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NARUTO: NINJA DESTINY 2
 Test von Malte Kremser (09.04.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Beat em Up Publisher:Nintendo
Termin:06. März 2009 Entwickler:Takara Tomy

Der Ninjaazubi Naruto hat zwar einiges an Beliebtheit verloren, doch wo es eine Linzenz mit einigen Fans gibt, lässt ein Spiel nicht lange auf sich warten. Im Fall von Naruto lassen sogar viele Spiele nicht lange auf sich warten. Die Qualität bleibt, wie es bei vielen Lizenztiteln der Fall ist, hinter dem großen Namen zurück. Inwiefern das auch bei "Naruto: Ninja Destiny 2" der Fall ist, erfahrt ihr in unserem Review.


Ninjaschicksal?

Warum gibt es die Welt? Was ist der Sinn des Lebens? Gibt es einen Gott oder eine universelle Energie, die für die Existenz aller Materie und Energie verantwortlich ist und das Gleichgewicht der Welt aufrechterhält? Wer den Storymodus von "Naruto: Ninja Destiny 2" spielt, wird von solchen Fragen verschont bleiben. Die einzige Frage, die euch beschäftigen wird, ist "Warum mach ich das jetzt eigentlich?". Der recht kurze Modus lässt sich in zwei Abschnitte einteilen: Ihr sucht Schriftrollen, ihr geht durch einen Tempel. Und so trottet ihr durch die Welt des Ninjas mit der Vorliebe für Orange, klappert markierte Stellen ab und klickt euch durch Dialoge.

Auf eurer Reise über die Karten begegnet ihr bekannten Figuren der Serie wie Sakura, gegen die ihr dann natürlich kämpfen müsst. Die Fights finden in 3D-Arenen statt, die sich nur optisch unterscheiden. Spielerisch gesehen ist jede Arena eine unendliche Ebene. Gesteuert wird über die Knöpfe des DS. Spezielle Items, die euch zum Beispiel heilen, lassen sich über den Touchscreen wählen. Die Bedienung ist leicht erlernt, hat aber einige Tücken: Beim Auswählen eines Gegenstandes kassiert ihr fast immer einen Treffer. Gravierender ist jedoch, dass ihr weder im Spiel noch in der Anleitung nachlesen könnt, wie welche Kombo ausgeführt wird. Auch ein Tutorial oder Übungsmodus fehlt. Das lädt nicht nur zum Buttonmashing ein, es zwingt euch förmlich dazu.

Wer jetzt denkt, er müsse also im Kampf auf sein Glück vertrauen, liegt jedoch auch weit daneben. Mittels Druck auf den L-Knopf könnt ihr euch hinter den Gegner teleportieren, so dass er keine Chance hat, sich zu verteidigen. Die dazu benötigte Chakra-Energie gewinnt ihr, wenn ihr den Gegner trefft oder selbst getroffen werdet. An ihr mangelt es euch quasi nie. Die Gegner lassen sich auf beiden Schwierigkeitsstufen sehr leicht besiegen, indem ihr euch hinter sie teleportiert, sie durch wildes Buttonmashing angreift und euch, sobald sie sich umdrehen, wieder hinter sie teleportiert. Herausfordernd ist etwas Anderes. Spart man sich sein Chakra jedoch auf, so kann man sein geheimes Jutsu einsetzen. Das ist eine charakterabhängige Spezialfähigkeit, die dem Gegner, begleitet von einer schicken Sequenz, einen großen Teil seiner Lebensenergie raubt.


Einsamer Kämpfer

Sobald ihr den Storymodus hinter euch gebracht habt, lässt sich der Questmodus auswählen. Hier wandert ihr durch ein dreißigstöckiges Labyrinth. Die einzelnen Etagen unterscheiden sich vom Aufbau bei jedem neuen Spiel. Wahre Meisterwerke eines Dungeons erschafft der Zufallsgenerator aber nicht gerade. Ihr irrt durch die kalten Gemäuer, werdet immer wieder von vermummten Ninjas angegriffen und stellt euch alle zehn Etagen einem Charakter der Serie. Nach Kämpfen erhaltet ihr Erfahrungspunkte, die euren Charakter etwas stärker machen. Trotzdem kommt dabei weder ein Rollenspielgefühl noch wirklicher Spaß auf. Der Questmodus ist vergleichbar mit einer ausgedehnten Form des Storymodus, nur dass auf die rudimentäre Geschichte verzichtet wurde und ihr nicht zwingend mit Naruto unterwegs sein müsst. Die Abwechslungsarmut wurde jedoch vom Storymodus übernommen.

Neben einfachen Kämpfen gegen die CPU erwartet den Einzelspieler dann noch ein Überlebensmodus. Hierbei gilt es, so viele Gegner in Folge auszuschalten, wie möglich. Nach jedem Kampf wird ein Teil eurer Gesundheit wiederhergestellt und ab und zu wird euer Inventar mit Gegenständen aufgefüllt. Alle Einzelspielermodi sind wirklich keine Meilensteine und unterfordern euch auf beiden Schwierigkeitsgraden. Der einzige Reiz besteht eigentlich darin, dass ihr neue Charaktere freischalten könnt. Wer wirklich alle Figuren freischalten möchte, wird lange mit dem Spiel beschäftigt sein.


Konkurrenzkampf

Auch bei den besten Beat'em Ups hat man im Singleplayer nicht immer den größten Spaß. Das Herzstück aller Prügelspiele stellt der Mehrspielermodus dar, doch auch hier gibt es eine große Enttäuschung: Für einen Kampf unter Freunden braucht jeder Spieler "Naruto: Ninja Destiny 2". Ein Downloadspiel ist nicht möglich. Habt ihr dann einen Freund gefunden, der das Spiel auch besitzt, könnt ihr in der Arena gegen ihn antreten. Leider bietet auch das nicht gerade die größte Langzeitmotivation, da es einfach an Abwechslung mangelt und das Kampfsystem nicht so spannende Kämpfe zulässt, wie man sie von anderen Genrevertretern gewohnt ist.

Technisch zeigt sich der Titel auch von einer recht durchwachsenen Seite. Die Grafik ist besonders in den Arealen des Story- und Questmodus total steril und erschlägt den Spieler oftmals mit riesigen Pixeln. Die Modelle der Figuren im Kampf sind hingegen recht ansehnlich und hübsch animiert. Besonders die Sequenzen beim geheimen Jutsu können hier überzeugen. Doch auch im Kampf wurden bei der Umgebung kleine Abstriche gemacht. So sind die Bodentexturen ziemlich matschig geworden. Der Soundtrack ist vor Allem in den Dungeons des Questmodus repetitiv, auch auf eine Sprachausgabe wurde (abgesehen von Schreien im Kampf) verzichtet.





"Naruto: Ninja Destiny 2" ist ein typischer Lizenztitel. Das Spiel lockt mit dem Namen und einem netten Cover und versucht so, noch einige Käufer zu finden. Spielerisch bietet es jedoch nicht sehr viel, besonders an Tiefgründigkeit mangelt es. Wenn es weder im Spiel selbst noch in der Anleitung Kombo- und Movelisten gibt, ist eigentlich schon klar, dass daraus eine Buttonmashingorgie wird. Außerdem stört, dass für den Mehrspielermodus zwei DS-Module benötigt werden. Das Spiel ist nur etwas für Narutofans, die bei Beat'em Ups mit dem Malträtieren von Knöpfen mehr Spaß haben als mit dem Auswendiglernen von Kombos. Echt jetzt!
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Sind noch Fragen offen? Habt ihr das Spiel und seid anderer Meinung? Dann ab ins Forum, wo gerne über Naruto: Ninja Destiny 2 diskutiert werden darf!
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Pro:
leicht erelernbare Steuerung
schöne Chraktermodelle im Kampf
gelungene Sequenzen der geheimen Jutsus

Contra:
belanglose Story
Kampfsystem, das zum Buttonmashing verführt
leichte KI
mangelnde Abwechslung
zwei DS-Module für den Mehrspielermodus erforderlich


Offizielle Website:
 @Nintendo

Fansites:
 Naruto-Fansite



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