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SHIN MEGAMI TENSEI: DEVIL SURVIVOR
 Test von Sven Reisbach (01.07.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Atlus
Termin:23. Juni 2009 Entwickler:Atlus

Während Rollenspiel-Fans hierzulande eher unterfüttert sind, sieht die Lage im Heimatland Japan um einiges besser aus. Nur wenige Reihen schaffen den Sprung zu uns oder in die USA - eine davon ist Shin Megami Tensei. So können die Amerikaner seit Ende Juni bereits Hand an den DS-Ableger Devil Survivor legen. Wann der Titel bei uns erscheint, steht in den Sternen... darum haben wir zum Import gegriffen und verraten euch, ob sich der Kauf lohnt.


Sieben Tage bis zum Ende der Welt


Das Grundsetting von Devil Survivor erinnert frappierend an »The World Ends With You: Im modernen Tokyo seid ihr mit einem selbst benennbaren Helden und seinen zwei Freunden Yuzu und Atsuro unterwegs. Ihr bekommt drei Geräte, sogenannte COMPs (Communication Players), die wie ein DS Lite aussehen. Um euch herum tauchen derweil Dämonen auf und das Stadtgebiet wird vom Militär abgeriegelt. Mit den COMPs habt ihr jedoch die Möglichkeit, gegen die Dämonen zu kämpfen - wozu Menschen sonst nicht in der Lage sind. Euer Hauptziel lautet erst einmal: Überleben. Denn über eurem Kopf schwebt eine Todesuhr, die besagt, dass ihr schon bald sterben werdet. Eure einzige Chance, das Schicksal abzuwenden, sind mysteriöse eMails auf eurem COMP, die euch verraten, was an diesem Tag geschehen wird. Sieben Tage bleiben euch noch bis zur Katastrophe.

Zwar läuft die Uhr nicht in Echtzeit ab, aber bestimmte Events verbrauchen jeweils 30 Minuten. Auf der Gebietsauswahl erkennt ihr leicht, was in einem bestimmten Areal gefordert ist: Ein Ausrufezeichen deutet auf einen Kampf hin und eine Uhr symbolisiert, dass hier Zeit vergeht. Hierbei könnt ihr nicht nur die Todesuhr über euren Charakteren sehen, sondern müsst bei jedem Menschen genau planen, wem ihr helfen wollt zu überleben. Dadurch ergeben sich unterschiedliche Lösungswege, die in verschiedenen Endings münden. Wiederspielwert ist also vorhanden.


Mit Strategie zum Sieg

Im Kern erwartet euch bei Devil Survivor ein Strategie-Rollenspiel-Mix der Extraklasse. Nach eurem ersten Kampf gegen drei Dämonen werden diese in eure Party aufgenommen, jeder der Charaktere bildet also mit einem Dämon ein Team. Maximal könnt ihr Teams aus drei Leuten bilden, wobei einer der Anführer ist. Wird dieser getötet, ist auch das Team erledigt - das gilt übrigens auch für die Gegnerverbände. Über das COMP könnt ihr die Verteilung der Dämonen nach Belieben anpassen. Auch bekommt ihr später die Möglichkeit, neue Dämonen bei Auktionen zu ersteigern oder vorhandene zu neuen, mächtigeren Kreaturen zu fusionieren. Es bestehen also jede Menge Möglichkeiten, eure Truppe nach euren Vorstellungen zu formen. Mehr noch: Ihr verfügt über diverse Skills, die sich fast vollständig frei auf die Teams verteilen lassen, so dass ihr entscheiden könnt, ob ihr eure Leute lieber als Allrounder oder Spezialisten einsetzen wollt. Von Gegnern könnt ihr zudem neue Fähigkeiten erlernen, indem ihr diese im Kampf crackt.

Die Action findet auf Stadtgebieten statt, die in Feldern unterteilt sind. Zu Beginn eines Kampfes legt ihr fest, wo ihr eure Teams absetzen wollt. Auch könnt ihr hierbei die Team-Zusammenstellungen anpassen. Wenn alles passt, könnt ihr in den Kampf einsteigen. Der findet rundenbasierend statt - wer wann am Zug ist, erfahrt ihr über eine Leiste am oberen Bildschirmrand des unteren DS-Bildschirmes. Der obere Screen dient zur Darstellung weiterer Informationen - den Status eurer Truppe oder den der Gegner könnt ihr dort ablesen. Seid ihr am Zug, könnt ihr euren jeweiligen Trupp bewegen, Gegner angreifen oder bestimmte Fähigkeiten ausspielen. So heilt ihr euch, verstärkt Angriffe oder schränkt Gegner in ihrem Bewegungsspielraum ein. Greift ihr einen Gegner an oder werdet ihr angegriffen, wird - anders als zum Beispiel in Final Fantasy Tactics - der Kampf nicht auf der Karte ausgetragen, sondern in einem eigenen Kampfbildschirm.

Dort steht eure Truppe dem feindlichen Verband dann quasi direkt gegenüber. Ihr legt für alle Truppenmitglieder fest, wie diese sich zu verhalten haben: Normaler Angriff, eine spezielle Fähigkeit einsetzen oder sich schützen. Etwas nervig: Stellt ihr bei neuen Gegnern fest, dass sie beispielsweise durch eine Blitzattacke geheilt werden, und ihr habt mit allen euren Leuten diesen Angriff ausgewählt, müsst ihr das erstmal so in Kauf nehmen. Unter bestimmten Umständen erhalten die Kämpfer danach die Möglichkeit zu einer Extra-Runde. Die Charaktere, die dann die jeweilige Bedingung erfüllen, dürfen noch einmal eine Aktion auswählen. Das gilt übrigens auch für die Gegner, die ebenfalls eine Extra-Runde einlegen können. Danach ist diese Runde beendet und eure Kampfleistung wird bewertet und eventuell belohnt. So erhaltet ihr Erfahrung und Macca (die Währung des Dämonenreiches).


Erfahrung macht sich bezahlt

Reicht eure Erfahrung zu einem Level-Aufstieg, könnt ihr einen Punkt auf eines eurer vier Attribute Stärke, Magie, Vitalität oder Agilität legen. Dies machen die Charaktere allerdings automatisch, nur bei dem namenlosen Helden dürft ihr selber die Verteilung übernehmen. Auch leveln eure Dämonenbegleiter nicht ansatzweise so schnell wie eure menschlichen Charaktere, weswegen das Fusionieren eurer stärksten Monster miteinander oft die einzige Möglichkeit ist, an stärkere Mitstreiter zu kommen.

Durch die unzähligen Möglichkeiten der Charakter-Anpassung und -Aufwertung, den Fusionierungen und der Verteilung von Skills könnt ihr in Devil Survivor zig Stunden verbringen. Oft auch gezwungenermaßen: Der Schwierigkeitsgrad zieht im Verlaufe des Spiels gewaltig an - ein paar Runden Aufleveln und strategische Planung, wie ihr einen Kampf angehen wollt, schaffen hier jedoch meist das Problem aus dem Weg. Leider kommt das Storytelling sehr altbacken daher: Unzählige Dialogboxen, garniert mit Animezeichnungen der Charaktere, treiben die Geschichte voran. Dennoch schafft es die Story durch die Beklemmnis des Sieben-Tage-Limits zu überzeugen und euch durch die immer neuen Entdeckungen und Wendungen bei Laune zu halten.

Bei der Steuerung wurde auf die DS-Features komplett verzichtet, das gesamte Spiel wird über die Tasten des Handhelds gesteuert. Das funktioniert jedoch so gut, dass man auf den Stylus sehr gut verzichten kann. Die Grafik von Devil Survivor wird euch zwar sicherlich nicht umhauen, kann mit ihrem Stil aber durchaus überzeugen. Gelungen wiederum ist der Soundtrack - einige der Battle-Themes gehen mit ihren rockigen Klängen direkt ins Ohr.

Ausgezeichnet mit den folgenden GameRadio-Awards:




"Devil Survivor" war für mich der erste Teil der SMT-Reihe, und hat mir gezeigt, wieviel ich da wohl bislang verpasst habe! Eine spannende Geschichte, cooler Look und vor allem ein tiefgängiges, komplexes Kampfsystem - perfekt! Immer wieder ertappe ich mich, wie ich meine Truppen anders aufstelle, Dämonen fusioniere und alles mögliche austeste, um für die nächsten Kämpfe gerüstet zu sein. So - und nicht anders - muss es sein. Damit toppt das Spiel "The World Ends With You" locker - einzig das Storytelling durch die Text-Boxen ist ein Kritikpunkt, den ich angesichts der positiven Aspekte jedoch gerne in Kauf nehmen. Pflichttitel für SRPG-Fans!
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Über "Shin Megami Tensei: Devil Survivor" im Forum diskutieren

#1 | Sven S. [11.07. | 05:56] 
Shin Megami
Ich habe mir diesen Titel as der Reihe auch mal gekauft und ich finde es persöhnlich sher gut weil man auch mal auf dem DS die ausgefallene speiel serie testen konnte.Die Shin Megami Tensai Reihe ist ohne hin sher gelungen und sollte meine erachtens bekannter werden damit viele spieler an der Reihe spaß haben

LG Sven


 











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Pro:
gelungenes Kampfsystem mit viel Tiefgang
spannende Geschichte
verschiedene Enden
viel Raum für eigene Anpassungen

Contra:
Kämpfe sehr fordernd
an vielen Orten wenig bis nichts zu tun
DS-Features werden nicht genutzt


Offizielle Website:
 @Atlus

Weitere Links:
 Teaser Intro



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