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NARUTO SHIPPUDEN - NINJA COUNCIL 3
 Test von Peter Schopf (15.10.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Jump 'n' Run Publisher:Nintendo
Termin:18. September 2009 Entwickler:Aspect

Manche Anime-Serien kommen groß raus, andere verschwinden einfach wieder und einige bekommen nicht die Aufmerksamkeit, die ihnen gebührt. Das ist kein Wunder bei der großen Auswahl an japanischen Zeichentrickfilmen, die jetzt auch im deutschen Kinderprogramm zu finden sind. Eine Serie, die es hierzulande aber geschafft hat, ist ohne Frage Naruto. Und wegen der großen Fan-Gemeinde gibt es mittlerweile auch zahlreiche Versoftungen des Themas. Ob man beim Action-Jump’n’Run Ninja Council 3 für den DS zugreifen muss oder es nur für echte Hardcore-Fans interessant ist, wird euch hier verraten.


Grundlegendes

Wer die Saga rund um den kleinen blonden Tu-Nicht-Gut und Raufbold Naruto verpasst hat, der hat über längere Zeit nicht das private Nachmittagsprogramm im TV verfolgt. Es geht also um einen Ninja-Anwärter, der als hochtalentierter Außenseiter immer für einen Streich zu haben ist. Aber in Naruto schlummert eine böse Wahrheit. Denn in ihm ist der Dämon eingeschlossen, der vor einiger Zeit das Ninja-Dorf verwüstet und zahlreiche Menschenleben gefordert hat. So kommt auch noch dazu, dass die Leute ihn meiden, was Naruto zu immer noch mehr Streichen animiert. Aus diesen Gegebenheiten entwickelt sich aber im Fortlauf eine manchmal oberflächliche, manchmal tiefgründige Geschichte mit sympathischen Charakteren in einem frischem und dynamischen Setting, was von passendem rockigen Sound begleitet wird. Daher kann ich mich auch guten Gewissens selbst als Fan der Serie bezeichnen.


Gutes und Schlechtes

Und damit habe ich zum Thema Naruto-Versoftungen eine geteilte Auffassung. Während die Spiele für den Heim-Konsolenmarkt überwiegend gut sind, fällt die mobile Sparte mit ihren Titeln eher ab. Einzig gut gefallen hat mir seinerzeit die GBA-Titel Ninja Council 1 und 2. Deswegen bin ich natürlich auf dem dritten Teil nun für den DS gleich doppelt so gespannt.

Wer noch keinen Teil vorher gespielt hat, dem sei verraten, dass es sich bei Naruto Shippuden - Ninja Council 3 um ein 2D-Jump’n’Run im weitesten Sinne handelt, vermengt mit vielen Beat’em Up-Elementen. Sprich wie ein Final Fight oder Streets of Rage mit Hüpfeinlagen oder eben ein durch Level scrollendes Super Smash Brothers. Comicmäßige „Bäng“- und „Bumm“-Sprechblasen bleiben bei der Keilerei ähnlich wie bei Comic Zone auf dem Mega Drive nicht aus und die Geschichte wird auf dem unteren Screen mit gut gezeichneten Standbildern inszeniert.


Hüpfende Kopffüßler geben Saures

Doch ab und zu wird die Action in Naruto Shippuden - Ninja Council 3 auch bildschirmfüllend. Besonders wenn Naruto einige seiner Spezialattacken anwendet, wo ihr ihm mittels Stylus-Einsatz und per Mini-Game zum Erfolg verhelfen müsst. Bei der Grafik ist das Spiel solide inszeniert, denn man bedient sich hier einer Art japanischer Kopffüßler-SD-Grafik, was bedeutet dass die Charaktere hier verniedlicht dargestellt werden. Das kommt den niedrigen Hardware-Gegebenheiten eines DS sehr entgegen, auch wenn die Heimkonsolen-Spiele wie »Naruto: The Broken Bond dem TV-Vorbild eher gerecht werden. Doch, dass ist das Meckern eines Fanboys und diese Kritik-Punkte vergesse ich sowieso wieder, wenn ich die stimmige Musik höre und die Sound-Samples von Naruto aus der Serie auf dem DS-Lautsprecher erklingen. Daher gilt, dass der Grafik-Stil anfangs etwas gewöhnungsbedürftig ist, danach aber stimmig wirkt und vom guten Sound unterstützt wird.


Nachholbedarf

Nicht so recht anfreunden konnte ich mich mit der Art von Bingo-Brett, wo ich eingangs immer meine frische Mission aussuchen konnte. Zwar versteckt sich hinter diesem virtuellen Adventskalender auch mal eine gelungene Cut-Scene, aber persönlich gefällt mir eine zusammenhängend erzählte Geschichte besser. Zumal man sich dann in das ganze Serien-Universum besser reinfühlen und darin versinken kann. Aber es muss ja auch der geneigte Zocker in der U-Bahn mit Naruto Shippuden - Ninja Council 3 etwas anfangen können. Auch bei der Charakter-Auswahl hätte ich mir mehr gewünscht. Zwar stehen neben den bekannten Hauptcharakteren noch 17 andere zur Auswahl, nur blieb es bei meiner Selektion immer bei den bekannten Drei. Nur deswegen, weil die weniger Beliebten wie z.B. Tayuya einfach keine geheimen Techniken einsetzen können. Und warum soll ich freiwillig solch einen Nachteil in Kauf nehmen?

Bei den Settings gibt es einige typische Areale wie das altbekannte Ninja-Dorf, aber auch ein paar gekünstelte, die nur zu existieren scheinen, dass die Level-Designer etwas Abwechslung auf das Modul pressen konnten.

Schade finde ich auch, dass bei den Missionen immer die Klassiker wie der Kampf gegen Sasuke auftauchen, aber man sich ansonsten keine Mühe beim Story-Telling gegeben hat. Warum auch? Die Spieldauer von Naruto Shippuden - Ninja Council 3 ist nach wenigen Stunden sowieso bereits erschöpft und ein Wiederspielwert stellt sich wohl nur für Perfektionisten ein, die die Missionen auf dem höchsten Schwierigkeitsgrad unbedingt abgeschließen wollen.





Bei Ninja Council 3 verhält es sich wie bei einer Füll-Episode in der Naruto-TV-Serie. Schadet nicht, wenn man sie gesehen hat, tut aber auch keinen Abbruch, wenn nicht. Denn das Spiel ist ganz ordentlich dargestellt in seiner SD-Grafik und dem Sound. Allerdings hat man sich keine Mühe beim Story-Telling per Missionsauswahl gegeben und manche Levels wirken einfach in das Naruto-Universum reingekünstelt. Schließlich hat man nach einigen Stunden alles gesehen. Zwar haben wir es hier nicht mit einem lieblosen Lizensspiel zu tun, aber besonders sorgfältig war man bei den Entwicklern dann auch wieder nicht. Schade eigentlich!
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Pro:
klasse Sound
guter Spaß für Zwischendurch

Contra:
geringe Spieldauer
zusammenhangslose Story-Schnipsel


Offizielle Website:
 @ Nintendo



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