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MEINE TOLLE KÜCHE
 Test von Peter Schopf (03.06.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Geschicklichkeit Publisher:Ubisoft
Termin:07. Mai 2009 Entwickler:Ubisoft

Kleine Kinder und auch junge Heranwachsende bedient die Spiele-Industrie schon seit einiger Zeit sehr umsatzträchtig mit einer breiten Software-Palette à la Meine Tierklinik oder Deine Reitschule und hilft dabei beim spielerischen Umgang mit dem Erwachsenwerden. Natürlich darf neben dem Artzberuf und der Tieraufzucht das Betätigungsfeld Küche nicht unbedacht bleiben. Daher schließt der neue Titel Meine tolle Küche nun die entsprechende Lücke, womit jüngere Semester ohne Angst vor elterlicher Schimpfe die DS-Küche verwüsten können. Ob das Ganze aber auch Spaß machen oder hier zuviele bzw. zuwenig Entwickler-Köche den sprichwörtlichen Brei umgerührt haben, habe ich als selbsternannter Restraurant-Kritiker in Erfahrung gebracht.



Wer Kuchen backen will, braucht sieben Sachen

Angelehnt an den japanischen Bestseller Cooking Mama möchte man sich wohl auch in Europa (Achtung, Wortspiel) ein Stück vom Kuchen absschneiden. Allerdings erfreuen sich im fernasiatischen Land auch diverse Pferdejockey- und Schaffner-Simulationen großer Beliebtheit. Es bleibt also abzuwarten, ob sich das Koch-Konzept so einfach auf den deutschen Markt übertragen lässt. Der Publisher hat sich wohl der anhaltenden medialen Bestrahlung in Form von diversen Kochsendungen zu diesem Experiment verleiten lassen.

Um dem kontinentalen Mentalitätsunterschied Rechnung zu tragen, hat man sich bei Ubisoft für eine neue Herangehensweise entschieden und dem Spieler - in Form der kleinen Sophie - eine junge Identifikationsfigur an die Hand gegeben. Und wie sollte es auch anders sein, hat die Kleine nichts anderes im Kopf als Angeln. Fortan lernt ihr alles über die Köderauswahl, das Ausnehmen der Meerestiere und… und Spaß beiseite. Ganz klar, Sophie will nichts anderes als Köchin werden. Jetzt habt ihr den Schlammassel. Ihr steckt jetzt mittendrin in der virtuellen Speisenzubereitung.


Tischlein, deck dich

Mit tatkräftiger Unterstützung des auf den Namen Walton getauften Christian-Rach-Verschnitts, der zugleich der Schulleiter der renommiertesten Kochschule im DS-Universum sein will, geht es ans Werk. Dabei fällt auf, dass sich das Gameplay an eine jüngere Zielgruppe wendet. Fehler könnt ihr kaum machen und selbst dann hilft euch euer Kochprofi. In der Realität schneidet man sich gelegentlich auch mal in den Finger, lässt das Essen auf dem Herd anbrennen oder fügt eine Prise Salz zu viel hinzu. Hier hingegen ist das Erfolgsgefühl vorprogrammiert und passt damit prima zu dem comicartigen Grafikstil, den jedes Kind bereits aus dem Super-RTL-Programm zu Genüge kennt. Persönlich hätte ich mir aber eine steigende Lernkurve an Herausforderungen gewünscht, um auch nach erfolgtem Durchspielen wieder einen Grund zu finden, auf dem Nintendo-Handheld zu kochen, obwohl mir im wirklichen Leben schon der Magen knurrt. Auch die Option, das gelungene - weil nicht anders mögliche - Drei-Sterne-Menü mit einigen Beilagen und Geschmacksverstärkern zu versehen, begeistert zwar jüngere Semester, dem alten Zock-Hasen entwischt allerdings kein Lächeln. Schließlich habe ich schon ein paar Mal mehr Ketchup auf meine Pommes gekippt. Zugegeben, zwar nicht so oft auf einer Spielekonsole, aber weil die reale Vorlage omnipotent im Hinterkopf bleibt, bin ich da wohl schon zu abgebrüht. Aber auch den Kindern konnte man nach einigen nachgekochten Rezepten hierbei kaum noch ein Schmunzeln entlocken. Wobei der anfängliche Effekt ein bahnbrechendes "Schau mal hier!" zur Folge hatte.


Einheitsbrei

Von der Stylus-Steuerung her also im wahrsten Sinne des Wortes Durchschnittskost mit garantierten Erfolgserlebnis und anschließender Beilagen-Kreativ-Phase, die sich lieber selbst einer solchen unterziehen sollte. Wie sieht es in der selbsternannten tollen Küche denn mit musikalischer Begleitung aus? Ja, diese gibt es und nein, es ist nicht das Radio mit dem nervigen Sender, den man nicht verstellen kann, weil das Wählrad kaputt gegangen ist. Der Spieler sieht sich hierbei eher mit ein paar eingängigen Dudelmelodien konfrontiert, die passend aus dem Lautsprecher fiepen. Den Ton muss man nicht herunterregeln muss, weil man den Einheitsbrei nicht mehr hören kann.

Als Hausaufgabe gebe ich den Entwicklern bei ihren Kochversuchen an die Hand, sich hierbei einer stetig steigenden Lernkurve zu bedienen, die Suppe nicht mit sich wiederholenden Tutorials und monotonen Arbeitsabläufen zu versalzen und auch abseits der jungen Zielgruppe die Erwachsenen mit ihrem kulinarischen Feinheiten zu bedienen. Schließlich schafft das Nintendo mit ihren diversen Wii-Titeln auch. Jedenfalls bin ich jederzeit zu einer Runde Smooth Moves mit Wario bereit, weil dort die Zutaten Gameplay, liebevolle Gestaltung und auch das Beilagen-Drumherum exakt zur Freude des Spielspaß-Rezepts passen.





Eingangs noch interessant wegen der Hintergrundgeschichte und der netten grafischen Aufmachung, wiederholen sich die immer gleichen Arbeitsschritte. Diese gelingen dabei auch zusehends, wenn ihr mit beiden Händen auf dem Rücken das Gemüse auf dem Touch-Screen schneidet und den Stylus mit den Zähnen haltet. Soundtechnisch gibt sich das Spiel keine Blöße, aber kann auch nicht punkten. Auch die ewig andauernden Erklärungen der sich wiederholenden Abläufe fordern wohl nur 6-Jährige - und das auch nur max. dreimal. Der Wiederspielwert ist also gleich null. Schade, aus der tollen Küche kommt eher ein Fast-Food-Gericht als ein leckeres Gourmet-Menü.
64%
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Pro:
Hintergrundgeschichte
nette Aufmachung
auch für kleine Kinder geeignet

Contra:
wiederholene Spielinhalte
nervige Tutorials
kein Wiederspielwert


Offizielle Website:
 @Ubisoft



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