern eins auf die Mütze zu geben, passiert nicht.

Zumindest hätte man die Unterschiede zwischen den Alien-Formen, z.B. des schwergängigen und kraftvollen Humongousaur im Vergleich zum mehr quirligen Echo Echo, deutlicher herausarbeiten können. Aber letztlich kann man sich auch in einer Form durch das Spiel prügeln. Man hat es hier und da eben nur etwas schwerer.


Verlorenes Potential, was Kindern egal sein dürfte

Jüngeren Generationen ist das hingegen vollkommen egal, weil in Ben 10 Alien Force die Begeisterung für die Serie überwiegt und man mangels Erfahrung auch weniger kritisch ist. Ist ja klar, denn für Unsereins wurde das Spielprinzip bereits besser z.B. in Form von The Lost Vikings auf dem SNES umgesetzt, wobei dieses natürlich weitaus weniger actionlastig ausgefallen ist.

Bemängeln will ich aber, dass das Gefühl der TV-Serie nicht richtig transportiert wird, d.h. es sind zwar alle Charaktere vorhanden, aber sie dienen eher als Hintergrundbild für eine austauschbare, kurzweilige, aber auch gelegentlich mal spaßige Hüpf-Keilerei. So wurde komplett ignoriert, dass die Charaktere Kevin und Gwen nachhaltiger in die Story integriert worden sind. Hier spielen sie aber mehr eine Randrolle. Auch sind nur fünf Verwandlungen von Ben spielbar.

In Sachen grafischer Präsentation greift man in Ben 10 Alien Force natürlich ganz gut den Zeichenstil der Vorlage auf und in Sachen Sound erklingen auch die gängigen Melodien. Nur ist es den Entwicklern darüber hinaus nicht besonders gut gelungen, dem Spieler das Gefühl zu vermitteln, als Teil von Ben 10 zu agieren. Kinder und damit die Zielgruppe freuen sich aber trotzdem tierisch darüber, ihre Serienhelden live auf dem Nintendo DS zu erleben.





Die Entwickler haben sich damit begnügt, einfach ein simples und austauschbares Hüpf-Action-Spiel zu programmieren und dabei den Charme der Vorlage einfach außer Acht gelassen. Dass das anders geht, beweißt nicht zuletzt der Vorgänger des Titels, der die Transformationen zum Erreichen von Level-Abschnitten einsetzte und nicht zum plumpen Gestaltwandeln. Kindern wird die ganze Kritik egal sein, denn die Begeisterung, seine Helden mal selbst zu steuern, wird überwiegen. Bleibt nur zu hoffen, dass diese auch zu verantwortungsvollen Spieletestern heranreifen, um den Entwicklern kräftig auf die Finger zu hauen. Denn hier wäre deutlich mehr drin gewesen.
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Pro:
solide Präsentation bei Sound und Grafik

Contra:
Rückschritt zum Vorgänger
Charme der Serie kaum eingefangen
kein Wiederspielwert


Offizielle Website:
 Ben 10 Videogame



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