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TIME HOLLOW
 Test von Cornelia (20.01.2009) Artikel-Feed (RSS) abonnieren
Genre:Adventure Publisher:Konami
Termin:04. Dezember 2008 Entwickler:Konami

Dass man durch die Zeit reisen und die Zukunft durch Ereignisse in der Vergangenheit ändern kann, wissen wir schon seit Filmen wie "Zurück in die Zukunft". Dort hat man jedoch auch viel Schindluder mit der Zeit getrieben. So ähnlich verhält es sich auch bei Ethan aus "Time Hollow". Ob es ihm darin wie Michael J. Fox ergeht und er durch seine Taten so manch Debakel erst heraufbeschwört, lest ihr in unserem Test.


Du musst deinen Hintern in die Vergangenheit bringen

Ethan ist ein glücklicher 16-jähriger Junge, der einen Tag vor seinem Geburtstag aufwacht und gemeinsam mit seinen Eltern frühstückt. Er geht zur Schule, trifft seine Freunde, besucht den Unterricht, erzählt seinen Eltern nochmal von seinem Geburtstagswunsch (eine Uhr soll es sein) und legt sich dann schlafen. Nachts jedoch quält ihn ein schrecklicher Albtraum. Darin sieht er seine Eltern bei einem Brand ums Leben kommen. Verschwitzt und fertig mit der Welt wacht er am nächsten Morgen auf. Es ist sein Geburtstag und so macht er sich gleich auch den Weg zum Frühstückstisch und denkt nicht mehr an den fürchterlichen Traum. Doch dort erwarten ihn nicht seine Eltern, sondern sein Onkel Derek. Seine Eltern sind verschwunden. Seit über zwölf Jahren, wenn er den Erzählungen seinen Onkels und denen seiner Freunde glauben schenken darf. Was war passiert? Ethan kann sich das nicht erklären. Als er zurück auf sein Zimmer geht, um einen klaren Gedanken zu fassen, findet er auf seinem Bett den Hollow Pen, zusammen mit einem Brief seinen Vaters. Darin steht geschrieben, dass jedes Familienmitglied an seinem 17. Geburtstag den magischen Stift erhält. Mit diesem sei es ihm möglich, das Schicksal zu ändern. Als der Stift zu Leuchten beginnt, zeichnet Ethan einen Kreis, ein Tor öffnet sich und für Ethan damit ein Weg, seine Eltern zurück zu holen.


Gestern war heute noch morgen


Anfangs zeigt euch ein Tutorial die einfache Handhabe der Steuerung. Durch einfaches Antippen der Gegenstände oder Personen, löst ihr Interaktionen aus. Die meisten Eingaben sind aber recht selbsterklärend und funktionieren intuitiv. Nachdem ihr euch mit allem vertraut gemacht habt, müsst ihr herausfinden, was mit Ethans Eltern geschehen ist. Zwar glauben alle, dass sie schon vor zwölf Jahren verschwunden sind und Ethan seither bei seinem Onkel aufwächst, aber ihr wisst es besser. Über die Karte gelangt ihr an verschiedene Orte, wie zum Beispiel den Park oder die Schule. Personen, die ihr auf eurem Weg trefft, müsst ihr ansprechen, um so viel wie möglich über die aktuelle Gegenwart herauszufinden. Ja richtig, die aktuelle. Denn jedesmal, wenn ihr etwas in der Vergangenheit ändert, ändert sich sogleich die Zukunft. Heute wollte euer Freund Morris mit Summa Cum Laude die Schule beenden und kaum wurde die Vergangenheit geändert, macht er eine Hundeschule auf.

Nicht jede Veränderung ist positiv, manchmal bedarf es mehrer Anläufe, um die Ereignisse so zu ändern, dass alles passt und keiner zu Schaden kommt. Oft ist es eure Aufgabe, das Leben eurer Freunde zu retten, es zu schützen. Hauptziel bleibt aber bis zum Schluß, das Verschwinden eurer Eltern aufzuklären. Aber damit ihr erstmal in die Situation kommt, Dinge und ihren Lauf zu ändern, müsst ihr soviel wie möglich über die Veränderungen, die euch in Rückblenden gezeigt werden, in Erfahrung bringen. Denn erst, wenn ihr alles gefunden habt, was ihr wissen müsst, um die Vergangenheit zu ändern, erst dann leuchtet der Hollow Pen und ihr könnt das entsprechende Ereignis ändern.

Und leider wird das Spiel durch dieses Zusammensuchen unnötig in die Länge gezogen, was besonders zum Ende hin massiv auffällt. Es nimmt dem Titel die Spannung, genauso ergeht es euch bei den Gesprächen. Sie wirken oft gezwungen und langweilig. Zudem fühlt man sich recht eingeengt, weil das Spiel bestimmt, wann der Pen benutzt werden darf. Hier wäre es schön gewesen, wenn man dem Spieler mehr Freiheit gelassen hätte. Die Geschichte sieht es vor, dass ihr häufiger die Zeit ändern müsst, wenn etwas übersehen wurde. Wünschenswert wäre gewesen, es euch selbst herausfinden zu lassen. Wie zum Beispiel, dass man Schnur A durchschneidet, es aber besser Schnur B hätte sein sollen. Hätte man demnach gleich die richtige Schnur gewählt, wäre ein weiterer Schritt nicht nötig gewesen. Dies soll nur als Beispiel dafür dienen, wieviel Potential leider verschenkt wurde. So rennt ihr also von Pontius bis Pilatus, sprecht mit Gott und der Welt, öffnet ein Zeitloch, wenn es euch das Spiel mal wieder vorgibt und kämpft euch so durch sieben Kapitel.


Die Zeit heilt alle Wunden

Hübsch anzusehen ist hingegen die Grafik von "Time Hollow". Sei es nun die Ingame-Grafik oder die schick animierten Zwischensequenzen, von denen es leider viel zu wenige gibt. Musikalisch bietet sich jedoch nichts Spektakuläres. Vielmehr erinnern die Melodien an Fahrstuhlmusik. Nicht aufdringlich, aber auch nicht sehr einprägsam.





Schade, dass man in dieser Welt nicht auch einen Hollow Pen hat, um die genannten Schwächen des Spiel doch noch zu ändern. Denn generell ist der Titel nicht wirklich schlecht. Die Story ist interessant: Wenn Eltern plötzlich verschwinden, möchte man schon wissen, warum. Die Anime-Sequenzen sind gut gezeichnet und die englische Synchronisation überzeugt. Wenn es eine Fortsetzung von "Time Hollow" geben sollte, wünsche ich mir mehr Freiheit. Ich möchte entscheiden können, wann ich ein Zeitloch öffne. Und auch das überflüssige in die Länge ziehen, braucht es nicht wirklich. Der Wiederspielwert fehlt leider auch, obwohl sich unterschiedliche Endsequenzen doch angeboten hätten.
65%
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Pro:
nette Anime-Sequenzen

Contra:
zu linear
Spiel wir unötig in die Länge gezogen
Musik zu eintönig
kein wiederspielwert


Offizielle Website:
 @Konami

Weitere Links:
 @Trailer



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