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PETZ - MEINE KATZEN-FAMILIE
 Test von Peter Schopf (26.02.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Simulation Publisher:Ubisoft
Termin:19. Februar 2009 Entwickler:Ubisoft

Kinder lieben Tiere. Kinder lieben Videospiele. Kinder kaufen Tier-Videospiele. Moment, nicht wenn ich es verhindern kann. Denn obwohl diese einfache Gleichung tatsächlich aufgeht, schleicht sich so gerne mal unerwünschter Software-Müll auf die heimische Familien-Konsolen Nintendo DS und Wii. Deswegen, immer wenn das Bat-Zeichen hoch über GameRadio-City leuchtet, wissen die ahnungslosen Software-Käufer, dass sie in guten Händen sind. Daher, Eltern dieser Welt, schlaft ruhig wieder ein, denn Super-Peter kümmert sich um den Zocker-Nachwuchs.


Mario für die ganze Familie

Da aus dem Bereich der Familienunterhaltung mittlerweile ein so großes Marktsegment geworden ist, dass der einstige Branchenriese Nintendo in Form von zahllosen „Pokémon“- und „Animal Crossing“-Ablegern den aufgebohrten Technik-Wundern von Microsoft und Sony gut die Stirn bieten kann. Dabei ist die Gurken-Quote nicht mehr so hoch wie in meiner Kindheit, als ich selbst schlechten Kinderspielen mit beinhartem Schwierigkeitsgrad ausgesetzt war. Zusätzlich dazu bekommt man mit Wii und DS neue Eingabemöglichkeiten in die Hand gedrückt, so dass mittels Touchscreen und Wii-Mote mit viel Wonne die virtuelle Stute gestreichelt werden kann. Einen weiteren Spagat schafft Nintendo, indem der Publisher kindertaugliche Spiele anbietet, die auch Erwachsene begeistern. So kloppen sich in „Super Smash Brothers Brawl“ herzallerliebste Nintendo-Maskottchen auf die plüschgedämmte Schädeldecke, allerdings überzeugt das Gameplay dermaßen, dass man sich als Erwachsener ohne Scham an den Controller setzen darf. Auch eine Runde „Mario Kart“ ist beim Männerabend schon längst salonfähig geworden.


Tamagotchi Deluxe

Anders ist es bei Tierpflege-Simulationen, denn wenn ich ein Haustier haben möchte, dann kaufe ich mir eins. Ja, irgendwelche Vorzüge muss es ja haben, dass man die Brötchen nach Hause bringt und vor der Kündigung statt bloß vor schlechten Zensuren und Nachsitzen zittern muss. Gut, einen Vorteil haben die virtuellen Tierchen ja. Man zahlt für sie beispielsweise keine Hundesteuer. Gassi wollen sie auch nur gehen, wenn der DS an ist und das Futter ist phänomenal günstig. Zumal auch ausgefallene Tierarten wie Affen oder Tiger ihren Weg ins heimische Wohnzimmer finden können. Genügend Gründe also, dass ich mir wieder mein Super-Tester-Kostüm überwerfe und einen kritischen Blick auf Ubisofts „Petz – Meine Katzenfamilie“ richte.


Zielgruppe Tochter und Oma zugleich

Denn wie bereits angesprochen ist der Markt der virtuellen Kinderunterhaltung längst keine Nische mehr, sondern ein umkämpfter Teil der Absatzpolitik vieler Publisher. Das führt auch dazu, dass es längst auch nicht mehr ausreicht sich um eine Katze zu kümmern, sondern man hier gleich eine ganze Familie miauender Vierbeiner bei Laune halten muss. Die Frage ist nur, ob es sich diesmal wieder um das gleiche Konzept in Serie handelt oder dem Genre tatsächlich eine neue spielerische Erweiterung hinzugefügt wird. Schließlich müssen die Entwickler ja auch jene Kinder bedienen, die bereits eine Bandbreite an virtuellen Haustieren daheim haben. Der USK-Sticker, der „ohne Altersbeschränkung“ fast genauso groß von der Packung prangt wie das Spiellogo selbst, sorgt jedenfalls schon mal dafür, dass ahnungslose Großeltern ihren Enkelkindern ruhigen Gewissens dieses Stückchen Software in Geschenkpapier einwickeln werden.


Alles wie gehabt

Zuerst wählen wir beim Züchter ein Lieblingstier aus und verhätscheln es wie gehabt mit Spielzeug, Spaziergängen und, man mag es kaum glauben, auch mit Futter. Das alles in der Hoffnung, dass wir die Aufgaben so gut absolvieren werden, dass uns bald ein weiteres Mitglied unserer Katzenbande ins Haus steht. Beim Tierpflege-Alltag fallen sofort die typischen Schwachstellen auf. So ist die Menüführung wieder mal im wahrsten Sinne des Wortes über das ganze virtuelle Haus verstreut. Umständlicher geht es wohl kaum, zumal die Icons gerne auch mal nichtssagend daher kommen. Wo speichere ich nochmal? Die Kinder zeigten beim Test jedenfalls wegen ihrer Affinität zu der Thematik die Bereitschaft sich mit der Menü-Struktur anzufreunden. Doch wenn sie selbst nicht weiterkamen und einem analytisch denkenden Erwachsenen den Handheld in die Hand drückten, also mir, dann kam schnell das Gefühl hoch, das man auf hoher, stürmischer See bei der Jagd auf Moby Dick haben muss – pure Verzweiflung. Gemäß Trial&Error konnten dann aber doch Erfolge erzielt werden.


Bekannte Kinderkrankheiten

Auch bei der Steuerung laboriert der Entwickler an den bekannten Kinderkrankheiten. So ist diese manchmal extrem unpräzise, was sie gelegentlich auch mit der Kameraführung gemein hat. Nach meinem Wal-Abenteuer schlüpfe ich also in die Rolle eines Blinden, der von seinem Hund geführt wird. Denn irgendwo bekomme ich das Fell des Tieres zu fassen, in der Hoffnung, dass mich der kleine Freund in die richtige Richtung dirigieren wird. Doch nachdem man sich in einigen Spielstunden an den Umstand gewöhnt hat, kommt der dritte Kritikpunkt zum Tragen. Das Fehlen jeglicher Boni. Ihr wisst ja, sowas wie neue Kostüme, versteckte Levels oder neue Charaktere. Eben alles was die Langzeitmotivation eines Spiels steigern kann. Ein paar Extras gibt es zwar, aber diese wirken unkreativ und können nicht an die Konsole fesseln.





Soviel mal zu der Kritik eines Erwachsenen. Kinder, die noch nicht soviele Tiere virtuell gepflegt haben, können durchaus viel Spaß mit "Petz - Meine Katzen-Familie" haben. Das Programm ist einigermaßen wertig und liebevoll gestaltet und. Die junge Zielgruppe ist mit ihrer höheren Frustrationstoleranz in der Lage, über schlechte Kameraführung, fehlende Langzeitmotivation und eine triste Umgebungsgrafik hinwegzuschauen. Als Geschenk ist das Spiel eine gute Idee, allerdings wird nach einigen Spielstunden wegen mangelnder Abwechslung der Ruf nach einem neuen Titel laut. Was ja dem Publisher nicht so unrecht sein kann.
64%
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Pro:
neues Feature Tierfamilie
nett aufgemacht

Contra:
Feature kaum ausgebaut
schlechte Kameraführung
geringe Langzeitmotivation
gelegentlich hakelige Steuerung


Offizielle Website:
 @ Ubisoft



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